Medien

  • : Medienfreiheit in Nahost
    Medienfreiheit in Nahost

    Die Sendung „Breitband“ bei Deutschlandradio Kultur hat am Freitag über „Medienfreiheit in Nahost“ berichtet:

    Wenn es um Pressefreiheit geht, kommen die arabischen Staaten meist schlecht weg: Eingeschränkte Meinungsfreiheit, Zensur und staatliche Dominanz behindern den alltäglichen Kampf ums freie Wort. Schaut man aber genauer hin, ergibt sich ein differenzierteres Bild. Viele arabische Zeitungen sind so vielschichtig, wie die muslimischen Gesellschaften im Nahen Osten. Diskutiert wird z.B., wie es dazu kommen konnte, dass die arabischen Länder jene islamistischen Terroristen hervorbringen, die derzeit vor allem das westliche Bild des Nahen Ostens und des Islams prägen. Im arabischen Fernsehen, immer noch Informationsquelle Nummer Eins, fehlt es dagegen sehr häufig an politischer Ausgewogenheit. Dennoch: Auch hier ist Vielfalt angesagt.

    Hier ist die 12 Minuten lange MP3.

    10. März 2008
  • : The network is the medium
    The network is the medium

    Christiane Schulzki-Haddouti hat im Kooptech-Blog „10 Thesen zum Medienwandel“ verfasst und kommt zu dem Ergebnis: „The network is the medium“.

    1. These: Der Nutzer wird zum Produzenten
    2. These: Nicht jeder Nutzer wird zum Produzenten
    3. These: Netzwerke kanalisieren Informationsflüsse
    4. These: Der Link ist die Währung der Netzwerke
    5. These: Der Wert von Inhalten hängt vom Wert ihrer Umgebung ab
    6. These: Publizistische Werte erleben ein Revival
    7. These: Produktionszyklen werden Produktionsflüsse
    8. These: Die Werbung wird das Netzwerk entdecken
    9. These: Die Werbung endet im Long Tail
    10. These: Mash up your business!

    -> The network is the medium

    31. Januar 2008 3
  • : Google News ist unser Feind?
    Google News ist unser Feind?

    Die Süddeutsche hat jetzt die Aktion Zeitenwende gestartet, wo es einige Interviews zur Zukunft des Journalismus geben soll. Begonnen wird mit John Lloyd, der Direktor am Reuters Institute for the Study of Journalism an der Oxford Universität und Mitherausgeber der „Financial Times“ ist. Dieser trägt die gerne von Medienhäusern geäusserte Angst vor Google-News vor: „Google News ist unser Feind“.

    SZ: Sehen Sie in „Googles News“ eher einen Freund oder Feind für die Zeitungswirtschaft?

    Lloyd: „Google News“ ist derzeit eher unser Feind als Verbündeter. Und zwar weil dort Nachrichten nicht selbst produziert, sondern einfach Anderen weggenommen werden. Dadurch wird die Anziehungskraft derer geschwächt, die fürs Nachrichtensammeln bezahlen müssen. Die stellen Google unfreiwillig ihre Ressourcen zur Verfügung und bekommen nichts zurück.

    Abgesehen davon, dass ich froh wäre, wenn Netzpolitik bei Google-News gelistet wäre, wunder ich mich über die Aussage, dass von Google-News nichts zurückkommt. Ich dachte bisher, da kommen Leser. Die Erfahrung mache ich zumindest als Nutzer/Leser täglich, wenn ich über Google-News auf Artikel in Medien aufmerksam werde, die nicht auf meinem täglichen Radar stehen. Aber vielleicht bin ich da auch nur ein Einzelfall…?

    [Danke an Daniel]

    16. Januar 2008 6
  • : The Simpsons: “Haha, your medium is dying!”
    The Simpsons: “Haha, your medium is dying!”

    Lustiger Ausschnitt aus einer Simpsons-Folge:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    Weiss jemand, aus welcher genauen Simpsons-Folge dieser kurze Ausschnitt stammt? Danke: Es ist Staffel 19, Folge 10 von letzter Woche.

    [via media ocean]

    14. Januar 2008 8
  • : Focus öffnet Archiv
    Focus öffnet Archiv

    Wie Horizont.net berichtet, hat der Focus sein Archiv zur kostenfreien Nutzung geöffnet. Mal schauen, wann der Spiegel nachzieht:

    „Der Spiegel“ hat es angekündigt, „Focus“ schafft jetzt Fakten: Das Nachrichtenmagazin stellt seinen Lesern ab sofort sein komplettes Printarchiv kostenlos zur Verfügung. Unter www.focus.de/archiv können sowohl Texte als auch Rankings und Tabellen, die seit der ersten Focus-Ausgabe im Januar 1993 erschienen sind, abgerufen werden.

    [Danke an Mathias]

    14. Januar 2008 2
  • : Und das Wetter war früher auch besser?
    Und das Wetter war früher auch besser?

    Grossartig: Stefan Niggemeier in der FAS über das neue Buch von Kai Diekmann: Und das Wetter war früher auch besser.

    Oft setzt sich Diekmann aber gar nicht moralisch auf hohe Rösser, unter denen sich seine Zeitung täglich durchrobbt, sondern fordert die anderen auf, zu ihm hinunter in den Schlamm zu kommen. Sein Buch durchzieht als roter Faden das Leiden des weißen, heterosexuellen Mannes, der ununterbrochen auf irgendwelche Leute Rücksicht nehmen müsse, die weniger normal sind als er. Es ist der Schrei einer gequälten Kreatur, eine Forderung nach weniger Verständnis, Anteilnahme und Toleranz, weniger Reflexion und mehr Vertrauen auf das, was Diekmann „gesunden Menschenverstand“ nennt und vermutlich das ist, was aus Menschen in größeren Zusammenballungen Mobs macht.

    13. Januar 2008
  • : Gerade das vermeintlich Unpolitische ist in höchstem Grade politisch
    Gerade das vermeintlich Unpolitische ist in höchstem Grade politisch

    Telepolis hat ein Interview mit dem Soziologen Bernd Hamm über die zunehmende Ideologisierung der Medien: „Gerade das vermeintlich Unpolitische ist in höchstem Grade politisch“. Von ihm ist auch das Essay „Medienmacht – wie und zu wessen Nutzen unser Bewusstsein gemacht wird“, indem er laut Telepolis die Entwicklung der Medien seit den Siebziger Jahren nachzeichnet und zu dem Schluss kommt, „dass mit der zunehmenden Privatisierung und Kommerzialisierung der Medien die Selbstaufklärungsmechanismen der Gesellschaft in steigenden Maßen versagen.“

    2. Januar 2008 3
  • : Die bulgarische Blogosphäre im Wahlkampf
    Die bulgarische Blogosphäre im Wahlkampf

    Über den bpb-newsletter gekommen: Die bulgarische Blogosphäre

    Bulgarischen Politikern waren die Möglichkeiten der Blogosphäre bis vor kurzem noch unbekannt. Doch im Zuge der Kommunalwahlen vom vergangenen Sonntag haben sie einige einfallsreiche Politiker entdeckt, stellt Julian Popow fest: „Bloggen ist ein globales Beicht-Instrument. Man kann Wut entschärfen, öffentlich Fehler bereuen und der Welt Fakten verkünden, die es nicht in die Zeitungen schaffen. Politiker haben offensichtlich begriffen, dass sie über Blogs und YouTube die ansonsten desinteressierte Nation erreichen können. Doch erfolgreich sind in der Blogosphäre nur diejenigen, die sie nicht als Kanzel für Predigten missbrauchen. Die Wähler sympathisieren mit Menschen, die ihnen vertraut sind, denen sie sich nahe fühlen. Sie wollen tolle Einfälle, keine tiefgreifenden Analysen. Man muss sie jeden Tag aufs Neue überraschen.“

    Der Artikel ist auf bulgarisch, vielen Dank an die Übersetzer. Kennt sich hier jemand in Bulgarien aus?

    29. Oktober 2007 1
  • : SPD-Medienkommission gegen Vorratsdatenspeicherung
    SPD-Medienkommission gegen Vorratsdatenspeicherung

    Innerhalb der SPD gibt es mittlerweile offenen Widerstand gegen das Vorhaben, die Vorratsdatenspeicherung am 9. November durch den Bundestag zu peitschen. Insbesondere wird ein besserer Schutz für Journalisten gefordert und eine Befristung der ganzen Maßnahme bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes. Offenbar geht man auch hier davon aus, dass der EuGH die EU-Richtlinie aufheben wird. Der Vorsitzende der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand, Marc Jan Eumann, erklärte heute:

    Bei der Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gibt es noch dringenden Änderungsbedarf. Sollte der Gesetzentwurf der Bundesregierung in 2. und 3. Lesung am 9. November unverändert beschlossen werden, wäre damit der Informantenschutz in Deutschland und die Pressefreiheit massiv gefährdet. (…)

    Nach Auffassung der Medienkommission hätte dies bei der Umsetzung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung in der vorliegenden Fassung zur Folge, dass die Freiheit der Medien in einem ihrer sensibelsten Punkte mit ungeahnter Intensität beschädigt würde. Allein die Tatsache, dass alle Telekommunikationsverkehrsdaten für den Zeitraum von einem halben Jahr gespeichert werden, wird deutlich negative Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis zu journalisitischen Berufsgeheimnisträgern haben. Auch hier sehen wir deutlichen Klarstellungsbedarf mit Blick auf den Schutz von Berufsgeheimnisträgern und den Informantenschutz. (…)

    Solch weit reichende Grundrechtseingriffe sollten befristet und vor Ablauf der Befristung evaluiert und auf ihre tatsächliche Wirksamkeit und Effizienz überprüft werden. Die Vorgaben zur Umsetzung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung sollten – bis zur erwarteten Entscheidung des EuGH befristet und vor dem Hintergrund dieser Entscheidung korrigiert werden.

    Eine beachtliche Entwicklung und ein großer Erfolg für die Arbeit des AK Vorrat und aller anderen Datenschützer in den letzten Monaten. Und eine schöne zusätzliche Motivation für die bundesweiten Aktivitäten am 6. November. (Und jetzt kommt mir nicht mit „wer hat uns verraten…?“ Innerhalb aller Parteien gibt es Befürworter und Gegner der Überwachung. Außerparlamentarische Aktivitäten haben auch die Funktion, diesen Überwachungsgegnern den Rücken zu stärken.)

    24. Oktober 2007 2
  • : MovieSuccess-Center
    MovieSuccess-Center

    Gerade bei Heise gelesen und sehr gelacht.

    Marketingwissenschaftler der Bauhaus-Universität Weimar und der Universität Hamburg haben eine nach eigenen Angaben unabhängige Studie vorgelegt, die sich mit den Auswirkungen des Filesharing von auf die Filmwirtschaft auseinandersetzt.
    Insgesamt gingen der Filmindustrie in Deutschland somit über 190 Millionen Euro pro Jahr verloren.

    Und jetzt der Lacher:

    Eines der Hauptprobleme ist laut Professor Dr. Thorsten Hennig-Thurau, Hauptautor der Studie und Leiter des Weimarer Moviesuccess-Forschungscenter

    Zuerst „unabhängige Studie“ und dann „MOVIESUCCES-FORSCHUNGSCENTER“ – Krass. Und der Name ist Programm. Ich hab mir mal eine Präsentation von denen angesehen. Auf Seite zwei steht:

    • Das MovieSuccess-Center ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Bauhaus-UniversitätWeimar. Damit sind für die Filmindustrie zwei wichtige Vorteile verbunden:
    • Innovativität und Kompetenz. Wir verwenden anspruchsvolle wissenschaftlicheund analytische Methoden wie ein repräsentatives proprietäres Panel von Filmkonsumenten, das für die Durchführung von Studien zur Verfügung steht.
    • Kosten. Als Non-Profit-Einrichtung ist es uns möglich, wissenschaftlich interessante Studien zu niedrigen Kosten anzubieten.

    Na, wenn das kein billiges Ergebnis ist.

    Update: Spiegel-Online hat sich wohl nicht die Präsentation angeschaut, wenn man das dort liest:

    Jetzt gibt’s keine Ausreden mehr. Bisher konnten sich Befürworter illegaler Filmkopien stets damit herausreden, dass die Schauermeldungen über enorme Umsatzverluste ja von der Industrie selbst stammen, also ideologisch verfärbt seien. Jetzt aber hat ein Forscherteam der Uni Hamburg und der Bauhaus-Universität Weimar eine Studie veröffentlicht, die den Filmbossen Recht gibt: Der durch Raubkopien angerichtete Schaden sei enorm.

    9. Oktober 2007 1
  • : Fernseh-Tip: Was sind uns gute Medien wert?
    Fernseh-Tip: Was sind uns gute Medien wert?

    Am kommenden Sonntag, den 30. September, gibt es von 11:00–12:30 Uhr im WDR Fernsehen die Talkrunde „Was sind uns gute Medien wert? Wie wir uns morgen informieren“. Das klingt erstmal ein wenig langweilig, vor allem wegen der vielen alten Männer in der Runde. Aber Constanze Kurz vom Chaos Computer Club ist dabei, und so wird es wohl trotzdem interessant werden.

    Die „Tagesschau“ auf Handy, der Lieblingsfilm im Internet zum Runterladen, das verpasste Hörspiel…, alles kein Problem mehr dank der ständig fortschreitenden Digitalisierung. Dieser unumkehrbare Fortschritt wird die Medienwelt revolutionieren. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem letzen Urteil bekräftigt, dass ARD/ZDF zukünftig auch in den digitalen Medien tätig werden dürfen, ja zur Erfüllung ihres Grundauftrages auch müssen. Diese Entscheidung führt in der Öffentlichkeit und vor allen Dingen bei den Tageszeitungsverlegern zu Widerspruch: Gehört das Internet überhaupt zu den Aufgaben der Sender? Sind wir bereit für gutes Programm und gute Druckerzeugnisse auch gutes Geld hinzulegen? Viele Verleger versuchen, ihr Geld im Netz zu investieren. Fehlt das Geld damit den Redaktionen für hochwertige Zeitungen und Zeitschriften? Warum kostet Qualitätsjournalismus so viel? Wie wird sich das Fernsehen – auch durch das veränderte Zuschauerverhalten – wandeln?

    27. September 2007 4
  • : Verfassungsgericht stärkt Rundfunkfreiheit
    Verfassungsgericht stärkt Rundfunkfreiheit

    Das Bundesverfassungsgericht hat heute in einem Urteil die Rundfunkfreiheit und die Öffentlich-Rechtlichen Sender gestärkt. Ministerpräsidenten hatten versucht, vom Vorschlag der unabhängigen Kommission (KEF) abzuweichen und die Gebührenhöhe zu deckeln. Solch ein Eingriff wird zukünftig schwerer möglich sein. Ein Abweichen vom Gebührenvorschlag der unabhängigen Kommission muss nachvollziehbar und detailliert begründet werden. Begrüssenswert ist, dass die Richter die Staatsferne des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks mit diesem Urteil gestärkt haben.

    Pressemitteilung des Bundesverfassungsgericht: Rundfunkgebühren verfassungswidrig festgesetzt.

    Die Verfassungsbeschwerden der ARD, des ZDF und des Deutschlandradios gegen die Festsetzung der Rundfunkgebühr für den Zeitraum 1. April 2005 bis 31. Dezember 2008 waren im Ergebnis erfolgreich. Die Gebührenfestsetzung, mit der der Gesetzgeber um 28 Cent unter der von der KEF empfohlenen Gebühr geblieben war (dies führt über den Zeitraum von vier Jahren voraussichtlich zu einer Verringerung der Erlöse der Rundfunkanstalten aus der Gebührenerhöhung um rund 440 Millionen Euro), verletzt die Rundfunkfreiheit der Beschwerdeführer. Die Gründe, auf die sich der Gesetzgeber für die Abweichung vom Gebührenvorschlag der KEF beruft, haben teilweise bereits als solche vor der Rundfunkfreiheit keinen Bestand. In anderen Teilen sind sie nicht hinreichend nachvollziehbar oder gehen sogar von offensichtlich falschen Annahmen aus. Die entsprechenden Zustimmungsgesetze und Zustimmungsbeschlüsse der Länder zu Artikel 6 Nummer 4 des Achten Rundfunkänderungsstaatsvertrages sind daher verfassungswidrig. Dies entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit Urteil vom 11. September 2007.

    11. September 2007 4
  • : Holtzbrinck kauft Golem.de
    Holtzbrinck kauft Golem.de

    Bei Golem zu finden: Holtzbrinck eLab übernimmt Golem.de und NetDoktor.de.

    Holtzbrinck eLab kauft Golem.de sowie den Betreiber des deutschen Gesundheitsportals NetDoktor.de von der Deutschen Zeitungsholding. Die Übernahme steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Kartellamt.

    4. Juli 2007
  • : TV hacken
    TV hacken

    Die Zeit berichtet: Tschechien: Atomexplosion zum Frühstück

    Mit Bildern einer vermeintlichen Atombombenexplosion im böhmischen Riesengebirge haben Hacker die Zuschauer des tschechischen Frühstücksfernsehens schockiert. Der öffentlich-rechtliche Sender CT2 strahlt jeden Morgen Bilder von Erholungszentren des Landes aus. Dabei werden die unkommentierten Szenen von fest installierten Kameras aufgenommen, die rund eine Minute lang über den jeweiligen Ort schwenken. Am Sonntag hackten sich Computerexperten der Initiative Ztohoven in die CT2-Leitung und speisten die simulierte Detonation einer Atombombe ein. Der Sender werde vermutlich Anzeige erstatten, sagte ein CT-Sprecher.

    Steht bei youtube:

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    18. Juni 2007 15
  • : ZDF mal erst im Internet und dann im TV
    ZDF mal erst im Internet und dann im TV

    Ich weiß nicht, ob es sowas schon mal gegeben hat. Aber gestern hat das ZDF eine Sendung zuerst um 20 Uhr im Internet ausgestrahlt, bevor sie dann um 0:35 Uhr im ZDF in der Glotze erschien. Die Sendung hieß „Wieviel Rausch darf sein“ und sprach ohnehin eher jugendliche Drogenkonsumenten und Sozialpädagogen an. Man konnte per E‑Mail und Webcam interagieren und sich später dann im TV bewundern. Während die Sendung im Internet lief, brachte das ZDF „Lustige Musikanten on tour“, in der sich ältere Menschen mit schlichter Musik und heiler Welt in Stimmung brachten.

    15. Juni 2007 5
  • : Verändert das Netz Propaganda?
    Verändert das Netz Propaganda?

    Spannende Lektüre bei PR-Watch: Has the Internet Changed the Propaganda Model?

    In their groundbreaking 1988 book, Manufacturing Consent, professors Ed Herman and Noam Chomsky not only explained, but documented with extensive case studies, how mass media and public opinion are shaped in a democracy. Twenty years later, can their „propaganda model“ still be used to explain modern media distortions? That was one of the main questions discussed last week at a conference in Windsor, Ontario, titled „20 Years of Propaganda?“ Organized by Dr. Paul Boin, the conference drew hundreds of scholars and activists including myself, and more than 1,000 people attended a closing speech by Chomsky on May 17.

    23. Mai 2007
  • : Tux im Tagesspiegel
    Tux im Tagesspiegel

    Auf der Suche nach skalierbaren Tuxen rief hier vorgestern ein Redakteur des Berliner Tagesspiegels an. Wir fanden ihm Dateien hier: http://www.isc.tamu.edu/~lewing/linux/ Die Seite enthält einen Link auf eine gepackte EPS-Datei, die in schwarz-weiß gehalten und beliebig skalierbar ist. Die Verwendungsbedingungen sind genannt und noch frei zu nennen: „Permission to use and/or modify this image is granted provided you acknowledge me lewing@isc.tamu.edu and The GIMP if someone asks.“ In der Schweiz war noch mehr zu finden: http://tux.ethz.ch/. Die Tuxe dort lassen sich sogar skalieren und nach Bedarf bildschirmgerecht rendern. Bestimmt gibts noch bessere Quellen für EPS, SVGs oder andere druckfähige Tuxe.

    Der zugehörige Artikel „Hilfe vom Pinguin“ geht auf die mangelnde Investitionsbereitschaft des Senats und die Messen IT Profits und LinuxTag ein. Der Artikel soll online sein, wenn auch ohne Grafik, ich hab ihn aber nicht gefunden. In der Printausgabe ist der Tux prominent im Wirtschaftsteil auf Seite 22, wenn auch mit der ausweichenden Quellenangabe „promo“.

    23. Mai 2007 3
  • : Kleines Medienecho zum (aufgegebenen) chinesischen Realnamenzwang
    Kleines Medienecho zum (aufgegebenen) chinesischen Realnamenzwang

    Notiz am Rande: heute kommen überall Berichte auf, die mit dem kürzlich aufgegebenen Plan zu tun haben, chinesische Blogger zur Verwendung von Realnamen zu zwingen. Schönstes Zitat:

    „It (real-name registration) would impair the free spirit of the Internet,“ Zhang said.

    Zhang Chaoyang ist immerhin CEO des Portals sohu.com und manchmal ganz cool. Das da oben hat er schön gesagt.

    UPDATE: Auch der Shanghaiist berichtet: To Nym or Pseudonym: Guidelines or Law? Lesenswert.

    23. Mai 2007
  • : Korea: Zeitungsleser besser informiert als Blogleser?
    Korea: Zeitungsleser besser informiert als Blogleser?

    Das sind News: in Korea kochen Online-User auch nur mit Wasser. Daily Readers More Informed Than Netizens berichtet die englischsprachige „Korea Times“.

    According to the research, those who mainly get information through newspapers had more knowledge of politics than those using the Internet or television as their main source of news.

    Newspaper readers also participated in political discussions more actively than Internet users and television viewers.

    Newspaper-oriented people were relatively older and earned more money than other groups. Those getting information through the Internet usually had high-level academic backgrounds, while television-oriented people were old but their education and income levels were the lowest, according to the survey.

    Newspaper readers were also more active in posting comments for online news articles than those who mainly obtain information through the Internet.

    Among 10 news sites including portals and major newspaper Web sites, 48 percent of the surveyed, or 409 people, preferred Naver, saying the portal provides the most varied news.

    Also hüben wie drüben? Mal zusammenfassen: „Leser von Zeitungen, die zugleich auch Online-Medien lesen, sind besser informiert als ausschließliche Online-Leser“. Hmja. Vielleicht ist Deutschland ja doch nicht so weit von „führenden IT-Nationen“ oder wie das immer heißt entfernt. Hier ist das ja auch so. Oder kenne ich die interessanten, breitband-politischen Blogs noch nicht? Der angekündigte, kommende Bericht „The Rise of Portal News and the Future of News“ wird jedenfalls interessantere Details bieten, hoffentlich.

    9. April 2007 2
  • : Bei Creative Commons hilft die ganze Familie mit
    Bei Creative Commons hilft die ganze Familie mit

    Als der Tagesspiegel vorgestern ein Bild von der medial wirksamen Ankunft Florian Henckel von Donnersmarcks am Flughafen Berlin-Tegel zeigte, da war da so ein verdächtiges Logo auf dem Handrücken seiner Tochter Lara zu sehen. Der kürzlich Oscar-gekrönte Regisseur („Das Leben der Anderen“) ist ja bekanntlich mit Christiane Asschenfeldt von Creative Commons (bzw. iCommons) verheiratet. Und siehe da, ich habe ein besseres Foto gefunden, das zeigt, was Mama dem Töchterchen aufgeklebt hat. Eine vorbildliche PR-Aktion. Von den Klebetattoos hab ich auch noch ein paar:

    Lara Henckel von Donnersmarcks Hand mit CC-Signet
    3. März 2007 6