Linkschleuder

Linktipps der Redaktion

  • : First-Monday-Sonderausgabe: 15 Jahre nach Napster
    First-Monday-Sonderausgabe: 15 Jahre nach Napster

    firstmondayFirst Monday, einer der Pioniere im Bereich von Open-Access-Zeitschriften, hat Anfang der Woche eine Sonderausgabe zum 15. Geburtstag der Musiktauschbörse Napster veröffentlicht. Die thematische Bandbreite der 13 Beiträge ist groß. Sie reicht von historischen Betrachtungen der Rolle Napsters für die Entwicklung der Musikindustrie über den Aufstieg und Fall der MP3-Warez-Szene bis hin zu einem Beitrag von Philip Stade über die (endlose) GEMA-YouTube-Auseinandersetzung in Deutschland.

    10. Oktober 2014
  • : Deckname: Ehrenreich – Erich Moechel im Portrait
    Deckname: Ehrenreich – Erich Moechel im Portrait

    Als ich vor über fünfzehn Jahren anfing, mich mit Netzpolitik zu beschäftigen und mich für digitale Grundrechte einzusetzen, lag das auch an einer Person: Erich Moechel. Seine Berichterstattung über Echelon und die angestrebte Totalüberwachung von Geheimdiensten motivierte mich mit das zu tun, was ich hier mache.

    Ingrid Brodnig hat ein schönes Portrait über Erich Moechel für den Falter geschrieben: Deckname: Ehrenreich.

    Doch wie es ausschaut, leben wir in einer solchen Welt. Der österreichische Journalist Möchel war einer der Ersten, die über diese Überwachung schrieben. Noch bevor Edward Snowden an die Öffentlichkeit trat und interne Dokumente präsentierte, die den ungeheuren Spionageapparat der NSA bloßstellten, berichtete Möchel über die Datengier der Geheimdienste. In seinen Artikeln auf ORF.at beschrieb er sogar manch eine Abhörtechnik, die die NSA – wie wir heute wissen – tatsächlich nutzt. Erich Möchel, 57, sitzt nun in seinem Garten im Wiener Speckgürtel, er dreht sich eine Zigarette und schüttelt verärgert den Kopf: „Jahrelang hieß es, ich bin paranoid. Aber ich hab immer gesagt: ‚Nein, ihr werdet euch noch anschauen‘“.

    10. Oktober 2014
  • : I Fight Surveillance
    I Fight Surveillance

    I Fight Surveillance 2014-10-10 10-35-49Die Electronic Frontier Foundation hat mit „I Fight Surveillance“ eine kleine Netz-Kampagne gegen Überwachung gestartet. Auf der Seite gibt es verschiedene Geschichten von Aktivistinnen und Aktivisten aus allen Teilen der Welt, wie sie persönlich sich gegen Überwachung und für Grundrechte einsetzen.

    Abgerundet wird die Kampagne mit Links zur Informationen zur digitalen Selbstverteidigung.

    10. Oktober 2014
  • : Videos vom 29. Netzpolitischen Abend
    Videos vom 29. Netzpolitischen Abend

    Hier gibt’s die Videos vom letzten Netzpolitischen Abend der Digiges zum Nachschauen:

    Jon Worth – Online Campaigning in Brussels: the next five years

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    Claudio Guarnieri – Occupy Central and the Supression of Dissent

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    Maria Reimer – Best of Jugend Hackt

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    Brennon & Smari McCarthy – Mailpile

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    Der 30. netzpolitsiche Abend der Digiges findet am 4.11. in der c‑base statt.

    9. Oktober 2014
  • : Internetriesen diskutieren im Silicon Valley über Massenüberwachung
    Internetriesen diskutieren im Silicon Valley über Massenüberwachung

    Gestern trafen sich in einer Turnhalle im Silicon Valley Vertreter der großen Internetunternehmen Google, Microsoft, Facebook und Dropbox mit US-Senator Ron Wyden, um über „Den Einfluss der Massenüberwachung auf die Digitale Wirtschaft“ zu diskutieren. Dass dieser Einfluss ein negativer ist, da er vor allem das „Vertrauen in US-Unternehmen“ schwächt und Staaten dazu bringt, ihr Internet zu nationalisieren ist schon an vielen Stellen betont worden. Googles Vorstandsvorsitzender Schmidt drückte das drastisch aus und verkündete, dass man im einfachsten Fall „am Ende das Internet zerbricht“.

    Neben aller bereits bekannten Selbstbestätigung, dass NSA-Überwachung nicht gut ist, gab es jedoch noch einen interessanten Fakt am Rande. Eric Schmidt hat im Sommer unsere Kanzlerin besucht und mit ihr über Telefonüberwachung geredet:

    Im Juni und August habe ich einige Zeit in Deutschland verbracht und mich mit Kanzlerin Merkel getroffen. Sie hat beschrieben, wie es war in Ostdeutschland in einem Überwachungsstaat leben und sie holte ihr Telefon raus sagte ‚Was machen die damit, wenn sie den Telefongesprächen mit meiner Mutter zuhören?’ So persönlich ist das.

    9. Oktober 2014 4
  • : Treffen der EU-Justiz- und Innenminister ab Donnerstag in Luxemburg
    Treffen der EU-Justiz- und Innenminister ab Donnerstag in Luxemburg

    Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Justiz- und Innenminister der EU-Mitgliedstaaten in Luxemburg. Auf der Agenda des Treffens stehen unter anderem Maßnahmen, um Ausreisen von sogenannten „ausländischen Kämpfern“ zu verhindern. Das zweifellos problematische Phänomen des IS in Syrien und dem Irak, aber auch in afrikanischen Ländern führt jedoch zu einer Reihe von Grundrechtseinschränkungen und neuen Gesetzesinitiativen. So werden immer mehr Menschen im Schengener Informationssystem heimlich zur Kontrolle ausgeschrieben. Das vom Innenausschuss des EU-Parlaments eigentlich totgesagte EU-Abkommen zur Weitergabe von Passagierdaten wird ebenfalls wieder aus der Mottenkiste geholt. Mittlerweile kursiert auch ein Vorschlag, die Kontrollen auch von EU-Staatsangehörigen an den EU-Außengrenzen zu systematisieren.

    Ebenfalls besprochen wird der Fortschritt der Initiative „Intelligente Grenzen“, die eine Abnahme aller Fingerabdrücke von ausländischen Reisenden in der EU vorsieht. Mittlerweile wird nicht mehr diskutiert ob die Datensammlung eingerichtet wird, sondern welche Behörden diese nutzen dürfen (hier ein guter Beitrag der britischen Bürgerrechtsorganisation Statewatch).

    Obwohl es sich um eine migrationspolitische Datenbank handelt, wollen alle Polizeibehörden ungehindert zugreifen dürfen. Vermutlich wird die neue Vorratsdatenspeicherung der Agentur für IT-Großsysteme angegliedert. Die entsprechenden Rahmenbedingungen waren erst kürzlich auf einer Konferenz diskutiert worden.

    7. Oktober 2014
  • : Regolith – Kurzdokumentation über Elektromüll in Ghana
    Regolith – Kurzdokumentation über Elektromüll in Ghana

    Wer sich schon immer fragte, was mit dem Elektromüll passiert, den wir wegschmeißen, wird vielleicht mit dieser rund zehn Minuten langen Kurz-Dokumentation schlauer. Sie zeigt das Leben von jungen Menschen in Accra in Ghana, die etwas Geld damit verdienen, auf einer Müllhalde den Elektromüll auseinander zu nehmen und Einzelteile weiter zu verkaufen.

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    REGOLITH from Imagefiction Films on Vimeo.

    6. Oktober 2014
  • : Embrace the Irony: Portrait über Lawrence Lessigim New Yorker
    Embrace the Irony: Portrait über Lawrence Lessigim New Yorker

    Das Magazin New Yorker hat ein sehr ausführliches Portrait über Lawrence Lessig und seine Bemühungen um eine Wahlkampffinanzierungsreform in den USA veröffentlicht: Embrace the Irony – Lawrence Lessig wants to reform campaign finance. All he needs is fifty billionaires.

    6. Oktober 2014
  • : Save the Date: Die 9. re:publica findet vom 5. – 7. Mai 2015 statt.
    Save the Date: Die 9. re:publica findet vom 5. – 7. Mai 2015 statt.

    Hinter den Kulissen läuft die Vorbereitung schon länger, aber jetzt gibt es endlich ein festes Datum: Die 9. re:publica findet vom 5. – 7. Mai 2015 statt.

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    Der Call-for-Papers startet wahrscheinlich kommenden Monat.

    6. Oktober 2014
  • : Cyber-Narzissmus: Der Fall weev
    Cyber-Narzissmus: Der Fall weev

    Das FAZ-Blog 10 vor 8 berichtet über den Troll und Menschenhasser Andrew Alan Escher Auernheimer: Cyber-Narzissmus: Der Fall weev.

    Von außen betrachtet handelt es sich bei diesem Troll wohl um eine jener radikal narzisstischen Persönlichkeiten, die mit altbekannten, altbewährten Strategien antreten: Durch die stetige Erniedrigung anderer versichert man sich seiner eigenen Größe, und zwar immer wieder, geradezu zwanghaft. Die berühmte „narzisstische Wut“, so der auf diesem Gebiet wegweisende Analytiker Otto F. Kernberg, ist dabei meist nur ein Euphemismus für Hass – für Eigenhass, der in einem martialischen Akt der Verdrängung gnadenlos auf andere projiziert wird. Ist weev also letztlich ein armer Wicht? Vielleicht. Aber was macht ihn dann so bedrohlich? Auernheimers Gefährlichkeit entsteht erst durch den gigantischen applaudierenden Chor, der ihm im Netz entgegenschallt. Seine Existenz ist die eines narzisstischen Nerds im Echo-Space, einem Raum permanenter Selbstreferentialität und Selbstbestätigung.

    Leider kein Einzelfall. Was man leider immer wieder wiederholen muss: Hassnachrichten haben nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Auch im Grundgesetz steht die Menschenwürde höher.

    5. Oktober 2014 7
  • : ZDFinfo: 15 Minutes of Fame erklärt Netzkultur-Phänomene
    ZDFinfo: 15 Minutes of Fame erklärt Netzkultur-Phänomene

    Bei ZDFinfo werden jetzt in der neuen Reihe „15 Minutes of Fame“ Netzkultur-Phänomene in eben jenen 15 Minuten Länge vorgestellt. Den Anfang macht der Harlem Shake aus dem Frühjahr 2013.

    ZDFinfo begibt sich auf die Spuren des Urhebers dieses Blödelvideos, des YouTubers George Miller („Filthy Frank“). Der damals 19-Jährige verkleidete sich als „Pink Guy“ und tanzte wild herum. Der „Harlem Shake“ nahm ab dem 30. Januar 2013 seinen Lauf, als Filthy Frank das Video auf der YouTube-Plattform hochlud. Mittlerweile ist der „Harlem Shake“ in zahlreichen neuen Videos nachgestellt und parodiert worden.

    Das ist nett gemacht und kurzweilig unterhaltsam.

    Ungeklärt ist bisher, wie das ZDF es 2014 schafft, über Meme-Kultur zu berichten und den TV-Beitrag in einem nicht-einbindbaren Format nur in der Mediathek bereitstellt.

    5. Oktober 2014 1
  • : TV-Dokumentation: Die Nintendo Story
    TV-Dokumentation: Die Nintendo Story

    Auf ZDFInfo lief am Donnerstag als Wiederholung die rund 30 Minuten lange Dokumentation „Die Nintendo Story“ über mehr als 30 Jahre Unterhaltungskultur aus Japan.

    Keine virtuellen Figuren haben sich tiefer in die Spielerherzen gebrannt als Mario und die Pokémon, die meistverkauften Videospieleserien aller Zeiten. Eine Doku über Macher, Träumer und Geschäfte.

    Die Sendung findet sich noch in der ZDF-Mediathek und bei Youtube:

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    5. Oktober 2014 1
  • : Russland baut Propaganda in Berlin aus
    Russland baut Propaganda in Berlin aus

    Russland baut seine Propaganda-Aktivitäten aus und Deutschland ist einer der Zielmärkte. Darüber berichtet das Wall Street Journal und ich gehe mal davon aus, dass die für russische Propaganda empfängliche Zielgruppe das Medium wiederum als USA-Propaganda entlarven wird: Russland startet seine Propaganda-Offensive in Berlin.

    Ein russischer Regierungsvertreter in Berlin, der über die Medienpläne informiert wurde, sagt, ein bedeutender Teil der deutschen Öffentlichkeit sei für die russischen Botschaften empfänglich. Dazu zählten Pazifisten, Globalisierungskritiker und allgemein Menschen mit linken Ansichten. Aber auch Konservative, darunter Gegner der „Homosexuellen-Propaganda“, seien Zielgruppe. „Man kann ziemlich mächtige Arbeit in diesem Segment leisten“, sagt der Regierungsvertreter.

    Das glaub ich sofort. Schade, dass an politischer Bildung und Medienkompetenzvermittlung in Deutschland so massiv gespart wird.

    5. Oktober 2014 38
  • : Alexander Lehmann – one reason
    Alexander Lehmann – one reason

    Der Animationskünstler Alexander Lehmann (Du bist Terrorist & Co) hat ein kurzes neues Video zum Data-Center der NSA in Utah gemacht: one reason. Ist als Video für eine Demoparty in Berlin entstanden.

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    5. Oktober 2014
  • : Samstag & Sonntag: Vintage Computing Festival in Berlin
    Samstag & Sonntag: Vintage Computing Festival in Berlin

    vcfb-logo-laengsDieses Wochenende findet am Samstag und Sonntag das Vintage Computing Festival Berlin (VCFB) statt. Ob C64, Bildschirmtext, 8‑Bit-Musik oder Programmiersprachen – das VCFB bietet Ausstellungen, Vorträge & Workshops und am Samstag eine Chiptune-Party – wo es sich um historische Computer dreht.

    Die ganze Veranstaltung findet am Samstag von 9 bis 3h und am Sonntag von 9 bis 17h statt. Der Eintritt ist frei, die Vorträge werden gestreamt. Ausrichter sind der Berliner Hackerspace Abteilung-für-Redundanz-Abteilunggentur (AFRA) und der Lehrstuhl für Medientheorien der HU-Berlin.

    Ort ist das Pergamon-Palais in der Georgenstraße 47 in 10117 Berlin, nahe S+U Bhf. Friedrichstraße.

    3. Oktober 2014 1
  • : 29. Netzpolitischer Abend der Digiges am 7.10.
    29. Netzpolitischer Abend der Digiges am 7.10.

    Am 7.10. findet der 29. Netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in der c‑base in Berlin statt.

    Und das sind die Themen des Abends:

    1. John Worth – Online Campaigning in Brussels: the next 5 years
    2. Claudio Guarnieri – Occupy Central and the Suppression of Dissent
    3. Maria Riemer (OKFN) – Best of Jugend Hackt
    4. Markus Beckedahl – 10 Jahre Netzpolitik – Konferenzvorschau

    Wie immer ist der Eintritt frei, Einlass ab 19 Uhr, Beginn so um 20:15 Uhr und die Veranstaltung wird aufgezeichnet und wahrscheinlich gibt es auf c‑base.org einen Livestream.

    2. Oktober 2014
  • : Tor für Millionen Nutzer: Bald standardmäßig in Mozilla Firefox?
    Tor für Millionen Nutzer: Bald standardmäßig in Mozilla Firefox?

    Patrick Howell O’Neill berichtet auf The Daily Dot:

    The Tor anonymity network may soon expand to hundreds of millions of new users around the world as the software’s developers prepare to scale to a „global population.“

    Several major tech firms are in talks with Tor to include the software in products that can potentially reach over 500 million Internet users around the world. One particular firm wants to include Tor as a „private browsing mode“ in a mainstream Web browser, allowing users to easily toggle connectivity to the Tor anonymity network on and off.

    „They very much like Tor Browser and would like to ship it to their customer base,“ Tor executive director Andrew Lewman wrote, explaining the discussions but declining to name the specific company. „Their product is 10–20 percent of the global market, this is of roughly 2.8 billion global Internet users.“

    1. Oktober 2014 11
  • : Ratgeber von CORRECT!V: Behörden zur Auskunft zwingen
    Ratgeber von CORRECT!V: Behörden zur Auskunft zwingen

    Jeder Mensch, der schon einmal eine Informationsfreiheitsanfrage gestellt hat oder anderweitig Auskünfte von Behörden und Ämtern erfragt hat, weiß, wie schnell man mit einer Ausrede abgespeist wird. Auch wir bekommen regelmäßig Ablehnungen, von denen wir die schönsten veröffentlichen. Das Recherche-Kollektiv CORRECT!V hat nun einen Ratgeber herausgebracht, der Hilfe beim Durchdringen der Mauer aus Schweigen bieten soll.

    Wie stellt man eine IFG-Anfrage, was muss man beachten? Welche Ausnahmen vom Informationsfreiheitsgesetz gibt es und wie kann man Widerspruch einlegen?

    1. Oktober 2014
  • : Technologietransfer: Die NSA lizenziert ihre Software an US-Firmen
    Technologietransfer: Die NSA lizenziert ihre Software an US-Firmen

    Die NSA hat ein Technology Transfer Program:

    The NSA Technology Transfer Program (TTP) transfers NSA-developed technology to industry, academia, and other research organizations, benefitting the economy and the Agency mission. The program has an extensive portfolio of patented technologies across multiple technology areas.

    Dafür gibt es in diesem Jahr erstmalig einen 100-seitigen Technologie-Katalog.

    Kevin Collier schreibt auf The Daily Dot:

    Many of the listed technologies in the NSA’s TTP catalog are methods to either help transcribe recorded communications or sort through massive troves of transcriptions, calling to mind the NSA’s ability to absorb huge quantities of people’s communications without their knowledge. Vines declined to share specifics on why those available technologies were developed, or how they were used within the agency. „Our lawful mission is centered on foreign intelligence and information assurance in defense of the nation,“ she said.

    One technology, called ScribeZone, which the NSA suggests „is ideal for teaching foreign language and can also be used for teaching English as a second language,“ improves efficiency of transcription of audio and video content from „any foreign language,“ the catalog claims. Another, called Aladdin, identifies transliterated terms, like names. A third, which the catalogue doesn’t identify with a code name, helps users sort through massive troves of text by identifying nouns in a mass of text, deciding which ones are used most frequently, then automatically creating a list what the topic’s about.

    Denn wer würde sich nicht gerne Software aus dem Hause der größten Überwachungsinstitution der Welt installieren?

    30. September 2014 8
  • : VG Wort vergütet keine E‑Books im Epub-Format
    VG Wort vergütet keine E‑Books im Epub-Format

    Wie die Verwertungsgesellschaft VG Wort dem buchreport mitteilte, bekommen Urheber keine Vergütung für eBooks im gängigen ePub-Format.

    „E‑Books können momentan nur gemeldet und vergütet werden, wenn es sich um nicht kopiergeschützte PDF-Dokumente handelt“, heißt es von der VG Wort. Da deren Ausschüttungen grundsätzlich ein Ausgleich für Kopien sind, ist sie für E‑Publikationen mit Kopierschutz (wie DRM) nicht zuständig. „Selbst die kopierbaren Texte in diesem Format werden überwiegend auf Geräten genutzt für die wir entweder noch keine Abgaben erhalten bzw. bei denen noch nicht klar ist, ob mit diesen Geräten überhaupt vergütungspflichtige Privatkopien erstellt werden können“, erklärt die Gesellschaft weiter.

    Unsere eBooks sind alle ohne Kopierschutz auch im epub-Format erschienen. Wir fühlen uns durch eine solche Vorgehensweise benachteiligt und müssen leider auf eine Vergütung verzichten.

    Update: Hatte ursprünglich was verwechselt.

    30. September 2014 7