Weingläser auf einer Theke
Datenschutz Zweckentfremdung durch Polizei

Die Bundesregierung muss die Corona-Kontaktlisten schützen

Die Bundesregierung hat die Corona-Listen, die in Bars und Restaurants ausliegen, nicht vor dem Zugriff der Polizei geschützt. Damit die Menschen den Corona-Maßnahmen auch vertrauen können, braucht es dringend ein Begleitgesetz. Ein Kommentar.

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Netzpolitik Podcast NPP 203 Off The Record

Von Teenagern und Tracing-Apps

Daniel Laufer hat sich auf Spurensuche begeben und die Geschichte der Angriffe auf einen Bankenserver rekonstruiert. Markus Beckedahl und Chris Köver schauen auf die aktuellen Entwicklungen um die Corona-Warn-App. In der neuen Ausgabe unseres Hintergrundgesprächs geht es um diese Themen – und zumindest zwei Drittel von uns sind dabei endlich wieder im Büro.

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Große LED-Anzeige mit Corona-Verhaltensregeln
Überwachung Deutsche Ratspräsidentschaft

EU-Staaten diskutieren Nachverfolgung von Corona-Infektionen mit Passagierdaten

Das deutsche Innenministerium prüft in einer EU-weiten Umfrage, wie Fluggastdaten bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie verarbeitet werden könnten. Hierfür müsste die PNR-Richtlinie geändert werden. Das könnte auch Bus- und Bahnreisen betreffen.

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Datenschutz Interview zu Corona-Warn-App

„Risiken und Maßnahmen nicht ausreichend dargelegt“

Vieles ist gut gelaufen bei der Entwicklung der Corona-Warn-App, doch aus Sicht des Datenschutzes gibt es noch Luft nach oben, findet Kirsten Bock. Im Interview kritisiert sie die Datenschutz-Folgenabschätzung der Anwendung und fordert eine gesetzliche Grundlage, um möglichen Missbrauch zu verhindern.

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Nutzerrechte Contact-Tracing-Apps

Kritik an Datenschutzfolgenabschätzung für die Corona-Warn-App

Es gibt sie nun, die lang erwartete App zur Kontaktverfolgung. Was ihr fehlt, ist eine hinreichende Datenschutzfolgenabschätzung. Dazu müssen nicht nur die App selbst, sondern auch dazugehörige Serversysteme, Anwendungen und Infrastrukturen betrachtet werden. Der Gastbeitrag erklärt, warum und wie das idealerweise geschehen kann. Quelloffenheit der Technik allein reicht längst nicht.

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Grafik mit verbundenen bunten Zimmern mit Menschen darin
Technologie Offene Videokonferenzplattform

München spricht online

Schulen oder Vereinen eine Videoplattform zur Verfügung zu stellen, um sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie online zu treffen – was viele Institutionen nicht leisten können, machen zwei Münchener Freifunker:innen in ihrer Freizeit. Mit finanzieller Unterstützung von Sponsoren betreiben sie eine Jitsi-Infrastruktur, die bis zu 1.700 Menschen gleichzeitig in Videokonferenzen zusammenbringt.

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Wissen Zensurheberrecht

Buchverlage verklagen das Internet Archive

Weil das Internet Archive in der Coronakrise 1,4 Millionen Bücher unbegrenzt zugänglich macht, verklagen es vier große Verlage wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht. Sollten die Verlage Recht bekommen, muss das Internet Archive mit einer Strafe von 150.000 US-Dollar pro Buch rechnen. Das könnte das Ende des Archivs bedeuten.

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Verschwörungsmythen gegen Bezahlung auf Youtube
Öffentlichkeit Bezahlter Hass im Netz

Youtube zeigte Werbung für rechtsextremen Mythos vom „Bevölkerungsaustausch“ an

Youtube blendete Anzeigen des Kopp-Verlags für ein Buch über die rechtsextreme Erzählung des „Bevölkerungsaustausches“ neben Videos zur Black-Lives-Matter-Bewegung ein. Inzwischen hat die Videoplattform die Anzeigen entfernt. Das Problem dahinter besteht jedoch weiter.

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Datenschutz Sozialarbeiter zur Coronakrise

Für Obdachlose sind zentral gespeicherte Listen gefährlich

In einer App werden Obdachlose aus Berlin gezählt und gespeichert. Doch der Vorsitzende des bundesweiten Fachverbands für Streetwork warnt vor dem Interesse der Polizei an den erhobenen Daten. Ein Gespräch über ethische Standards für die digitale Sozialarbeit.

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Himmel über Berlin
Was vom Tage übrig blieb Was vom Tage übrig blieb

Warzen, Witzchen und Warteschleifen

Nächste Woche soll die deutsche Corona-App kommen, eine Corona-Hotline könnte die Pseudonymität von all dem gefährden, Männer und Incels beleidigen sich gezielt auf einer Online-Plattform und Twitter-Nutzer:innen haben Spaß mit dem neuen Fact-Check-Automaten. Die besten Reste des Tages.

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Person mit Fernglas zwischen zwei Bücherstapeln
Wissen WirLernenOnline.de

Eine Suchmaschine für freie Bildungsinhalte

Seit April gibt es die Plattform WirLernenOnline.de, die freie Bildungsmaterialien bereitstellt und Tipps für den digitalen Unterricht gibt. Gegründet von Wikimedia Deutschland mit dem Verein edusharing.net, will das Mitmach-Projekt das Wissen und Können der Community bündeln. Wir haben mit Heike Gleibs gesprochen, die das Projekt für Wikimedia mit leitet.

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Graffity des Monopoly-Männchens mit Anzug, Fliege und Hut, hält sich einmal die Augen zu, einmal die Ohren und einmal den Mund.
Demokratie Cory Doctorow auf der re:publica

Es gibt noch eine andere Pandemie und es ist eine ideologische

Wir haben nicht nur eine Coronakrise, sondern auch eine Vertrauenskrise. Das hat der Autor, Aktivist und Journalist Cory Doctorow auf der virtuellen re:publica erklärt und fordert: Wir brauchen mehr Pluralismus, damit unsere Welt so bleibt, wie wir sie kennen.

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Weiße Rosen
Was vom Tage übrig blieb Was vom Tage übrig blieb

Verschworen, verwählt, verwanzt

Die taz stellt sich der Kritik ihrer Leser:innen zu ihrer Berichterstattung über Corona-Demos und Verschwörungsmythen, Twitter will nicht mehr gerichtlich gegen Wahl-Falschinformation eines Grünen-Politikers vorgehen und immer mehr Firmen in Europa setzen in Corona-Zeiten auf Beschäftigtenüberwachung. Die besten Reste des Tages.

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Wolken über Berlin
Was vom Tage übrig blieb Was vom Tage übrig blieb

Löwenzahn, Lügen und eine Landesregierung

Die niedersächsische Landesregierung will ihre Corona-Erlasse weiterhin nicht herausgeben, Chris Köver und Ingo Dachwitz sprechen über Corona-Tracing-Apps, das Internet in Rheinland-Pfalz ist langsamer als versprochen, Mark Zuckerberg will mehr, und Löwenzahn des ZDF feiert Geburtstag. Die besten Reste des Tages.

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