Campaigning
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: Web-Wahlkampf: an der Graswurzel
: Web-Wahlkampf: an der Graswurzel Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing berichtet data-epi-spacing heute data-epi-spacing über data-epi-spacing „Web-Wahlkampf: data-epi-spacing an data-epi-spacing der data-epi-spacing Graswurzel“.
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: Offener Brief: Wir müssen Netzneutralität in Europa schützen
: Offener Brief: Wir müssen Netzneutralität in Europa schützen Ein Netzwerk aus Organisationen und Initiativen hat einen Offenen Brief an die Abgeordneten im EU-Parlament geschrieben und fordert diese auf, die Netzneutralität zu erhalten. (Danke an Jens und Henning für die deutsche Übersetzung)
Wir müssen die Netzneutralität in Europa Bewahren! Offener Brief an das Europa-Parlament.
Netzneutralität war ein unverzichtbarer Katalysator für Wettbewerb, Innovation und fundamentale Freiheiten in der digitalen Umwelt. Ein neutrales Internet stellt sicher, dass die Benutzer in ihrem Zugang zu Anwendungen und Dienstleistungen nicht eingeschränkt werden. Desgleichen verhindert es die Diskriminierung der Quellen, Ziele und Inhalte von Informationen, die durch das Netz übertragen werden. Auf Grund dieses Prinzips hat unsere Gesellschaft gemeinsam das Internet in der Form, in der wir es heute kennen, aufgebaut. Außer in einigen Diktaturen hat jeder auf der Welt Zugang zu dem gleichen Internet und sogar der kleinste Kleinunternehmer steht mit dem führenden, weltumspannenden Konzern auf einer Stufe. Zusätzlich fördert die Netzneutralität das virtuose Entwicklungsmodell, welches auf dem Wachstum eines gemeinsamen Kommunikationsnetzwerks basiert und neue Verwendungsformen und Werkzeuge ermöglicht, im Gegensatz zu einem Netz, welches auf Investitionen in Filter und Kontrolle setzt. Nur unter diesen Bedingungen verbessert das Internet immer weiter unsere Gesellschaft und verstärkt unsere Freiheit – auch die Freiheit der Rede und der Kommunikation – und ermöglicht effizientere und kreativere Märkte.
Die Netzneutralität wird jedoch bedroht durch Telekommunikationsdienstleister und Inhalteanbieter, die ein Geschäftsmodell in der Zurücksetzung, Filterung und Bevorzugung von Informationen, die durch das Netz fließen, sehen. Überall in Europa werden diese diskriminierenden Handlungen, die schädlich für Nutzer und Innovation sind, eingeführt. Kein Gericht und kein Regulierer haben anscheinend angemessene Möglichkeiten, diesem Verhalten Einhalt zu gebieten und die Interessen der Allgemeinheit zu schützen. Einige Mittel, die in dem Telekommunikationspaket eingeführt werden sollen, könnten dieses Verhalten sogar noch ermutigen. Die Unterzeichner dieses offenen Briefes drängen das Europa-Parlament die Freiheit Inhalte zu empfangen und zu versenden und die freie Benutzung von Dienstleistungen und Anwendungen vor Eingriffen durch private Marktteilnehmer zu beschützen. Wir fordern die Mitglieder des Parlaments auf, während der weiteren Beratungen zu dem Telekommunikationspaket sich entschieden dafür einzusetzen, dass ein freies, offenes und innovatives Internet garantiert wird und die grundlegenden Freiheiten der europäischen Bürger gewahrt bleiben. -
: Deutschlandfunk über Wahlkampf im Netz
: Deutschlandfunk über Wahlkampf im Netz Der Deutschlandfunk hat heute in der Sendung „Hintergrund“ über „Von Facebook bis Twitter – Wie die Parteien im Bundestagswahlkampf auf das Internet setzen“ berichtet.
Alle Parteien setzen im Internet auf Wählermobilisierung. Von Twitter bis Youtube, von Facebook bis Myspace – beliebt sind alle möglichen Kommunikationswege im Netz.
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: 3sat.Neues über Politik im Netz und Netzpolitik
: 3sat.Neues über Politik im Netz und Netzpolitik 3sat Neues hat am Sonntag ausführlich in einer Sondersendung über Politik im Netz und Netzpolitik berichtet. Die ganze Sendung ist daher empfehlenswert und findet sich als MP4 im Podcast.
Für einen Bericht über Netzpolitik wurde u.a. ich auch interviewt:
Die Langfassung des Interviews steht im Blog von 3sat Neues:
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: Demo-Bündnis reagiert auf Polizeigewalt
: Demo-Bündnis reagiert auf Polizeigewalt Das Orga-Team der Demonstration „Freiheit statt Angst“ hat sich jetzt auch offiziell zu den Polizeiübergriffen auf die Demo gestern geäußert. Es gibt eine Reihe von Hinweisen darauf, dass es noch weitere unzulässige und illegale Polizeimaßnahmen gab. Derzeit werden noch Zeugen gesammelt und Bildmaterial und Gedächtnisprotokolle ausgewertet. Die Sache wird definitiv ein juristisches Nachspiel haben. Hier die Pressemitteilung:
Demo-Organisatoren bestürzt über Polizeigewalt am Rande der Demo
Demonstration gegen Überwachung war groß und friedlich
Das Organisationsteam der Großdemonstration „Freiheit statt Angst“ erklärt zum Verlauf der gestrigen Demo auf dem Potsdamer Platz:„Wir sind froh darüber, dass wir eine breite, friedliche Demonstration erlebt haben.
Wir bedauern sehr, dass es am Rande der Demonstration Vorfälle gegeben hat. Hierzu gehört ein Fall, der auf einem Video dokumentiert wurde, dass seit gestern abend im Internet viel Aufmerksamkeit findet.“
Auf diesem Video ist dokumentiert, wie ein Fahrradfahrer und eine weitere Person von der Polizei brutal zusammengeschlagen werden.
Das Organisationsteam erklärt weiter: „Wir sind bestürzt über diesen Vorfall. Uns ist völlig unverständlich, wie die Polizei so agieren konnte. So etwas darf nicht wieder passieren! Wir fordern die lückenlose Aufklärung dieses Vorfalles.
Es gibt Erkenntnisse darüber, dass Polizisten auf die rechtmäßige und legitime Frage nach ihrer Dienstnummer mit Gewalt reagiert haben. Aus unserer Sicht ist es nicht hinnehmbar, dass der Staat uns Bürger immer mehr überwacht, aber nicht bereit ist, seine Organe transparent agieren zu lassen.
Es liegen uns auch weitere Hinweise und Informationen vor, über zumindest unverhältnismäßiges Vorgehen der Polizei. Diese werten wir derzeit aus. Ebenso hat sich die Polizei vielfach nicht an die Absprachen mit uns als Organisatoren der Demonstration gehalten, insbesondere haben sie sich nicht an die Zusage gehalten, die Demonstranten nicht zu filmen. Ebenso ist es für uns nicht akzeptabel, dass entgegen der Absprache systematisch Teilnehmer der Demonstration durchsucht wurden.
Wir fordern Freiheit statt Angst – Auch bei Demonstrationen.“
Pressekontakt:
presse@vorratsdatenspeicherung.de
http://www.freiheitstattangst.de
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/PressecenterLinks zu dem Video:
http://ccc.mirrors.as250.net/fsa09-043.mp4 (hohe Auflösung, 250 MB)http://ccc.mirrors.as250.net/fsa09-043-small.avi
(niedrige Auflösung, 4 MB) -
: FSA09: Live-Streams und richtig taggen
: FSA09: Live-Streams und richtig taggen Petrus ist ein Datenschützer. Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch zur heutigen „Freiheit statt Angst“-Demonstration strahlende Sonne und ein fast blauer Himmel über Berlin. Das freut uns und bringt hoffentlich auch noch mehr Menschen motiviert, mit uns gemeinsam gegen Überwachung und für mehr (digitale) Bürgerrechte auf die Strasse zu gehen. Wer es nicht nach Berlin geschafft hat, kann auch virtuell dabei sein. Das Hash-Tag für alle Aktivitäten rund um die Demo ist #fsa09. Achtet bitte darauf, Eure Blog-Artikel, Fotos, Videos, Tweets, etc. damit zu taggen, damit später ein umfassende Dokumentation möglich ist. Und natürlich die daheim gebliebenen besser die Echtzeitkommunikation während der Demonstration verfolgen können.
Es gibt von der Auftakt- und Endveranstaltung Live-Streams:
Windows Media Video:
* http://streaming-internet.fem.tu-ilmenau.de/fsa09
* mms://streaming-internet.fem.tu-ilmenau.de/fsa09(Details: Windows Media Video 9, Video: 320x180 Pixel (16:9), 25fps, Keyframe 8″, 200kbps, Audio: WMA 9.1, 48kbps, 44kHz, mono (A/V), CBR)
Achtung: Aus Gründen der Lastenverteilung dürfte der Zaplive-Stream eine gute Alternative sein.
Hier sind weitere Programm-Informationen, wer wann spricht. Wie man das ja aus Gruppendynamischen Prozessen kennt, wird es sicherlich Verschiebungen innerhalb des Programmes geben.
Ein Audioangebot ist in Arbeit. Das wird noch im Wiki des AK-Vorratsdatenspeicherung angekündigt.
In Berlin-Mitte berichtet das temporäre freie Radio Herbstradio auf UKW 99,1 MHz live. Das ist auch per Stream zu hören.
Der offizielle Twitter-Account aus der Demo-Leitung ist @akvorrat. Pressemitteilungen zur Demo erscheinen auf den Seiten des AK-Vorratsdatenspeicherung. Sollten unerwartet die Server zusammenbrechen, wird es hier im Blog eine Fallback-Lösung geben.
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: Hedonisten-Aktion auf der Demo: „Zentralrat konformer Bürger“
: Hedonisten-Aktion auf der Demo: „Zentralrat konformer Bürger“ Die Hedonistische Internationale macht eine lustige Aktion morgen auf der Demo unter dem Motto „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu sagen“:
Hedonistische Internationale ruft zu gehorsamen Protesten am Samstag in Berlin auf
Berlin, 10. September – Der „Zentralrat konformer Bürger/innen“ beteiligt sich am kommenden Samstag an der Demonstration „Freiheit statt Angst“ mit Aktionen des zivilen Gehorsams. In vorauseilendem und zivilem Gehorsam hat die Hedonistische Internationale deshalb alle Inhalte und Aussagen, die irgendwie anecken oder als subversiv wahrgenommen werden könnten, aus ihrer Aktion auf der Grundrechtedemo gestrichen.Erika Pikur, Sprecherin der Aktivisten: „Wir zeigen heute schon innovativ und zukunftsoffen die Republik von morgen.“ Um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, ruft die Hedonististische Internationale dazu auf, Transparente und Schilder unbeschriftet zu lassen. „Wir freuen uns auch über Teilnehmer, die kritische und radikale Sprüche anderer Demonstranten zu deren Sicherheit überkleben und so für eine harmonische und ruhige Demonstration sorgen.“
Der Zentralrat konformer Bürger/innen begrüßt darüber hinaus die verdachtsunabhängige, lückenlose und anlassfreie Dokumentation der Demonstration durch videographierende Maßnahmen der Polizei.
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: Attac ruft zur Demo „Freiheit statt Angst“ auf
: Attac ruft zur Demo „Freiheit statt Angst“ auf Auch die Globalisierungskritiker von Attac rufen deutschlandweit zur Demo morgen auf. Sie haben extra noch eine Pressemitteilung dazu rausgeschickt. Hier ein paar schöne Zitate:
„Für Kontrolle von Konzernen und Banken statt gläserner Bürger
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac unterstützt die Demonstration „Freiheit statt Angst“ am Samstag in Berlin und ruft mit zu ihr auf. „Wir brauchen nicht gläserne Bürgerinnen und Bürger, sondern mehr Transparenz und Kontrolle von Konzernen und Finanzakteuren sowie bei staatlichen Organen“, sagte Niklas Schurig von der Attac-Arbeitsgruppe Datenschutz und Überwachung. (…) „Auf der einen Seite werden die Bürger gezwungen, eine Pleite-Bank wie die HRE mit Milliarden Euro an Steuergeld zu retten, ohne dass die HRE auch nur ihre Hauptgläubiger offen legen muss. Auf der anderen Seite werden dieselben Bürger von Konzernen und staatlichen Stellen unter Generalverdacht gestellt und bis in ihr Privatleben hinein ausgespäht.“ (…)
Welche Gefahr für das Grundrecht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit die zunehmende Überwachung aller Bürgerinnen und Bürger mit sich bringe, habe bereits der G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm gezeigt: Mit breit angelegten Polizei-Razzien im Vorfeld des Gipfels wurde nahezu die gesamte globalisierungskritische Bewegung ausgespäht, politisch missliebigen Journalisten sollte der Zugang zum offiziellen Medienzentrum des Gipfels verweigert werden, Demonstranten aus dem Ausland wurde die Einreise verweigert, und die Bewohner der Protestcamps wurden bei grundrechtswidrigen Spähflügen der Bundeswehr fotografiert. Dazu Christine Starzmann, ebenfalls Mitglied der Attac-AG Datenschutz und Überwachung: „Spätestens wenn politisches Engagement für eine gerechtere Welt aus staatlicher Sicht bereits zum Gefährderpotenzial wird, ist die Demokratie selbst in Gefahr.“
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: Freiheit statt Angst: Die größte Bürgerrechts-Demo aller Zeiten steht bevor
: Freiheit statt Angst: Die größte Bürgerrechts-Demo aller Zeiten steht bevor Die gute Nachricht vorweg: Wie wir mittlerweile seit drei Jahren wissen, ist Petrus Datenschützer. Oder wie Markus auch immer sagt: Irgendein Hacker hat da ein Script gebaut, das bei unseren Demos die Regenwolken vertreibt. Jedenfalls meldet der Deutsche Wetterdienst für die Großdemo „Freiheit statt Angst“ am Samstag in Berlin:
Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg
Vorhersage für Region Nordost für Samstag, 12.09.2009Am Sonnabend wird es noch einmal heiter bis wolkig und trocken sein. Die Temperatur steigt auf 17 bis 21 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig um Nord.
Auch ansonsten sieht alles danach aus, dass es wieder mal eine richtig fette Sache wird, wenn wir uns alle um 15:00 am Potsdamer Platz treffen.
Unterstützer: Es haben mittlerweile 163 Unterstützerorganisationen, ‑verbände, ‑bands, Firmen und Initiativen den Demo-Aufruf unterzeichnet. Das ist das breiteste Bündnis für Bürgerrechte und ein freies Internet und gegen Überwachung, das Deutschland je gesehen hat. Nach vorsichtigen Schätzungen repräsentieren diese Unterstützer mehr als drei Millionen Mitglieder (Doppelmitgliedschaften schon statistisch rausgerechnet), das ist mehr als die Summe aller Parteimitglieder der Großen Koalition und aller Mittel- und Kleinparteien zusammen.
Bühnenprogramm: Es gibt mal wieder eine Reihe hochkarätiger Redner und Rednerinnen, darunter
- Frank Bsirske (Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di)
- Franziska Heine (Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur)
- Thilo Weichert (Datenschutzbeauftragter Schleswig-Holstein)
- Patrick Breyer (AK Vorratsdatenspeicherung)
- Rolf Gössner (Internationale Liga für Menschenrechte).
Musikalisches Rahmenprogramm bieten die Bands „Die Schwesta“ sowie „mono & nikitaman“. Da die Demo diesmal bis 22:00 Uhr angemeldet ist, gibt es noch ein paar DJs zum Abschluss, darunter gerüchteweise auch ein sehr bekanntes Urgestein der Techno-Szene.
Demozug: Die Demo wird natürlich wieder sehr bunt werden. Neben den mehr als 12 Wagen von Initiativen wie den Hedonisten, diversen Bürgerrechts- und Datenschutzgruppen und natürlich wieder der großen Datenkraken vom FoeBuD werden auch die mit aufrufenden Parteien vertreten sein. Die Piraten bringen sogar ihren fetten 40-Tonner mit.
Aber wer auf den letzten „Freiheit statt Angst“-Demos war, der wird sich erinnern, dass das Beeindruckendste die ganzen Transparente und Schilder waren, die die TeilnehmerInnen (also Ihr!) selber gemalt und mitgebracht hatten. Seit heute Mittag steht in Berlin auch bis Samstag ganztägig und-nächtlich ein eigener Raum zum Transparente-Malen zur Verfügung (offene uni berlin). Helfer und Material (Bettlaken oder große Stoffreste, Latten z.B. auch aus losen Lattenrosten, Sperrholz, große stabile Pappen oder Pressholz wie z.B. alte Schrankrückwände, Farben wie z.b. weiße Wandfarbe als Hintergrund) werden jederzeit gebraucht und sind willkommen.
Mithelfen: Auch für viele andere Sachen sind wird noch Hilfe benötigt. Ihr könnt euch für den Fahrdienst melden, der das ganze Material wie Generatoren, Zelte und Laptops zum Potsdamer Platz und wieder zurück fährt. Ihr könnt Demo-Ordner oder ‑Beobachter werden. Ihr könnt beim Presseteam mithelfen. Ihr könnt bei der Verpflegung für die Helferinnen und Helfer mithelfen. Und und und. Die FDP hat übrigens netterweise für Sonntag alle HelferInnen zum Dankeschön-Brunch eingeladen. Das Aktionsbüro (das wieder von den Grünen zur Verfügung gestellt wurde, auch dafür danke) mit Ober-Koordinatorin Nina von der Humanistischen Union und den vielen Freiwilligen vom AK Vorrat und anderswo her nimmt auch sonst alle Hilfsangebote gerne entgegen. Wer sich direkt im Wiki in die Helferlisten einträgt, erspart denen allerdings Arbeit und trägt zum kollaborativen und verteilten Gelingen der ganzen Sache bei.
Werbung: Der FoeBuD-Shop ist „ausverkauft“. Alle Flyer und Plakate, die noch übrig waren, sind jetzt in Berlin und können im Aktionsbüro abgeholt werden. In Berlin läuft bereits auch wieder ein kleiner Werbefilm in der U‑Bahn, der durch zusätzliche Spendengelder finanziert wurde.
Presse: Morgen um 11:00 findet eine Pressekonferenz des Demo-Bündnisses im Haus der Demokratie und Menschenrechte statt. Die Pressemappe gibt es hier. Auf der Kundgebung selber wird es diesmal eine eigene Aussichts-Plattform für Pressefotografen geben, damit die etwas bessere Fotos machen können.
Anreise: Wer noch nicht weiß, wie er nach Berlin kommt, kann sich bei den Mitfahrgemeinschaften (für Autos und Bahn) eintragen oder sich einem der Sonderbusse des FoeBuD oder der Piraten anschließen. In dem ermäßigten Bus der Grünen aus Hamburg sind offenbar noch viele Plätze auch für Nichtmitglieder frei. Auch Piraten sind willkommen zum entern, höre ich gerade (full disclosure: Mein neuer Chef Jan Philipp Albrecht ist einer der Sponsoren des Busses).
Spenden: Die ganze Demo ist über Spendengelder finanziert. Bisher fehlen noch grob 10.000 Euro, die durch eine Ausfallbürgschaft des AK Vorrat gedeckt sind. Der muss aber auch nicht jedes Jahr nach der Demo wieder komplett pleite sein, daher sind Spenden weiterhin gern gesehen. Auch kleine Beträge helfen. Spendenkonto: Humanistische Union, Kontonummer 30 74 250, Bankleitzahl: 100 205 00, Bank für Sozialwirtschaft, Verwendungszweck: „Demo Freiheit statt Angst“.
Soviel erstmal als kleiner Überblick. Mal sehen, was noch so an Updates in den nächsten zwei Tagen reinkommt. Wir versuchen, hier den Überblick zu behalten, aber das ist bei der Breite an Aktivitäten schon kaum noch zu schaffen.
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: CDU-Wahlspot als Remix
: CDU-Wahlspot als Remix Die CDU hat einen neuen TV-Wahlspot, der natürlich auch im „Internetfernsehen“ zu sehen ist, wie das bei denen heisst. Der Spot ist wenig spektakulär, da gewohnt inhaltslos. Die einzige Frage bleibt, ob Shell den Spot gesponsert hat, weil es die ganze Zeit um eine Tankstelle der Öl-Firma geht. Der Remix zum Spot ist aber besser, da ist wenigstens mehr Inhalt dabei:
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: Wahlkampf im Netz – die Messlatte liegt hoch
: Wahlkampf im Netz – die Messlatte liegt hoch Die TV-Sendung 3sat-Bauerfeind berichtet heute Abend über „Wahlkampf im Netz – die Messlatte liegt hoch“ und hat dazu mspro und mich interviewt.
Kurz vor der Wahl: Alle Politiker und Parteien twittern, bloggen oder werben übers Internet. Genutzt werden die gängigen Plattformen wie facebook, wer-kennt-wen oder myspace. Auf diesem Weg sollen viele und vor allem junge Wähler angesprochen werden. Masse statt Klasse? Doch was dabei oft vergessen wird: Junge, wahlberechtigte Internetnutzer reagieren sehr empfindlich auf inhaltfreies Geplänkel.
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: Wahl09: Fragt die Kandidaten nach Freier Software!
: Wahl09: Fragt die Kandidaten nach Freier Software! Die deutsche Sektion der Free Software Foundation Europe hat eine kollaborative Kandidaten-Kontakt-Aktion gestartet, um Aussagen zu Freier Software, Offenen Standards und Softwarepatenten zu bekommen: Deutsche Bundestagswahl: Fragen Sie Ihre Kandidaten nach Freier Software!
FSFE ruft alle Interessierten dazu auf, die Kandidatinnen zur Bundestagswahl nach ihren Positionen zu Freier Software und Offenen Standards zu fragen. Wir haben eine Seite zur Bundestagswahl aufgesetzt, die Sie dabei unterstützt und die Antworten sammelt. Auf diese Weise machen Sie das Thema Freie Software im Wahlkampf präsent und tragen zu einem Überblick über die Positionen der Parteien und Kandidaten bei. Wie gut kennen sie sich mit Freier Software und Offenen Standards aus? Wie wollen sie mit Freier Software den Wettbewerb im deutschen IT-Markt stärken? Wie wollen sie Freie Software für die Bildung nutzen? Das sind nur einige der Fragen, für die wir Antworten brauchen. Wir werden die Antworten Ihrer Kandidatinnen auf der Seite sammeln und eine Übersicht über die Parteiprogramme anbieten, wo sie Freie Software betreffen. Gemeinsam können wir den Wählern helfen, am 27. September gut informiert eine Entscheidung für die nächsten vier Jahre zu treffen.
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: Die Parteien verstehen die Internetgemeinde nicht
: Die Parteien verstehen die Internetgemeinde nicht Das Hamburger Abendblatt hat mal beim Chaos Computer Club wegen dem Online-Wahlkampf angefragt: „Die Parteien verstehen die Internetgemeinde nicht“.
„Die Parteien haben die Netzgemeinde überhaupt nicht verstanden“, sagte CCC-Wahlkampfexpertin Constanze Kurz dem Abendblatt. Ein vernichtendes Urteil für all die Strategen in den Wahlkampfzentralen, die bloggen und twittern lassen, was das Zeug hält.[.…] „Wir reden hier nicht von den pickligen Nerds, die mit kalter Pizza Nächte vor dem Rechner verbringen“, sagte CCC-Expertin Kurz. „Die Wahrnehmung der etablierten Parteien ist falsch. Das sind nicht nur Schüler und Studenten, die Netzgeneration geht bis 40 hoch.“
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: Bratwurst essen ist kein Mehrwert
: Bratwurst essen ist kein Mehrwert Die ARD-Sendung Netzrauschen hat mich zu Politik im Netz, Twitter & Co interviewt. Das gibt es schon als MP4, im Angebot von Tagesschau.de online und auf Youtube: „Bratwurst essen ist kein Mehrwert“.
Die Politiker sollten nicht nur Medienkomeptenz für andere fordern, sondern selbst den Umgang mit neuen Medien lernen, fordert Netzaktivist Markus Beckedahl in Netzrauschen. Denn Twittereinträge über Bratwurststände oder den nächsten Urlaub haben nach seiner Ansicht mit Politik und Politikvermittlung nicht das Geringste zu tun.
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: Freiheit statt Angst – der Remix zum Trailer
: Freiheit statt Angst – der Remix zum Trailer Der Video-Trailer von Alexander Svensson zur Freiheit statt Angst – Demonstration hat den ersten Remix bekommen. Bei Youtube findet sich der Remix von „HCKFRD & FRIENDS – BKA“. Und das Ergebnis gefällt mir:
Der Trailer und sein Remix sind gut geeignet, diese Woche nochmal schön für die Grossdemonstration für digitale Bürgerrechte am kommenden Samstag in Berlin zu mobilisieren: Freiheit statt Angst, 15 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Kommt zahlreich und helft mit bei der Mobilisierung!
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: Martin zensiert
: Martin zensiert
Der Zensursula-Chefunterhändler in der SPD-Fraktion, Martin Dörmann, bietet sich auch gut als Remix-Vorlage an. Immerhin kann kaum jemand so gut dialektisch die Zensurinfrastruktur als etwas Gutes und als eine große demokratische Errungenschaft verkaufen. Von unserem Leser Christopher kam diese Remix-Idee. Die Idee ist sicher noch ausbaubar. Wer etwas kreatives schafft: Nur zu! -
: Web-Wahlkampf: im Maschinenraum
: Web-Wahlkampf: im Maschinenraum Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing über data-epi-spacing „Web-Wahlkampf: data-epi-spacing im data-epi-spacing Maschinenraum“.
Schon data-epi-spacing Wochen data-epi-spacing vor data-epi-spacing der data-epi-spacing Wahl data-epi-spacing haben data-epi-spacing Netzgemeinde data-epi-spacing und data-epi-spacing Medien data-epi-spacing ihr data-epi-spacing Urteil data-epi-spacing gefällt: data-epi-spacing Der data-epi-spacing Online-Wahlkampf data-epi-spacing der data-epi-spacing deutschen data-epi-spacing Parteien data-epi-spacing ist data-epi-spacing langweilig, data-epi-spacing kleinmütig data-epi-spacing oder data-epi-spacing einfach data-epi-spacing nur data-epi-spacing peinlich. data-epi-spacing So data-epi-spacing heißt data-epi-spacing es data-epi-spacing unisono data-epi-spacing von data-epi-spacing Bild data-epi-spacing bis data-epi-spacing FAZ. data-epi-spacing Ist data-epi-spacing das data-epi-spacing so? data-epi-spacing Und data-epi-spacing wenn data-epi-spacing ja, data-epi-spacing warum? data-epi-spacing Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing steigt data-epi-spacing hinab data-epi-spacing in data-epi-spacing die data-epi-spacing digitalen data-epi-spacing Maschinenräume data-epi-spacing der data-epi-spacing Kampagnen. data-epi-spacing Er data-epi-spacing trifft data-epi-spacing alt data-epi-spacing eingesessene data-epi-spacing Demoskopen, data-epi-spacing junge data-epi-spacing Berater, data-epi-spacing die data-epi-spacing vom data-epi-spacing Obama-Wahlkampf data-epi-spacing gelernt data-epi-spacing haben, data-epi-spacing und data-epi-spacing “Social data-epi-spacing Media data-epi-spacing Writer”, data-epi-spacing die data-epi-spacing dabei data-epi-spacing sind, data-epi-spacing in data-epi-spacing sozialen data-epi-spacing Netzwerken data-epi-spacing wie data-epi-spacing Facebook data-epi-spacing eine data-epi-spacing neue data-epi-spacing Art data-epi-spacing der data-epi-spacing PR data-epi-spacing zu data-epi-spacing formen. data-epi-spacing Die data-epi-spacing über data-epi-spacing allem data-epi-spacing schwebende data-epi-spacing Frage data-epi-spacing lautet: data-epi-spacing Warum data-epi-spacing ist data-epi-spacing der data-epi-spacing Wahlkampf data-epi-spacing eigentlich data-epi-spacing wie data-epi-spacing er data-epi-spacing ist?
Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing MP4.
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: Ursula von der Leyen Plakat-Remix-Wettbewerb
: Ursula von der Leyen Plakat-Remix-Wettbewerb Nach dem großen Erfolg des Wolfgang Schäuble Plakat-Remix-Wettbewerbes mit über 1000 Einreichungen und einigen grandiosen Gewinnern starten wir nun den Ursula von der Leyen Plakat-Remix-Wettbewerb. Dabei sein ist alles und als Hauptgewinn gibt es mehr demokratische Beteiligung, viel Ruhm und natürlich Ehre. Praktischerweise haben wir diesmal von vorne herein einen Remix-Generator, der die niedrigschwellige Beteiligung ermöglicht. Und hoffentlich viel Kreativität hervorbringt. Die einzigen Regeln sind: Bleibt fair, kritisiert kreativ die CDU-Politik und bringt keine Slogans, die unter die Gürtellinie gehen. Im Optimallfall tagt Ihr die Bilder mit cduremix09 und schreibt Euren Slogan schon dazu, wenn Ihr Bilder verlinkt.

Und ja, die SPD und die anderen Parteien können auch noch gerne dran kommen. Wenn Ihr Vorlagen habt: Schickt die uns ruhig!
Danke an Niels Heidenreich für die technische Realisierung.
Danke an KlausM für diesen Vorschlag:

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: EU: Mitmachen und die Netzneutralität erhalten
: EU: Mitmachen und die Netzneutralität erhalten Auf EU-Ebene geht die Debatte um das Telekom-Paket in entscheidende Verlängerung der dritten Lesung. Zusammen mit La Quadrature du Net aus Frankreich starten wir die finale Runde für ein EU-weites Lobbying zum Erhalt der Netzneutralität und gegen Internetsperrungen. Dies ist eine Übersetzung eines Aufschlages von La Quadrature du Net: It is crucial to save Net Neutrality!
Es ist wichtig, die Netzneutralität zu erhalten
„Netzneutralität“ – dieses leicht obskure wie auch simple Konzept ist die Wurzel für die Entwicklung des Internets in der Form, wie wir es kennen. Der digitale Bereich, in dem wir leben und arbeiten, garantiert Wettbewerb, Innovation und viele Grundfreiheiten. Bis vor kurzen war Netzneutralität aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nur eine Leitlinie. Seit neustem jedoch bedrohen Netzbetreiber dieses ungeschriebene Prinzip, weil sie in der ungleichen Behandlung von Information wirtschaftliche Vorteile sehen, die durch ihre Netzwerke geleitetet werden. Daher ist es wichtig, die dritte Lesung der „Telekom-Paket“-Richtlinien als eine einmalige Gelegenheit zu begreifen, um wichtige Maßnahmen für ein freies, offenes und innovatives Internet innerhalb der EU durchzusetzen.
Was ist Netzneutralität?
Wenn ein Brief verschicken wird, so können wir mit Recht davon ausgehen, dass der Postdienst diesen Brief nicht öffnet, um abhängig vom Inhalt oder Absender zu entscheiden, was damit passieren soll. Er wird nur dafür bezahlt, den besagten Brief zu übermitteln, sonst nichts. Man bezeichnet daher unsere heutiges Postsystem als neutral. Dies gilt gleichermaßen für das Internet: Wenn alles gleich behandelt wird, bezüglich des Absenders, Empfängers oder dem Informationinhaltes, dann ist das Internet neutral. Der Netzbetreiber darf weder darüber bestimmen, welche Dienste oder Programme genutzt werden dürfen, noch darf er bestimmte Informationen bevorzugt gegenüber anderen Informationsströmen behandeln. Dank diesem Prinzip hat jeder auf der Welt, unabhängig vom Netzbetreiber, Zugang zu ein und dem selben Internet.
Warum brauchen wir Netzneutralität?
1. Wettbewerb: