no-feed
-
Auf den Punkt: Wir sollten mehr Bürokratie wagen.
Auf den Punkt: Wir sollten mehr Bürokratie wagen. Liebe Leser*innen,
Bürokratie abbauen, das klingt erst mal gut. Aber was, wenn diese Bürokratie etwa die Arbeit des Bundeskriminalamtes betrifft?
Dieses soll in Zukunft unbürokratischer bei Gericht bestimmte Überwachungsmaßnahmen beantragen dürfen. Statt der Abteilungsleitung soll dann jede beliebige Person mit einer juristischen Ausbildung etwa den Einsatz von Staatstrojanern oder die Überwachung von Telekommunikation beantragen dürfen. -
Auf den Punkt: Diese verbotene Vereinigung gibt es immer noch nicht.
Auf den Punkt: Diese verbotene Vereinigung gibt es immer noch nicht. Liebe Lesende,
ihr erinnert euch sicherlich an den Aufruhr um das Portal linksunten.indymedia.org, das der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Jahr 2017 verboten hat. Nun gibt es wieder Neues in der Sache.
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat mehrmals versucht, hinter dem Portal eine kriminelle Vereinigung zu finden, um letztlich doch festzustellen, dass es keine gibt. -
Auf den Punkt: Nicht einmal telefonieren geht noch.
Auf den Punkt: Nicht einmal telefonieren geht noch. Liebe Leser:innen,
seit Tagen gehen hunderttausende Menschen überall im Iran auf die Straße. Es ist die vierte große Protestwelle gegen das theokratische Regime in nur zehn Jahren. Was im Dezember als Protest gegen die Wirtschaftskrise begann, ist sofort zu einer Systemfrage geworden.
Das iranische Regime reagiert erneut mit der Abschaltung des Internets, dieses Mal jedoch so umfassend wie noch nie. -
Auf den Punkt: Indiskutables lässt sich nicht diskutieren.
Auf den Punkt: Indiskutables lässt sich nicht diskutieren. Liebe Leser:innen,
mein Kollege Markus hat die Bundesregierung und andere politische Akteur:innen wieder gefragt, warum sie nach all den Vorfällen weiter auf der Musk-Plattform X präsent sind. Die Pressestelle der Grünen im Bundestag antwortete dabei wohl unfreiwillig komisch. Die Vorgänge auf X seien „zweifellos indiskutabel“. -
Auf den Punkt: KI-Kameras helfen nicht gegen Stromausfall.
Auf den Punkt: KI-Kameras helfen nicht gegen Stromausfall. Liebe Leser*innen,
sobald etwas schiefläuft, fordern Überwachungsfans mehr Überwachung. Als am 3. Januar in Zehntausenden Berliner Haushalten der Strom ausfiel, konnte man praktisch die Uhr danach stellen. Und siehe da: Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) sprach sich für verstärkte Videoüberwachung aus – auch das Modewort KI durfte nicht fehlen. -
Auf den Punkt: Wir machen einfach mit guten Nachrichten weiter.
Auf den Punkt: Wir machen einfach mit guten Nachrichten weiter. Liebe Leser:innen,
jetzt ist aber auch bald gut mit Chaos Communication Congress, könnte man meinen. Es ist immerhin schon der 5. Januar. Aber es gab einfach so viele motivierende Inhalte beim jährlichen Hacker:innentreffen in Hamburg, deshalb lest und hört ihr bei uns weiterhin einiges davon.
So etwa eine Live-Aufzeichnung unseres Podcasts Off/On mit Einblicken in drei großartige Recherchen. -
Auf den Punkt: Wir beginnen das Jahr mit vier Portionen Motivation.
Auf den Punkt: Wir beginnen das Jahr mit vier Portionen Motivation. Liebe Leser*innen,
ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr! Meine erste Schreibtisch-Handlung heute Morgen: nachschauen, was ich an netzpolitischen Neuigkeiten über Silvester und Neujahr verpasst habe. Das Wichtigste findet ihr in den Ticker-Meldungen unten.
Habt ihr vom 39. Chaos Communication Congress gehört oder wart sogar vor Ort? Ich habe den Kongress dieses Jahr per Stream verfolgt – mit einem besonderem Augenmerk auf Impulse, die Menschen zu zivilgesellschaftlichem Engagement motivieren können. -
Auf den Punkt: Es gibt Geschichten, die Mut machen.
Auf den Punkt: Es gibt Geschichten, die Mut machen. Liebe Leser:innen,
das zurückliegende Jahr bietet viele netzpolitische Geschichten. Manche von ihnen machen Mut, wie etwa jene, die Mustafa Mahmoud Yousif auf dem 39. Chaos Communication Congress erzählte.
Vor einigen Jahren wollte die kenianische Regierung die gesamte Bevölkerung des Landes in einer riesigen Datenbank erfassen. -
Auf den Punkt: Auf dem 39C3 gibt es Füllungen aller Art.
Auf den Punkt: Auf dem 39C3 gibt es Füllungen aller Art. Liebe Leser:innen,
während sich ein großer Teil der Redaktion auf dem Chaos Communication Congress in Hamburg umtreibt (sagt Hallo!), haben wir bereits einige spannende Vorträge aufgegriffen.
So hat sich Sebastian die Tricks der Glücksspiel-Industrie näher angesehen. Anna erklärt, was sogenanntes Typo- und Bitsquatting von Behörden-Domains ist und welche Gefahr davon ausgeht. -
Auf den Punkt: Wer sich vom Geld leiten lässt, biegt schnell falsch ab.
Auf den Punkt: Wer sich vom Geld leiten lässt, biegt schnell falsch ab. Liebe Leser:innen,
ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachtstage! Vielleicht nehmt ihr euch fürs nächste Jahr vor, mehr Radfahren zu gehen oder ein neues Paar Wanderschuhe lag unter Baum. Falls ihr nun eine Möglichkeit sucht, eure Draußen-Abenteuer zu planen, lege ich euch den Text von Joshua Meissner zu Komoot ans Herz. -
Auf den Punkt: Warum es sich lohnt, optimistisch zu sein.
Auf den Punkt: Warum es sich lohnt, optimistisch zu sein. Liebe Leser:innen,
ich würde mich als Optimisten bezeichnen. Nicht weil ich glaube, dass alles immer im Guten endet. Sondern weil ich davon überzeugt bin, dass es sich lohnt, für eine Sache zu kämpfen, statt den Dingen ihren Lauf zu lassen.
Zu Beginn dieses bewegten Jahres standen die Zeichen nicht besonders gut. -
Auf den Punkt: „netzpolitik.org wrapped“ ist jetzt verfügbar.
Auf den Punkt: „netzpolitik.org wrapped“ ist jetzt verfügbar. Liebe Leser:innen,
wir richten unsere Arbeit nicht an Klickzahlen oder Zielmarken aus, wie viele Texte wir veröffentlichen müssen. Dennoch habe ich Spaß daran, am Jahresende auf Statistiken zu schauen. Wenn euch das genauso geht, dann lest doch mal unseren Zahlen-Jahresrückblick. Darin verraten wir euch auch, wie aus Versehen eine kleine Meldung zum meistgeklickten Text der Seite wurde und wie viele pflanzliche Mitbewohner unser Büro so hat. -
Auf den Punkt: Wir sagen nicht, ob wir es tun, denn wenn wir es täten, wäre das schlecht.
Auf den Punkt: Wir sagen nicht, ob wir es tun, denn wenn wir es täten, wäre das schlecht. Liebe Leser*innen.
Auch Behörden gehen shoppen, nur hat das nichts mit Weihnachten zu tun. In einigen Staaten ist es schon ganz normal geworden, dass Behörden Standortdaten aus der Online-Werbeindustrie einkaufen, um damit Menschen über ihre Handys zu orten. Aber machen deutsche Ermittlungsbehörden wie etwa das Bundeskriminalamt das auch?
Dazu will die Bundesregierung lieber nicht sagen. -
Auf den Punkt: Eltern sollen nicht mit Smartphone-Entzug drohen.
Auf den Punkt: Eltern sollen nicht mit Smartphone-Entzug drohen. Liebe Leser*innen,
was tun, damit Kinder und Jugendliche nichts mit dem Smartphone anstellen, das sie später bereuen? Die Debatte rollt international, es geht etwa um Social-Media-Verbote und um Handy-Verbote in der Schule. Von zumindest einem Verbot rät Digitaltrainer Julian Bühler im Interview mit meiner Kollegin Chris klar ab: Wenn Minderjährige erst einmal ein Handy haben, dann sollten Eltern es ihnen nicht wieder wegnehmen oder damit drohen. -
Auf den Punkt: Gesetze und Neujahrsvorsätze haben etwas gemeinsam.
Auf den Punkt: Gesetze und Neujahrsvorsätze haben etwas gemeinsam. Liebe Leser:innen,
Gesetze beschreiben, welche Regeln es in unserer Welt geben soll. Aber wenn man die nicht durchsetzt, kann es schnell in eine ganz andere Richtung laufen. Das ist ein bisschen wie mit den Neujahrsvorsätzen: Es lässt sich gut auf Papier oder ins digitale Notizheft schreiben, dass man ab Januar bestimmt viel mehr Obst und Gemüse isst oder jede Woche zwei Mal joggen geht. -
Auf den Punkt: PayPal nutzt deine Finanztransaktionsdaten für personalisierte Werbung.
Auf den Punkt: PayPal nutzt deine Finanztransaktionsdaten für personalisierte Werbung. Liebe Leser*innen,
PayPal ist der Platzhirsch unter den digitalen Zahlungsdienstleistern. Shopping mit PayPal ist praktisch – und ein heftiges Risiko für den Datenschutz. Der Konzern erlaubt sich unter anderem, Informationen über sexuelle Vorlieben, politische Präferenzen und religiöse Überzeugungen zu speichern. -
Auf den Punkt: Alte Domains werden nicht vergessen.
Auf den Punkt: Alte Domains werden nicht vergessen. Liebe Leser:innen,
wenn unter einer Domain mal vertrauenswürdige und oft besuchte Inhalte zu finden waren, sollte man die nicht einfach abstoßen. Denn klar, das macht sie für Betrüger:innen ziemlich attraktiv. Aber der Bundesregierung fehlt offenbar ein klarer Plan, wie sie mit ihren Altlasten umgehen soll. -
Auf den Punkt: Sehnsucht nach einer einfachen Welt.
Auf den Punkt: Sehnsucht nach einer einfachen Welt. Lieber Leser:innen,
was treibt eigentlich ausgerechnet Tech-Bros zu permanenten Anleihen bei großen Heldenerzählungen, von Cäsar bis zu Herr der Ringe? Eine Sehnsucht nach alter, männlicher Stärke und nach einer Welt, in der man ganz einfach Gut und Böse unterscheiden kann, schreibt Vincent Först in seiner neuen Trugbild-Kolumne. -
Auf den Punkt: Du bist verrückt mein Kind, du solltest nicht nach Berlin.
Auf den Punkt: Du bist verrückt mein Kind, du solltest nicht nach Berlin. Liebe Leser*innen,
Berlin war lange Zeit die Stadt der Freaks und Freigeister. „Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin“ – an diesem Spruch von 1876 war bis vor kurzem noch was Wahres dran. Wer anderswo zu schräg war, passte hier meist ziemlich gut rein.
Aber Berlin hat sich verändert. Das Kapital hat die Stadt im Würgegriff. -
Auf den Punkt: Wir brauchen die richtige Debatte zum Datenschutz.
Auf den Punkt: Wir brauchen die richtige Debatte zum Datenschutz. Liebe Leser:innen,
der Datenschutz steht gerade enorm unter Druck. Nicht nur die schwarz-rote Bundesregierung, sondern auch die EU-Kommission will bestehende Regeln schleifen.
Wir haben mit der Bundesdatenschutzbeauftragten Louisa Specht-Riemenschneider, die seit gut einem Jahr im Amt ist, darüber gesprochen, wie sie auf die aktuelle in Teilen hitzig geführte Debatte blickt.