Kann man nicht doch etwas tun?

Angela Merkel im Deutschlandfunk-Interview:

[…] Zweitens: Was den Zugang zu Gewaltvideos anbelangt, so ist es ja immer wieder eine permanente Diskussion. Die Jugendministerin hat ja vieles auch versucht – jetzt gerade in letzter Zeit in Blick auf Kinderpornografie, auf Sperrung von Seiten. Ich gehöre, ehrlich gesagt, zu denen – ich hab das auch mit dem französischen Staatspräsidenten besprochen, die immer wieder überlegen: Kann man nicht doch etwas tun? Einfach nur mit der Freiheit des Internets zu argumentieren, wird uns letztlich auch nicht weiterhelfen. Was Psychologen anbelangt: Sicherlich.

Ein Ausblick darauf, dass die gewünschten Zensur-Infrastrukturen gegen Kinderpornographie nach Etablierung schnell ausgeweitet werden. Der Verweis auf Frankreich klingt nach dem „zivilisierten Internet“, was Sarcozy haben will.

Die MP3 liefert wieder Remix-Material.

Wurden die Sendezeiten fürs Internet eigentlich in den letzten Tagen wieder gefordert?

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6 Ergänzungen

  1. Hier die Vorschläge der mediaclinique:


    > Internet ab 14, 16, 18, 21 Jahren.
    > Internet als Peepnet – hinter verschlossenen Türen. 1 Euro, dann geht die Klappe wieder runter.
    > Internet-Führerschein, -Waffenschein, und -Jagdschein.
    > Flensburger-Internet-Punkte-Kartei.
    > Internet – Geöffnet ab 23 Uhr!
    > Internet-Clubs analog der Raucher-Clubs.
    > Internet-KK – Intermediale Freikörperkultur an den Stränden des Informations-Highways.

    Denn viel mehr als den Sex und den jugendlich-ungezwungenen Umgang (der inzwischen Jugend-Pornographie heißt) mit dem eigenen und dem anderen Geschlecht fürchten die Politiker diesen endlosen Fluß an Information und Transparenz, der manche Kompetenz und manche Karriere infragestellen kann.

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