Liebe Leser:innen,
meine Kolleg:innen Chris und Martin haben lange daran gearbeitet, die Geschichte einer Person zu erzählen, die mit einer Spionage-App gestalkt wurde. Herausgekommen ist ein Text, der mich beim Lesen fassungslos macht. Und der mir mehr als deutlich gemacht hat, wie fließend die Übergänge zwischen Stalking im digitalen und im analogen Raum sind. Auf der einen Seite brauchen die Täter oftmals zunächst physischen Zugriff auf das Gerät ihrer Zielpersonen. Und dann stehen sie plötzlich vor deren Tür, weil sie über ihren Handy-Standort immer wissen, wo sie sind. Und am Ende bleibt kein Ort mehr, an dem sich Betroffene sicher fühlen können. Das ist unerträglich beklemmend.
Habt ein gutes Wochenende!
anna

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