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Urheberrecht im Deutschlandfunk

Der Deutschlandfunk hat heute ein wenig die Urheberrechtsdebatte rund um die Berliner Rede von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger abgebildet. Zuerst wurde ich dazu interviewt (MP3) und zwei Stunden später konnte Frau Leutheusser-Schnarrenberger auf einige Argumente antworten und ihre Sicht der Dinge dazu sagen (MP3). Transcripte gibt es zumindest gerade noch nicht im Netz zu finden.


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4 Kommentare
  1. Ich finde die Argumentationslinie von Dir sehr
    schwach. Auch eine Kulturflatrate ist das wohl schrecklichste Hirngespinst, was hier rumgeistert. Das läuft dann wie bei der GEMA, die von allen Geld einsammeln will und es unter ganz obskuren Bedingungen, die nicht den tatsächlichen Konsum der Werke widerspiegeln, Geld an „Urheber“ auszahlen. imho müssten dann alle Internetnutzer als Urheber geführt werden und auch Geldempfänger sein, da wir alle Material ins Internet einstreuen (Postings, Kommentare, Videos).
    Die Kulturflatrate wird häufig in der Blogosphäre gefordert, die sich damit offensichtlich finanzieren will.

    Das, was LS als „Urheberrecht“ bezeichnet wird, ist vielmehr ein Recht für Verleger, Produzenten und Plattenfirmen, die weder Interessen der Urheber noch Nutzerinteressen vertreten. Urheber sind in der Lage ihre Inhalte direkt zum Nutzer zu bringen und brauchen diese Dinosaurier-Industrie nicht mehr.

  2. So wie Internetzer können nur Leute sich äußern, die von Urheberrecht Null Ahnung haben. LS hat gerade betont, daß das Urheberrecht dem Urheber gehört, niemand sonst. Und veralteten Geschäftsmodellen eine klare Absage erteilt, also z.B. der Übertragung ausschließlicher Nutzungsrechte an Verlage. Dafür müssen die Rechte der Urheber im Urhebervertragsrecht gestärkt werden.

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