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Linktipps der Redaktion
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: Die Berliner Piratenfraktion erklärt Funkzellenabfragen
: Die Berliner Piratenfraktion erklärt Funkzellenabfragen Die Berliner Piratenfraktion hat mal das Thema Funkzellenabfrage visualisiert und das sieht gut aus:
Wir hatten durch unsere Recherchen Anfang 2012 das bis dahin weitgehend unbekannte Thema in die Öffentlichkeit gebracht.
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: They know: Kurzfilm über Auswirkungen der Totalüberwachung
: They know: Kurzfilm über Auswirkungen der Totalüberwachung They know ist ein Kurzfilm, der über die Auswirkungen der Totalüberwachung durch Geheimdienste aufklären will:
In June 2013 the scale of government mass surveillance of agencies, like NSA and GCHQ, were leaked by Edward Snowden. This project intends to raise awareness by designing a fictional monitoring software and its possible consequences. The main aim is to visualize how the surveillance agencies work and how easy a normal citizen with his or her personal data can come into focus of government agencies.
They know. from They know. on Vimeo.
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: Linux in München: Rolle rückwärts bei der Software-Revolution?
: Linux in München: Rolle rückwärts bei der Software-Revolution? heute.de berichtet über Linux in München und hat dafür Leonhard Dobusch gefragt: Rolle rückwärts bei der Software-Revolution?
Dobusch hofft, dass München das einmalige Software-Projekt nicht leichtfertig aufgibt. LiMux sei auch für andere Städte wichtig. Es erhöhe die Verhandlungsmacht aller Kommunen gegenüber Microsoft und erlaube die kostenlose Übernahme von Softwareentwicklungen in anderen Verwaltungen: „Ich würde mir deshalb wünschen, dass man die politische und auch ökonomische Tragweite der Entscheidung erkennt.“
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: NSA-Ausschuss: Opposition stellt Verfassungsklage zur Vernehmung Edward Snowdens vor
: NSA-Ausschuss: Opposition stellt Verfassungsklage zur Vernehmung Edward Snowdens vor Linke und Grüne haben heute in der Bundespressekonferenz ihre Verfassungsklage zur Vernehmung Edward Snowdens vorgestellt. Phoenix hat 25 Minuten davon gesendet:
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: Cybercops gesucht! Bayerischer Polizei fehlen Internetexperten
CC BY 3.0 via deviantart.com : Cybercops gesucht! Bayerischer Polizei fehlen Internetexperten Der Bayerische Rundfunk berichtet, es gebe derzeit nur 25 Cyber-Ermittler, geplant gewesen seien 50. Das Problem: In der freien Wirtschaft verdiene man mehr, die fertig ausgebildeten Polizisten wechselten in die freie Wirtschaft. Allzu erfolgreich waren die Bayerischen Polizeibehörden deman nicht, als sie vor circa drei Jahren begannen, „Cybercops“ auszubilden, die auf die Herausforderungen des Internets reagieren sollten. Günther Seibold, Leiter des Dezernats Cybercrime des LKA Bayern:
Heute hat fast jedes Delikt mit dem Internet zu tun. Kriminelle Daten werden häufig in der sogenannten Cloud versteckt, also im Internet – eine einfache Hausdurchsuchung reicht da nicht mehr.
Auch BKA-Leiter Jörg Ziercke verkündete jüngst, dass die Anzahl der Straftaten, die mit dem „Tatmittel Internet“ durchgeführt würden, stark ansteige. Eine Nummernschönfärberei, wenn man bedenkt, dass darunter auch Fahrraddiebstähle fallen können. Denn das Internet ist mittlerweile allgegenwärtig und genauso ein tägliches Werkzeug wie Papier und Stift. Und Kriminalstatistiken mit dem „Tatmittel Stift“ zu erstellen, fällt trotzdem niemandem ein.
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: Australischer Senat hat massive Grundrechtseinschränkungen im neuen Sicherheitsgesetz bestätigt
: Australischer Senat hat massive Grundrechtseinschränkungen im neuen Sicherheitsgesetz bestätigt Am Montag haben wir berichtet, dass der australische Premier Tony Abbott im Parlament eine Rede hielt, die sich klar für die Einschränkung von Freiheiten zugunsten vermeintlicher Sicherheit vor Terroristen positionierte.
Heute wurde die geplante Neuregelung australischer Sicherheitsgesetze, die genau diese Freiheitsbeschneidungen realisieren will, mit 44 gegen 12 Stimmen im Senat angenommen. Das bedeutet, wenn das Gesetz nächste Woche vom Unterhaus bestätigt wird, unter anderem die Möglichkeit, 10-jährige Haftstrafen für Whistleblower zu verhängen und in großem Maße Computer zu überwachen, die in entferntester Weise mit einem Verdächtigen assoziiert werden könnten.
Das neue Sicherheitsgesetz ist nicht der letzte Schritt. Im nächsten Monat werden neue Anti-Terror-Gesetze debattiert und auch eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung auf zwei Jahre steht bis Ende des Jahres auf der Tagesordnung.
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: Gratulation! Alternativer Nobelpreis für Edward Snowden
: Gratulation! Alternativer Nobelpreis für Edward Snowden Edward Snowden bekommt den „Right Livelihood Award“! )auch „Alternativer Nobelpreis“ genannt) Die Begründung der Jury:
… weil er mit Mut und Kompetenz das beispiellose Ausmaß staatlicher Überwachung enthüllt hat, die grundlegende demokratische Prozesse und verfassungsmäßige Rechte verletzt.
Neben Snowden wurde auch der Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger ausgezeichnet.
Und jetzt: Der Anerkennung Taten folgen lassen und Snowden Asyl gewähren!
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: Grumpy Cat Papier-Winkekatze zum Selberbasteln
: Grumpy Cat Papier-Winkekatze zum Selberbasteln Das Kraftfuttermischwerk hat einen Remix aus Grumpy Cat und Winke-Katze zum Ausdrucken und Selberbasteln gefunden (PDF-Vorlage). Entworfen wurde es von Markus Fischer.
Internet ist schon toll. Was fehlt: Ein/e Freiwillige/r im Büro, der/die das jetzt mal für mich ausdruckt und zusammenbaut.
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: Nationaler IT-Gipfel auch 2014 weitgehend unter Ausschluß der Zivilgesellschaft
: Nationaler IT-Gipfel auch 2014 weitgehend unter Ausschluß der Zivilgesellschaft Am 21. Oktober 2014 findet der Nationale IT-Gipfel 2014 der Bundesregierung featuring Bitkom in Hamburg statt. Das Motto ist diesmal kreativ: „Arbeiten und Leben im digitalen Wandel – gemeinsam.innovativ.selbstbestimmt“.
In der Digitalen Agenda der Bundesregierung wurde versprochen:
„Wir werden den Nationalen IT-Gipfel als Plattform für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft für einen breiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Dialogprozess öffnen. Dazu werden wir den IT-Gipfel auf die Handlungsfelder der Digitalen Agenda ausrichten.“
Im Programm findet man dieses ambitionierte Vorhaben für dieses Jahr leider noch nicht wieder. Fast alle gesellschaftlichen Vertreter sind von Beruf Politiker, einzig ein Vertreter der IG Metall kann als Zivilgesellschaft durchgehen. Wie immer sind zahlreiche Unternehmensvertreter dabei.
Also business as usual. Muss man nicht hin.
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: Strategie für ein sicheres Internet: Wie sich die EU vor NSA und anderen schützen will
: Strategie für ein sicheres Internet: Wie sich die EU vor NSA und anderen schützen will Deutschlandradio Kultur berichtete über „Strategie für ein sicheres Internet: Wie sich die EU vor NSA und anderen schützen will“ und interviewte dafür u.a. unseren Fukami:
Christian Horchert ist IT-Experte des Chaos Computer Clubs und schreibt im Blog netzpolitik.org über IT-Sicherheit.
„Das Einzige wäre Markt, also sprich: Dass ein Kunde sagt: Nee, bei dem Unternehmen will ich nicht sein, weil mir die Produkte zu unsicher sind. Aber er hat ja gar keinen Sinn dafür.“
SSL-Verschlüsselung, Man-in-the-middle-Attacken, Botnets, Email-Kryptografie, Clickjacking…kommen Sie noch mit? Wissen Sie, wie Sie sich davor schützen? Wissen Sie, was sie tun müssen, wenn ihr Mailkonto gehackt wurde? Und wie sie einen sichereren Anbieter finden?
„Jemand betreibt einen Dienst, er baut irgendwelchen Mist, sein Kunde bezahlt dafür oder eben ein Dritter. Und solange das so ist, hat der, der den Dienst betreibt, überhaupt keinen Grund, irgendwas zu ändern.“
Denn sicherere Software koste Arbeit und damit Geld. Außerdem brauche es striktere Meldepflichten für Datendiebstahl und Sicherheitslecks. Die NIS-Direktive ist hier aber viel zu lasch. Schon allein an der Definition, welche Infrastruktur als kritisch gilt, scheitert das Papier.
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: Bundesregierung erklärt Skype
: Bundesregierung erklärt Skype Schön prägnant auf den Punkt von Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche, dem Beauftragten für die Nachrichtendienste des Bundes, als Antwort auf eine Frage von Christian Ströbele im Bundestag:
„Bei Skype handelt es sich um eine inhaltsverschlüsselnde Kommunikationssoftware, welche u. a. häufig von Akteuren aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und des Cybercrimes genutzt wird.“
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: 20 Jahre Online-Journalismus: Weltrevolution der Medien
: 20 Jahre Online-Journalismus: Weltrevolution der Medien Der Deutschlandfunk schaute heute auf „20 Jahre Online-Journalismus: Weltrevolution der Medien“ und hat dazu Lorenz Lorenz-Meyer, Professor für Online-Journalismus, interviewt.
Im Oktober 1994 wurde „Spiegel Online“ freigeschaltet – zu einer Zeit also, als die meisten von uns sich noch per Modem ins Internet einwählten und sich die erste E‑Mail-Adresse besorgten. Seither vollzieht sich eine Weltrevolution und keiner weiß so richtig, wo das hinführt. Lorenz Lorenz-Mayer war ein Mann der frühen Stunde bei „Spiegel Online“ und ist heute Professor für Online-Journalismus in Darmstadt. Im Gespräch mit Marietta Schwarz erinnert er sich an den anfänglichen Idealismus bei Spiegel-Online und denkt nach: Wo stehen wir und wo geht es hin?
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: Überwachung durch Geheimdienste: Regierung plant Maulkorb für Bundesdatenschützer im Spähskandal
: Überwachung durch Geheimdienste: Regierung plant Maulkorb für Bundesdatenschützer im Spähskandal Kai Biermann greift auf Zeit Online unseren Gastbeitrag von Peter Schaar zum neuen Bundesdatenschutzgesetz auf und berichtet: Regierung plant Maulkorb für Ermittler im Spähskandal
Dank seines Wissens wird Schaar auch im Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Thema NSA und BND aussagen. Zumindest ist er laut Beweisbeschluss Z‑28 als Zeuge geladen.
Eine solche Zeugenaussage des Datenschutzbeauftragten könnte in Zukunft allerdings schwieriger werden. Denn der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Rechtsstellung des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit“ schränkt die Freiheit des Beauftragten in einem wichtigen Punkt ein. Der entscheidende Passus verbirgt sich in dem Textentwurf, der Paragraf 23 Absatz 6 des Bundesdatenschutzgesetzes ersetzen soll.
Dort steht als Vorschlag für die Neufassung: „Die oder der Bundesbeauftragte darf als Zeugin oder Zeuge aussagen, es sei denn, die Aussage würde dem Wohle des Bundes oder eines deutschen Landes Nachteile bereiten, insbesondere wenn Nachteile für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder ihre Beziehungen zu anderen Staaten zu besorgen sind, oder könnte Grundrechtsverletzungen zur Folge haben. Betrifft die Aussage laufende oder abgeschlossene Vorgänge, die dem Kernbereich exekutiver Eigenverantwortung der Bundesregierung zuzurechnen sind oder sein könnten, darf die oder der Bundesbeauftragte nur im Einvernehmen mit der Bundesregierung aussagen.“
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: iTunes wechselt AGB, aber ein Nachlesen ist nicht vorgesehen
: iTunes wechselt AGB, aber ein Nachlesen ist nicht vorgesehen Kai Biermann ist aufgefallen, dass iTunes neue Allgemeine Geschäftsbedingungen hat, diese auch sehr umfangreich ist, aber offensichtlich technisch verhindert wird, wenn man sie auch aufmerksam nachlesen möchte, um sie zu bestätigen.
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: Courage: It’s not just for white men
: Courage: It’s not just for white men Die Piratenpartei International würdigt diverse mutige Netzaktivisten in einer Bild-Collage und Jillian C. York beschwert sich zu Recht in ihrem Blog, dass wieder nur an weiße Männer gedacht wurde, aber die Welt der mutigen Netzaktivisten viel bunter ist: Courage: It’s not just for white men.
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: Zügelloses Scoring – Kaum Kontrolle über Bewertung der Kreditwürdigkeit
: Zügelloses Scoring – Kaum Kontrolle über Bewertung der Kreditwürdigkeit Christiane Schulzki-Haddouti berichtet in der ct’ über „Zügelloses Scoring – Kaum Kontrolle über Bewertung der Kreditwürdigkeit.“
Aufsichtsbehörden sind weitgehend machtlos gegenüber Auskunfteien, die die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern per Scoring bewerten. Der Gesetzgeber gibt den Kontrolleuren nur wenige Werkzeuge an die Hand. Verbraucherschützer sehen dringenden Handlungsbedarf für eine gesetzliche Neuregelung.
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: De Maizière im Interview: Kein Recht auf Anonymität im Internet, aber mehr Datenschutz
: De Maizière im Interview: Kein Recht auf Anonymität im Internet, aber mehr Datenschutz Unser Innenminister Thomas de Maizière hat der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein Interview gegeben. Darin geht es um „das Internet“ und die Gefahren, die dort lauern. De Maizière plädiert unter anderem dafür, dass es keinen Anspruch auf Anonymität in WLANs geben dürfe, denn sonst fielen wichtige Ermittlungsinstrumente weg und die habe man ja in der analogen Welt auch. Darüberhinaus macht de Maizière klar, dass er es viel schlimmer findet, wenn Unternehmen aus kommerziellem Interesse Datenhandel betreiben und kritisiert, dass Menschen gegenteilig bei „der Terrorismusbekämpfung“ mehr auf die Einschränkungen durch den Staat achten als bei der Nutzung von Online-Diensten.
Die Lösung, die er vorschlägt:
Wir brauchen Sicherheit durch Recht, durch Technik und durch Umsicht. Also etwa ein IT-Sicherheitsgesetz und eine europäische Datenschutzverordnung. Dann technische Sicherheit, die auch anwenderfreundlich ist. Schließlich wird es ohne verantwortliches Handeln des Einzelnen nicht gehen.
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: Klar soweit? Diffie-Hellman mit und in Farbe
Auszug aus "Klar Soweit No. 8" - CC BY-ND 4.0 via blogs.helmholtz.de : Klar soweit? Diffie-Hellman mit und in Farbe Krypto kann manchmal ganz schön kompliziert sein und kaum einer weiß, was da genau passiert, wenn er beispielsweise verschlüsselte Mails schickt. Das neue „Klar soweit“-Wissenschaftscomic nimmt sich den Schlüsselaustausch-Algorithmus Diffie-Hellman vor und erklärt ihn anhand von Farben. Die Analogie ist nicht neu, das Comic aber sehr schön gestaltet und beinhaltet noch weitere Infos zu Kryptographie und möglichen Angriffen.
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: Rede von Angela Merkel auf dem Deutschlandtag
: Rede von Angela Merkel auf dem Deutschlandtag Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag auf dem Deutschlandtag der Jungen Union gesprochen. EIn Teil ihrer Rede drehte sich auch um Netzpolitik. Wie gewohnt schaffte Angela Merkel es rund acht Minuten zu reden, ohne viel Konkretes zu sagen. Zu Gute halten kann man ihr, dass sie anscheinend frei gesprochen hat, was ja zum Thema bei Spitzenpolitikern nicht selbstverständlich ist. Hier ist der Höhepunkt dieser rund acht Minuten, wie Ihr lesen könnte, lest Ihr keine wirklich Positionierung.
„Und deshalb ist es richtig, dass wir sagen, wir wollen 2018 jeden Haushalt mit 50 Megabit pro Sekunde angeschlossen haben. Aber es ist mindestens so richtig dass die Junge Union sagt, wir wollen 2030, wo mindestens hundert Megabit pro Sekunde haben und wahrscheinlich wird auch das noch nicht mehr ausreichen.
[…]
Weil es so wichtig ob wir jetzt als Zukunftsverweigerer sagen wir kümmern uns nur noch um Datenschutz oder ob wir zu lax werden und sagen wir kümmern uns überhaupt überhaupt nicht um Datenschutz oder ob wir als Deutschland die Kraft haben vernünftige Entscheidung in einer vernünftigen Balance von Sicherheit und Freiheit zu machen ohne uns die industrielle Wertschöpfung abzugraben. Und so wie ich das sehe wird das ein hartes Stück Arbeit.Wir sind in der Bundesregierung mit einer scheinbar simple Frage befasst: Netzneutralität. Jeder soll den gleichen Zugang haben. Wenn Sie dann aber verschiedene Produkte haben, Telemedizin, ich habe von Autos gesprochen, von den Maschinen und so weiter, dann wird sich die Frage der Ausgestaltung der Netzneutralität sehr schnell sehr spezifisch stellen. Und deshalb ist es ganz ganz wichtig, dass wir hier Entscheidungen treffen, das wir sie miteinander diskutieren und dass diese Entscheidungen immer im Blick auch auf die zukünftige Investitionskraft entwickelt werden.“
Hier ist das Video, zur Digitalisierung startet sie ab ca. Minute 15.
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Funkzellenabfragen in Dresden: Alle Ermittlungen eingestellt, „Antifa-Sportgruppe“ hat es nie gegeben
Funkzellenabfragen am 19. Februar 2011 in Dresden. © <a href="http://www.openstreetmap.org/copyright">OpenStreetMap contributors</a>. Funkzellenabfragen in Dresden: Alle Ermittlungen eingestellt, „Antifa-Sportgruppe“ hat es nie gegeben Rund um den Naziaufmarsch im Februar 2011 in Dresden wurden in mehreren Funkzellenabfragen mehr als eine Millionen Verbindungsdaten sowie die Bestandsdaten (Name und Adresse) von fast 60.000 Menschen von der Polizei gesammelt und gerastert. Jetzt sind alle Ermittlungen eingestellt wurden, wie der Spiegel berichtet:
Die mehrjährigen Ermittlungen gegen eine obskure „Antifa-Sportgruppe“ verliefen still und heimlich im Sande: Offenbar hat es die Gruppe, die angeblich Jagd auf Neonazis machte, nie gegeben.
Und weiter:
Alle Verfahren gegen zwischenzeitlich 25 Beschuldigten wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung wurden jetzt ohne Auflagen eingestellt.
Eine der Funkzellenabfragen wurde zwischenzeitlich als illegal eingestuft, gegen weiter laufen noch immer Gerichtsverfahren.



