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Strategie für ein sicheres Internet: Wie sich die EU vor NSA und anderen schützen will

Deutschlandradio Kultur berichtete über „Strategie für ein sicheres Internet: Wie sich die EU vor NSA und anderen schützen will“ und interviewte dafür u.a. unseren Fukami: Christian Horchert ist IT-Experte des Chaos Computer Clubs und schreibt im Blog netzpolitik.org über IT-Sicherheit. „Das Einzige wäre Markt, also sprich: Dass ein Kunde sagt: Nee, bei dem Unternehmen will…

  • Markus Beckedahl

Deutschlandradio Kultur berichtete über „Strategie für ein sicheres Internet: Wie sich die EU vor NSA und anderen schützen will“ und interviewte dafür u.a. unseren Fukami:

Christian Horchert ist IT-Experte des Chaos Computer Clubs und schreibt im Blog netzpolitik.org über IT-Sicherheit.

„Das Einzige wäre Markt, also sprich: Dass ein Kunde sagt: Nee, bei dem Unternehmen will ich nicht sein, weil mir die Produkte zu unsicher sind. Aber er hat ja gar keinen Sinn dafür.“

SSL-Verschlüsselung, Man-in-the-middle-Attacken, Botnets, Email-Kryptografie, Clickjacking…kommen Sie noch mit? Wissen Sie, wie Sie sich davor schützen? Wissen Sie, was sie tun müssen, wenn ihr Mailkonto gehackt wurde? Und wie sie einen sichereren Anbieter finden?

„Jemand betreibt einen Dienst, er baut irgendwelchen Mist, sein Kunde bezahlt dafür oder eben ein Dritter. Und solange das so ist, hat der, der den Dienst betreibt, überhaupt keinen Grund, irgendwas zu ändern.“

Denn sicherere Software koste Arbeit und damit Geld. Außerdem brauche es striktere Meldepflichten für Datendiebstahl und Sicherheitslecks. Die NIS-Direktive ist hier aber viel zu lasch. Schon allein an der Definition, welche Infrastruktur als kritisch gilt, scheitert das Papier.

Hier ist die MP3.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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