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Auf den Punkt: Meta kämpft gegen seinen schlechten Ruf.
Auf den Punkt: Meta kämpft gegen seinen schlechten Ruf. Liebe Leser:innen,
die „smarte“ Brille von Meta ist ganz schön in Verruf geraten. Inzwischen wird sogar ein generelles Verbot der „Spannerbrillen“ diskutiert. Meta versucht dem gegenzusteuern, etwa indem es sein Produkt als Hilfsmittel für Menschen mit Sehbehinderung verkauft.
Meine Kollegin Chris Köver hat mit Christiane Möller vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband gesprochen. -
Auf den Punkt: Menschen in den USA verbünden sich gegen Flock-Kameras.
Auf den Punkt: Menschen in den USA verbünden sich gegen Flock-Kameras. Liebe Leser*innen,
mein Artikel des Tages handelt von einer interaktiven Karte, die zeigt, wo in Deutschland neue Rechenzentren entstehen sollen. Das Projekt der Initiative „Heiße Luft“ schafft nicht nur eine Transparenz, die der Staat verweigert. Sie gibt Interessierten auch Orientierung, wo sich bereits Protest regt. -
Auf den Punkt: Norwegen will gegen Überwachungsbrillen vorgehen.
Auf den Punkt: Norwegen will gegen Überwachungsbrillen vorgehen. Liebe Leser*innen,
mein Text des Tages nimmt das US-Unternehmen Persona unter die Lupe. Im Auftrag populärer Plattformen wie LinkedIn oder Etsy kontrolliert es weltweit Millionen Nutzer*innen, bittet sie etwa um Ausweis und Live-Selfies. Im Gegenzug lässt es sich aber kaum in die Karten schauen.
Mein Ticker des Tages kommt aus Norwegen: Während deutsche Aufsichtsbehörden bei Überwachungsbrillen auf der Stelle treten, will die norwegische Regierung Maßnahmen ergreifen, etwa ein Verbot biometrischer Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit. -
Auf den Punkt: In Berlin hängen jetzt Kameras zur Verhaltenskontrolle.
Auf den Punkt: In Berlin hängen jetzt Kameras zur Verhaltenskontrolle. Liebe Leser*innen,
am Sonntagmorgen habe ich eine Sprachnachricht bekommen: „Es geht los“. Ich bin sofort zum Kottbusser Tor geradelt. Dort wurde gerade die berlinweit erste Kamera zur dauerhaften polizeilichen Videoüberwachung des öffentlichen Raums aufgehängt. Ich habe dann den Kabelstrang, an den die Kamera angeschlossen wurde, einmal um den Block verfolgt. -
Auf den Punkt: Wir haben für euch Wahlprogramme gelesen.
Auf den Punkt: Wir haben für euch Wahlprogramme gelesen. Liebe Leser:innen,
Wahlprogramme zu lesen, ist wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig. Umso dankbarer bin ich, dass mein Kollege Martin sich durch die Versprechungen und Pläne in gleich drei Bundesländern – Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – gekämpft hat. Er hat danach gesucht, wie die Parteien die Demokratie schützen und gegen autoritäre Bestrebungen vorgehen wollen. -
Auf den Punkt: Dieses Lämpchen stiehlt die Show.
Auf den Punkt: Dieses Lämpchen stiehlt die Show. Liebe Leser*innen,
die französische Regierung wollte gerne etwas verbieten, nämlich Social Media für Kinder unter 15 Jahren. Der Verfassungsrat hat das Vorhaben allerdings auf den letzten Metern gestoppt. Mehr dazu lest ihr bei meinem Kollegen Sebastian.
In Deutschland hingegen wünschen sich Menschen zunehmend, etwas würde gestoppt – nämlich Überwachungsbrillen wie die von Meta. -
Auf den Punkt: Bezahlkarten sorgen für Angst und Schrecken.
Auf den Punkt: Bezahlkarten sorgen für Angst und Schrecken. Liebe Leser*innen,
vergangene Woche hat nun auch Berlin Bezahlkarten für Geflüchtete eingeführt. Damit sind diese in allen Bundesländern im Einsatz. Um zu zeigen, wie kompliziert das Leben mit diesen Karten ist, habe ich eine junge Frau beim Einkaufen begleitet. Eigentlich eine ganz alltägliche Handlung. -
Auf den Punkt: Statt zu spekulieren, haben sie recherchiert.
Auf den Punkt: Statt zu spekulieren, haben sie recherchiert. Liebe Leser*innen,
nachdem Ende Juli binnen weniger Tage 70.000 Menschen aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta flohen, mehr als 140 gestorben sind, und damit eine politische Krise in der EU ausgelöst wurde, gab es viele Spekulationen. Wer hatte im Hintergrund Strippen gezogen? Hat Marokko absichtlich weggeschaut? Hat Russland Menschen zur Flucht manipuliert?
Statt mitzuspekulieren, taten Kolleg*innen vom ORF das, was Journalismus in solchen Fällen leisten sollte: Sie sind der Sache auf den Grund gegangen und forschten in WhatsApp-Gruppen nach, ob an den Thesen etwas dran ist. -
Auf den Punkt: Diesen Newsletter hat ein Mensch geschrieben.
Auf den Punkt: Diesen Newsletter hat ein Mensch geschrieben. Liebe Leser*innen,
mein Text des Tages ist der Kommentar meines Kollegen Daniel zur Geheimdienstreform, auf die sich heute das Kabinett geeignet hat. Seine Kritik bringt er mit nur zwei Worten auf den Punkt: geschichtsvergessen und gefährlich.
Meine Ticker des Tages handeln von KI-Kennzeichnungen: Spotify will Fake-Musiker*innen ausweisen; das Sprachmodell Claude Wasserzeichen in generierten Texten unterbringen. -
Auf den Punkt: Wir müssen über den Wasserverbrauch von KI und Rechenzentren reden.
Auf den Punkt: Wir müssen über den Wasserverbrauch von KI und Rechenzentren reden. Lieber Leser:innen,
es ist Sommer und die Klimakrise kickt. Die Binnenschifffahrt kommt zum Erliegen, AKWs werden mangels Kühlwasser heruntergefahren und mancherorts ist die Nutzung von Frischwasser rationiert. Wir nehmen vor diesem Hintergrund heute den Wasserverbrauch von KI und Rechenzentren in den Fokus. -
Auf den Punkt: Der Deutschland-Stack ist berühmt.
Auf den Punkt: Der Deutschland-Stack ist berühmt. Liebe Leser:innen,
dass der Deutschland-Stack, ein nicht ganz so leicht zu erklärendes Großprojekt des Digitalministers, diese Woche in der Berichterstattung von BILD landet, hätte ich nicht gedacht. Aber der Bundesrechnungshof hat ein Talent dafür – und das meine ich ehrlich anerkennend – klare Worte für planerische Missstände zu finden. -
Auf den Punkt: Das Thüringer Polizeigesetz steht auf dünnem Eis.
Auf den Punkt: Das Thüringer Polizeigesetz steht auf dünnem Eis. Liebe Leser*innen,
mein Text des Tages handelt von der harten Kritik am Thüringer Polizeigesetz, die mein Kollege Martin zusammenfasst. Es geht etwa um Kameras, die das Verhalten Menschen auf der Straße analysieren. „Verfassungsrechtlich ist das nicht tragbar“, sagen Fachleute.
Mein Ticker des Tages ist eine Recherche des US-Mediums Bloomberg. -
Auf den Punkt: Selbst gegen Milliardenunternehmen lohnt es sich zu kämpfen.
Auf den Punkt: Selbst gegen Milliardenunternehmen lohnt es sich zu kämpfen. Liebe Leser*innen,
in den vergangenen Wochen durfte ich gleich mit mehreren Menschen sprechen, die angesichts der herrschenden Zustände nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern sich wehren und organisieren.
Zu hören, dass sich die Radiomacher*innen bei Radio Corax in Halle durch die Anfeindungen der AfD nicht einschüchtern lassen, sondern daraus im Gegenteil Stärke ableiten, war erfrischend und ermunternd zugleich. -
Auf den Punkt: Labels können in die Irre führen.
Auf den Punkt: Labels können in die Irre führen. Liebe Leser:innen,
im Supermarkt gibt es eine Vielzahl an Bio-Labels. Welches das nachhaltigste ist, erschließt sich nicht immer auf Anhieb. Ähnlich könnte es uns in wenigen Tagen bei Texten und Bildern im Internet ergehen.
Ab Sonntag müssen etwa Medien bestimmte KI-Inhalte kennzeichnen. Viele begrüßen das. -
Auf den Punkt: Die USA verbieten humanoide Roboter aus China.
Auf den Punkt: Die USA verbieten humanoide Roboter aus China. Liebe Leser*innen,
mein Text des Tages ist „Vorbereitung für den Ausnahmezustand“. Darin macht meine Kollegin Anna eine Dimension der geplanten Geheimdienstreform verständlich, von der ich bislang nichts wusste. Es geht darum, was Agent*innen alles tun dürfen, wenn Deutschland beispielsweise ein Angriff bevorsteht. -
Auf den Punkt: Jetzt ist die Zeit der Law-and-Order-Fans.
Auf den Punkt: Jetzt ist die Zeit der Law-and-Order-Fans. Liebe Leser*innen,
die Zeit nach Anschlägen ist eine, in der Law-and-Order-Fans aufblühen. Jetzt können sie ihre Themen vorwärts bringen, der Polizei und den Geheimdiensten neue Befugnisse verschaffen und die Bürgerrechte einschränken. Das hat sich beispielsweise gezeigt, als nach dem 11. September 2001 die weltweite Sicherheitsarchitektur auf ein bis dato unbekanntes Niveau gehoben wurde. -
Auf den Punkt: Fachleute zerpflücken die Geheimdienstreform.
Auf den Punkt: Fachleute zerpflücken die Geheimdienstreform. Liebe Leser:innen,
die ersten Stellungnahmen der Zivilgesellschaft zur Geheimdienstreform sind da, und sie lassen kaum ein gutes Haar daran.
Würde man sie ausgedruckt an die Wand heften und mit verschlossenen Augen einen Dartpfeil werfen – wahrscheinlich bliebe er in einem Satz stecken, in dem die Worte „verfassungswidrig“, „unverhältnismäßig“ oder „Gefahr“ fallen. -
Auf den Punkt: Frankreich schmeißt Jugendliche aus sozialen Medien raus.
Auf den Punkt: Frankreich schmeißt Jugendliche aus sozialen Medien raus. Liebe Leser*innen,
wer interessiert sich schon dafür, was Expert*innen sagen? Ich tue das. Frankreich wohl eher nicht. Dort hat sich das Parlament auf ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige geeinigt. Zuvor hatten zwei Fachleute im Auftrag der EU-Kommission – darunter eine renommierte Gesundheitsexpertin aus Frankreich – eine niedrigere Altersgrenze empfohlen. -
Auf den Punkt: Mehr Mut wäre gut.
Auf den Punkt: Mehr Mut wäre gut. Liebe Leser:innen,
am Wochenende schlug neben dem Rücktritt von Jens Spahn auch die Ausladung von Danger Dan und Igor Levit hohe Wellen. In einem offenen Brief kritisieren nun mehrere Fernsehräte, dass das ZDF damit die Chance vergeben habe, eine Debatte über den Umgang mit Rechtsradikalismus anzustoßen. -
Auf den Punkt: Shopping für Geheimdienste soll unreguliert bleiben.
Auf den Punkt: Shopping für Geheimdienste soll unreguliert bleiben. Liebe Leser:innen,
dass in der Geheimdienst-Reform jede Menge drinsteckt, hatten wir schon angekündigt. Ingo hat sich nun angeschaut, ob das Innenministerium regeln will, wie Geheimdienste künftig Daten kaufen dürfen. Viel hat er im Gesetzentwurf nicht gefunden. Aber das ist keine gute Nachricht. Warum das so ist, erfahrt ihr in seinem Text.