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Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen

Hab ich was verpasst? Auf Spiegel Online schreibt Richard Meusers über das Prinzip „Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen“ in Bezug auf „Bürgerjournalisten“: Du knipst – ich verdiene. Lustigerweise wird dabei ausgiebig auf die Konkurrenz verwiesen, aber nicht auf die vielfältigen eigenen Beiträge, wo z.B. Nutzer aufgefordert werden, Mash-Ups oder andere Dinge einzuschicken. Oder übersehe ich die Selbst-Ironie?

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Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen: Diesem Prinzip folgen inzwischen mehrere deutsche Printmedien. Hobby-Knipser liefern gegen Honorar oder gar kostenlos Bilder zu – und machen so klaglos mit bei der Entwertung professioneller Arbeit.

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5 Kommentare
  1. Hallo Namenskollege :-)

    Mit der Frage nach der Selbstironie hast Du sicherlich Recht. Wenn SpOn mehr und mehr user generated content Seiten anbietet, dann werden vielleicht auch derart kritische artikel verschwinden.

    Spiegel Online berichtet leider nicht darüber, dass das Thema bereits seit gut drei Monaten bei Flickr und an anderen Stellen im Netz vor sich hinköchelt.

    Vor drei Monaten gab es bereits einen linkhaltigen zusammenfassenden Artikel zum Thema „Medien, Hamburg: Lifestyle-Magazin Max zahlt keine Foto-Honorare für Flickr Fotos“. Gerade eben habe ich noch eine Aktualisierung mit Links zu zwei gedruckten Artikeln u.a. SpOn angefügt.

    http://sankt-georg.info/fotografie/93/Hamburg-Medien-MAX-Flickr-Burda-Magazin-Foto-Honorar

  2. Sind ja alles faule Ausreden, von wegen „man möchte die jungen Fotografen bekannt machen“. Wie ehrenwert ;)

    Aber solange die Leute mitmachen, wird es sich wohl halten. Schade …

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