Digital Rights
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: Deutschlandfunk über das „Abhören und Sammeln“
: Deutschlandfunk über das „Abhören und Sammeln“ Heute findet im Bundestag die erste Lesung zur Vorratsdatenspeicherung statt. Passend dazu fasst der Deutschlandfunk die „Diskussion über Telefonüberwachung und Datenspeicherung auf Vorrat“ in einem längeren Beitrag zusammen: Abhören und Sammeln.
Sechs Monate lang sollen in Zukunft Verbindungsdaten gespeichert werden, von allen Festnetz- und Mobiltelefonen, von Computern, die ans Internet angeschlossen sind, E‑Mail-Daten inklusive. Morgen wird sich der Bundestag in erster Lesung mit dieser so genannten Vorratsdatenspeicherung befassen. Einem Projekt, das über europäisches Recht weitgehend vorgezeichnet ist. Trotzdem erregen sich nicht nur Datenschützer und Oppositionspolitiker. Vor allem unter Internet-Nutzern sprechen viele von einem Generalverdacht gegen die gesamte Bevölkerung, von einer neuen Qualität der Überwachung.
Hier ist die 18 Minuten lange MP3.
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: Hintergrund: Urheberrecht im digitalen Zeitalter
: Hintergrund: Urheberrecht im digitalen Zeitalter Da ja die nächsten Tage das heute beschlossene Urheberrecht medial viel Beachtung finden wird, hab ich mal verschiedenste Interviews zu diesem Themenkomplex zusammengestellt. Alle Inhalte sind von netzpolitik.org produziert worden.
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: Bundestag verabschiedet 2. Korb der Urheberrechtsnovelle
: Bundestag verabschiedet 2. Korb der Urheberrechtsnovelle Heute ist der Tag der Entscheidung in Sachen zweiter Korb Urheberrecht. Zumindest das letzte Abnicken, die Entscheidungen sind in den letzten Tagen gefällt worden. Der Prozess heisst zweiter Korb, weil die Umsetzung der European Copyright Directive (EUCD) im ersten Versuch ein wenig fehlerhaft war. Um den „ersten Korb“ trotzdem zeitnah abzuschliessen, hat man einfach alles in den zweiten Korb ausgelagert. Und auch jetzt rufen die ersten wieder nach dem dritten Korb, weil vieles ungeklärt oder umstritten ist. Ein kurzer Blick auf die Anfänge des Gesetzesprozess zeigt den ersten Eintrag dieses Blogs zum zweiten Korb am 10. September 2004.
Was sind die Knackpunkte, die Reaktionen und was sagt die Berichterstattung? Dies wollen wir hier ausführlich aus Verbrauchersicht dokumentieren.
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: Datenschutz – Jobs
: Datenschutz – Jobs Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein sucht gerne auch ab sofort für seine Aufgabenbereiche der Kontrolle, Beratung sowie zur Durchführung von Modellprojekten im Bereich des proaktiven Datenschutzes für die Dauer von ca. 12 bis 36 Monaten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kompetenzen in mindestens einem der folgenden vier Felder:
* Datenschutztechniken
* Zertifizierung und Evaluierung von Informationstechnik
oder verwandter Gebiete
* Entwicklung von Geschäftsmodellen
* DatenschutzrechtGesucht werden:
1. ein(e) oder mehrere Dipl.-Informatikerinnen/Dipl.-Informatiker
2. eine Dipl.-Betriebswirtin/ein Dipl.-Betriebswirt
3. ein(e) oder mehrere Volljuristinnen/Volljuristen -
: Perfide Instrumentalisierung der Sicherheitsdebatte?
: Perfide Instrumentalisierung der Sicherheitsdebatte? Heise berichtet: SPD warnt vor „perfider“ Instrumentalisierung der Sicherheitsdebatte.
Die SPD neigt angesichts von Forderungen insbesondere aus der CDU zu einer erneuten Verschärfung von Sicherheitsgesetzen und dem Ausbau der Überwachung nach den jüngsten Terrorunruhen in Großbritannien weiter zu Skepsis. Führende Vertreter der Sozialdemokraten haben sich demgemäß ablehnend gegenüber einem Ausbau der Videoüberwachung, der Einführung einer gesetzlichen Regelung für heimliche Online-Durchsuchungen sowie zur Auflösung der Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit geäußert. So beklagte etwa der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Fritz Rudolf Körper, in der Süddeutschen Zeitung, dass die Union die Terrorgefahr politisch „perfide“ instrumentalisiere. Die Sicherheit Deutschlands dürfe „nicht zum Gegenstand parteitaktischer Überlegungen werden“, ergänzte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil.
Die „perfide Instrumentalisierung“ durch die SPD präsentiert die Futurezone:
Nach dem deutschen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble [CDU] sprach sich am Montag auch SPD-Bundestagsfraktionsvize Ludwig Stiegler in Berlin für mehr Videoüberwachung in Deutschlands Städten aus. Stiegler: „Das würde das Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern. Und es würde auch abschreckend wirken, weil man leichter erkannt und auch verfolgt werden kann.“
Ja, was denn nun?
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: Morgen in Leipzig: Salon Surveillance #1 mit „Alltag Überwachung“
: Morgen in Leipzig: Salon Surveillance #1 mit „Alltag Überwachung“ Morgen sind Roman Mischel und Fiete Stegers in Leipzig beim Salon Surveillance zu Gast, um ihren Film „Alltag Überwachung“ zu präsentieren.
Für ihren Film „Alltag Überwachung“ (2006) haben die beiden Journalisten einen Querschnitt durch aktuelle Tendenzen zur Überwachungsgesellschaft gezogen: Videoüberwachung, RFID, Vorratsdatenspeicherung. Dabei stellen sie vor allem die Fragen: Warum ist bisher großer Widerstand wie seinerzeit gegen die Volkszählung ausgeblieben? Was bedeutet das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heute? Dafür sind sie von Hamburg, über Bielefeld, Brüssel, Leipzig und Berlin gereist, um Innenminister, Datenschutzbeauftragte, Politiker im europäischen Parlament, Polizisten und AktivistInnen gegen Überwachung zu interviewen. Im Salon stellen sie Filmausschnitte vor und wollen einen Anstoß zur weiteren Diskussion geben.
Mittwoch, 4. Juli 2007, 19 Uhr, Horns Erben (Arndtstraße 33)
Und für alle Nicht-Leipziger gibt es hier den Film zum Download (350MB / MP4).
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: Aktionsbündniss „Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft“ gegen 2. Korb
: Aktionsbündniss „Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft“ gegen 2. Korb Das Aktionsbündniss „Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft“ hat heute Nacht diese Mail noch an alle Unterstützer verschickt. Heute kann man sich noch bei den Abgeordneten im Bundestag beschweren.
Sehr geehrte Unterzeichner der Goettinger Erklaerung,
am 5. Juli soll im Bundestag die zweite Anpassung des Urheberrechtsgesetzes in zweiter und dritter Lesung verabschiedet werden. Obgleich, soweit das bekannt geworden ist, in letzter Minute offenbar kleinere Zugestaendnisse an Bildung und Wissenschaft gemacht worden sind, sieht das Aktionsbuendnis seine schlimmsten Befuerchtungen dennoch bestaetigt: Mit den gegenueber dem Regierungsentwurf erneuten Einschraenkungen zu Lasten eines freien Umgangs mit Wissen und Information in der Wissenschaft hat die Bundesregierung ihr selbst erklaertes Ziel, naemlich ein „bildungs- und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht“ zu schaffen, vollstaendig verfehlt.
Bildung und Wissenschaft sind leider auf das Unverstaendnis und die mangelnde Bereitschaft der Politik gestossen, sich mit den
Beduerfnissen und dem aktuellen Informationsverhalten von Wissenschaftlern, (Hochschul-)Lehrern, Studierenden und Schuelern
auseinanderzusetzen.Die politische Dimension, Rahmenbedingungen fuer eine Informationsgesellschaft zu schaffen, die auch und vor allem bezueglich Bildung und Wissenschaft diesen Namen verdient und die diese in die Lage versetzt, kreativ und auch international kompetitiv
zu agieren, blieb weitgehend ausgeklammert.Das Aktionsbuendnis hat in einem letzten Appell noch einmal entschieden gegen die Vernachlaessigung der Argumente und der Kritik
aus Bildung und Wissenschaft protestiert und ein Aussetzen der Novellierung angeregt. In der Politik zaehlt letztlich aber nur die
grosse Zahl. Deshalb moechten wir Sie bitten, den beiliegenden Musterbrief in einer E‑Mail an die Adresse mail@bundestag.de mit der Bitte um Weiterleitung an die Bundestagsabgeordneten zu schicken.Dem Aktionsbuendnis ist auch klar, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt kaum noch eine Aenderung oder ein Aussetzen der Novellierung erreichen koennen. Aber es wichtig, dass die Politik weiss, dass die „Basis“ von Bildung und Wissenschaft mit dieser fortschreitenden Beguenstigung der kommerziellen Verwertung auch von mit oeffentlichen Mitteln unterstuetzten Forschungsergebnissen nicht einverstanden ist.
Ihr persoenlicher Protest ist aber vor allem deshalb wichtig, damit so schnell wie moeglich ein erneuter Anlauf zu einem Dritten Korb
genommen wird, der dann weitgehend auf die Moeglichkeiten einer freizuegigen Nutzung von Wissen und Information in Bildung und
Wissenschaft zugeschnitten sein soll. An der Spitze des BMJ scheint sich eine Bereitschaft dafuer abzuzeichnen, auch um ueber das
Urheberrecht einen breiteren Einstieg in Open Access moeglich zu machen. Schon jetzt versucht der Boersenverein dies mit allen Mitteln zu verhindern.Ihr Brief ist also auch zur Unterstuetzung dieses Dritten Korbs wichtig. Ihre Mail muss allerdings spaetestens am Dienstagmittag auf
den Weg gebracht werden, damit sie noch zu den einzelnen Abgeordneten gelangt.Vielen Dank, mit freundlichen Gruessen,
Prof. Dr. Rainer Kuhlen
Sprecher des Aktionsbuendnisses „Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft“ -
: Linksfraktion gegen Wahlcomputer
: Linksfraktion gegen Wahlcomputer Die Ablehnung von Wahlcomputern ist jetzt auch bei der Linksfraktion angekommen. In einem Bundestags-Antrag fordern sie: „Wahlmanipulationen wirksam verhindern“ (PDF). Bisher hatte sich der grüne Bundesparteitag gegen Wahlcomputer ausgesprochen.
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: FDP und die Online-Durchsuchung: Ja, was denn nun?
: FDP und die Online-Durchsuchung: Ja, was denn nun? FDP-Generalsekretär Dirk Niebel war im Tagesschau-Chat und äusserte sich dort auch sehr eloquent über die Online-Durchsuchung.
Frage : Herr Niebel – Bundestrojaner hin oder her – Herr Schäuble will den Beweis für die Unschuld von dem einzelnen Bürger, anstatt der Beweispflicht des Staates. Wie geht das mit der FDP zusammen?
Dirk Niebel : Überhaupt nicht. …Die Unschuldsvermutung in der Strafprozeßordnung ist ein Fundament unserer Rechtsordnung. …Beim öffentlich-rechtlichen Wurm, also dem Ausspähen von privaten Computern, wird die Terrorismusbekämpfung bestimmt nicht gestärkt. …Erstens würden Terroristen jeden Computer wahrscheinlich nur einmal benutzen, zweitens müßte die Software dem Staat einen Zugang offen halten, der innerhalb kürzester Zeit auch jedem zweitklassigen Hacker bekannt wäre. …Betroffen wären wiedermal die ganz normalen Bürger, die gegenüber dem Staat auch ein Recht auf Privatheit haben. Deswegen lehnen wir Online-Durchsuchungen kategorisch ab.
Ja, was denn nun?
Abgesehen von der etwas kruden Argumentation (Was ist ein öffentlich-rechtlicher Wurm?), die sicherlich dem Medium Chat geschuldet ist, ist ja die kategorische Ablehnung der Online-Durchsuchung in NRW durch den FDP-Innenminister toll umgesetzt worden.
Wir erinnern uns an Horst Engel (FDP) aus der NRW-Landtagsfraktion:
“Mit dem World Wide Web verlässt man den geschützten Wohnraum für eine unbestimmte Öffentlichkeit. Wenn Sie etwas online stellen, ist das, als ob Sie etwas ins Schaufenster hängen.”
Und der Klassiker von Ingo Wolf (NRW-Innenminister der FDP):
“Wer die Überprüfung von Daten auf Rechnern potenzieller Terroristen für einen Einbruch in den grundgesetzlich geschützten Wohnraum hält, hat das Wesen des Internets nicht verstanden”, betonte Wolf. Der Nutzer befinde sich weltweit online und verlasse damit bewusst und zielgerichtet die geschützte häusliche Sphäre. “Der Standort des Computers ist dabei völlig unerheblich. Es findet zudem keinerlei Überwachung der Vorgänge in der Wohnung selbst statt”, erläuterte der Innenminister.
(Danke Torsten)
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: Rechtliche Lage von MP3-Blogs in Deutschland
: Rechtliche Lage von MP3-Blogs in Deutschland Tonspion hat Rechtsanwalt Till Kreutzer über die rechtliche Situation von MP3-Blogs in Deutschland interviewt: Sind MP3-Blogs legal?
Wie ist die rechtliche Situation im Ausland, z.B. in den USA. Dort sind einige MP3-Blogs längst etabliert und werden von den Plattenfirmen mit Material regelrecht gefüttert.
Die Rechtslage ist dort grundsätzlich ähnlich wie in Deutschland. Wenn die Plattenfirmen ihre Musik für die Nutzung in einem solchen Blog freiwillig zur Verfügung stellen, darf man das natürlich auch tun. Vorsicht ist jedoch in Deutschland aufgrund der Befugnis der GEMA geboten, bestimmte Rechte (der Komponisten, Musikverlage und Textdichter) exklusiv wahrzunehmen. Das führt zu der grotesken Situation, dass selbst wenn ein Komponist, der GEMA-Mitglied ist, seine selbst geschriebenen, interpretierten und eingespielten Songs einem Blog-Betreiber zur Verfügung stellt, die GEMA Ansprüche erheben kann. Denn ein GEMA-Mitglied kann über die Rechte, die die Verwertungsgesellschaft exklusiv wahrnimmt, selbst nicht mehr entscheiden, also z.B. nicht sagen: Du darfst meine Songs kostenfrei auf Deine Webseite stellen.
Welche Veränderungen können wir hinsichtlich des Urheberrechts in Zukunft erwarten? Werden MP3-Blogs in absehbarer Zeit in Deutschland legal?
Nein, das ist nicht zu erwarten. Die Musikindustrie übt auf den Gesetzgeber großen Druck aus, um zu erreichen, dass die geltenden Nutzungsfreiheiten (Schrankenbestimmungen) sogar noch weiter eingeschränkt werden. Der gerade im Bundestag diskutierte „Zweite Korb“ (Reform des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft) sieht keine neuen Privilegien für Blogs oder andere Internet-Dienste vor. Es wird sich also auf absehbare Zeit nichts in dieser Hinsicht ändern.
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: The Hacker Crackdown, Teil 002
: The Hacker Crackdown, Teil 002 Cory Doctorow hat den zweiten Teil von „The Hacker Crackdown“ als Podcast eingesprochen. Hier ist die MP3.
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: NetzpolitikTV: Interview mit Peter Jenner über die Zukunft des Urheberrechts
: NetzpolitikTV: Interview mit Peter Jenner über die Zukunft des Urheberrechts Im vergangenen Winter hatte ich das Vergnügen, Peter Jenner im Rahmen einer Konferenz interviewen zu können. Peter Jenner war Manager vieler grosser Künstler, darunter Pink Floyd und The Clash. Mittlerweile macht er sich intelligente Gedanken über die Zukunft des Urheberrechts im digitalen Zeitalter. Daher freut es mich, dass er fast eine halbe Stunde lang in dem Interview zu verschiedenen Themen wie der Ausweitung von Urheberrechten, DRM, der Kriminalisierung von Tauschbörsennutzern und dem Modell einer Contentflatrate ausreichend Stellung nimmt. Und das auf sehr sympathische Art und Weise.
Das Interview gibt es als OGG Theora (Video), als Flash zum selber einbinden, als MP3 zum anhören oder bei Google-Video zum einbauen.
[MEDIA=1]
Sehr interessant ist auch ein Interview bei The Register: Big labels are f*cked, and DRM is dead – Peter Jenner.
(Das Interview lag lange mangels Zeitresosurcen auf meiner Festplatte und ist jetzt endlich zusammengeschnitten. Die Lichtverhältnisse waren etwas suboptimal und das Video enstand mit meiner DigiCam.)
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: Chaos Communication Camp 2007: Vorverkauf gestartet
: Chaos Communication Camp 2007: Vorverkauf gestartet Für das Chaos Communication Camp 2007 ist der Vorverkauf gestartet. Das mittlerweile dritte Camp des Chaos Computer Club findet vom 8.–12. August in Finowfurt nahe Berlin statt. Zu Preisen von 100 bis 130 Euro sind Eintrittstickets im Vorverkauf erhältlich, auch Unterstützertickets zum Preis von 500 bzw 1500 Euro können bereits vorab gekauft werden.
Noch bis zum 22. Juli können auf einer eigenen Vorverkaufsseite die Tickets vorbestellt werden, mehr Informationen zu den Tickets auf der Veranstaltungsseite. Die Bezahlung der Vorverkaufstickets ist ausschliesslich per Überweisung möglich. Die erste Pressemitteilung zum Camp findet sich auf der Presse-Seite des Camps, viele weitere Informationen auf der Website des Camps sowie dem dort verlinkten Wiki.
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: Atze Schröder hat keinen Anspruch auf vollständige Anonymität
: Atze Schröder hat keinen Anspruch auf vollständige Anonymität Das Landgericht Hamburg hat entschieden: Atze Schröder verliert Rechtsstreit gegen Wikimedia-Geschäftsführer.
In dem heise online vorliegendem Beschluss von vergangener Woche lehnen die Richter der Pressekammer nicht nur die Kostenentscheidung zu Ungusten Klemperts ab, sie gehen auch auf die Einzelheiten der Klage ein. Nach Überzeugung der Richter konnten die Anwälte des TV-Komikers keine überzeugenden Gründe vorbringen, seinen bürgerlichen Namen geheim zu halten. Der Kläger wende sich aus freien Stücken an die breite Öffentlichkeit und wecke damit auch öffentliches Interesse. Dass der Darsteller anonym zu bleiben wünsche, konnten die Richter zwar nachvollziehen – die Nennung des Namens alleine sehen sie aber nicht als Persönlichkeitsrechtsverletzung, die dieses öffentliche Interesse aufwiege.
Die Reaktion von Arne Klempert auf das Urteil: Atze muss zahlen.
Achso, und bevor Ihr jetzt wieder alle mit dem realen Namen um Euch werft: Bedenkt bitte, dass mit diesem Beschluss noch keine Rechtssicherheit in Bezug auf die Zulässigkeit der Namensnennung besteht. Denn es gibt da ja auch noch ein Verfahren in Berlin gegen einen Zeitungsverlag. Überlegt Euch also bitte gründlich, ob und in welchem Kontext Ihr den Namen nennen wollt.
Die Vorgeschichte: Atze Schröder vs. Wikipedia.
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: Urheberrecht nächste Woche im Bundestag
: Urheberrecht nächste Woche im Bundestag Nächste Woche könnte der zweite Korb im Bundestag durchgewunken werden. Wie schon beim ersten Korb sollen alle weiteren strittigen Punkte in den dritten Korb ausgelagert werden. Urheberrecht 3.0 heisst das dann wahrscheinlich. Erstmal soll es wohl am Dienstag im Rechtsausschuss beschlossen werden. Die zweite und dritte Lesung könnte dann schon am Mittwoch oder Donnerstag erfolgen. Damit wäre das Gesetz durch. Die Zeit drängt also, falls man sich nochmal an die Abgeordneten wenden möchte. Bei denen besteht noch viel Beratungsbedarf.
Es soll ja mal ein ungeschriebens Gesetz gegeben haben, wonach Änderungen am Urheberrecht immer interfraktionell von allen Fraktionen beschlossen werden. Das würde mich bei diesem Gesetzentwurf mehr als wundern. Weiss jemand vielleicht, wie die aktuelle Praxis im Bundestag ist?
Ein klein wenig Hintergrund zum Nachlesen und informieren:
3. Oktober 2006: Digital Rights Management
31. August 2006: Kopierschutz entmündigt!
13. Juli 2006: Massive Kritik an Urheberrechtspolitik von den Verbraucherzentralen (Mit Video-Interviews)
22. März 2006: Reaktionen zum 2. Korb Kabinettsbeschluss.
26. Januar 2006: Live-Stream von Urheberrechtsanhörung.
12. Januar 2005: Keine Veränderung beim Urheberrecht -
: Spiegel-Online erklärt die Vorratsdatenspeicherung
: Spiegel-Online erklärt die Vorratsdatenspeicherung Spiegel-Online erklärt die Vorratsdatenspeicherung: Der Weg zum Spanner-Staat.
Große, vernetzte Datenbanken halten fest, wer im vergangenen halben Jahr mit wem telefoniert, gemailt, SMS geschrieben hat. Sie speichern, wann und auch wo jedermann sein Mobiltelefon benutzt hat. Und sie protokollieren, wer wann im Internet herumlungert. Im kommenden Jahr ist das Realität, wenn alle Gesetzesänderungen zur Überwachung der Telekommunikation durchkommen, die die Bundesregierung gerade vorantreibt.
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: Chaosradio über Jugendmedienschutz oder Zensur
: Chaosradio über Jugendmedienschutz oder Zensur Am Mittwoch Abend gibt es wieder ab 22 Uhr das monatliche Chaosradio auf Fritz zu hören. Thema ist diesmal „Jugendmedienschutz oder Zensur – Welchen Einfluss nehmen Netz und Computerspiele auf Kinder und Jugendliche?“.
Nach den Amokläufen von Erfurt und Emstetten wurde die Ursache für den Gwaltausbruch schnell bei Ego-Shootern gesucht und gefunden. Eine emotionale Diskussion über mehr Verbote bis hin zur Internet-Zensur war die Folge. Die Fakten blieben dabei auf der Strecke. Im Chaosradio wollen wir klären, welche Mechanismen zum Jugendmedienschutz in Deutschland existieren und mit euch diskutieren, ob diese sinnvoll sind und funktionieren. In welchem Alter sind Kinder und Jugendliche „reif fürs Netz“ und was können Eltern tun, damit Kinder von der Vielfalt im Internet nicht überfordert werden?
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: Die Freiheit, die sie meinen?
: Die Freiheit, die sie meinen? Die Sozialistische Jugend Linz (Österreich) zeigt, wie man sich als politische Jugendorganisation auf lokaler Ebene für die Förderung einer freien Wissensgesellschaft einsetzen kann. Die Kampagne „Mach Dich frei“ informiert über verschiedene Aspekte und klärt darüber auf. Es gibt die Mini-Broschüre „Freies Wissen. Freies Linz.“ (PDF), das eigene Magazin „QUER“ hat eine Sondernummer zu „Die Freiheit, die sie meinen“ (PDF) und eine Pocket-Card (PDF) informiert über Bloggen, freie Software und Co.

Das Motiv gibt es auch als Plakat-Download.
Die konkrete Forderungen sind:
* Einen Rechtsanspruch aller Linzer Bürgerinnen und Bürger mit Hauptwohnsitz in Linz auf kostenlosen Zugang zu „digitalen öffentlichen Raum“ in Form von Webspace für die nichtkommerzielle Nutzung im Umfang von mindestens 1 Gigabyte.
* Förderung des Einsatzes von Freier Software in Schulen, in der Verwaltung, den kontrollierten Unternehmen sowie in der Bevölkerung. Insbesondere bei der Neuanschaffung von Soft- und Hardware ist auf ihre Plattformunabhängigkeit Rücksicht zu nehmen.
* Bei der Veröffentlichung von Inhalten durch die Stadt Linz und von ihr kontrollierten Unternehmen soll in Hinkunft geprüft werden, ob eine Lizenzierung der Inhalte unter einer freien Lizenz (z.B. einer Creative-Commons-Lizenz) möglich und sinnvoll ist.
* Bei der Vergabe von Förderungen soll in Hinkunft die erhöhte Förderwürdigkeit von Werken berücksichtigt werden, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden.
* Außerdem soll die Stadt Linz sämtliche von ihr finanzierte, geförderte oder erstellte Werke – sofern möglich – unter einer freien Lizenz (z.B. Creative Commons) veröffentlichen und für eine Weiternutzung im Internet zugänglich machen.Die Sozialistische Jugend in Österreich ist am ehesten vergleichbar mit den deutschen Jusos, allerdings ist der Jugendverband keine Teilorganisation der SPÖ, sondern unabhängig von der „Mutterpartei“. Von den deutschen Jusos hört man leider überhaupt nichts in diesem Themenfeld.
Kennt Ihr noch ähnliche Beispiele von politischen Jugendorganisationen aus dem deutschsprachigen Raum?
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: Das Auskunftsrecht für Rechteinhaber in der Diskussion
: Das Auskunftsrecht für Rechteinhaber in der Diskussion Bei ZDF-Heute gibt es einen aktuellen Artikel zur Debatte rund um das sogenannte Auskunftsrecht. Dies wird gerade bei der Umsetzung der sogenannten EU-Durchsetzungsrichtlinie diskutiert. Grösster Streitpunkt ist momentan der mögliche Zugriff von Rechteinhabern auf Daten, die zukünftig mit der Vorratsdatenspeicherung gesammelt werden müssen. Diese wiederum wurde damals mit dem Argument der Terrorbekämpfung eingeführt. Und nicht zur Bekämpfung von Tauschbörsen-Nutzern. Das wollen die Lobby-Verbände der Unterhaltungsindustrie jetzt durchsetzen. Und die Union setzt sich im Bundesrat, Bundestag und in der Regierung für deren Rechte ein. Und nicht für die Rechte der Bürger. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass sich die Union wie meist gegen die SPD durchsetzen wird, bzw. diese mal wieder umfällt.
Hier ist der ZDF-Artikel: Wer hat Anspruch auf die Daten von morgen?
In der deutschen Musik- und Filmbranche wecken die riesigen Datenberge von morgen heute schon Begehrlichkeiten. Damit ihr Auskunftsrecht nicht leerläuft, verlangen sie ein Zugriffsrecht auf die an sich streng zweckgebundenen Daten – am liebsten ohne Richtervorbehalt. Im Bundesrat stießen solche Forderungen auf offene Ohren. Die Bundesregierung müsse sicherstellen, „dass eine weitere Verwendung der zukünftig zu speichernden Verkehrsdaten auch zur Erfüllung zivilrechtlicher Auskunftsansprüche (…) möglich sein soll“, brachte sich der Bundesrat in Stellung. Zum Richtervorbehalt äußerte sich die Länderkammer nicht.
Daten- und Verbraucherschützer schlagen Alarm. „Schon allein die Speicherung aller Verkehrsdaten ist höchst problematisch, diese aber an Privatpersonen zur Verfolgung von Rechtsverletzern herauszugeben, geht zu weit“, erklärte Patrick von Braunmühl vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) kürzlich während einer Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages. Auch Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz, wandte sich energisch gegen die Absicht des Bundesrats, die Datenspeicherung auf Vorrat nun auch zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen zu nutzen. Damit würden sich „die schlimmsten Befürchtungen“ erfüllen, erklärte Schaar.
Hier sind zwei Zusammenfassungen der letzten Anhörung:
Heise: Experten streiten über Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte.
Heute im Bundestag: Buch- und Phonowirtschaft beklagen Produktpiraterie über das Internet. -
: Aufzeichung des Arte-Themenabend zum “Überwachungsstaat?
: Aufzeichung des Arte-Themenabend zum “Überwachungsstaat? Kleine Frage: Wo finden sich denn Aufzeichungen des Arte-Themenabend über den “Überwachungsstaat vom vergangenen Dienstag?
Update: Danke für den Hinweis in den Kommentaren. Hier ist ein Torrent. Und bei Trust-Us.ch gibt es schriftliche Zusammenfassungen und FTP-Downloadmöglichkeiten:
KONTROLLE TOTAL
Video iPod/iTunes (640x352): Kontrolle total.mp4 (337MB)
Divx (640x352): Kontrolle total.avi (429MB)WIDERSTAND.COM
Video iPod/iTunes (640x352): Widerstand.com.mp4 (176MB)
Divx (640x352): Wiederstand.com.avi (238MB)BIG BROTHER CITY
Video iPod/iTunes (640x352): Big Brother City.mp4 (173MB)
Divx (640x352): Big Brother City.avi (238MB)