Digital Rights
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: UK: Musik behält Schutzfristen von 50 Jahren
: UK: Musik behält Schutzfristen von 50 Jahren Futurezone berichtet, dass die britische Regierung die Copyright-Schutzfristen bei 50 Jahren belassen will. Die IFPI hatte in einer jahrelangen Kampagne sowohl Schein-Tote wie Cliff Richards ausgegraben und tote Musiker aufgefahren, um ihre Partikularinteressen durchzusetzen. Das ist jetzt gescheitert. Und die Musikindustrie tobt.
Die britische Regierung hat am Dienstag eine Verlängerung der gesetzlichen Schutzfristen für Musik über 50 Jahre hinaus abgelehnt. Eine solche Verlängerung würde zu höheren Kosten führen und der Mehrzahl der Künstler nichts bringen, so ein Sprecher der Regierung. John Kennedy, Vorsitzender der britischen IFPI, zeigte sich enttäuscht: „Großbritannien ist eine tonangebende Quelle für gute Musik. Die Regierung hat mit ihrer Entscheidung gegen eine Verlängerung der Schutzfristen gezeigt, dass sie keinen Respekt vor den Künstlern und der britischen Musikindustrie hat.“
Mal schauen, was in Deutschland kommt, nachdem Udo Jürgens von den Lobbyisten zur Kanzlerin geschleppt wurde.
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: Politische Psychologie: Thomas Kliche weiterbefragt
: Politische Psychologie: Thomas Kliche weiterbefragt Die Süddeutsche Zeitung hatte letzte Woche Thomas Kliche über „Politische Psychologie und die Innere Sicherheit“ interviewt. Hanno Zulla hat nochmal nachgefragt und ein erweitertes Interview mit Thomas Kliche geführt: Politische Psychologie: Thomas Kliche weiterbefragt.
Hanno Zulla: Als IT-Experte hat man den Eindruck, dass die Politik sich durch die Meinung der Fachleute nicht mehr wirklich beeindrucken lässt. (Ich renne bei meinen Politikerbesuchen erfolglos gegen die Fraktionsdisziplin an.) Haben Sie eine Strategie-Empfehlung für die Gegner von Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung, dem “starken Staat”?
Thomas Kliche: In Berlin arbeitet eine ganze Industrie von Lobbyisten daran, Abgeordnete rund um die Uhr zu berieseln, mit Argumenten, aber auch mit allerlei satt dotierten Nebenposten. Schalldicht verschließbare Ohren und ein großer, großer Papierkorb gehören deshalb zur Basisausstattung des Abgeordneten. Auch die Fraktion ist für das Überleben in der Politik wichtig, wer nicht in der Partei klar kommt, darf das nächste Mal seinen eigenen Wahlkampf basteln.
Unterschätzen Sie trotzdem Kontakte und Argumente nicht. Die Wirkung sieht man aber oft erst langfristig, sie steigt natürlich exponentiell durch Anhäufung und durch Öffentlichkeit. Kurzfristig kann man m.E. immer weniger ausrichten. Für Politik braucht man langen Atem und Verbündete. Strategisch also möglichst viele ernstzunehmende Stimmen dafür gewinnen, und möglichst viel Öffentlichkeit für diese Stimmen schaffen.
Sie können Expertentagungen organisieren oder Arbeitsgruppen bei laufenden Tagungen. Sie können dort eine Position mit ein paar klaren Argumenten für die Öffentlichkeit erarbeiten, die die Experten mittragen, und per Presseerklärung, Web und Rundmails verbreiten. Sie können versuchen, Datenschutzbeauftragte dafür zu gewinnen oder sehen, ob die schon solche Positionen zusammengestellt haben, und das dann weiter vernetzen und verbreiten. IT-Fachleute gelten als wirtschaftliche Zukunftsträger. Wenn die vernehmlich und in nennenswerten Zahlen sagen, das ist für unsere Arbeitskultur und damit für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung langfristig abträglich, dann ist das m.E. ein ernstzunehmendes Argument.
Dafür sitzen IT-Experten an der Quelle, sie haben eine ganz neue und sehr rasche Öffentlichkeit geschaffen – Blogs, Mailing-Listen, Rundmails zur Sammlung von Zustimmung, Fachforen wie z.B. Ihre Website, usw. Mit Ihrem Fachwissen können Sie natürlich auch herkömmliche Veranstaltungen anbieten: für Volkshochschulen, Stiftungen der politischen Bildung, die Landes- und Bundeszentralen für Politische Bildung. Vielleicht freuen sich Schulen über einen externen Experten, der mal in die Oberstufe kommt und einen halben Vormittag aus der Praxis berichtet und dabei auf neue Entwicklungen aufmerksam macht. Aber Ihre Stärke scheint mir gerade Ihre technisch-kommunikative Kompetenz zu sein, und Ihre professionelle Bedeutung für die Zukunft unseres Landes.
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: Digitale Allmend: Interview mit Gilberto Gil zu Creative Commons
: Digitale Allmend: Interview mit Gilberto Gil zu Creative Commons Die Digitale Allmend hat ein Interview mit dem brasilianischen Kulturminister und Musiker Gilberto Gil geführt:
Gilberto Gil ist Brasiliens Kulturminister. Er ist immer noch aktiver Musiker und aktuell auf einer Europa-Tournee. Die Digitale Allmend hat ein schriftliches Interview mit ihm geführt:
Was sind Vorteile, aus der Sicht der Künstler bzw. Kreativen, Material unter einer offenen Lizenz zu veröffentlichen (CC, copyleft)?
Ich denke, dass der Künstler über eine dieser Lizenzen die direkte Kontrolle über sein Werk bewahren kann. Gleichzeitig kann der Künstler auf diesem Weg seiner Werke selbstständig vermarkten. Das eigenständige Vermarkten erhält auf diesem Weg wieder ein reelle Chance, indem das Werk direkt der Administration des Urhebers untersteht und dieser stete die Oberaufischt behält.
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: Wolfgang Sofsky: Die Freiheit ist kein Idyll, sondern eine Aufgabe
: Wolfgang Sofsky: Die Freiheit ist kein Idyll, sondern eine Aufgabe Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat ein sehr interssantes INtervie wmit dem deutschen Soziologen Wolfgang Sofsky geführt. Darin geht es um die Überwachungsdiskussion, den Abbau von Freiheitsrechten für ein vermeintliches Sicherheitsgefühl und dass die deutschen keine liberale Tradition haben: „Die Freiheit ist kein Idyll, sondern eine Aufgabe“. Spannend.
FAS: Der „große Lauschangriff“ war in den neunziger Jahren noch ein Skandal. Jetzt hält es kaum noch jemand für nötig, das Private zu verteidigen. Wie kommt das? So bedroht können wir uns vom Terror doch gar nicht fühlen?
Konservative würden sagen, es sei ein Prozess der vernünftigen Gewöhnung. Natürlich gibt es eine Abstumpfung, und diese entspricht der politischen Salami-Taktik, Überwachung in kleinen, unauffälligen Schritten auszubauen. Demokratische Staaten sind ja keine sozialen Gemeinschaften, sondern Herrschaftssysteme. Demokratie heißt: Herrschaft einer politischen Elite im Namen des Volkes, manchmal für, manchmal gegen, aber immer über das Volk. Und jede Herrschaft hat die natürliche Neigung, die Observation der Untertanen auszudehnen. Das wird zeitweise durch den Rechtsstaat gezügelt, aber das Recht ist selbst nur ein Mittel der Macht. Nun gibt es etwas, was in Deutschland fehlt: ein antitotalitäres Bewusstsein. Wir hatten den Antikommunismus, wir hatten den verordneten Antifaschismus, aber wir haben keinen Antitotalitarismus, der auf beiden Augen scharf sieht. Obwohl auf deutschem Boden beide totalitären Regimes zu Hause waren, gibt es keine entwickelte Sensibilität für die Bedrohung der Freiheit. Ohnehin sieht die Freiheitstradition in Deutschland ziemlich übersichtlich aus.[…]
FAS: Sie wenden sich gegen jede Panikmache, die nach immer mehr Überwachung ruft. In Ihrem Buch „Das Prinzip Sicherheit“ haben Sie den Mechanismus beschrieben, wie der Mensch, um der Freiheit willen, dem Zwang unterliegt, sich in selbstgeschmiedete Ketten zu legen. Da die Freiheit gefährdet ist, muss sie auch gesichert werden – durch Einschränkungen der Freiheit. Wie entkommt man dieser Dialektik?
Zum einen bestreite ich, dass Sicherheit überhaupt möglich ist. Zum anderen halte ich die Vorstellung, dass es eine Balance zwischen Sicherheit und Freiheit geben sollte, für grundlegend falsch. Die Erzkonservativen gehen ja sogar so weit, zu behaupten, dass wir nur in Freiheit leben könnten, wenn wir gesicherte Verhältnisse hätten; dass wir nur in die Oper gehen und ein Kunstwerk genießen könnten, wenn wir uns sicher fühlten. Bei ihnen ist Freiheit eine staatlich befriedete Idylle. In Wahrheit ist die Freiheit eine fortdauernde Aufgabe. Man muss sich für die Freiheit starkmachen, muss Konflikte riskieren, sie erkämpfen und verteidigen. Das ist eine Dauerbeschäftigung, die anstrengend ist. Den Irrglauben an die Sicherheit sollten wir schnell verabschieden. Es gibt begrenzte Sicherheiten, aber letztlich schützt uns niemand vor dem nächsten Terroranschlag. Daher müssen wir lernen, mit einem bestimmten Angstpegel umzugehen. Dazu muss man die Gefahren kennen und darf sie nicht verleugnen. Diese Stimmen findet man in der aktuellen Schäuble-Diskussion ja auch: es sei ja alles gar nicht so schlimm.
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: Peter Schaar über Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchungen
: Peter Schaar über Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchungen Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing hat data-epi-spacing den data-epi-spacing Bundesdatenschützer data-epi-spacing Peter data-epi-spacing Schaar data-epi-spacing über data-epi-spacing „Vorratsdatenspeicherung data-epi-spacing und data-epi-spacing Online-Durchsuchungen“ data-epi-spacing interviewt:
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Und data-epi-spacing hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing der data-epi-spacing Quicktime-Download.
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: Online-Durchsuchung ist Chefinnen-Sache
: Online-Durchsuchung ist Chefinnen-Sache Unsere Bundeskanzlerin hat in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ die Online-Durchsuchung zur Chefinnen-Sache erklärt. Das komplette Interview findet sich auf tagesschau.de als Flash (Embedded-Funktion wäre ja auch noch toll). Der Punkt mit der Online-Durchsuchung kommt ab ca. 10:30 Min. Konkret hat sie nur die Online-Durchsuchung als Werkzeug angesprochen. Dies soll im Herbst mit der SPD sehr intensiv beraten werden. Das BKA brauche „die richtigen Möglichkeiten auf einer gesetzlichen Grundlage“. Das einzige mehrfach erwähnte Instrument blieb dabei die Online-Durchsuchung.
Zitatbeispiel (ca.12:30):
„Ansonsten ist es wichtig, dass wir nicht überrascht werden von Bedrohungen, von denen wir uns wünschen dass es sie nicht gibt, sondern den Bedohungen einfach ins Auge sehen und uns vorbereiten. Deshalb auch die rechtlichen Grundlagen, z.B. bei der Online-Durchsuchung.“
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: Don Quijote
: Don Quijote In der Deutschlandfunk-Sendung „Computer & Kommunikation“ gab es gestern ein Interview mit Lawrence Lessig: Don Quijote im Internet. Hier ist die MP3 dazu.
Ich bin selbst über die Vielzahl der Beispiele überrascht. Wenn Sie diese Geschichten erzählen, werden Ihnen 90 Prozent der Menschen zustimmen, dass das verrückt ist – ausgenommen natürlich derjenigen, die im Sold der Industrie stehen. Meine Botschaft lautet daher, wenn ich zu Freunden komme: wir müssen versuchen, die Welt davon zu überzeugen, woran sie bereits glaubt: dass nämlich viele dieser Restriktionen keinen Sinn machen und nichts mehr mit dem Schutz von Autorenrechte zu tun hat.
[…]
Die allgemeine Botschaft lautet: Es geht nicht nur um das Recht, dass Menschen Zugang zu Informationen erhalten, ohne die Inhaber der Autorenrechten um Erlaubnis fragen zu müssen. Es geht vielmehr darum, dass das Entstehen von neuer Kreativität nicht unterbunden wird und die Möglichkeit bestehen bleibt, dass so viele Menschen wie möglich diese neue Kreativität, die die neuen Techniken bieten, weiterentwickeln und nutzen können.
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: Heute im Bayern2Radio: suchmaschine wissen macht mit Jeanette Hofmann
: Heute im Bayern2Radio: suchmaschine wissen macht mit Jeanette Hofmann Heute gibts zwischen 20.30 – 22.30h im Bayern2Radio die Sendung „suchmaschine wissen macht“ mit Jeanette Hofmann (Internetforscherin vom Wissenschaftszentrum Berlin) und viel freier Musik. Thema ist „Utopie und Realität der Wissensgesellschaft“. Davon gibt es einen LIve-Stream.
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: Aktuelle Links zum Urheberrecht
: Aktuelle Links zum Urheberrecht Golem: Open Source, Creative Commons und der Markt
Freie Software und Open Source auf der einen Seite sowie Closed-Source-Software auf der andren werden oft als Gegensätze behandelt. Auf der Jahrestagung der Society for Economic Research on Copyright Issues (SERCI) in Berlin wurden die Voraussetzungen und Konsequenzen ihres Erfolges diskutiert. Zugleich wurde die Übertragbarkeit der freien Lizenzmodelle auf andere Bereiche der Urheberrechtsökonomie mit Skepsis betrachtet.
Telepolis: Wie geht Copyright?
Auf einer Konferenz der Society for Econnomic Research in Copyright Issues trafen sich vergangene Woche Wirtschaftsexperten aus aller Welt. Sie debattierten unter anderem über die optimale Dauer des Urheberrechts, die offenbar zwischen 2,82 Jahren und ewig schwankt. Die SERCI wurde vor sechs Jahren gegründet, um die wirtschaftliche Bedeutung des Urheberrechts und anderer Formen von „geistigen Eigentums an kulturellen Gütern“ zu erforschen. Zu diesem Zweck gibt der internationale Zusammenschluss von Ökonomen (mit einem starken angloamerikanischen Einschlag) eine Halbjahreszeitschrift heraus und organisiert einmal im Jahr eine Konferenz. Die diesjährige fand vergangene Woche in der ehrwürdigen Berliner Humboldt-Universität statt.
Golem: Urheberrechtsökonomie: Was verdienen Autoren?
Martin Kretschmer ist Professor für Informationsrecht an der Universität Bournemouth in Großbritannien. Zusammen mit seinem Kollegen Philip Hardwick, Professor für Ökonomie an derselben Universität, hat er in einer umfangreichen Studie untersucht, welche Einkommen Autoren aus dem Verkauf ihrer urheberrechtlich geschützten Werke beziehen und welche aus anderen Quellen. Die Ergebnisse der Studie hat er am vergangenen Freitag auf der Jahrestagung der Society for Economic Research on Copyright Issues (SERCI) in Berlin vorgestellt. Robert A. Gehring sprach mit Kretschmer über die Ergebnisse seiner Untersuchung.
Heise: Webradios sollen DRM einführen oder höhere Abgaben zahlen
Der Konflikt um höhere Urheberrechtsabgaben für US-Webradios geht in eine neue Runde. Nach einer Entscheidung des Copyright Royalty Boards sollen sich die Urheberrechtsabgaben vervielfachen. Viele Internet-Radiostationen können die neuen Gebühren nach eigenen Angaben nicht erwirtschaften. Kurz vor Inkrafttreten hatte der Rechteverwerter SoundExchange kleinen sowie nichtkommerziellen Netzsendern neue Verhandlungen über die Höhe der Gebühren angeboten. Die größeren Stationen, die einzelnen Hörern personalisierte Streams anbieten, sind durch eine Mindestgebühr von 500 Dollar pro Stream und Jahr belastet. SoundExchange fordert von ihnen die Einführung von DRM (Digital Rights Management), wenn sie von einer Deckelung der Mindestgebühr bei 100 Streams pro Anbieter (50.000 Dollar) profitieren wollen.
Golem: EU-Parlament will digitale Bibliothek
Der für Kulturfragen zuständige Ausschuss des Europäischen Parlaments hat am Montag einstimmig einen Bericht zur Errichtung einer europäischen digitalen Bibliothek angenommen. Über ein mehrsprachiges Internet-Portal sollen in erster Linie ältere Werke ohne Urheberrechtsschutz bereitgestellt werden.
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: Copyright vs Community in the Age of Computer Networks
: Copyright vs Community in the Age of Computer Networks Hier gibts einen aktuelle Vortrag von Richard Stallman von der Free Software Foundation zum Thema „Copyright vs Community in the Age of Computer Networks“.
Copyright developed in the age of the printing press, and was designed to fit with the system of centralized copying imposed by the printing press. But the copyright system does not fit well with computer networks, and only draconian punishments can enforce it.
The global corporations that profit from copyright are lobbying for draconian punishments, and to increase their copyright powers, while suppressing public access to technology. But if we seriously hope to serve the only legitimate purpose of copyright – to promote progress, for the benefit of the public – then we must make changes in the other direction.
This talk by Richard M. Stallman is broken into two parts: the main talk and the question and answer sessions following the talk. Both are available in only OGG/Theora format in keeping with Stallman’s wishes. They are available under the Creative Commons NoDerivs 1.0 license.
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: Nerdlobbyismus in der Taz
: Nerdlobbyismus in der Taz Die TAZ berichtet über Nerdlobbyismus und hat dazu Hanno Zulla und mich befragt: Computerfreak als Lobbyist.
Aus Ärger über geplante Onlinedurchsuchungen begann ein IT-Spezialist Politikern sein Wissen anzubieten. Er rät Computerspezialisten, aktiv zu werden.
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: Freitag: Good Copy Bad Copy im Pirate Cinema
: Freitag: Good Copy Bad Copy im Pirate Cinema Am Freitag Abend wird der Film „Good Copy Bad Copy“ im Pirate Cinema in Berlin-Mitte aufgeführt. Adresse ist Tucholskystr. 6.
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: Freier Content ist die Grundlage einer freien Kultur
: Freier Content ist die Grundlage einer freien Kultur Der WebStandard hat ein Interview mit dem Creative Commons-Aktivisten John Phillips: „Freier Content ist die Grundlage einer freien Kultur“.
Für den auch an der Vektorgrafiksoftware Inkscape beteiligten Entwickler, ist der Einsatz für freie Lizenz schlicht eine Notwendigkeit. Die herrschenden restriktiven Copyrightgesetze würden die partizipatorische Weiterentwicklung von Inhalten zunehmend verhindern, ein Umstand dem man entgegen treten müsse. Dies könne man durch offensives Ignorieren der rechtlichen Realitäten – wie es in vielen Tauschbörsen praktiziert wird – oder eben durch den Versuch neue – freiere – Regeln zu schaffen.
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: Democracy Player heisst jetzt Miro
: Democracy Player heisst jetzt Miro Der Democracy Player wurde nun mit der ersten Beta für Version 1.0 in „Miro“ umbenannt. Damit erhofft sich die Participatory Culture Foundation eine bessere Chance, den freien Video-Player zu vermarkten. Ich schliesse mich mal dem Schockwellenreiter an, der heute morgen schrieb: „Ich fand die Namensänderung ja albern, aber wenn es der Verbreitung der freien Internet-TV- und Video-Plattform dient…“.
Auf jeden Fall ist Miro / Democracy Player meiner Meinung nach der coolste Player für Video-Podcasts. Probiert ihn mal aus, wenn Ihr das nicht schon gemacht habt. Der NetzpolitikTV-Feed sieht darin prima aus. Das ist freies Fernsehen der Zukunft.
Wer sich an dem Projekt mit aktiver Hilfe beteiligen möchte, findet auf der Startseite die folgenden vier Möglichkeiten:
* 1. Translate the Miro Sofware and Website
* 2. Team Miro: Open Video Love
* 3. Become a Miro Member
* 4. Testing and Development Help Needed -
: Wer hat Angst vor Google?
: Wer hat Angst vor Google? Am kommenden Samstag, den 21.07.07, kommt um 23.15 Uhr auf Phoenix der Dokumentarfilm „Wer hat Angst vor Google?“.
Google ist eine Erfolgsstory der Superlative: Innerhalb von nur sieben Jahren haben die jungen Gründer der weltweit führenden Internetsuchmaschine, Larry Page und Sergey Brin, ein Unternehmen aufgebaut, das mächtiger als General Motors ist und grenzenlos zu expandieren scheint.
Wer den Film zu einem anderen Zeitpunkt sehen möchte, wird auf Google-Video fündig. Dort gibt es die 1:27h lange Doku zum anschauen und herunterladen.
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: Stasi 2.0‑Shirt-Spendenaktion bringt >11.000 Euro
: Stasi 2.0‑Shirt-Spendenaktion bringt >11.000 Euro Die Stasi 2.0‑Shirt-Spendenaktion hat dem AK Vorratsdatenspeicherung mehr als 11.000 Euro beschert!
Spreadshirt hat dazu eine Pressemitteilung herausgegeben: Die Vorwahl der anderen – Spreadshirt spendet Datenschützern.
Das „Stasi 2.0“ Motiv hat eine bewegte Geschichte. Adler, Initiator der Aktion „Überwach!“, wollte mit dem Motiv auf die Gefahren durch staatliche Kontrolle aufmerksam machen – und zwar in möglichst drastischer Weise. Etwas zu drastisch, befand die Spreadshirt Rechtsabteilung, die das Motiv zunächst ablehnte. Doch Spreadshirt-Gründer und CEO Lukasz Gadowski setzte sich nachhaltig für den Druck ein: „Ich respektiere Schäuble und habe Verständis für die sensible Sicherheitslage. Aber mit Satire müssen Politiker einfach rechnen.“ Ganz unabhängig vom Missbrauchspotenzial seien die Schäuble-Pläne außerdem ineffektiv und wirtschaftlich wenig effizient. Ergebnis: das Shirt wurde nicht nur gedruckt und verkauft, sondern auch mit einer Spende von 5 Euro pro Verkauf verknüpft. Ergänzt wurde der Spreadshirt-Beitrag durch eine weitere optionale Spende seitens der Kunden, die sie über einen variablen Kaufpreis festlegten.
Die Stasi 2.0‑Shirts gibt es seit dem 30.6.2007 nicht mehr über Spreadshirt mit einer automatischen Spende an den AK Vorrat. Im AK wird gerade überlegt, die T‑Shirts künftig selber zu vertreiben. Auch an Aufkleber und andere Devotionalien wird gedacht.
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: J!Cast 37: Informationspflichten im M‑Commerce
: J!Cast 37: Informationspflichten im M‑Commerce Der J!Cast 37 behandelt das Thema „Informationspflichten im M‑Commerce“:
Die Rahmenbedingungen für Informationspflichten im Internet haben EU-Richtlinien und deren Umsetzungen sowie inzwischen langjährige Rechtsprechung weitgehend gefestigt. Doch wie verhält es sich nun, wenn statt eines 19-Zoll-Monitors nur ein kleines Handy-Display zur Verfügung steht. Müssen AGB, Widerrufsbelehrung etc. dann trotzdem bereitgestellt werden? Aber wer möchte noch ein Buch per Handy kaufen, wenn man sich vorher durch 40 Seiten Informationen klicken muss? Entsprechende Geschäftsmodelle leben schließlich vom Spaß an der Technik. Über Schwierigkeiten und Möglichkeiten beim Umgang mit Verbraucherschutzvorschriften im M‑Commerce habe ich mit Dr. Michael Schriek , Rechtsanwalt aus der Kanzlei Apel & Höch gesprochen, der zu diesem Thema promoviert hat.
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: Politische Psychologie und die Innere Sicherheit
: Politische Psychologie und die Innere Sicherheit Die Süddeutsche Zeitung hat Thomas Kliche interviewt, der Fachmann für Politische Psychologie ist: „Sicherheitsgefühl ist das Kernprodukt der Politik“.
sueddeutsche.de: Herr Kliche, wenn Innenminister Schäuble Terrorverdächtige töten lassen oder ihnen die Nutzung von Handy und Internet verbieten will, dann mag das unvernünftig und unsinnig sein. Dennoch sind solche Ideen mehrheitsfähig. Woran liegt das?
Thomas Kliche: Damit solche Vorschläge auf fruchtbaren Boden fallen, müssen bestimmte Grundbedingungen gegeben sein, die in Deutschland jetzt vorherrschen und in sich paradox sind. Es gibt in weiten Bevölkerungsteilen eine Stimmung, die geprägt ist von Resignation und Perspektivlosigkeit. Das Ergebnis ist Misstrauen in die Politik, was schnell Desorientierung zu Folge hat.
sueddeutsche.de: Und das können forsche Politiker wie Schäuble ausnutzen?
Kliche: Sagen wir so: Desorientierung kann umschlagen in einen Wunsch, von der Politik starke und klare Lösungen präsentiert zu bekommen.
Spannendes Interview.
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: Breaking News: Polizei macht Handys zu Wanzen?
: Breaking News: Polizei macht Handys zu Wanzen? Hat es eigentlich grossen Neuigkeitswert, dass die Polizei Handys zu Wanzen umfunktionieren kann? Der Spiegel verkündet das in der aktuellen Ausgabe, und die meisten News-Portale ziehen mit. Allerdings ist das schon seit Jahren bekannt und ich frag mich gerade, was der aktuelle Anlass für die Meldungen ist. Ist das jetzt mal offiziell von der Polizei bestätigt worden?
Nochmal die kurze Geschichte: Sicherheitsbehörden können Handys manipulieren, so dass diese zur akustischen Raumüberwachung eingesetzt werden können. Das Handy scheint dabei ausgeschaltet zu sein, sendet aber alles zur Polizei. Davor kann man sich schützen, wenn man den Akku rausnimmt. Alternativ kann man auch einen teuren Handy-Blocker verwenden, der aber in Deutschland nicht zugelassen ist. Einfach nur das Handy ausschalten hilft nicht.
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: Free the Iphone
: Free the Iphone Die US-NGO FreePress hat die Kampagne „Free the Iphone“ gestartet, die sich für mehr Wahlfreiheit einsetzt.
We need to unlock the potential of these devices and open the public airwaves to real competition. At FreetheIphone.org, the campaign for Wireless Freedom is a fight for:
* The freedom to use whatever device we want on any network
* The freedom to choose among providers in a competitive wholesale marketplace
* The freedom to access any content or services we want through our devices