Auf den PunktEs gibt viele gute Ideen zum Schutz vor digitaler Gewalt.

  • Sebastian Meineck

Liebe Leser*innen,

seit mehreren Wochen lässt das Bundesjustizministerium Krümel fallen. Anlass ist ein geplantes digitales Gewaltschutzgesetz. In Form von Interviews droppt die Justizministerin Eckpunkte. Etwas mit Deepfakes. Etwas mit Accountsperren. Medien schnappen diese Krümel auf und nehmen sie in den Fokus.

Mich nervt das. Weil es so verkürzt ist. Es gibt da draußen so viel Expertise zu digitaler Gewalt. So viel Vorgeschichte. Wenn die Regierung Anlauf nimmt, Menschen besser vor digitaler Gewalt zu schützen, dann braucht es meiner Meinung nach Überblick statt engem Fokus. Sonst läuft man nur unkritisch einer Krümelspur hinterher.

Um etwas Überblick zu liefern, haben wir in der Zivilgesellschaft herumgefragt. Wir haben viele Antworten bekommen und Muster herausgearbeitet. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Das fehlt beim Schutz vor digitaler Gewalt.

Kommt gut ins Wochenende
Sebastian

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Über die Autor:innen

  • Sebastian Meineck
    Philipp Sipos

    Sebastian Meineck ist Journalist und seit 2021 Redakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten gehören digitale Gewalt, Databroker und Jugendmedienschutz. Er schreibt einen Newsletter über Online-Recherche und gibt Workshops an Universitäten. Das Medium Magazin hat ihn 2020 zu einem der Top 30 unter 30 im Journalismus gekürt. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Online-Award sowie dem European Press Prize.

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