Generell

Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.

  • : Prinzipien von Open Source-Entwicklung
    Prinzipien von Open Source-Entwicklung

    Der erste Gentoo-Newsletter im neuen Jahr bringt ein Interview mit Entwickler Andrea Barisani. Dazu wird ein Artikel der Harvard Business School verlinkt, der einige Prinzipien von Open Source gut erklärt und knapp zusammenfasst:

    The General Public License under which Linux is published requires that all distributors make their source code freely available so that others can freely emend it. This viral principle prevents code from being stowed away in proprietary products. That transparency, in turn, breaks down the distinction between producer and user. A sophisticated „customer“ like Andrea Barisani is really a user-developer, who fixes flaws and adds features for his own benefit, then shares those improvements with everyone else. Such a role is impossible when proprietary code is licensed from a commercial vendor.

    Such extremely rich, flexible collaborations have positive psychological consequences for participants and powerful competitive ones for their organizations. Those consequences are rich common knowledge, the ability to organize teams modularly, extraordinary motivation, and high levels of trust.

    12. Januar 2006
  • : Consumers Digital Rights – jetzt auch in deutsch
    Consumers Digital Rights – jetzt auch in deutsch

    Die Consumer Digital Rights Kampagne von BEUC, dem Dachverband der europäischen Verbraucherschützer, ist jetzt auch endlich zwei Monate nach dem Start in die deutsche Sprache übersetzt worden. Consumer Digital Rights klärt über Verbraucherrechte in der Urhebergesetzgebung auf und fordert mehr Verbraucherrechte und weniger DRM.

    12. Januar 2006 1
  • : Informationsfreiheitsgesetz in UK
    Informationsfreiheitsgesetz in UK

    Wie die Jungle World von gestern unter dem Titel „Zu viel Freiheit“ berichtet, haben britische Ministerien im letzten Jahr etwa 130.000 Anfragen nach behördlichen Informationen erhalten. Für das erste Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes ist das eine ganz ansehnliche Zahl. Von Preisen steht da nichts, das Gesetz sei aber „inflationär“ in Anspruch genommen worden, wird das Justizministerium zitiert. Die etwa 16.000 beantworteten Anfragen betrafen auch triviale Informationen (nur solche werden hier beispielhaft genannt); als vertraulich klassifizierte Informationen seien selbstverständlich weiterhin geschützt.

    Leider wird in dem kurzen Artikel nicht berichtet, wie viele Privatpersonen um Auskunft gebeten haben, und wie viele Zeitungsredaktionen statt eher alberner Dinge wie dem Verschwinden der Katze aus Downing Street No 10 nach ernsthaften, wichtigen Sachverhalten gefragt haben. Und, so würden wir fast wetten, nicht nur „Hohe Beamte“ haben die Anfragen dann tatsächlich beantwortet. Und von den 114.000 nicht beantworteten Fragen würden wir auch gerne wissen, weshalb sie denn nun abgelehnt wurden: aus inhaltlichen, aus formalen, aus gesellschaftspolitischen, aus nachrichtendienstlichen Gründen? Aber das kann man ja teils bei der Campaign for Freedom of Information nachholen, oder den Links in der Wikipedia zum Freedom of Information Act folgen. Auch freedominfo.org ist eine gute Quelle.

    12. Januar 2006 1
  • : Polizei mit portabler Online-Fingerabdrucküberprüfung
    Polizei mit portabler Online-Fingerabdrucküberprüfung

    In der zweiten Phase des Pilotprojekts „Fast Identification“ des Bundeskriminalamt (BKA) erhalten Streifenwagenbesatzungen aus Bayern erstmals Onlinezugriff auf die AFIS-Datenbank des BKA. Ab der nächsten Woche kann dann aus Fahrzeugen mit optischen Fast-ID-Geräten Bilder der aufgenommenen Fingerbilder drahtlos mit dem zentralen Bestand von über 3,2 Millionen Abdrücken verglichen werden. Ab Februar soll der test dann auf die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen ausgeweitet werden. http://www.heise.de/newsticker/meldung/68236

    11. Januar 2006
  • : Überwachung für alle!
    Überwachung für alle!

    Gestern noch ein Hack, morgen offizielle Politik:

    Auf dem CCC-Kongress bereichteten unsere Freunde aus Österreich von einem Hack der örtlichen Überwachungskameras. Sie konnten sich (über die Funksignale soweit ich mich erinnere) Zugang zu den Bildern verschaffen und so sehen, was die Leute in den Überwachungszentralen so interessiert. Das waren dann interessanterweise mehr die umliegenden Wohnzimmerfenster als die Straßen – was die öffentliche Akzeptanz nicht gerade gefördert hat, als es raus kam.

    In England ist man nun dabei, diese Idee als öffentliche Infrastruktur zu implementieren, wie Telepolis berichtet: In einem Modellversuch in einem Stadtteil von London bekommen die Anwohner dort ab März über Kabelfernsehen Zugang zu den 400 Überwachungskameras auf den Straßen. Am Ende sollen 20.000 Haushalte angeschlossen sein.

    Das scheint wie eine Annäherung an das Konzept von „sousveillance“ (etwa: „alle überwachen“), aber im Rahmen einer öffentlichen Infrastruktur. Endlich wird dann Reality-TV nicht mehr vom Privatfernsehen angeboten, sondern kommt gleich aus dem richtigen Leben. Die beiden Bedeutungen von „Big Brother“ (RTL-Show und Überwachung) werden damit wieder zusammenfallen. Weiss jemand, was die britischen Datenschützer dazu sagen? Wilde Zeiten sind das jedenfalls.

    11. Januar 2006 5
  • : DRM killed the video star
    DRM killed the video star

    Der neue Steven Spielberg-Film Munich wurde für die Bafta awards (British Academy of Film and Television Arts), einem britischen Filmwettbewerb, nominiert. Allerdings können die Jury-Mitglieder sich den Film nicht anschauen. Die Kopien wurden mit dem DVD Regionalcode 1 ausgeliefert und können nur mit US-Playern abgespielt werden. Donnerstag schliesst die zweite Wählrunde, ein Datum was kaum noch für die Auslieferung von neuen „europa-kompatible“-DVDs zu schaffen ist. Pech gehabt, passend dazu ist die Überschrift bei „The Register“: DRM killed the video star.

    11. Januar 2006 2
  • : Neues iTunes telefoniert nach Hause
    Neues iTunes telefoniert nach Hause

    Die neue Version von iTunes telefoniert nach Hause. Zumindest wird in der Default-Einstellung mindestens der Name der gerade gespielten Band an einen zentralen Server übermittelt, um die passende Werbung einzublenden. Über den Eingriff in die persönliche Privatsphäre wird nicht aufgeklärt. Die gute Nachricht ist, dass man es wohl manuell ausschalten kann. Viel Spass mit iTunes…!

    Mehr gibts bei Spiegel-Online und BoingBoing.

    11. Januar 2006 2
  • : Sony-Promotion der anderen Art
    Sony-Promotion der anderen Art

    Taipei 101 Feuerwerk AktionNein, diesmal geht es nicht ums Rootkit, sondern um eine ungewöhnliche, weil visuell beeindruckende Aktion: eine Promotion für eine Fernseher-Baureihe. Und nein, es war nicht das zweckentfremdete chinesische Neujahr, sondern eine (fast) ganz normale Werbeaktion am höchsten Gebäude der Welt für schlappe 10 Millionen NTD. (Das Standbild kommt von hier [epochtimes.com].) Auch bei Brian Mathes findet man ein Foto (und auch sonst einiges lesenswertes).

    Die proprietäre Datei ist an die 5 MB groß und kann man von hier herunterladen. Dateiname bei anderen Quellen lautet 台北101跨年煙火2006_2分鐘花了一千多萬__00.WMV.

    11. Januar 2006 3
  • : Erstes Berliner FSFE – Fellowship Treffen
    Erstes Berliner FSFE – Fellowship Treffen

    Am Donnerstag, den 19. Januar findet ab 19:00 Uhr bei uns im newthinking Store in der Tucholskystr. 48, das erste Berliner Fellowship Treffen der Free Software Foundation Europe statt.

    Verschiedene Mitglieder der FSFE werden für Fragen und Diskussionen rund um das Fellowship und die FSFE bereitstehen. Die Einladung richtet sich an alle Freunde Freier Software, die den Kontakt mit Gleichgesinnten suchen und nicht nur an diejenigen, die bereits Mitglied des Fellowship-Programmes sind.

    11. Januar 2006
  • : Stehen Kochrezepte unter dem Copyright?
    Stehen Kochrezepte unter dem Copyright?

    In der Washington Post war letzte Woche ein Artikel, welcher der Frage nachging, ob und inwiefern Kochrezepte unter dem Copyright stehen: Can a Recipe Be Stolen?

    „We all know about plagiarism, copyright and intellectual property rights issues, but we hadn’t given them a thought when it came to the cookbook,“ said Simms, a junior at Walter Johnson High School in Bethesda. When a potential contributor fretted about handing over a recipe for Toll House cookies that appears online, in many cookbooks – and on bags of semisweet chocolate chips – „we did begin to worry a little,“ she said.

    The girls knew the legal concepts from high school, and copyright and intellectual property issues were being drummed into them because of lawsuits on downloading music into MP3 players and iPods. But here were similar issues in the kitchen.

    10. Januar 2006 3
  • : Die FAZ über digitale Musik und soziale Netzwerke
    Die FAZ über digitale Musik und soziale Netzwerke

    Verwundert reibe ich mir gerade die Augen. Die FAZ hat vorgestern über Freiheit und digitale Musik geschrieben und der Artikel ist sogar gut geworden: Die Zukunft kostet nichts.

    Die Menschen aber, die mit den alten Scheiben ihr Geld verdienten, sie kannten nur noch eine Musikrichtung: den Blues. Sie beschworen den Anfang vom Ende der Musik und warnten davor, die Freiheit der Daten mit einer Freiheit zu verwechseln, wie sie gelegentlich in Wörtern wie Bier oder Flug vorkommt: Gratis wollten sie ihre Songs nicht hergeben.

    Daß heute von dieser Euphorie nicht mehr viel übrig ist, das liegt daher zum Teil an den rigorosen Maßnahmen der Musikindustrie, an einer Konterrevolution mit allen technischen und juristischen Mitteln.

    Gut, ich teile die Euophorie des kommerziellen Erfolg digitaler Musik nicht, aber darum geht es in diesem Artikel weniger. Vielmehr geht es darum, wie zukünftig Musik konsumiert wird. Und um Plattformen wie Last.fm, MySpace und einige mehr, die gerade zur nächsten Revolution ansetzen.

    Der Artikel schliesst dann auch mit folgender Analyse:

    Wofür also soll man noch zahlen? Wer tatsächlich nicht darauf verzichten will, einen Song auch als Gegenstand in der Hand zu halten, der sollte sich lieber wieder dem Vinyl zuwenden. Viele neue Bands sind wieder dazu übergegangen, Singles zu veröffentlichen. Sie werden schnell zu Sammlerobjekten und erzielen Spitzenpreise dank kleiner Auflage. Wer die Künstler unterstützen will, kann dies auf eine sehr altmodische Art und Weise tun und ihre Konzerte besuchen. Für viele aber gilt, was Wired-Gründer Kevin Kelly einmal so formuliert hat: „Musik ist von einem Substantiv zu einem Verb geworden.” Verben aber kann man nicht kaufen.

    10. Januar 2006 1
  • : KEK: Springer darf nicht ProSiebenSat.1 übernehmen
    KEK: Springer darf nicht ProSiebenSat.1 übernehmen

    Die „Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich“ (KEK) hat soeben die Übernahme der ProSiebenSAT.1 Media AG durch die Axel Springer AG für nicht genehmigungsfähig erklärt.

    Die geplante Übernahme der ProSiebenSAT.1 Media AG durch die Axel Springer AG begründet vorherrschende Meinungsmacht. Sie wird nach den Vorschriften des Rundfunkstaatsvertrags über die Sicherung der Meinungsvielfalt nicht als unbedenklich bestätigt.

    Finde ich prima, vielleicht bleibt ja doch noch ein wenig Medienpluralismus bei der „Old Media“ erhalten.

    10. Januar 2006
  • : LinuxTag 2006: Call for Papers läuft Sonntag aus
    LinuxTag 2006: Call for Papers läuft Sonntag aus

    Der Call for Papers für den LinuxTag 2006 läuft am kommenden Sonntag, den 15. Januar 2006 aus. Eine lange Liste mit möglichen Beiträgen findet sich auf der Webseite des LinuxTages. Einer der Schwerpunkte wird dieses Jahr Wissensmanagement und Wissensverwaltung sein:

    Im Web der Informationen: Die Technologien zur Wissensverwaltung überschlagen sich. Daten werden in Content-Management-Systemen verwaltet, mit Blogs und Wikis sind völlig neue Formen der Informationserzeugung entstanden: Doch welche Werkzeuge sind nötig, damit aus Daten auch Informationen werden und beim Empfänger ankommen?

    Hier zählt natürlich auch alles dazu, was im Moment unter „Web 2.0“ zusammen gefasst wird. Wer interessante Projekte oder Themen hat in diesem oder anderen Bereichen hat, ist hiermit eingeladen, ein kurzes Abstract bis zum Sonntag einzuschicken. Ich selbst werde im Webpublishing-Team Beiträge für diesen Bereich auswählen. Mehr Informationen finden sich hier.

    Der LinuxTag 2006 wird vom 3. – 6. Mai in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden veranstaltet.

    10. Januar 2006
  • : Wikis für eGovernment
    Wikis für eGovernment

    Viele Leser werden wahrscheinlich aus eigener Erfahrung den Mehrwert von Wikis kennen. Nun haben Wissenschaftler festgestellt, dass sich Wikis auch hervorragend für eGovernment- und eDemocracyProjekte eignen: Researchers Recommend Wikis for Government Information.

    E‑government researchers have suggested that collaborative Wiki software may be the best avenue for getting public information to the citizenry.

    They advocate building two-layered Web pages, with the agency providing a base layer of information and interactive pages layered on top that domain experts, volunteers and others could use to annotate and link the data.

    In diese Richtung geht beispielsweise das Projekt „WikiMap Linz“, welches ich für sehr empfehlenswert halte. Das Projekt ist ein Beitrag der Ars Electronica zur Hotspot-Initiative der Stadt Linz.

    WikiMap Linz ist ein interaktiver Stadtplan, der über die Hotspot-Seiten zugänglich ist. Zugrunde liegt der Linzer Stadtplan, in den die NutzerInnen an selbst gewählten Plätzen Informationen in Form von Texten, Bildern oder auch Sounds eingegeben werden können. Ein Stadtplan mit persönlichen Eindrücken der BewohnerInnen oder BesucherInnen entsteht, ähnlich einer Pinwand. Damit wird ein Netz über Linz gespannt, das wesentlich breiter und vielschichtiger Informationen wiedergibt als es mit den üblichen Mitteln möglich war.

    10. Januar 2006
  • : Verband Deutscher Musikschaffender?
    Verband Deutscher Musikschaffender?

    Kennt hier jemand den „Verband Deutscher Musikschaffender“? Bisher ist mir dieser „Verband“ noch nicht aufgefallen. Heute gibt es aber eine dpa-Meldung, die es auch schon in die Futurezone geschafft hat. Dort stellt der VDM-Vorsitzende Klaus Quirini eine „Kein Kopierschutz“-Label vor, welches auf CDs geklebt werden soll. Und kündigt an, dass schon einige freie Künstler das Label einzusetzen gedenken…

    Die Idee ist nicht neu, sondern wird schon seit wenigen Jahren vor allem im Indie-Bereich von vielen Labels und Künstlern eingesetzt. Einer der Vorreiter in Deutschland war das Berliner Label K7 mit ihrem “No Copy Protection – Respect the Music”-Label.

    Wer aber ist der „Verband Deutscher Musikschaffender“, der von diesem Herrn Quirini geleitet wird, dessen Frau natürlich auch noch als Ansprechpatnerin agiert? Und dann gibt es noch einen Udo Starkens als weiteren Ansprechpartner, der eine Internetagentur betreibt und den Server wohl hostet. Und wie kommen die auf dpa? War da niemand auf deren Webseite und wurde misstrauisch, so wie ich eben? Wundere mich gerade ein wenig…

    Sieht zumindest sehr dubios aus, eine Liste von Mitgliedern des Verbandes sucht man vergeblich.

    9. Januar 2006 5
  • : Halleluja – Relaunch des Bundesdatenschutzbeauftragten
    Halleluja – Relaunch des Bundesdatenschutzbeauftragten

    Das Jahr 2006 fängt für den Bundesdatenschutzbeauftragten gut an: Die Webseite wurde einem Relaunch unterzogen. Endlich muss man sich nicht mehr über ein echt hässliches Design klicken und man findet jetzt auch mehr Informationen. Dieser Relaunch war echt mal fällig, eigentlich schon vor ein paar Jahren. Auf der Startseite kann man nun wählen, ob man sich lieber über das Informationsfreiheitsgesetz oder über den Datenschutz informieren möchte.

    Update:

    Zum Informationsfreiheitsgesetz passt auch dieser Artikel aus der Süddeutschen Zeitung: Die Neugier des Bürgers genügt.

    9. Januar 2006 1
  • : Tucholskys Werke sind gemeinfrei
    Tucholskys Werke sind gemeinfrei

    Der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky starb am 21. Dezember 1935. Da die Schutzfrist des deutschen Urheberrechts 70 Jahre nach dem Todesjahr des Urhebers abläuft, sind Tucholskys Werke seit dem 1. Januar 2006 gemeinfrei und damit endgültig in das frei verfügbare Kulturerbe übergegangen.

    Die „taz“ hat das natürlich sofort gemerkt und zitiert Tucholskys Forderung „Macht die Bücher billiger!“. Den jetzigen Preis kann man dann wohl nicht mehr unterbieten: Beim Projekt Gutenberg sind seit dem 1. Januar sein Roman „Schloß Gripsholm“, 16 Essays, neun Gedichte und 60 „kleine Geschichten“ für genau 0 Euro zu haben.

    Vielleicht sollte man einfach mal in der Berliner Tucholskystraße, wo ja auch die meisten Inhalte dieses Blogs entstehen, irgendwie darauf hinweisen, dass der olle Kurt jetzt für jedermann druck- und remixbar ist.

    9. Januar 2006 4
  • : Streit um französischen ePass lässt Visavergabe in der US-Botschaft zusammenbrechen
    Streit um französischen ePass lässt Visavergabe in der US-Botschaft zusammenbrechen

    Weil die Regierung den Aufrag für die Herstellung der französischen ePässe einem Privatunternehmen übertrug können viele Franzosen derzeit nicht in die USA reisen. Die Gewerkschaft der ausgeschlossene Nationaldruckerei klagte und so wurde die Produktion der biometrischen Pässe vorerst eingestellt. Dies wiederum hatte einen massiven Ansturm auf die Visaausgabestelle des US-Konsulats zur Folge. Trotz einer Bearbeitung von rund 500 Visa-Anträge pro Tag beträgt die Wartezeit für einen Termin inzwischen fünf Wochen.
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,393934,00.html

    9. Januar 2006