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Kann man nicht doch etwas tun?

Angela Merkel im Deutschlandfunk-Interview: […] Zweitens: Was den Zugang zu Gewaltvideos anbelangt, so ist es ja immer wieder eine permanente Diskussion. Die Jugendministerin hat ja vieles auch versucht – jetzt gerade in letzter Zeit in Blick auf Kinderpornografie, auf Sperrung von Seiten. Ich gehöre, ehrlich gesagt, zu denen – ich hab das auch mit dem…

  • Markus Beckedahl

Angela Merkel im Deutschlandfunk-Interview:

[…] Zweitens: Was den Zugang zu Gewaltvideos anbelangt, so ist es ja immer wieder eine permanente Diskussion. Die Jugendministerin hat ja vieles auch versucht – jetzt gerade in letzter Zeit in Blick auf Kinderpornografie, auf Sperrung von Seiten. Ich gehöre, ehrlich gesagt, zu denen – ich hab das auch mit dem französischen Staatspräsidenten besprochen, die immer wieder überlegen: Kann man nicht doch etwas tun? Einfach nur mit der Freiheit des Internets zu argumentieren, wird uns letztlich auch nicht weiterhelfen. Was Psychologen anbelangt: Sicherlich.

Ein Ausblick darauf, dass die gewünschten Zensur-Infrastrukturen gegen Kinderpornographie nach Etablierung schnell ausgeweitet werden. Der Verweis auf Frankreich klingt nach dem „zivilisierten Internet“, was Sarcozy haben will.

Die MP3 liefert wieder Remix-Material.

Wurden die Sendezeiten fürs Internet eigentlich in den letzten Tagen wieder gefordert?

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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6 Kommentare zu „Kann man nicht doch etwas tun?“


  1. Florian

    ,

    Sendezeitbeschränkung funktioniert sogar schon wunderprächtig! http://blog.fefe.de/?ts=b747f32a


  2. Hier die Vorschläge der mediaclinique:


    > Internet ab 14, 16, 18, 21 Jahren.
    > Internet als Peepnet – hinter verschlossenen Türen. 1 Euro, dann geht die Klappe wieder runter.
    > Internet-Führerschein, ‑Waffenschein, und ‑Jagdschein.
    > Flensburger-Internet-Punkte-Kartei.
    > Internet – Geöffnet ab 23 Uhr!
    > Internet-Clubs analog der Raucher-Clubs.
    > Internet-KK – Intermediale Freikörperkultur an den Stränden des Informations-Highways.

    Denn viel mehr als den Sex und den jugendlich-ungezwungenen Umgang (der inzwischen Jugend-Pornographie heißt) mit dem eigenen und dem anderen Geschlecht fürchten die Politiker diesen endlosen Fluß an Information und Transparenz, der manche Kompetenz und manche Karriere infragestellen kann.


  3. Die Merkel ……

    … hat es nicht leicht im Moment.
    Keiner mag sie mehr.
    Der markus nicht.
    Der Andreas nicht.
    Der Josef nicht.
    Der Joachim nicht.
    Der Horst nicht.
    Der andere Markus auch nicht.
    Der Christian nicht.
    Arme Angela :-(
    .…..


  4. […] ausgeweitet werden, deutet sich zum Beispiel in der Diskussion um den Amokläufer von Winnenden an. Netzpolitik hat Angela Merkel in einem Radio-Interview genau zugehört – und siehe da: […] Zweitens: Was den Zugang zu Gewaltvideos anbelangt, so ist es ja immer […]


  5. Ja, jetzt kommt die Sendezeitbegrenzung für das Internet:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/134467


  6. […] Angela Merkel im Deutschlandfunk-Interview zu Netzzensur: Kann man nicht doch etwas tun? […]

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