Frau steht im Labor umgeben von Kolben, Reagenzgläsern und anderen Gerätschaften.
Demokratie Pandemie-Bekämpfung

Ethikrat rät derzeit von Immunitätsausweisen ab

Der Deutsche Ethikrat rät in seiner aktuellen Stellungnahme von der Einführung von Immunitätsausweisen ab. Noch wisse man zu wenig über die Immunität nach einer überstandenen Infektion mit dem Corona-Virus. Doch darüber, was passieren soll, wenn dieses Wissen da ist, herrscht keine Einigkeit.

Lesen Sie diesen Artikel: Ethikrat rät derzeit von Immunitätsausweisen ab
Blick in einen Gefängnisflur
Öffentlichkeit Hamburger Justizvollzugsanstalten

Gefangene wehren sich gegen Wegnahme von Handys

Als einziges Bundesland hatte Hamburg Gefangenen einfache Mobiltelefone gestattet, damit sie trotz Corona-bedingter Besuchsverbote Kontakt zu Angehörigen halten können. Jetzt will die Justizbehörde die Handys wieder einziehen. Nicht nur die Gefangenen halten das für falsch.

Lesen Sie diesen Artikel: Gefangene wehren sich gegen Wegnahme von Handys
Café in Venedig
Datenschutz Kontaktverfolgung

Deutsche Corona-Warn-App lernt Italienisch

Die EU-Kommission testet ab heute ein neues System, das Corona-Tracing-Apps der meisten EU-Länder miteinander verknüpfen soll. Wer in den Herbstferien Italien-Urlaub macht, bekommt dann auch die Warnungen aus dem dortigen System. Doch ausgerechnet im Risikogebiet Frankreich wird die Lösung nicht funktionieren.

Lesen Sie diesen Artikel: Deutsche Corona-Warn-App lernt Italienisch
Kultur Diversität von Hackathons

Wer ist das „Wir“ in WirVsVirus?

Als Victoria Kure-Wu und ihr Team sich mit einem Projekt gegen Diskriminierung beim Hackathon „WirVsVirus“ bewarben, hofften sie auf eine Förderung durch die Bundesregierung. Stattdessen wurden sie zum Ziel rassistischer Anfeindungen im Netz. Gemeinsam mit Ilona Stuetz kommentiert sie, wie es in Zukunft besser laufen kann und Hackathons inklusiver werden können.

Lesen Sie diesen Artikel: Wer ist das „Wir“ in WirVsVirus?
Weingläser auf einer Theke
Datenschutz Zweckentfremdung durch Polizei

Die Bundesregierung muss die Corona-Kontaktlisten schützen

Die Bundesregierung hat die Corona-Listen, die in Bars und Restaurants ausliegen, nicht vor dem Zugriff der Polizei geschützt. Damit die Menschen den Corona-Maßnahmen auch vertrauen können, braucht es dringend ein Begleitgesetz. Ein Kommentar.

Lesen Sie diesen Artikel: Die Bundesregierung muss die Corona-Kontaktlisten schützen
Logo unseres Off-the-Record-Podcasts
Netzpolitik Podcast NPP 203 Off The Record

Von Teenagern und Tracing-Apps

Daniel Laufer hat sich auf Spurensuche begeben und die Geschichte der Angriffe auf einen Bankenserver rekonstruiert. Markus Beckedahl und Chris Köver schauen auf die aktuellen Entwicklungen um die Corona-Warn-App. In der neuen Ausgabe unseres Hintergrundgesprächs geht es um diese Themen – und zumindest zwei Drittel von uns sind dabei endlich wieder im Büro.

Lesen Sie diesen Artikel: Von Teenagern und Tracing-Apps
Große LED-Anzeige mit Corona-Verhaltensregeln
Überwachung Deutsche Ratspräsidentschaft

EU-Staaten diskutieren Nachverfolgung von Corona-Infektionen mit Passagierdaten

Das deutsche Innenministerium prüft in einer EU-weiten Umfrage, wie Fluggastdaten bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie verarbeitet werden könnten. Hierfür müsste die PNR-Richtlinie geändert werden. Das könnte auch Bus- und Bahnreisen betreffen.

Lesen Sie diesen Artikel: EU-Staaten diskutieren Nachverfolgung von Corona-Infektionen mit Passagierdaten
Datenschutz Interview zu Corona-Warn-App

„Risiken und Maßnahmen nicht ausreichend dargelegt“

Vieles ist gut gelaufen bei der Entwicklung der Corona-Warn-App, doch aus Sicht des Datenschutzes gibt es noch Luft nach oben, findet Kirsten Bock. Im Interview kritisiert sie die Datenschutz-Folgenabschätzung der Anwendung und fordert eine gesetzliche Grundlage, um möglichen Missbrauch zu verhindern.

Lesen Sie diesen Artikel: „Risiken und Maßnahmen nicht ausreichend dargelegt“
Nutzerrechte Contact-Tracing-Apps

Kritik an Datenschutzfolgenabschätzung für die Corona-Warn-App

Es gibt sie nun, die lang erwartete App zur Kontaktverfolgung. Was ihr fehlt, ist eine hinreichende Datenschutzfolgenabschätzung. Dazu müssen nicht nur die App selbst, sondern auch dazugehörige Serversysteme, Anwendungen und Infrastrukturen betrachtet werden. Der Gastbeitrag erklärt, warum und wie das idealerweise geschehen kann. Quelloffenheit der Technik allein reicht längst nicht.

Lesen Sie diesen Artikel: Kritik an Datenschutzfolgenabschätzung für die Corona-Warn-App
Grafik mit verbundenen bunten Zimmern mit Menschen darin
Technologie Offene Videokonferenzplattform

München spricht online

Schulen oder Vereinen eine Videoplattform zur Verfügung zu stellen, um sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie online zu treffen – was viele Institutionen nicht leisten können, machen zwei Münchener Freifunker:innen in ihrer Freizeit. Mit finanzieller Unterstützung von Sponsoren betreiben sie eine Jitsi-Infrastruktur, die bis zu 1.700 Menschen gleichzeitig in Videokonferenzen zusammenbringt.

Lesen Sie diesen Artikel: München spricht online
Wissen Zensurheberrecht

Buchverlage verklagen das Internet Archive

Weil das Internet Archive in der Coronakrise 1,4 Millionen Bücher unbegrenzt zugänglich macht, verklagen es vier große Verlage wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht. Sollten die Verlage Recht bekommen, muss das Internet Archive mit einer Strafe von 150.000 US-Dollar pro Buch rechnen. Das könnte das Ende des Archivs bedeuten.

Lesen Sie diesen Artikel: Buchverlage verklagen das Internet Archive