Medien

  • : Jay Rosen im Slahdot-Interview
    Jay Rosen im Slahdot-Interview

    Jay Rosen von Pressthink wurde von den Slashdot-Lesern befragt und hat zehn Fragen beantwortet: My Interview with Readers of Slashdot.

    They did the Q’s, I did the A’s. „What’s open to the wisdom of the crowd is vulnerable to the actions of the mob. Wanting to be helpful, the volunteer may slant reports without realizing it. Through the portals marked ‚citizen’ the paid operative can easily go. How do you prevent all of that?“

    Sehr interessant, ausführlich und mit vielen Links.

    5. Oktober 2006
  • : Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen
    Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen

    Hab ich was verpasst? Auf Spiegel Online schreibt Richard Meusers über das Prinzip „Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen“ in Bezug auf „Bürgerjournalisten“: Du knipst – ich verdiene. Lustigerweise wird dabei ausgiebig auf die Konkurrenz verwiesen, aber nicht auf die vielfältigen eigenen Beiträge, wo z.B. Nutzer aufgefordert werden, Mash-Ups oder andere Dinge einzuschicken. Oder übersehe ich die Selbst-Ironie?

    Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen: Diesem Prinzip folgen inzwischen mehrere deutsche Printmedien. Hobby-Knipser liefern gegen Honorar oder gar kostenlos Bilder zu – und machen so klaglos mit bei der Entwertung professioneller Arbeit.

    4. Oktober 2006 5
  • : Copyright Jungle
    Copyright Jungle

    Lesenswert ist der Artikel „COPYRIGHT JUNGLE“ von Siva Vaidhyanathan. Es geht um Google, Copyright Wars und journalistische BErichterstattung darüber.

    And so does our society. Copyright was designed, as the Constitution declares, to “promote the progress” of knowledge and creativity. In the last thirty years we have seen this brilliant system corrupted and captured by the very industries that the old laws fostered. Yet the complexity and nuanced nature of copyright battles make it hard for nonexperts to grasp what’s at stake.
    So it’s up to journalists to push deeper into stories in which copyright plays a part. Then the real challenge begins: explaining this messy system in clear language to a curious but confused audience.

    3. Oktober 2006
  • : The BOBS – Deutsche Welle International Weblog Awards 2006
    The BOBS – Deutsche Welle International Weblog Awards 2006

    Heute wurden wieder „The Best of Blogs – Deutsche Welle International Weblog Awards“ gestartet. Im Gespräch mit DW-WORLD.DE erläutert Julien Pain von Reporter ohne Grenzen die Bedeutung von Weblogs: Weblogs verändern die Medienlandschaft.

    In diesem Zusammenhang betont Pain die wichtige Rolle, die Weblogs in der Medienlandschaft spielen: „Das Großartige an Weblogs ist, dass sie Menschen, eine Stimme geben, die zuvor stumm waren. Sie geben Menschen eine Stimme, die ihre Meinung in Ländern frei äußern wollen, in denen aber freie Meinungsäußerung gefährlich sein kann.“ Jeder könne sein eigenes Weblog aufsetzen, erklärt Pain, ob man mit der politischen Linie oder aber dem Diktator seines Landes übereinstimme oder nicht. „Ich glaube fest daran, dass Weblogs – überall auf der Welt – die Medienlandschaft verändern werden.“

    31. August 2006
  • : Bitkom fordert Klarstellung bei Informationspflichten des Telemediengesetzes
    Bitkom fordert Klarstellung bei Informationspflichten des Telemediengesetzes

    Heise berichtet über ein Positionspapier des Bitkom zum Telemediengesetz: IT-Branchenverband gegen vorauseilende Überwachungspflicht für Provider.

    Konkret erscheint der Lobby-Vereinigung eine Klarstellung nötig, dass private Homepages wie Vereinsseiten, Weblogs, Meinungsforen, Fotosites oder Chats nicht den allgemeinen Informationspflichten des TMG unterliegen. Dies müsse auch dann gelten, wenn diese Dienste oder Informationen anbieten, die anderswo nur gegen Entgelt zu erhalten seien. Der Verband denkt dabei auch an Shareware- oder Open-Source-Angebote. Diese würden das Wesen des Internet ausmachen, das laut dem Bitkom „gerade dem freien und ungehinderten Austausch von Informationen zwischen unterschiedlichen Beteiligten dienen soll“, könnten aber auch Alternativen zu kostenpflichtigen Diensten darstellen. Der TMG-Entwurf sieht vor, dass „geschäftsmäßige“ Anbieter von Telemedien ihre Identität preisgeben und etwa die Adresse oder Telefon- und Faxnummern veröffentlichen müssen. Solche Verpflichtungen könnten der Eingabe zufolge gerade Weblog- und Forenbetreiber in ihrer „Kommunikationsfreiheit unangemessen einschränken“.

    Diese Klarstellung ist wichtig und notwendig. Beim ersten Anlauf unter der alten Regierung hatten wir dies auch noch kritisiert und Verbesserung gefordert.

    Passend dazu sei auch nochmal auf den Chaosradio Express-Podcast Nr 29 verwiesen, wo Tim Pritlove mit Alvar Freude über die Themen “Haftung für Links und das Telemediengesetz” geredet hat.

    29. August 2006
  • : Wired Remixed
    Wired Remixed

    Es gab schon ähnliche Versuche von traditionellen Medien, Textinhalte von Nutzern remixen und mashen zu lassen. Zuerst war die Los Angeles Times im Frühjahr 2005 daran gescheitert, ausgerechnet einen Kommentar zur Irak-Politik der USA von Internetnutzern gemeinschaftlich verändern zu lassen. Zuletzt hat das die Washinton Post medienträchtig probiert, als sie eine API öffneten, damit die Leser die Feeds mixen konnten. Jetzt führt das Wired weiter und will sich einen Artikel über einen Wiki von den Lesern zusammenstellen lassen. Bis jetzt steht da noch nicht viel drin – sowohl Inhalt als auch Länge können frei gewählt und gemasht werden. Leser können sich den Titel als auch die Zusammenfassung für die RSS-Feeds ausdenken. Redakteur Ryan Siegel soll das langsame Wachsen bis zum siebten September überwachen und Fragen auf einer Kommentarseite beantworten. Mitmachen darf jeder, der sich vorher bei Socialtext angemeldet hat.

    29. August 2006
  • : Fünf Thesen zur Zukunft des Fernsehens?
    Fünf Thesen zur Zukunft des Fernsehens?

    Auf SpOn werden „Fünf Thesen zur Zukunft des Fernsehens“ vorgestellt. Dabei musste der Autor „tief in die Glaskugel schauen“, um auf folgende Thesen zu kommen: Die Zukunft bringt grössere, schärfere, hochauflösendere, interaktivere Fernseher und man kann überall fernsehen. Soweit, sogut. Nur dass man diese Thesen schon seit mehr als einem Jahrzehnt hört – auch wenn es jetzt mal realer wird. Besonders innovativ ist da nichts.

    Meiner Meinung müsste man im 2006 auch noch die These „Fernsehen wird vielfältiger durch Citizen Journalism“ heute in einer solchen Thesensammlung vorkommen. Diese Vielfalt wird vermutlich das Fernsehen im nächsten Jahrzehnt entscheidender verändern als schärfer, hochauflösender und grösser. An Videoplattformen, Videoblogs und RSS können wir jetzt schon sehr unscharf erkennen, wohin die Reise führen wird.

    29. August 2006 4
  • : Gerettet: Bald keine Dateien mehr in Tauschbörsen
    Gerettet: Bald keine Dateien mehr in Tauschbörsen

    AFP verbreitet einen Text zu Online-Downloadplattformen, der mich mit seinem Inhalt schon bei SpOn verwunderte. Zuerst dachte ich, es würde isch dort um einen Tippfehler handeln, aber bei der FAZ finde ich denselben Absatz:

    Die Misere lasse sich nicht allein mit der Piraterie erklären, zumal Daten des Internationalen Musikverbandes IFPI darauf hindeuteten, daß das illegale Kopieren abnehme. So sei die Zahl der verfügbaren Musiktitel auf illegalen Netzwerken zur Verbreitung von Musikdateien von 11,1 Milliarden im Jahr 2003 auf 885 Millionen im vergangenen Jahr gesunken. Die Industrie müsse das Potential des Online-Geschäfts stärker ausschöpfen, dann könne sie im Jahr 2010 „das Schlimmste überstanden haben“, betonten die Autoren der Studie.

    Coole Sache: Bei dem Rückgang dürften, statistisch gesehen, an Ostern diesen Jahres praktisch keine Dateien mehr in Filesharing-Netzwerken zu finden gewesen sein. Aber wie erklärt man sich dann die konstant hohen Nutzungszahlen von Tauschbörsen, wenn es da nichts mehr zu finden gibt?

    Man könnte auch fragen, wieso diese von dem Lobbyverband IFPI herausgebenen Zahlen von Nachrichtenagenturen und grossen Medien nicht kritisch hinterfragt werden?

    28. August 2006 2
  • : Spass mit Cross-Site Scripting
    Spass mit Cross-Site Scripting

    Mit Cross-Site-Scripting kann man viel Spass haben, wie gerade wieder eine russische Internetseite den US-amerikanischen CBS-News beweist. Mit dem richtigen Link findet sich dort eine News, dass George W. Bush einen neunjährigen Securityexperten zum neuen Vorsitzenden des „Information Security Deportment“ gemacht habe.

    Michael Antipov was noticed by the FBI service for his outstanding skills in the sphere of Information Security. He proved his ability to preside the abovementioned department defending 34 governmental web sites from Lebanon terrorist attacks.

    Michael Antipov, sun of the top-secret US spy, was born in Russia. 2 years of age, together with his parents, he moved to the USA to start his carrier in the CIA kindergarten. He continued his studies in the educational institution sub controlled by the CIA (names being erased for purpose of the National Security). He obtained his MS degree being at the age of 7. Having reached the age of 8 he already had a PhD.

    Und mittels sozialen Netzwerken und IM, Mail,. etc. wird dieser Link sicherlich den einen oder anderen Menschen erreichen, der/die sich die URL nicht genau anschaut.

    28. August 2006
  • : Video-PLattformen
    Video-PLattformen

    Bei Telepolis gibt es mal wieder eine kleine und unvollständige Liste von Video-Hostingplattformen: Videohoster im Porträt – Das spektakuläre Comeback von viralen Videos – Teil 2.

    Wer sich für Video-Plattformen interessiert, wo man etwas mehr mit den Videos anstellen kann, als nur ansehen, dem sei dieser Artikel empfohlen: Sommerliche Übersicht: Video Remixing Tools im Internet.

    16. August 2006 1
  • : Die TAZ über OpenDemocracy.net
    Die TAZ über OpenDemocracy.net

    Die TAZ schreibt über OpenDemocracy.net: Stiften fürs Internet.

    Vor exakt fünf Jahren brachte Barnett mit einer Hand voll Mitstreitern das Projekt mit einer ambitionierten Agenda ans Netz. „Die traditionellen Medien sind zum Teil überhaupt nicht mehr in der Lage, sich mit den tief sitzenden ökonomischen und politischen Problemen der Gegenwart auseinanderzusetzen“, konstatiert der britische Journalist und ehemalige Aktivist. Der zunehmenden Tendenz, Medien als reflektionsfreie Meinungslenkungs-Maschinen zu instrumentalisieren, müsse man eine Gegenöffentlichkeit entgegenstellen. „Denn es ist doch so“, erklärt Barnett, „wenn es keine Hintergrundinformationen gibt, mit denen der Bürger in der Lage ist, eine eigenständige Meinung zu bilden, erodiert auch das demokratische Bewusstsein.“

    [via]

    8. August 2006
  • : TVU Player 2.2 erschienen: internationales P2P-Breitband-TV
    TVU Player 2.2 erschienen: internationales P2P-Breitband-TV

    Liebe TVU Networks aus Shanghai, Euer neuer Player ist ja schön und netter anzusehen als in der alten Version. Es macht auch nichts, dass er noch ab und an abstürzt, denn endlich kann ich einige der Fernsehkanäle von daheim in Taipei gucken, ohne doch noch eine Satellitenschüssel kaufen zu müssen. (Das geht ja mit der Software von pplive.com auch ganz gut, nur braucht der auch noch so viel extra Medienabspielsoftware.) Und endlich kann ich auch javafrei das Deutsche Welle-TV gucken. Während der WM machte es auch nichts, hab ich mir sagen lassen, wenn Bild und Ton etwa 90 Sekunden später kamen als gegenüber beim Nachbarn. Ist das bei der Bundesliga dann auch so? Macht alles nichts. Mir gefällts, übersichtlich-simples Interface. Danke auch für das Forum, wo ich mir Kanäle dazuwünschen darf.

    Aber: Ich hätte den Player gerne auch als Open Source-Produkt für Linux, bitte, wenn es keine Umstände macht. Dann kann ich es am Arbeitsplatz nutzen, so es die Bandbreite hergibt. Dazu würde ich vorübergehend auch übersehen, dass die Technologie auf (womöglich) geschützten und systemisch heiklen Patenten beruhen. Dankeschön.

    Ach, falls wer in Shanghai arbeiten will: die Firma sucht Leute, die auch unter Linux entwickeln können. Offsite geht aber leider nicht, und wer die Jobbeschreibung nicht lesen kann braucht sich auch nicht zweisprachig bewerben. Ob da doch noch was Freies bei rauskommt?

    [Danke Mathias!]

    8. August 2006 2
  • : Podcasting-Special beim Deutschlandradio
    Podcasting-Special beim Deutschlandradio

    Das Deutschlandradio hatte am Samstag in der Sendung „Computer und Kommunikation ein Special zum Thema „Podcasting“:

    Abonnement per RSS (MP3)
    Radio zum Mitnehmen (MP3)
    Das Digitale Logbuch: Joggen mit Dr. Angela (MP3)
    Jagd auf User (MP3)
    Zukunftsmarkt Podcasting (MP3)

    7. August 2006 1
  • : Telepolis über die DRM-Kompetenz von Bitkom
    Telepolis über die DRM-Kompetenz von Bitkom

    Torsten Kleinz remixed bei Telepolis die Studie über die digitale Medienwelt im Auftrag vom Verbraucherzentrale Bundesverband und die MP3-Partyhinweise von Bitkom, über die ich zuletzt mal geschrieben hatte: Copyright-Verwirrung.

    DRM – digitales Rechtemanagement – sollte eigentlich Klarheit für die Konsumenten bringen, wie sie korrekt mit digitalen Waren umzugehen haben. Doch in der Realität ist die Situation verworrener als je zuvor. Selbst Experten können kaum noch dazu raten, welche Angebote unbedenklich sind und wo Kunden übervorteilt werden

    Eigentlich müsste die Überschrift ja „Urheberrechts-Verwirrung“ heissen, oder? :-)

    7. August 2006 1
  • : Netzeitung überrascht mit Netzkompetenz
    Netzeitung überrascht mit Netzkompetenz

    Herrjemine, die Netzeitung zeigte auch schonmal mehr Netzkompetenz in früheren Tagen. In dem Artikel über die Gründung der Piratenpartei in Österreich mit dem „wenig“ reisserischen Titel „Raubkopierer gründen «Piratenpartei»“ findet man folgende Stilblüte:

    Die deutsche Piratenpartei soll Anfang September gegründet werden. Das kündigen die Organisatoren im Online-Lexikon Wikipedia und eigenen Diskussions-Foren an. Dort planen sie auch das gemeinsame Vorgehen. Die neue Partei solle «die Meinungsfreiheit und Privatsphäre aller Menschen in Deutschland wieder herstellen», heißt es bei Wikipedia.

    Liebe Netzeitung: Da gibt es zwar ein Wiki, aber nicht jedes Wiki ist gleich die Wikipedia. Das dort verwendete Wiki mag zwar der Wikipedia ähnlich sehen, aber das liegt einfach daran, dass beide technisch auf die Freie Software Mediawiki zurückgreifen.

    Update: Wurde schnell korrigiert.

    3. August 2006 5
  • : TAZ über den Berliner Internetwahlkampf
    TAZ über den Berliner Internetwahlkampf

    Die TAZ schreibt sympathisch über den Berliner Internetwahlkampf: Wähler fischen im virtuellen Netz.

    Bei ihren Wahlkampfauftritten im Internet setzen die Parteien mehrheitlich auf Seriosität. Nur die Linkspartei hat jugendkonforme Gimmicks im Angebot. Moderne Kommunikationsformen wie Blogs fehlen fast überall

    2. August 2006
  • : Economist über DRM
    Economist über DRM

    Dieser Economist-Artikel ist zwar schon aus dem vergangenen Jahr, aber immer noch absolut lesenswert, vor allem wegen der Zitate: The digital home – Science fiction?

    This challenge is daunting because DRM technologies should not only be compatible today, but for all eternity. Otherwise, consumers will be afraid to pay for content, and will stick with CDs and DVDs, which seem painless and safe by comparison. “If consumers even know there’s a DRM, what it is, and how it works, we’ve already failed,” says Peter Lee, an executive at Disney. The same goes for codecs. “The user shouldn’t know or care what format they’re using,” says James Poder, an engineer at Comcast, America’s largest cable company and broadband internet service provider, because “consumers don’t want to be IT administrators for their own home.”

    2. August 2006 2
  • : Creative Commons in den Medien: Brasilien und Italien
    Creative Commons in den Medien: Brasilien und Italien

    Auf dem iCommons-Gipfel in Rio de Janeiro wurde es verkündet, seit drei Wochen veröffentlicht nun die staatliche brasilianische Agentur Radiobrás ihre Meldungen und multimedialen Beiträge unter der Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Lizenz. Damit wird erlaubt, Inhalte von Radiobrás weiter zu verbreiten und auch kommerziell zu nutzen. Einzige Bedingungen sind die Namensnennung des Urhebers, also der Agentur, und die Weitergabe der Informationen unter den gleichen Lizenz-Bedingungen. Radiobrás sieht sich als Vermittler von interner wie externer Transparenz, gesteht jedem Bürger das Recht auf Information zu und versteht sich als direkter Bürgerkanal.

    In der Geschichte der Creative Commons-Entwicklung zählt die Verkündung von Radiobrás zu den wichtigsten, kommentierte Rechtsprofessor Lawrence Lessig auf dem Gipfel die Entscheidung der Agentur und lobt den „wechselseitigen Nutzen“. Die Agencia Brasil hat bislang bereits Artikel und Fotos frei im Internet erhältlich angeboten, insofern ist die Veröffentlichung unter CC eine Formsache.

    Auch die europäische Medienlandschaft hat sich den CC-Lizenzen geöffnet: Die italienische Tageszeitung La Stampa hat sich laut Creative Commons entschlossen, einen Teil ihrer Ausgabe unter einer Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen: Die führende Printausgabe aus dem nordwestlichen Turin bietet ab sofort ihre wöchentlichen Beilagen TuttoScienze für Wissenschaft und TuttoLibri für Bucherscheinungen unter einer nicht-kommerziellen CC-Lizenz zum Herunterladen als PDF-Dateien an: Die Weitergabe der Artikel ist unter Namensnennung erlaubt, nicht jedoch eine kommerzielle Auswertung. Genauso wenig dürfen die Texte und Rezension inhaltlich bearbeitet werden.

    1. August 2006 2