Hab ich was verpasst? Auf Spiegel Online schreibt Richard Meusers über das Prinzip „Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen“ in Bezug auf „Bürgerjournalisten“: Du knipst – ich verdiene. Lustigerweise wird dabei ausgiebig auf die Konkurrenz verwiesen, aber nicht auf die vielfältigen eigenen Beiträge, wo z.B. Nutzer aufgefordert werden, Mash-Ups oder andere Dinge einzuschicken. Oder übersehe ich die Selbst-Ironie?
Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen: Diesem Prinzip folgen inzwischen mehrere deutsche Printmedien. Hobby-Knipser liefern gegen Honorar oder gar kostenlos Bilder zu – und machen so klaglos mit bei der Entwertung professioneller Arbeit.