Digital Rights
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: Taz: Urteil gegen Gravenreuth im Wortlaut: „Wissentlich gegen die Rechtsordnung“
: Taz: Urteil gegen Gravenreuth im Wortlaut: „Wissentlich gegen die Rechtsordnung“ Die Taz bringt das Urteil gegen Gravenreuth im Wortlaut: „Wissentlich gegen die Rechtsordnung“. Dazu passt der begleitende Artikel: Abmahnanwalt „zeigt keine Einsicht“.
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: Vorratsdatenspeicherungs-Abstimmung verschoben?
: Vorratsdatenspeicherungs-Abstimmung verschoben? Sueddeutsche.de berichtet, dass die 2. und 3. Lesung zur Vorratsdatenspeicherung inklusive Abstimmung verschoben worden sei.
Diese Bedenken haben jetzt auch den Bundestag erreicht: Die Abstimmung wurde von der Tagesordnung genommen. Das Gesetz wird am Mittwoch zunächst noch einmal im Rechtsausschuss beraten. Änderungen des Gesetzes gelten daher als wahrscheinlich.
Wir haben noch keine Bestätigung. Aber das wäre ein klitzekleiner Erfolg und hoffentlich mehr Motivation, morgen nochmal auf die Strasse zu gehen.
Update: Es wird wohl doch am Freitag abgestimmt werden. Stefan Krempl hat für heise nochmal in den Fraktionen nachgefragt:
„Das kommt auf die Tagesordnung“, hieß es etwa bei der SPD-Fraktion, auch wenn die im Internet verfügbare Agenda für Freitag momentan noch nicht auf dem aktuellsten Stand sei. Zuvor werde Schwarz-Rot im federführenden Rechtsausschuss des Parlaments am Mittwoch vermutlich noch ein paar Änderungsanträge der Koalition absegnen. Es wird aber nicht erwartet, dass diese noch weit über die bereits abgesprochenen geringfügigen Änderungen etwa zum besseren Ausschluss der Verwertbarkeit von belastenden Zufallsfunden bei der Durchsuchung von Wohn- oder Arbeitsräumen von Journalisten vor Gericht hinausgehen.
Malte Spitz weiss noch mehr:
Nach jetzigem Stand wird die Debatte und Abstimmung am späten Vormittag sein, also 11 oder 12 Uhr. Dies hat sich wohl im Laufe des Nachmittags geklärt. Leider findet sich dies noch nicht in der Tagesordnung auf der Website des Bundestages wieder.
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: 40 Mahnwachen für die Grundrechte (Dienstag, 17 Uhr)
: 40 Mahnwachen für die Grundrechte (Dienstag, 17 Uhr) In über 40 Städten werden morgen überall in Deutschland zwischen 17h und 19h Mahnwachen zu Ehren des Grundgesetzes stattfinden.
Wegen der derzeitigen Maßnahmen, die der inneren Sicherheit dienlich sein sollen aber die Freizügigkeit des einzelnen schwächen, demonstrieren Bürgerrechtlicher vor Bundes- und Landeseinrichtungen.
Bringt Kind, Kegel und Laternen mit nach:
- Aachen – Marktplatz vor dem Rathaus
- Augsburg – Elias-Holl-Platz
- Aurich – Fussgängerzone
- Bamberg- Gabelmann
- Berlin – zentrale Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude
- Bielefeld - Innenstadt, am Spindelbrunnen
- Bonn – Münsterplatz (Ecke Vivatsgasse, beim Pizzaladen)
- Bremen – Marktplatz am Roland
- Dortmund / Unna – Innenstadt
- Dresden – Dr. Külz Ring – Ausgang Altmarktgalerie
- Düsseldorf – Schadowstraße vor den Schadow-Arkaden
- Erlangen – Hugenottenplatz, Erlanger Arcaden, Rathausplatz
- Frankfurt am Main – Paulsplatz
- Freiburg im Breisgau – Rathausplatz
- Göttingen – Marktplatz, vor dem Alten Rathaus
- Halle (Saale) – Vor der Ulrichskirche, Leipziger Straße/Boulevard
- Hamburg – Vor dem Rathaus
- Hannover – 19h Schillderdenkmal
- Jena – Markt, Nonnenplatz, Markt
- Karlsruhe – Fußgängerzone beim Durchgang zum Schloss
- Kassel – Königsplatz (Nordwestseite)
- Kiel – Rathausplatz
- Köln – Vor dem Dom
- Langerwehe – Bei Jens Ferner zuhause
- Leipzig – Augustusplatz
- Ludwigsburg – Fußgängerzone
- Magdeburg – Goldschmiedebrücke (zwischen Allee-Center und Rialto)
- München – 18h, Marienplatz, Odeonsplatz
- Münster – Vor dem Rathaus
- Nürnberg – Lorenzkirche
- Oldenburg – Achternstr. 69 – Ecke Lange Straße / Achternstraße
- Osnabrück – Nikolaiort
- Potsdam – Vor dem Rathaus Potsdam / Stadthaus
- Rostock – Uni-Platz – beim Schwaanschen Tor
- Ruhrgebiet – siehe Düsseldorf, siehe Dortmund
- Saarbrücken – 18h St. Johanner Markt
- Second Life – Unklar, evtl. vor der „virtuellen SPD-Zentrale“
- Stuttgart – Marktplatz
- Tübingen – Holzmarkt
- Ulm – Hirschstr. Nähe Bahnhof
- Wetzlar – Bahnhofsstraße
Beginn ist normalerweise um 17h, solange nicht anders angegeben. Schaut sicherheitshalber auf die jeweilige Wikiseite für genauere Details.
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: Nachrichtenüberblick
: Nachrichtenüberblick DiePresse: Experte: „Software hat mehr mit Mode zu tun, als mit Technik“.
Tectonic: Angolan govt to store documents on OSS.
Zeit: Die heimlichen Stromfresser.
Heise: ARD-Vorsitzender kritisiert geplante Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung.
Futurezone: Der Fan, die Musik und das Netz.
Heise: Hardware als Open Source.
Heise: Yahoo-Manager entschuldigt sich beim US-Kongress für Falschaussagen.
Telemedicus: Interview: Papier zu Online-Durchsuchungen.
Wired: ‚Criminal’ Botnet Stumps for Ron Paul, Researchers Allege.
Techdirt: Trent Reznor Explains Why OiNK Was Cool.
Gulli: So ärgert man US-Reisende.
Heise: ULD entwickelt Datenschutz-Richtlinien für Online-Spiele.
Donaukurier: „Ein solches Zeichen war überfällig“.
Zeit: Bewegte Bilder für alle!
Guardian: We have nothing to fear, except those who have something to sell.
Futurezone: Zuwarten bei Online-Durchsuchung.
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: Telepolis berichtet über „EU-Kommission will Risikoprofile von Flugpassagieren anlegen
: Telepolis berichtet über „EU-Kommission will Risikoprofile von Flugpassagieren anlegen Telepolis berichtet über „EU-Kommission will Risikoprofile von Flugpassagieren anlegen“:
EU-Justizkommissar Franco Frattini wird neben Vorschlägen zur Bekämpfung des Terrorismus im Internet auch eine Regelung vorlegen, nach der die Fluggesellschaften die persönlichen Daten ihrer Passagiere den europäischen Geheindiensten zur Verfügung zu stellen. Das dem PNR-System der USA gleichende EU-System mit dem Namen European Passenger Name Record (PNR) beträfe 19 PNR-Daten aller Reisenden, die in die EU und aus ihr fliegen. Innereuropäische Flüge sind, wie aus dem Dokument vom 22. Oktober hervorgeht, das Frattini morgen vorstellen wird, nicht vorgesehen.
Statewatch hat ein Dokument zugespielt bekommen, was die Pläne beschreibt. Die Daten sollen (erstmal) nur 13 Jahre gespeichert werden.
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: Europäischer Aktionstag für die Pressefreiheit
: Europäischer Aktionstag für die Pressefreiheit Heute gibt es einen europäischen Aktionstag für die Pressefreiheit. Die International federation of journalists hat verschiedene Links, was heute so passiert.

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: Advocacy 2.0 auf Barcamp Berlin
: Advocacy 2.0 auf Barcamp Berlin Dieses Wochenende findet wieder ein Barcamp in Berlin statt. Ich bin etwas übermüdet seit heute morgen hier und mittlerweile wieder fit. Eben hab ich eine Session zu „Advocacy 2.0“ gehalten, wo es um politische Kommunikation im Netz ging. Ich hab verschiedene Projekte von uns und „Best Practice“ Kampagnen aus aller Welt vorgestellt. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie politische Kampagnen partizipatorische Elemente verwenden, welche Werkzeuge wofür sinnvoll sind und was für Erfahrungen damit gesammelt wurden. Peter Schink hat ein wenig mitgebloggt: Politik 2.0. Sonst ist das Barcamp nett. Viele interessante Menschen hier, wenngleich die Anzahl der Teilnehmer und die Anzahl der angebotene Sessions leider immer noch eher von einer Konsumentenmentalität zeugen. Aber das meiste läuft es p2p zwischen den Teilnehmern ausserhalb der Session statt. Und das ist eh meistens das interessanteste an Konferenzen und Veranstaltungen.
Ein wenig nervt das beschränkte Internet. Nur zwei Ports sind frei. Weder kann ich auf Instant-Messaging zugreifen, noch funktioniert IMAP über SSL. Ausserdem muss man einen Proxy nutzen. Ich fühl mich etwas behindert.
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: Schiedermair: Verfassungsaspekte elektronischer Wahlen
: Schiedermair: Verfassungsaspekte elektronischer Wahlen Am 18.09.2007 fand eine von der Patriotischen Gesellschaft von 1765 e.V. organisierte Veranstaltung mit dem Titel „Wie sicher ist elektronisches Wählen?“ statt. Vor dem Hintergrund der für die Hamburgwahl 2008 geplanten Einführung eines Digitalen Wahlstiftsystems (DWS) kamen neben dem Hamburgischen Landeswahlleiter Willi Beiß und Herrn Jürgen Dreesen (Wahlstiftsystemhersteller) verschiedene Experten zu Wort.
Die Verfassungsrechtlerin Dr.jur. Stephanie Schiedermair (Uni Mainz) referierte zu „Verfassungsaspekte elektronischer Wahlen“ bezogen sowohl auf das DWS als auch auf die noch laufende Anfechtung der Bundestagswahl 2005 vor dem Bundesverfassungsgericht wegen der Verwendung von Wahlcomputern. Der Mitschnitt (mp3, 16:04 min) liegt jetzt unter CC-Lizenz vor.
[Da bei der Aufnahme leider eine Brummenschleife zu hören ist und ich die Qualität nicht wirklich gut mit Audacity verbessern konnte: Hat da jemand noch eine Idee?]
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: Remix: Onkle Wolfgang erklärt den ePass
: Remix: Onkle Wolfgang erklärt den ePass So stelle ich mir kritische politische Kommunikation im digitalen Zeitalter vor: Spreeblick hat die „Onkle Wolfgang erklärt den ePass“-Video-Botschaft schön mit anderen Aussagen gemixt. Und hier gibt es in den Kommentaren noch andere Remixe. Das geht natürlich noch besser, also seit weiter kreativ! (Ich hätte trotzdem noch gerne eine RSS-fähige Datei des Mixes!)
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: Onkel Wolfgang spricht jetzt ins Internet
: Onkel Wolfgang spricht jetzt ins Internet Wolfgang Schäuble spricht jetzt auch ins Internet. In einer Video-Botschaft (MP4) zur Einführung des ePass mit Fingerabdrücken liest er seinen Text mit den Argumenten etwas unbeholfen vom Papier ab. Auf jeden Fall prima Material, um daraus einen Remix zu machen. Über kreative Umsetzungen würde ich mich freuen.
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: Der kleine Überwachungsladen
: Der kleine Überwachungsladen Vom 1. bis einschliesslich 15. November 2007 betreibt der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung den „Kleinen Überwachungsladen“ in der Simon-Dach-Straße 35 in Berlin-Friedrichshain. Dort werden täglich Informationsmaterialien bereitgestellt und Installationen zu den Themen Überwachung und Datenschutz ausgestellt sein. Zu den Programmpunkten gehören unter anderem diverse Filmvorführungen, Stasi‑2.0‑Sprühschablonen-Workshops und politische Diskussionsrunden. Abschliessend findet am 16. November der „Kameraspaziergang Friedrichshain“ des “Seminars für angewandte Unsicherheit“ der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Schaut mal vorbei.
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: Wortlaut der Vorratsdatenspeicherungs-Anhörung online
: Wortlaut der Vorratsdatenspeicherungs-Anhörung online Am 21. September 2007 fand im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung zur Vorratsdatenspeicherung statt, die wir fleissig mitgebloggt haben. Mittlerweile gibt es das ganze Transcript als PDF auf bundestag.de zu lesen.
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: Chaosradio über Big Brother Awards 2007 ist online.
: Chaosradio über Big Brother Awards 2007 ist online. Die Chaosradio-Sendung Nummer 129 über die „Big Brother Awards 2007“ ist jetzt als Download verfügbar.
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: PirateBay – Protokoll-Design für Bittorrent-Nachfolger
: PirateBay – Protokoll-Design für Bittorrent-Nachfolger The Guardian berichtet über das neue Protokoll von ThePirateBay.org, was zum Ziel hat, mittelfristig das Bittorrent-Protokoll abzulösen: Pirate Bay aims to sink BitTorrent.
The Pirate Bay’s new protocol is currently nameless. It has been decided that the equivalent of .torrent files will be XML-based and carry the suffix .p2p, however. It’s being developed so that clients for .p2p downloads are able to handle .torrent files too. The developers also aim to make .p2p users more secure and harder to trace than BitTorrenters. They write: „Counter measures to defeat traffic analysis would be interesting. This would also lead to a semi-anonymous system that would allow for plausible deniability.“
Mittlerweile gibt es hier eine Wiki-Seite zum Protokoll-Design.
Mehr Hintergründe zu dem Schritt gibt es im NetzpolitikTV-Interview mit Brokep von ThePirateBay.org:
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: Morgen: Pressekonferenz des AK-Vorratsdatenspeicherung
: Morgen: Pressekonferenz des AK-Vorratsdatenspeicherung Morgen findet um 10:30 Uhr eine Pressekonferenz des AK-Vorratsdatenspeicherung in Berlin statt. Das Bundesinnenministerium lädt für 11:30 Uhr zum selben Thema ein.
Aber hier der AK-Einladungstext:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wie wir vermutet haben, wird der Deutsche Bundestag voraussichtlich in der nächsten Sitzungswoche seine parlamentarischen Beratungen zur Neuordnung der Vorschriften über die Telekommunikationsüberwachung und Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung abschließen. Wir begleiten dies sehr kritisch und laden daher ein zu einem informativen Pressegespräch.
Wann: 2. November 2007, 10:30 Uhr
Wo: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-
Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 BerlinAls geladene Gäste stehen stellvertretend für ca. 50 Organisationen, die sich gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen haben, zur Verfügung (alphabetisch):
* Christoph Fiedler, Leiter Europa- und Medienpolitik, Verband deutscher Zeitschriftenverleger VDZ e.V.
* Martin Grauduszus, Präsident Freie Ärzteschaft e.V.
* Karl Lemmen, Referent Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
* Werner Lohl, Datenschutzbeauftragter Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.
* Ulrike Maercks-Franzen, Bundesgeschäftsführerin Deutsche Journalisten-Union dju in ver.diPressekontakt und Rückfragen:
Ricardo Cristof Remmert-Fontes, Mobile: +49–170–2487266, E‑Mail: rcrf@vorratsdatenspeicherung.deWir freuen uns auf ihr Kommen und ihre kritischen Fragen!
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: Fair Use Principles for User Generated Video Content
: Fair Use Principles for User Generated Video Content Die Electronic Frontier Foundation hat zusammen mit anderen US-Bürgerrechtsgruppen „Fair Use Principles for User Generated Video Content“ aufgestellt. Damit reagiert man auf die Initiative der Unterhaltungsindustrie aus der letzten Woche, die sich für eine stärkere Filterung von urheberrechtlichen Materialien auf Video-Plattformen ausgesprochen haben: Fair Use Advocates Issue Principles for Protecting Online Videos.
As part of their own „UGC Principles“ effort announced last week, video hosting services and major media companies emphasized the importance of accommodating fair use. The „Fair Use Principles“ released today propose detailed steps that content owners and video hosting services can take to make good on that promise.
„As video hosting services begin to implement copyright filtering technology, it is time to discuss concrete strategies to protect creative videos that remix material from movies, TV and popular music,“ said EFF Senior Intellectual Property Attorney Fred von Lohmann. „Our aim is to speak for the interests of the millions of amateur creators who are fueling the popularity of YouTube and similar sites.“
Fair uses have been mistakenly caught up in copyright enforcement dragnets in the past. For example, earlier this year blogger Michelle Malkin’s video about rapper Akon was erroneously taken down from YouTube after Universal Music Group (UMG) claimed copyright infringement. In that case, two excerpts from Akon music videos were embedded in a longer commentary about the rap star. Although UMG ultimately admitted its mistake, automated content filtering raises the possibility that commentaries like this might be blocked preemptively in the future.
With cases like this one in mind, „Fair Use Principles for User-Generated Content“ describes six steps that service providers and copyright owners should take to minimize damage to fair use during copyright enforcement efforts. One key principle is „three strikes before blocking“ – verifying that the video matches the video of a copyrighted work, that the audio matches the audio of the same work, and that nearly all of the clip is comprised of that single work. In addition, if a video is blocked by a content filter, the creator should be given an opportunity to dispute the filter’s determination.
Mehr Infos
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: INACH Jahreskonferenz 2007
: INACH Jahreskonferenz 2007 Jugendschutz.net und das International Network Against Cyber Hate (INACH) veranstalten am 8. und 9. November im Centrum Judaicum in Berlin die Konferenz „INACH Jahreskonferenz 2007″ mit dem Titel “ Hate on the Net –Promoting tollerance by means of (media) education“.
Anders als in Deutschland, wo ein Vorgehen gegen Rechtsextremismus im Internet relativ einfach ist, ist dies international schwieriger. So bleiben z.B. in den USA rechtsextreme Inhalte oft mit dem Verweis auf die dortige Meinungsfreiheit im Netz. Die Erfolge von jugendschutz.net und INACH zeigen, dass aber auch hier gehandelt werden kann. Auf der Konferenz geht es um die Fragen, welche rechtlichen und welche medien-pädagogischen Möglichkeiten es gibt, um gegen Hass-Seiten im Internet vorzugehen und was international nötig ist, um effektiver gegen solche Inhalte einschreiten zu können. Es soll auch eine Resolution verabschiedet werden, die von den internationalen Staatengemeinschaften ein koordiniertes Vorgehen gegen Hass-Verbrechen im Netz fordert.
Ich hab da leider keine Zeit, aber vielleicht findet sich ja jemand, den das Thema interessiert und von dort berichtet?
Das Bundesinnenministerium berichtet auf der Informationsseite zum „Gemeinsamen Internetzentrum (GIZ)“ von ähnlichen Problemstellungen:
Die Zahl extremistischer und terroristischer Internetseiten mit islamistischem Hintergrund geht in die Tausende. Eine seriöse Quantifizierung islamistischen Materials im weltweiten Internet ist nicht möglich. Auch Islamisten nutzen immer häufiger interaktive, oft auch nicht dezidiert islamistische Internetdienste wie Weblogs, Diskussionsforen, Videoplattformen oder Freundschaftsnetzwerke zur Verbreitung ihrer Propaganda. Diese Internetdienste zeichnen sich dadurch aus, dass eine Unterscheidung zwischen Produzenten und Konsumenten kaum noch möglich ist: Die Nutzer der Dienste sorgen gleichzeitig für den auf den Seiten angebotenen Inhalt. Auf diesen Plattformen finden sich sowohl die immer wieder aufs Neue kopierten „offiziellen“ Veröffentlichungen islamistischer Gruppierungen und ihrer Führer, als auch immer größer werdende Mengen an selbstgefertigter Propaganda von Sympathisanten.
Zur explosionsartigen Vermehrung islamistischer Propaganda im Internet trägt insbesondere das Phänomen der Weblogs bei. Es handelt sich dabei nämlich um Internetpräsenzen, die von jedermann kostenfrei, anonym und ohne besonderes technisches Wissen eingerichtet werden können, was auch von Islamisten umfänglich genutzt wird.
Die massenhafte Verbreitung von Videomaterial wird durch das Angebot von kostenlosem und anonym nutzbarem Speicherplatz kommerzieller Anbieter begünstigt: Hier können Videodateien hochgeladen und zum Download für jedermann bereitgehalten werden. Um ein Löschen der Dateien zu verhindern, werden besonders wichtige Videos auf Hunderten unterschiedlicher Speicherplätze abgelegt.
Vermutlich lassen sie bald das „Web 2.0“ aus Sicherheitsgründen abschalten…
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: Datenschutz bei FDP-Hessen und den Grünen
: Datenschutz bei FDP-Hessen und den Grünen In Hessen wollte die FDP mit der Online-Durchsuchung im Wahlprogramm in den Wahlkampf ziehen. Pro Online-Durchsuchung wohlgemerkt und nicht dagegen. Aber letztendlich konnte sich die FDP-Jugendorganisation mit einem Änderungsantrag durchsetzen: Sieg für Junge Liberale.
Rotenburg. Kurz vor dem Ende des zweitägigen Parteitages in der Rotenburger Meirotels-Halle wurde es für FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn unangenehm: Eine große Mehrheit der 300 Delegierten stimmte strikt gegen die Online-Durchsuchung und damit sowohl gegen den Spitzenkandidaten Hahn als auch gegen den Vorstand insgesamt. Der Vorstand hatte im Wahlprogramm die umstrittenen Online-Durchsuchungen unter sehr strengen Voraussetzungen billigen wollen. Er schloss sich dann am Parteitag aber einem Änderungsantrag an, in dem unter anderem die Kasseler Bundestagsabgeordnete Mechthild Dyckmans gefordert hatte, man solle aus Respekt vor dem Bundesverfassungsgericht dessen Entscheidung abwarten.
Wobei das mit dem abwarten des Urteils ja durchaus die SPD-Linie ist und keine wirkliche Ablehnung, die wünschenswert für eine Bürgerrechtspartei wäre. Übrigens heisst das FDP-Motto für den Wahlkampf in Hessen „Freiheit oder Sozialismus“. Sehr kreativ…
Ansonsten veranstalten die Grünen vom 23.–25. November 2007 ihre 27. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz in Nürnberg. Dazu gibt es jetzt einen Antrag zum Thema Innere Sicherheit, der schon vom Bundesvorstand der Grünen beschlossen wurde. Letztendlich zählt aber die Endversion. Dafür ist der Antrag gar nicht schlecht: Den Rechtsstaat offensiv verteidigen – die Bürgerrechte stärken.
Gemeinsam schützen wir unsere Rechte
Heute geht es darum, zusammen zu stehen mit allen, die einen starken Rechtsstaat wollen, der seine Bürgerinnen und Bürger schützt. Zusammen mit der Zivilgesellschaft, Bürgerrechtsorganisationen und Berufsverbänden gilt es, den Widerstand gegen die Vorhaben von Schäuble und seinen Gesinnungsfreunden zu organisieren. Statt unseren Rechtsstaat in einen präventiven Überwachungsstaat umzubauen und Bürgerrechte abzubauen, unterstützen wir eine Rechtsstaatsoffensive, die deutlich macht, dass es hier um unverzichtbare Prinzipien unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates geht, die wir auch und gerade im Kampf gegen den Terrorismus nicht aufgeben dürfen. Denn wer Freiheit einer vermeintlich größeren Sicherheit opfert, wird am Ende beides verlieren.
Jeweils danke für die Hinweise.
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: Überwachung: Man passt sich an und merkt es nicht
: Überwachung: Man passt sich an und merkt es nicht Die TAZ hat ein sehr interessantes Interview mit dem Technikforscher Sandro Gaycken: „Man passt sich an und merkt es nicht“
Was ist dagegen einzuwenden, dass Leute ihren Müll nicht mehr auf die Straße schmeißen, weil sie wissen, dass sie von einer Kamera beobachtet werden?
Die Veränderungen werden sehr viel tiefgreifender sein. Es gibt einen Versuch, bei dem in einem Raum ein Foto aufgehängt wurde. Die Person darauf wurde den Versuchsteilnehmern als Beobachter vorgestellt. Während des Experiments war im Verhalten der Teilnehmer etwas Interessantes zu beobachten: Sie versuchten so zu handeln, wie sie glaubten, dass es der Beobachter für richtig hielt. Wenn Menschen überwacht werden, wollen sie konform mit den Werten der überwachenden Autorität agieren. Überwachung fördert die innere Zensur. Sie unterdrückt Widerspruchsgeist. Die große Gefahr ist, dass dies unterbewusst geschieht. Man passt sich an und merkt es gar nicht.
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: Netzpolitik-Podcast 054: Mininova.org
: Netzpolitik-Podcast 054: Mininova.org Und nochmal für den Podcast-Feed: Netzpolitik-Podcast Episode 054 ist ein Interview mit Erik Dubbelboer, dem Präsidenten der Bittorrent-Plattform Mininova.org. Im Gegensatz zu ThePirateBay.org ist Mininova.org kein Bittorrent-Tracker. Es ist eine Suchmaschine für das Bittorrent-Netzwerk. Dahinter steht eine Firma, die von fünf niederländischen Studenten gegründet wurde. Die Plattform zählt zu den grössten Webseiten der Welt mit über zwei Millionen Unique-Visitors am Tag. In dem Interview geht es um das Geschäftsmodell dahinter, die Geschichte von Mininova, welche Technologie im Hintergrund läuft, welche Regeln die Plattform hat (No porn – „we want to profile ourselves as an familiy-friendly site“), wie die Filmindustrie darauf reagiert und wie die Zukunft der Plattform aussehen könnte. Die Vision ist, dass irgendwann die Filmindustrie für den Service bezahlt, ihre Inhalte verfügbar zu machen.
Das Interview gibt es als MP3 zum anhören.