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Fünf Thesen zur Zukunft des Fernsehens?

Auf SpOn werden „Fünf Thesen zur Zukunft des Fernsehens“ vorgestellt. Dabei musste der Autor „tief in die Glaskugel schauen“, um auf folgende Thesen zu kommen: Die Zukunft bringt grössere, schärfere, hochauflösendere, interaktivere Fernseher und man kann überall fernsehen. Soweit, sogut. Nur dass man diese Thesen schon seit mehr als einem Jahrzehnt hört – auch wenn…

  • Markus Beckedahl

Auf SpOn werden „Fünf Thesen zur Zukunft des Fernsehens“ vorgestellt. Dabei musste der Autor „tief in die Glaskugel schauen“, um auf folgende Thesen zu kommen: Die Zukunft bringt grössere, schärfere, hochauflösendere, interaktivere Fernseher und man kann überall fernsehen. Soweit, sogut. Nur dass man diese Thesen schon seit mehr als einem Jahrzehnt hört – auch wenn es jetzt mal realer wird. Besonders innovativ ist da nichts.

Meiner Meinung müsste man im 2006 auch noch die These „Fernsehen wird vielfältiger durch Citizen Journalism“ heute in einer solchen Thesensammlung vorkommen. Diese Vielfalt wird vermutlich das Fernsehen im nächsten Jahrzehnt entscheidender verändern als schärfer, hochauflösender und grösser. An Videoplattformen, Videoblogs und RSS können wir jetzt schon sehr unscharf erkennen, wohin die Reise führen wird.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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4 Kommentare zu „Fünf Thesen zur Zukunft des Fernsehens?“


  1. Torsten

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    Wenn ich mir inländische Bürgermedien so ansehe, würde ich meinen Ruf nicht drauf verwetten, dass der Citizen Journalism“ neue Vielfalt produziert.

    Provokant zusammengefasst: Viele der Clips sind schlicht Abladeplatz für Profi-Produkte und die Privatfilme kennt man aus Formaten wie „Deutschlands lustigste Heimvideos“. Wenn das der trend ist, setzt sich die verflachung des Fernsehens schlicht fort.


  2. markus

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    Klar, ich hab auch mit keinem Wort die Qualität kommentiert. Aber auch beim derzeitigen Fernsehen kann man an vielen Kanälen schon erkennen, dass die Qualität mehr und mehr leidet.Und wieso haben wir mittlerweile soviele Kanäle und alle kopieren schlechte Formate voneinander?


  3. Torsten

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    Qualität ist nochmal eine andere Frage als Vielfalt.


  4. […] Da gefällt der Kommentar von netzpolitik.org schon eher: “Meiner Meinung müsste man im 2006 auch noch die These “Fernsehen wird vielfältiger durch Citizen Journalism” heute in einer solchen Thesensammlung vorkommen. Diese Vielfalt wird vermutlich das Fernsehen im nächsten Jahrzehnt entscheidender verändern als schärfer, hochauflösender und grösser. An Videoplattformen, Videoblogs und RSS können wir jetzt schon sehr unscharf erkennen, wohin die Reise führen wird.” […]

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