Linkschleuder
Linktipps der Redaktion
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: ACLU-Video zu Halloween: Invasion of the Data Snatchers
: ACLU-Video zu Halloween: Invasion of the Data Snatchers Passend zu Halloween präsentiert die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU die „Invasion of the Data Snatchers“:
Data snatchers?? They are NOT science fiction. And they’re closer than you think. New technologies are making it easier for private companies and the government to learn about everything we do – in our homes, in our cars, in stores, and within our communities. As they collect vast amounts of data about us, things are getting truly spooky! Our video might make you laugh, but a future without any privacy is just scary. Isn’t it time we regained control over our personal information?
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: Die Anstalt: Claus von Wagner erklärt die Überwachungs-Operation „Eikonal“ von BND und NSA
: Die Anstalt: Claus von Wagner erklärt die Überwachungs-Operation „Eikonal“ von BND und NSA Hier in der Mediathek, hier vor der Depublizierung befreit:
Bonus: Unser Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss wird jetzt nicht nur ausgedruckt, sondern auch im Fernsehen vorgelesen.
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: Hacking Team: The Intercept veröffentlicht interne Dokumente von italienischem Staatstrojaner RCS
: Hacking Team: The Intercept veröffentlicht interne Dokumente von italienischem Staatstrojaner RCS Cora Currier und Morgan Marquis-Boire berichten auf The Intercept: Secret Manuals Show the Spyware Sold to Despots and Cops Worldwide
The manuals describe Hacking Team’s software for government technicians and analysts, showing how it can activate cameras, exfiltrate emails, record Skype calls, log typing, and collect passwords on targeted devices. They also catalog a range of pre-bottled techniques for infecting those devices using wifi networks, USB sticks, streaming video, and email attachments to deliver viral installers. With a few clicks of a mouse, even a lightly trained technician can build a software agent that can infect and monitor a device, then upload captured data at unobtrusive times using a stealthy network of proxy servers, all without leaving a trace. That, at least, is what Hacking Team’s manuals claim as the company tries to distinguish its offerings in the global marketplace for government hacking software.
Hier sind die Dokumente, hier unsere frühere Berichterstattung zu Hacking Team.
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: Snowden zur Eröffnung von Citizenfour in Leipzig: „Um eine Meinung zu haben, müssen wir informiert sein.“
: Snowden zur Eröffnung von Citizenfour in Leipzig: „Um eine Meinung zu haben, müssen wir informiert sein.“ Edward Snowden hat zur Vorfürung des Films Citizenfour in Leipzig ein Grußwort aufgenommen:
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: Dänemark: The Pirate Bay-Gründer Gottfrid Svartholm und weiterer Hacker wegen CSC-Hack verurteilt
: Dänemark: The Pirate Bay-Gründer Gottfrid Svartholm und weiterer Hacker wegen CSC-Hack verurteilt Andy berichtet auf TorrentFreak:
Gottfrid Svartholm wurde heute von einem dänischen Gericht wegen Hacking-Verbrechen schuldig gesprochen. Der schwedische Gründer von The Pirate Bay und sein 21-jähriger Komplize wurden schuldig gesprochen, sich illegal Zugriff auf Systeme des IT-Unternehmens CSC verschafft zu haben. Es war der bisher größte Hacking-Fall in Dänemark.
version2.dk hat einen Live-Ticker auf dänisch, darunter (Google Translate, angepasst):
12.06: Entlassung von JT. Der Verteidiger Michael Juul Eriksen beantragt, JT freizulassen, weil die Haftstrafe geringer ist als die Zeit, die er bereits im Gefängnis verbracht hat. Staatsanwaltschaft Maria Cingari hat keine Einwände und Richter Kari Sorensen spricht JT frei. Die Entscheidung löst viel Freude und spontanen Applaus im Publikum aus, in dem viele Familie und Freunde von JT sitzen.
12.11: Gericht vertagt. Verurteilung ist für morgen Mittag angesetzt.
Den Hintergrund hatten wir vor zwei Monaten berichtet: Gerichtsverfahren gegen The Pirate Bay-Gründer Gottfrid Svartholm beginnt.
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: Netz-Sperren in Großbritannien: Eingeführt gegen Pornografie, ausgeweitet auf Copyright, jetzt Markenrechte
: Netz-Sperren in Großbritannien: Eingeführt gegen Pornografie, ausgeweitet auf Copyright, jetzt Markenrechte Der britische Guardian berichtet: Internet service providers must help crack down on fake goods, high court rules
The Courts had already granted orders requiring ISPs to block sites for infringement of copyright in relation to pirated content. This decision is a logical extension of that principle to trade marks.
Laut dem Urteil müssen jetzt auch cartierloveonline.com, iwcwatchtop.com, replicawatchesiwc.com, 1iwc.com, montblancpensonlineuk.com und montblancoutletonline.co.uk gesperrt werden.
Womit (mal wieder) bewiesen war, dass wir bei Zensursula Recht hatten: Sind Netz-Sperren einmal eingeführt, werden sie auf andere Bereiche ausgeweitet.
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: Vereinbarungen der britischen Regierung: GCHQ darf auf Daten der NSA ohne Durchsuchungsbeschluss zugreifen
: Vereinbarungen der britischen Regierung: GCHQ darf auf Daten der NSA ohne Durchsuchungsbeschluss zugreifen Unsere Freunde von Privacy International haben ihm Rahmen einer ihrer Klagen herausgefunden: Secret policy reveals GCHQ can get warrantless access to bulk NSA data
Britische Geheimdienste können auf Massendaten zugreifen, die von US-Kabeln oder von Partnerschaften mit US-Unternehmen gesammelt werden, ohne einen Durchsuchungsbeschluss vom Minister zu haben. Das geht aus bisher unbekannten internen Papieren hervor, die das GCHQ in einem Gerichtsverfahren gegen seine Überwachungspraktiken im Zuge der Snowden-Enthüllungen herausgeben musste. Diese Erkenntnisse scheinen Zusicherungen des Geheimdienst-Kommittees vom Juli 2013 zu widersprechen, dass es immer einen Durchsuchungsbeschluss gibt, wenn der GCHQ Informationen aus den USA anfordert.
Die „Vereinbarungen“, wie sie von der Regierung genannt werden, suggerieren auch, dass abgehörte Informationen, die das GCHQ von ausländischen Geheimdiensten erhält, nicht unter die ohnehin schwachen Sicherheitsvorkehrungen fällt, die für das britische Programm Tempora gelten. Laut den Beschreibungen, die den Klägern zur Verfügung gestellt wurden, können die britischen Geheimdienste Daten von ausländischen Geheimdiensten ohne sinnvolle Beschränkungen verwenden, rastern und bis zu zwei Jahre lang speichern – und das umfasst sowohl Inhalte als auch Metadaten.
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: Dienstag: 30. netzpolitischer Abend, u.a. mit Nazis im Netz
: Dienstag: 30. netzpolitischer Abend, u.a. mit Nazis im Netz Der Digitale Gesellschaft e.V. veranstaltet am kommenden Dienstag, den 4. November den 30. netzpolitischen Abend. Hier ist das Programm:
- Johannes Baldauf (Amadeo Antonio Stiftung): Nazis im Netz
– Rainer Rehak (FIfF e.V.): “Der Fall des Geheimen” – Ankündigung der FIfF-Konferenz
– Geraldine de Bastion: Warum Entwicklungspolitik ein besseres netzpolitisches Verständnis braucht
– Humanistische Union: Demoankündigung 7.11. Wir schicken den Verfassungsschutz in Rente!Einlass ist wie immer ab 19 Uhr, los geht’s gegen 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c‑base.org.
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: AfD-Wahlwerbung remixen – Die Extra3-Variante
: AfD-Wahlwerbung remixen – Die Extra3-Variante Die Satire-Sendung Extra3 hat einen AfD-Wahlwerbespot geremixt, in dem die Schauspieler aus dem Original-Spot eine andere Botschaft übermitteln. Kreativ umgesetzt:
Da sind unsere Gebührengelder doch mal sinnvoll eingesetzt worden – AfD-Sympathisanten sehen das sichelrich anders, das ist mir aber egal. Von mir aus könnte ja Extra3 noch mehr Gebührengelder bekommen, wenn sie dann auch mehr auf Sendung dürfen.
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: Webvideo und Remix: Eine spannende Beziehung
: Webvideo und Remix: Eine spannende Beziehung Georg Fischer, Kurator der Musik-Sammlung im digitalen Remix-Museum der Recht auf Remix-Initiative, hat für die Universität Siegen über Webvideo und Remix geschrieben: Webvideo und Remix: Eine spannende Beziehung.
Die einzelnen Exponate des Online.Museums präsentieren den Remix als eine künstlerische Ausdrucksform, die über mediale Grenzen hinweg zur Anwendung kommt. Egal ob es sich um Internet-Memes, Video-Edits oder Sampling basierte Musik handelt: das Entscheidende ist, dass das Alte im Neuen erkennbar bleibt. Beim Remix geht es nicht darum, das Alte komplett zu überwinden oder zu negieren, um etwas vollkommen Neues zu erschaffen. Das Alte wird vielmehr aktualisiert, neu gerahmt, als Referenz angeführt oder parodiert. Altes und Neues gehen eine Verbindung miteinander ein, ohne sich gegenseitig auszuschließen. Sie behalten die Spannung, die durch ihre Vereinigung entsteht, als künstlerischen Aspekt bei. Dieses spannende Nebeneinander von Alt und Neu macht den Kern der Remix Culture aus.
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: OER-Broschüre jetzt in aktualisierter Auflage verfügbar
: OER-Broschüre jetzt in aktualisierter Auflage verfügbar Es gibt eine neue Version vom OER-Ratgeber „Offene Bildungsressourcen in der Praxis“, der von der MABB rausgegeben und von iRights umgesetzt wurde.
Das 62-seitige Büchlein im Format DIN A6 (PDF) erläutert theoretische und juristische Fragen zu offenen Bildungsressourcen, besser als Open Educational Resources (OER) bekannt. In drei Kapiteln werden Grundprinzipien, aktuelle Entwicklungen und praktische Anwendungen vermittelt. Praktiker aus Schule und Universität berichten von ihrer Arbeit mit freien Bildungsmaterialien.
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: #machsgut – Kampagne zum digitalen Nachlass gestartet
: #machsgut – Kampagne zum digitalen Nachlass gestartet Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat heute die #machtsgut-Kampagne zum digitalen Nachlass gestartet, um darauf hinzuweisen, dass nach unserem Tod Bits und Bytes zurück bleiben, um die es sich genauso zu kümmern gilt wie um Häuser, Geld und anderes.
Michaela Zinke, Referentin im Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt, sagt:
Viele Menschen denken bei Nachlass an Schmuck, Geld oder Immobilien. Im digitalen Zeitalter stellen sich aber neue Nachlassfragen. Es ist an der Zeit, den digitalen Nachlass aus seinem Nischendasein rauszuführen.
Zum digitalen Nachlass gehören zum Beispiel Profile in Sozialen Netzwerken, Verträge und Konten und die Kampagne gibt auf ihrer Webseite Hinweise, wie rechtliche und praktische Probleme beim Umgang mit diesen verhindert werden können.
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: Netzneutralität – Ist schnelles Internet ein Grundrecht?
: Netzneutralität – Ist schnelles Internet ein Grundrecht? Der Youtube-Kanal Wasgehtab erklärt in fünf Minuten Netzneutralität:
Während die ungarische Regierung unter Orban eine Internet-Steuer einführen will, soll in Deutschland bis 2018 jeder mit 50 MBit/s surfen können. Die Internetverbindung als Grundbedürfnis und wieso Netzneutralität dabei so wichtig ist.
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: 45 Jahre Internet – Welttag des Internets
: 45 Jahre Internet – Welttag des Internets Heute ist wohl Welttag des Internets, weil sich vor 45 Jahren die ersten Rechner zum Arpanet vernetzt haben. Zum Frühstück habe ich mit DRadioWissen darüber gesprochen, welche Chancen und Risiken uns das Netz gebracht hat.
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: Lawrence Lessig Interviews Edward Snowden
: Lawrence Lessig Interviews Edward Snowden Vergangene Woche hat Lawrence Lessig Edward Snowden per Video interviewt und das gibt es jetzt als Video zum anschauen:
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: Ringvorlesung in Heidelberg: „Wer regiert das Internet?“
: Ringvorlesung in Heidelberg: „Wer regiert das Internet?“ An der Universität Heidelberg startet am Donnerstag, den 30.10. eine Ringvorlesung zum Thema „Wer regiert das Internet? Regulierungsstrukturen und ‑Prozesse im virtuellen Raum“.
Ich fühle mich etwas geehrt, am Donnerstag die Ringvorlesung mit einem Vortrag über „Die digitale Gesellschaft – Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage“ statren zu dürfen. Das beginnt um 18:00 in der Aula der Alten Universität und der Eintritt ist frei. Bis Ende Januar gibt es diverse Vorträge und Diskussionen, u.a. mit Jeanette Hofmann, Max Schremms, Andreas Busch und Milton Miller.
Das Internet prägt unser Leben und regiert unsere Welt – doch wer regiert das Internet? Mit Regulierungsstrukturen und Regulierungsprozessen im virtuellen Raum beschäftigt sich eine international besetzte Ringvorlesung, die im Wintersemester 2014/2015 an der Universität Heidelberg stattfindet. Die Referenten – Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und Experten aus der Praxis – werden in ihren Beiträgen grundlegende Fragen des gesellschaftlichen und politischen Umgangs mit dem World Wide Web erörtern. Die Reihe mit zwölf Veranstaltungen startet am Donnerstag, 30. Oktober 2014. Sie wird organisiert von der Arbeitsgruppe Netzpolitik, einem interdisziplinären Netzwerk von Nachwuchswissenschaftlern an der Ruperto Carola.
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: Störerhaftung: Datenverkehr nur mit Nummernschild
: Störerhaftung: Datenverkehr nur mit Nummernschild Ulf Buermeyer kommentiert in der FAZ die unsägliche Störerhaftung, die die Große Koalition auch noch verschlimmbessern möchte: Datenverkehr nur mit Nummernschild.
Was aber lässt die Regierung so erschaudern bei dem Gedanken, dass offene Netze weitere Verbreitung finden könnten? Betrachtet man die Formulierungen bei der Vorstellung der „Digitalen Agenda“, so geht es offenbar darum, eine anonyme Nutzung des Internets möglichst zu verhindern: Jeder soll zu jeder Zeit für sein Verhalten im Internet zur Rechenschaft gezogen werden können. Gegenüber diesem totalitären Ideal von den gläsernen Surfern sind grundsätzliche Vorbehalte angebracht.
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: Nackt im Wald – Ein Jahr nach #merkelhandy: Die Folgen der Überwachung
: Nackt im Wald – Ein Jahr nach #merkelhandy: Die Folgen der Überwachung Morgen sendet Breitband auf Deutschlandradio Kultur eine einstündige Diskussionsrunde zu einem Jahr Merkelphone. Bereits heute gibt es die von Philip Banse moderierte Runde im Netz zu hören. Mit dabei sind neben dem Spiegel-Redakteur Marcel Rosenbach auch unsere beiden Mitschreibenden Ulf Buermeyer und Anna Biselli.
Vor einem Jahr enthüllte der Spiegel, dass die NSA Angela Merkels Telefon abgehört hat. Für uns ist das Anlass, die letzten 12 Monate globaler Überwachung durch die NSA und BND Revue passieren zu lassen, und zu fragen, wie uns dieses Wissen verändert und warum die Bundesregierung so wenig zum Schutz unserer Grundrechte unternimmt.
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: 10 Jahre Ubuntu: Das (meist) freundliche Gesicht von Linux
: 10 Jahre Ubuntu: Das (meist) freundliche Gesicht von Linux Vor zehn Jahren erschien Ubuntu als Linux-Distribution und mischte damals den Markt auf. Zehn Jahre später ist Ubuntu mit seinen zahlreichen Ablegern die dominierende Desktop-Distribution. Bei Zeit.de gibt es einen Rückblick: Das (meist) freundliche Gesicht von Linux.
Ubuntu brachte Humor und Benutzerfreundlichkeit in die Welt von Linux, brach aber auch ihre Tabus.
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: Abstimmung über die „25 Frauen der digitalen Zukunft“
: Abstimmung über die „25 Frauen der digitalen Zukunft“ Das Online-Magazin EditionF sucht die „25 Frauen der digitalen Zukunft“ und hat dafür 50 Frauen zur Auswahl gestellt. Mit dabei sind auch unsere beiden Autorinnen Kirsten Fiedler (NP10: Meine Gründe, für Netzpolitik zu schreiben) und Julia Kloiber, aus dem Netzpolitik-Bereich gibt es dort u.a. auch noch Constanze Kurz, Gesche Joost, Maria Reimer und Julia Reda.
