Medien
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: Medienradio: Der Spiegel und Wikileaks
: Medienradio: Der Spiegel und Wikileaks Philip Banse hat für das Medienradio Folge 36 Holger Stark interviewt, der sowohl Ressortleiter Deutschland als auch Wikileaks-Koordinator beim Spiegel ist. Thema ist genau das: MR036 Der Spiegel und Wikileaks.
Der Spiegel denkt über eine eigene Leak-Plattform nach. “Was Wikileaks heute anbietet, wird in 10 Jahren jedes Medium bieten”, sagt der Wikileaks-Koordinator des Spiegel, Holger Stark, in dieser Ausgabe des Medienradio. Der Ressortleiter Deutschland beim Spiegel sagte, die Debatte über eine eigene Annahmestelle für Geheim-Informationen im Netz laufe “seit wir uns mit Wikileaks beschäftigen und hat sich in diesem Jahr noch mal verstärkt”. Die Entscheidung über eine Teilnahme des Spiegel an openleaks.org sei “noch nicht getroffen”, sagt Stark. Für den Spiegel sei es schwer, technische Infrastruktur aus der Hand zu geben.
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: SpeedLab Journalism
: SpeedLab Journalism Am 1. Dezember laden die DRadio Wissen NETZ•REPORTER zum ersten „SpeedLab Journalism“ ins Berliner Betahaus ein. Und darum gehts:
Von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr zieht „SpeedLab Journalism“ am Ende des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend Bilanz und wirft einen Blick nach vorn. Wie hat sich der Journalismus verändert und welche Transformationen warten noch auf uns? Um den Stand der Dinge zu diskutieren, wagen wir ein innovatives Veranstaltungsformat. Das SpeedLab versteht sich als Mischung aus Konferenz, Barcamp und Speeddating. Workshop, Werkstatt und Podium – von Experten für Experten. Es umfasst die Module Keynote plus Interview, Sublab (Workshops) und Mainlab (Podium).
Nach den Keynote von Joshua Benton, dem Leiter des Nieman Journalism Lab , der Forschungseinrichtung für Journalismus an der Harvard University und Phil Fearnly, General Manager Future Media, BBC, werden zahlreiche Experten in den SubLabs und dem MainLab diskutieren. Vertreter von dpa, ZEIT ONLINE, Deutschlandradio und zahlreiche Best Practice Akteure stellen ein breites Spektrum aktueller Entwicklungen dar. Diskutieren Sie mit! Unter www.speedlab.tumblr.com/ finden Sie das aktuelle Programm. Die Sublabs finden im 20-Minutenrhythmus parallel statt – fünfmal hintereinander. Alle Besucher können also an allen Sublabs teilnehmen. Speed Dating mit starken Gesprächspartnern. Im Anschluss folgt das MainLab, eine Podiumsdiskussion mit zahlreichen Experten aus der Branche.
Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Für eingeladene Gäste werden Plätze auf der Gästeliste reserviert. Es fallen keine Teilnahmegebühren an. Bitte melden Sie sich zu Planungszwecken bis zum 26.11.2010 unter netzreporter@kooperative-berlin.de an. Danke!
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: Wir haben keine Angst
: Wir haben keine Angst „Wir haben keine Angst“ ist eine von Mario Sixtus losgetretene Aktion, die sich gegen die derzeitige Terrorhysterie wendet.
Gefährlicher als es ein Terroranschlag für unseren Staat jemals sein könnte, sind überaktive Politiker. Sie wollen im Windschatten einer vermeintlichen oder realen Terrorbedrohung unsere Freiheitsrechte beschneiden, Überwachungsstrukturen schaffen und ganze Bevölkerungsgruppen unter Pauschalverdacht stellen. Geben wir der Angst nach, haben die Terroristen gesiegt. Das gönnen wir ihnen nicht! Daher rufen wir allen politischen Entscheidungsträgern zu: Wir haben keine Angst!
Bei der Aktion kann man mitmachen, indem man Fotos und Statements schickt. Man kann sich dafür auch verkleiden, aber die Fotos werden sicher irgendwann gegen einen verwendet werden. Zumindest, wenn man dann so aussieht:
Passend zum Thema ist auch noch dieser Text von Ranga Yogeshwar in der Taz: Mit de Maizière am Frühstückstisch – Der Terror ist da, das Müsli ist alle.
Die Behörden gehen von verschiedenen Bedrohungsszenarien für Deutschland aus. Das ist Panikmache. Und aus statistischen Gründen ziemlich unangebracht.
Etwas älter, aber immer noch aktuell ist der Text „Der Terrorist als Gesetzgeber“ von Heribert Prantl in der NZZ Folio:
Unter dem Vorwand, sich schützen zu wollen, wirft sich der Rechtsstaat dem Monstrum Terrorismus zum Frass vor.
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: Wer das nicht will, kann sich ja zuhause hinter dem Ofen verkriechen?
: Wer das nicht will, kann sich ja zuhause hinter dem Ofen verkriechen? Zahlreiche Meldungen erreichten uns gestern während der Tagesthemen, dass ein SWR-Kommentator dort die Vorratsdatenspeicherung und dergleichen propagierte. Fefe hat das Moneyquote von SWR-Mitarbeiter Rainald Becker aus dem ARD-Hauptstadtstudio mal in ein File gepackt (Hier Youtube und hier MP4):
„Was Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bürger angeht, sollten wir uns an den USA orientieren. Telefonüberwachung, Onlinedurchsuchung, Datenspeicherung und ab und zu ein Fingerabdruck, das ist kein Teufelszeug. Wer das nicht will, kann sich ja zuhause hinter dem Ofen verkriechen.“
Vielleicht kann ja jemand mal z.B. Becker erklären, dass es die Vorratsdatenspeicherung in den USA nicht gibt. Zuviel Überwachung der eigenen Bürger und so. Ansonsten wundere ich mich etwas über den Ton. „Wer das nicht will, kann sich ja zuhause hinter dem Ofen verkriechen.“ hätte ich jetzt von FoxNews erwartet und nicht von den ARD-Tagesthemen, wenn es um sensible Grundrechte geht, die damit eingeschränkt werden. Vor allem wo doch sonst immer politisches Engagement gelobt wird, weil das ja immer weniger vorkommt. Und wer sich gegen Überwachung und für mehr Freiheiten einsetzt, soll sich jetzt laut Tagesthemen zuhause vor dem Ofen verkriechen? Ist das die Message?
Die gesamten Tagesthemen gibt es hier.
Ein zweiter Quote aus dem Kommentar passt übrigens auch noch:
Solche, die nicht gleich wie ein Pawlowscher Hund anfangen zu sabbern, wenn es um Vorratsdatenspeicherung und schärfere Sicherheitsgesetze geht. Der FDP und all den anderen, die gern und schnell das hohe Lied von Bürgerrecht und Datenschutz singen, sei hier gesagt: “Bitte übertreibt es nicht!”.
Eigentlich sollte man heute spontan eine Ofen-Atrappe zum ARD-Haupstadtstudio schleppen und dahinter das hohe LIed von Bürgerrecht und Datenschutz singen.
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: Wie sich Public Relation als fünfte Gewalt etabliert
: Wie sich Public Relation als fünfte Gewalt etabliert Gestern sendete der Deutschlandfunk ein 45 Minuten langes Features von Jörg Wagner darüber, wie sich Public Relation als fünfte Gewalt etabliert: Analogkäse schmeckt besser!
Eine mächtige Branche führt im professionellen Auftrag Millionen von Menschen ungestraft hinters Licht. Täuschen, tricksen, tarnen, das ist das Handwerkszeug der PR-Profis in konventionellen Print- und Funkmedien und neuerdings auf Blogs und in Internetforen.
Bei jörg Wagner im Blog gibt es ein kleines Making-Of zu sehen und hier findet sich die MP3.
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: Hinter den Kulissen der Tagesschau
: Hinter den Kulissen der Tagesschau Vor einer Woche hat Deutschlandradio Kultur eine Reportage über die Produktion der 20 Uhr Tagesschau gesendet: Die Nachrichtenmacher – Auf Tagesschicht bei der Tagesschau. Das ist ein spannender Blick hinter die Kulissen der Tagesschau. Gibts als Transcript und MP3.
„Heute ist ein relativ ruhiger Tag, weil es nicht die vielen Themen gibt, die sich massiv verändern. Aber es ist auch ein etwas chaotischer Tag, weil Du die klare Gewichtung in den Themen heute nicht so hast. Sonst weißt du, das ist ganz klar heute der Aufmacher. Die Rede von Wulff zum Tag der Deutschen Einheit ist natürlich der Aufmacher, das weißt du schon einen Tag vorher, wenn nicht irgendwo ein Krieg beginnt oder so.“
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: Journalismus der Zukunft: Die Chancen einer neuen Ära
: Journalismus der Zukunft: Die Chancen einer neuen Ära Diskussionen über den Journalismus der Zukunft sind in der Regel ziemlich langweilig, rückwärtsgerichtet und eher Netz-feindlich. Kommenden Mittwoch gibt es in Berlin aber ausnahmsweise mal eine Diskussion, wo das nicht der Fall sein dürfte. Im Rahmen der Zeit Online Debatte diskutiert Wolfgang Blau, Chefredakteur von Zeit.de mit Alan Rubridger, dem Chefredakteur des britischen Guardian. Thema ist Thema „Journalismus der Zukunft: Die Chancen einer neuen Ära“.
Alan Rusbridger ist seit 1995 der Chefredakteur des „Guardian“ und hat in dieser Zeit auch die Website guardian.co.uk zu einer der weltweit führenden englischsprachigen Nachrichtensites gemacht, die monatlich rund 37 Millionen Besucher anzieht. Rusbridger plädiert dafür, das Internet nicht als Bedrohung, sondern als eine enorme Chance für die Weiterentwicklung des Journalismus zu begreifen. Alan Rusbridger wird im Rahmen der ZEIT ONLINE DEBATTE unter anderem über den Kulturwandel in seiner Redaktion und über die positiven Erfahrungen des „Guardian“ mit iPhone-Apps berichten.
Beginni st 19:30 Uhr am Mittwoch, den 20. Oktober 2010 und der Ort ist Volkswagen Aktiengesellschaft, Automobil Forum, Unter den Linden 21, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei, dafür soll man sich bei veranstaltungen@zeit.de anmelden.
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: Twitter-Kanal als Rundfunk anmelden
: Twitter-Kanal als Rundfunk anmelden Spannende Aktion: Die Isarrunde, eine „Video-Gesprächsrunde Münchner Medienschaffender über den Einfluss digitaler Entwicklungen auf unser tägliches Leben“, hat bei der bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) ihren Twitterkanal als Rundfunkangebot im Internet angemeldet. Diese will (und muss) jetzt den Sachverhalt klären, ob es sich bei einem Twitterkanal um Rundfunk handelt. Sollte die BLM dies bestätigen, kommen auf die Isarrunde und wahrscheinlich viele Andere eventuell Kosten von bis zu 5.000 Euro für die Medienaufsicht zu.
Hintergrund ist folgender:
Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hatte bei der Eröffnungsrede der Münchner Medientage am Mittwoch erklärt, Internet sei Rundfunk. Privater Rundfunk wird in Deutschland durch die Landesmedienanstalten reguliert. Der Geschäftsführer der Bayerischen Landesmedienanstalt BLM, Martin Gebrande, relativierte die Aussage des Ministerpräsidenten am Mittwoch auf einer Podiumsdiskussion dahingehend, dass Rundfunk ein lineares Medium sei, das suggestiv wirken müsse. Zudem gäbe es in Bayern nur eine Informationspflicht für rundfunkähnliche Online-Angebote wie bisher Webradio oder WebTV, wenn diese mehr als 500 Nutzer in ihren Streams erreichen würden. Sollte die Bayerische Staatsregierung bei der Aussage von Horst Seehofer bleiben und versteht man die Aussagen des BLM-Geschäftsführers, Martin Gebrande, richtig, so müsste etwa ein Twitter-Account mit mehr als 500 Followern ein Rundfunkangebot sein. Um also nicht gegen bestehende Bestimmungen zu verstoßen, erfüllen wir die von der BLM geforderte Anzeigepflicht für Rundfunkangebote im Internet.
Hier ist ein Video dazu, wo das Formular der BLM überreicht wird:
Jetzt muss die BLM reagieren und danach weiß man mehr. Wenn Twittern mit mehr als 500 Followern also demnächst unverschämt teuer wird, bedankt Euch bei der Isarrunde. ;-)
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: Geschlossene Gesellschaft: BKA-PK zur Vorratsdatenspeicherung
: Geschlossene Gesellschaft: BKA-PK zur Vorratsdatenspeicherung Update: Wie mir Zeit.de mitteilte, war mit dem Tweet keine Ausladung gemeint, sondern lediglich, dass man erst gar nicht eingeladen wurde und auch keine Infos bekommt.
Das Bundeskriminalamt möchte heute ausgewählte Zahlen zur Vorratsdatenspeicherung der Presse präsentieren. Anscheinend darf da aber nicht jeder dabei sein, es könnten ja kritische Fragen kommen. Das Digitalressort von Zeit-Online, bisher eher kritisch in der Berichterstattung zur Vorratsdatenspeicherung aufgefallen, darf z.B. nicht dabei sein, wie man auf Twitter lesen konnte:
#BKA will heut „ausgewählten Journalisten“ (uns nicht) Bsp. vorlegen, bei denen Ermittlungen scheiterten, weil man keine #VDS hatte (kb)
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: Tschüss Futurezone
: Tschüss Futurezone Die Futurezone schließt heute nud ab morgen wird futurezone.at von einer Tochterfirma der Wiener Tageszeitung „Kurier“ gemacht. Ob es weiterhin gute Artikel über Netzpolitik dort geben wird, ist eher unklar. Die Futurezone-Redaktion verabschiedet sich heute: Futurezone: Down by Law
Mit dem 30. September muss futurezone.ORF.at aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen nach elf Jahren den Betrieb einstellen. Wir bedanken uns herzlich bei unserer Leserschaft für ihre Treue und sagen, wie und wo es weitergeht.
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: Depub.org und die Tagesschau aus dem digitalen Jenseits
: Depub.org und die Tagesschau aus dem digitalen Jenseits Das WDR5-Medienmagazin Töne, Texte, Bilder hat mich über depub.org und Depublizieren interviewt: Depub.org und die Tagesschau aus dem digitalen Jenseits. Das wurde heute ausgestrahlt und hier ist die MP3.
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: Zeitungen müssen Prüfungsthema in den Schulen werden
: Zeitungen müssen Prüfungsthema in den Schulen werden Im Bundeskanzleramt fand gestern die zweite Jahrestagung der Nationalen Initiative Printmedien statt, die unser Kulturstaatsminister Bernd Neumann organisiert. Wie bei der Gründung gab es wohl wieder ausreichend Realsatire, aber leider keinen Livestream. Dafür findet man trotzdem genug zum lachen im Netz.
Die Bundesregierung verweist in einer Pressemitteilung auf das Programm mit dem Höhepunkt in einer Podiumsdiskussion über „Wie können wir Kinder und Jugendliche für Print begeistern?“ Wohlgemerkt: Da steht nicht „für Lesen begeistern“.
Aber Ziel der Initiative ist ja auch:
Ziel der Nationalen Initiative Printmedien ist es, Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von Printmedien für die Demokratie nahe zu bringen und den Wert von Medien- und Meinungsvielfalt zu vermitteln, um sie für das Lesen von Printmedien zu begeistern und sie an einen mündigen Umgang mit Zeitungen und Zeitschriften heranzuführen.
Auf der Veranstaltung wurde auch ein Thesenpapier beschlossen. These 2 verspricht.
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: Visualisierung: Todesopfer rechter Gewalt 1990 – 2010
: Visualisierung: Todesopfer rechter Gewalt 1990 – 2010 Ein schönes Beispiel für Datenjournalismus hat Zeit.de mit der Visualisierung einer traurigen Sache geschaffen: Todesopfer rechter Gewalt 1990 – 2010. Ganz ohne Flash, dafür mit HTML5 werden auf einer Deutschlandkarte die Todesopfer rechter Gewalt der letzten 20 Jahre visualisiert. Gleichzeitig kann man in der Zeitachse zurückgehen. Die Rohdaten werden auch zur Verfügung gestellt.
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: Internet-Meldestellen: Kleiner Fehler, große Wirkung
: Internet-Meldestellen: Kleiner Fehler, große Wirkung Killian Laurenz hat sich für einen Kommentar beim AK Zensur noch einmal das Stück von Stefan Tomik aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vorgenommen. Tomik hatte in der FAS vom 15. August die These aufgestellt, die Erfolge der Providerhotline INHOPE beim Löschen kinderpornographischer Inhalte im Netz seien „meist nur vorgegaukelt“.
Abgesehen davon, dass Tomik bei seiner Recherche ein entscheidender Fehler unterlaufen ist, kann man das auch anders sehen. Laurenz kommentiert:
Wie bei Heise, Netzpolitik und natürlich auch bei eco selbst nachzulesen, ist die Geschichte vergleichsweise simpel: Im Juli 2009 (!) hatte der eco aus Anlass der politischen Diskussion um Netzsperren die Arbeit von INHOPE hinterfragt und überprüft. Bei dieser Untersuchung stellte sich – nicht verwunderlich – heraus, dass das Löschen entsprechender Inhalte immer dann problematisch war, wenn über INHOPE nicht die Hostprovider im betreffenden Staat direkt kontaktiert wurden, sondern der Dienstweg über die lokale Polizei eingeschlagen wurde.
Inzwischen arbeitet INHOPE – genauso wie seit diesem Jahr auch das BKA – daran, die Abläufe beim Löschen entsprechender Seiten zu verbessern. Und so schafft das BKA jetzt das Löschen entsprechender Seiten auch besser als zuvor.
Damit bricht die vermeintliche Story der FAZ natürlich endgültig in sich zusammen. […]
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: Enthüllungen im Internet – das Ende der Geheimnisse
: Enthüllungen im Internet – das Ende der Geheimnisse Ich war am Freitag zu Gast in der politischen Talkshow Quadriga, die auf Deutsche Welle TV läuft. Thema war „Enthüllungen im Internet – das Ende der Geheimnisse“ und es ging um Wikileaks und auch ein bißchen um neue Öffentlichkeiten im Netz. Mit mir diskutierten Tom Goeller von der Washington Times und Paul-Anton Krüger von der Süddeutschen Zeitung, die meistens einer anderen Meinung waren.
Von der rund 26 Minuten langen Diskussion gibt es eine MP4.
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: Die Geschichte hinter dem warlogs-Release
: Die Geschichte hinter dem warlogs-Release Spannender Text: Hier wird die Afghanistan-warlogs – Geschichte aus Sicht der Journalisten erzählt, die mit Wikileaks zusammen die Dokumente vor Erscheinen bearbeiten und durchforstet haben: The Story Behind the Publication of WikiLeaks’s Afghanistan Logs – From Brussels, to a bunker, to blockbusters.
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: Guardian erklärt Datenjournalismus am Beispiel der war logs
: Guardian erklärt Datenjournalismus am Beispiel der war logs Der britische Guardian zeigt bei den Afghanistan – war logs einmal mehr, was moderner Online-Journalismus zu leisten vermag. Dabei spielt man die eigene Stärke und Kompetenz im Datenjournalismus aus und stellt die Rohdaten auch als Open-data online. Im eigenen Data-Blog erklärt Simon Rogers ausführlich , was man wie gemacht hat: Wikileaks’ Afghanistan war logs: how our datajournalism operation worked.
Hier sind z.B. die „IED attacks – 2006 to 2009“ als interaktive Grafik:
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: Wikileaks dokumentiert Afghanistan-Krieg
: Wikileaks dokumentiert Afghanistan-Krieg Wenn data-epi-spacing der data-epi-spacing Erscheinungstermin data-epi-spacing des data-epi-spacing Print-Spiegel data-epi-spacing von data-epi-spacing Samstag data-epi-spacing Abend data-epi-spacing im data-epi-spacing Netz data-epi-spacing auf data-epi-spacing Sonntag data-epi-spacing Abend data-epi-spacing verlegt data-epi-spacing wird, data-epi-spacing Sonntags data-epi-spacing in data-epi-spacing Berlin data-epi-spacing keine data-epi-spacing Ausgaben data-epi-spacing am data-epi-spacing Kiosk data-epi-spacing zu data-epi-spacing kaufen data-epi-spacing sind data-epi-spacing und data-epi-spacing bei data-epi-spacing Spiegel-Online data-epi-spacing kein data-epi-spacing Titelbild data-epi-spacing abgebildet data-epi-spacing ist, data-epi-spacing heißt data-epi-spacing das data-epi-spacing entweder, data-epi-spacing dass data-epi-spacing man data-epi-spacing in data-epi-spacing Hamburg data-epi-spacing eine data-epi-spacing Einstweilige data-epi-spacing Verfügung data-epi-spacing erhalten data-epi-spacing hat data-epi-spacing oder data-epi-spacing eine data-epi-spacing Exklusivstory data-epi-spacing vorbereitet. data-epi-spacing In data-epi-spacing diesem data-epi-spacing Fall data-epi-spacing ist data-epi-spacing es data-epi-spacing eigentlich data-epi-spacing die data-epi-spacing Exklusivstory data-epi-spacing von data-epi-spacing Wikileaks, data-epi-spacing die data-epi-spacing heute data-epi-spacing über data-epi-spacing 90.000 data-epi-spacing Berichte data-epi-spacing über data-epi-spacing den data-epi-spacing Afghanistan-Krieg data-epi-spacing auf data-epi-spacing wardiary.wikileaks.org data-epi-spacing veröffentlicht data-epi-spacing haben. data-epi-spacing Im data-epi-spacing Vorfeld data-epi-spacing hat data-epi-spacing Wikileaks data-epi-spacing das data-epi-spacing Material data-epi-spacing den data-epi-spacing drei data-epi-spacing großen data-epi-spacing Medien-Marken data-epi-spacing Spiegel, data-epi-spacing New data-epi-spacing York data-epi-spacing Times data-epi-spacing und data-epi-spacing Guardian data-epi-spacing zukommen data-epi-spacing lassen, data-epi-spacing die data-epi-spacing jeweils data-epi-spacing das data-epi-spacing Material data-epi-spacing verifiziert data-epi-spacing haben data-epi-spacing und data-epi-spacing heute data-epi-spacing Nacht data-epi-spacing parallel data-epi-spacing mit data-epi-spacing der data-epi-spacing Story data-epi-spacing online data-epi-spacing gegangen data-epi-spacing sind.
Für data-epi-spacing Wikileaks data-epi-spacing ist data-epi-spacing es data-epi-spacing ein data-epi-spacing großer data-epi-spacing Scoop data-epi-spacing und data-epi-spacing ich data-epi-spacing mag data-epi-spacing mich data-epi-spacing irren, data-epi-spacing aber data-epi-spacing es data-epi-spacing erscheint data-epi-spacing schon data-epi-spacing einzigartig, data-epi-spacing wenn data-epi-spacing gleich data-epi-spacing drei data-epi-spacing große data-epi-spacing Medien-Marken data-epi-spacing in data-epi-spacing drei data-epi-spacing verschiedenen data-epi-spacing Ländern data-epi-spacing gemeinsam data-epi-spacing eine data-epi-spacing Exklusivstory data-epi-spacing bearbeiten, data-epi-spacing die data-epi-spacing vielleicht data-epi-spacing ohne data-epi-spacing Wikileaks data-epi-spacing nicht data-epi-spacing möglich data-epi-spacing gewesen data-epi-spacing wäre.
Die data-epi-spacing Umsetzung data-epi-spacing der data-epi-spacing Story data-epi-spacing im data-epi-spacing Netz data-epi-spacing ist data-epi-spacing sehr data-epi-spacing verschieden. data-epi-spacing Der data-epi-spacing Spiegel data-epi-spacing konzentriert data-epi-spacing sich data-epi-spacing im data-epi-spacing Moment data-epi-spacing noch data-epi-spacing eher data-epi-spacing auf data-epi-spacing seine data-epi-spacing Print-Ausgabe data-epi-spacing und data-epi-spacing hat data-epi-spacing nur data-epi-spacing einen data-epi-spacing kurzen data-epi-spacing Überblick data-epi-spacing über data-epi-spacing verschiedene data-epi-spacing Aspekte data-epi-spacing in data-epi-spacing seiner data-epi-spacing Online-Ausgabe data-epi-spacing als data-epi-spacing Teaser data-epi-spacing veröffentlicht: data-epi-spacing Enthüllung data-epi-spacing brisanter data-epi-spacing Kriegsdokumente data-epi-spacing – data-epi-spacing Die data-epi-spacing Afghanistan-Protokolle. data-epi-spacing Der data-epi-spacing Guardian data-epi-spacing spielt data-epi-spacing seine data-epi-spacing Kompetenz data-epi-spacing im data-epi-spacing Datenjournalismus data-epi-spacing aus, data-epi-spacing visualisiert data-epi-spacing viele data-epi-spacing Ereignisse data-epi-spacing in data-epi-spacing Afghanistan data-epi-spacing auf data-epi-spacing Karten data-epi-spacing und data-epi-spacing veröffentlicht data-epi-spacing die data-epi-spacing Rohdaten data-epi-spacing als data-epi-spacing Opendata. data-epi-spacing Dazu data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing natürlich data-epi-spacing noch data-epi-spacing die data-epi-spacing Story: data-epi-spacing Afghanistan data-epi-spacing war data-epi-spacing logs: data-epi-spacing Massive data-epi-spacing leak data-epi-spacing of data-epi-spacing secret data-epi-spacing files data-epi-spacing exposes data-epi-spacing truth data-epi-spacing of data-epi-spacing occupation. data-epi-spacing Und data-epi-spacing die data-epi-spacing New data-epi-spacing York data-epi-spacing Times data-epi-spacing hat data-epi-spacing online data-epi-spacing ein data-epi-spacing „Interactive-Feature“ data-epi-spacing draus data-epi-spacing gemacht: data-epi-spacing The data-epi-spacing war data-epi-spacing logs data-epi-spacing – data-epi-spacing An data-epi-spacing archive data-epi-spacing of data-epi-spacing classified data-epi-spacing military data-epi-spacing documents data-epi-spacing offers data-epi-spacing an data-epi-spacing unvarnished data-epi-spacing view data-epi-spacing of data-epi-spacing the data-epi-spacing war data-epi-spacing in data-epi-spacing Afghanistan.
Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing ein data-epi-spacing Auszug data-epi-spacing aus data-epi-spacing der data-epi-spacing Pressemitteilung data-epi-spacing von data-epi-spacing Wikileaks: data-epi-spacing WikiLeaks data-epi-spacing today data-epi-spacing released data-epi-spacing over data-epi-spacing 75,000 data-epi-spacing secret data-epi-spacing US data-epi-spacing military data-epi-spacing reports data-epi-spacing covering data-epi-spacing the data-epi-spacing war data-epi-spacing in data-epi-spacing Afghanistan.
The data-epi-spacing Afghan data-epi-spacing War data-epi-spacing Diary data-epi-spacing an data-epi-spacing extraordinary data-epi-spacing secret data-epi-spacing compendium data-epi-spacing of data-epi-spacing over data-epi-spacing 91,000 data-epi-spacing reports data-epi-spacing covering data-epi-spacing the data-epi-spacing war data-epi-spacing in data-epi-spacing Afghanistan data-epi-spacing from data-epi-spacing 2004 data-epi-spacing to data-epi-spacing 2010. data-epi-spacing The data-epi-spacing reports data-epi-spacing describe data-epi-spacing the data-epi-spacing majority data-epi-spacing of data-epi-spacing lethal data-epi-spacing military data-epi-spacing actions data-epi-spacing involving data-epi-spacing the data-epi-spacing United data-epi-spacing States data-epi-spacing military. data-epi-spacing They data-epi-spacing include data-epi-spacing the data-epi-spacing number data-epi-spacing of data-epi-spacing persons data-epi-spacing internally data-epi-spacing stated data-epi-spacing to data-epi-spacing be data-epi-spacing killed, data-epi-spacing wounded, data-epi-spacing or data-epi-spacing detained data-epi-spacing during data-epi-spacing each data-epi-spacing action, data-epi-spacing together data-epi-spacing with data-epi-spacing the data-epi-spacing precise data-epi-spacing geographical data-epi-spacing location data-epi-spacing of data-epi-spacing each data-epi-spacing event, data-epi-spacing and data-epi-spacing the data-epi-spacing military data-epi-spacing units data-epi-spacing involved data-epi-spacing and data-epi-spacing major data-epi-spacing weapon data-epi-spacing systems data-epi-spacing used. data-epi-spacing The data-epi-spacing Afghan data-epi-spacing War data-epi-spacing Diary data-epi-spacing is data-epi-spacing the data-epi-spacing most data-epi-spacing significant data-epi-spacing archive data-epi-spacing about data-epi-spacing the data-epi-spacing reality data-epi-spacing of data-epi-spacing war data-epi-spacing to data-epi-spacing have data-epi-spacing ever data-epi-spacing been data-epi-spacing released data-epi-spacing during data-epi-spacing the data-epi-spacing course data-epi-spacing of data-epi-spacing a data-epi-spacing war. data-epi-spacing The data-epi-spacing deaths data-epi-spacing of data-epi-spacing tens data-epi-spacing of data-epi-spacing thousands data-epi-spacing is data-epi-spacing normally data-epi-spacing only data-epi-spacing a data-epi-spacing statistic data-epi-spacing but data-epi-spacing the data-epi-spacing archive data-epi-spacing reveals data-epi-spacing the data-epi-spacing locations data-epi-spacing and data-epi-spacing the data-epi-spacing key data-epi-spacing events data-epi-spacing behind data-epi-spacing each data-epi-spacing most data-epi-spacing of data-epi-spacing these data-epi-spacing deaths. data-epi-spacing We data-epi-spacing hope data-epi-spacing its data-epi-spacing release data-epi-spacing will data-epi-spacing lead data-epi-spacing to data-epi-spacing a data-epi-spacing comprehensive data-epi-spacing understanding data-epi-spacing of data-epi-spacing the data-epi-spacing war data-epi-spacing in data-epi-spacing Afghanistan data-epi-spacing and data-epi-spacing provide data-epi-spacing the data-epi-spacing raw data-epi-spacing ingredients data-epi-spacing necessary data-epi-spacing to data-epi-spacing change data-epi-spacing its data-epi-spacing course.
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Update: data-epi-spacing Der data-epi-spacing Guardian data-epi-spacing erklärt data-epi-spacing in data-epi-spacing einem data-epi-spacing Video, data-epi-spacing wie data-epi-spacing man data-epi-spacing die data-epi-spacing bei data-epi-spacing Wikileaks data-epi-spacing veröffentlichten data-epi-spacing Dokumente data-epi-spacing lesen data-epi-spacing kann.
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: Flattr in den Tagesthemen
: Flattr in den Tagesthemen Die Tagesthemen haben gestern Abend über die Zeitungs-Krise in Deutschland berichtet und dabei prominent Flattr als Alternative zu Paid-Content am Beispiel der Taz vorgestellt. Das gibt es komplett in der ARD-Mediathek oder als Ausschnitt des thematischen Beitrages auch auf Youtube:
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: Investigativer Journalismus durch NGOs und Watchblogs
: Investigativer Journalismus durch NGOs und Watchblogs Die Journalisten-Zeitschrift Message berichtet über eine französische Studie zum investigativen Journalismus, die einige interessante Aussagen enthält: Neue Heimat für die Aufklärer.
Da viele dieser Arbeitsprozesse offensichtlich ineffizient sind, zudem die Mittel knapper werden und der Renovationswille in vielen Redaktionen fehlt, beginnen fremde Unternehmungen damit, die Watchdog-Funktion des Journalismus zu übernehmen. Nennen wir diese neuen Akteure hier Stakeholder-Medien. Das sind Aktivistenzeitungen, Webradios, Finanzmarktzeitungen, Onlineforen, NGOs oder Blogs, die sich thematisch spezialisieren. Unsere Prognose: Mittel- und langfristig wird der investigative Journalismus bei diesen alternativen Medien und Organisationen zur Blüte kommen. Spezialisierte Stakeholder werden der Nachrichtenindustrie ihre Watchdog-Funktion mehr und mehr abjagen. […] Unsere Thesen: Erstens gilt nicht mehr Objektivität, sondern Transparenz als ethischer Leitwert für das Publikum. Während bei Nachrichtenmedien Neutralität und Fairness als höchste Moral gelten, sind Stakeholder eindeutig parteiisch. Aber sie legen ihre Motive offen.
Traditionelle Medien können aber wieder aufholen, indem sie „die investigative Recherche wieder als wichtigen Pfeiler ihres Images, ihrer Arbeit und ihrer Vermarktung erkennt“. Da investieren ja gerade einige Zeitungen, indem sie spezielle Einheiten für investigativen Journalismus aufbauen.

