Kultur

Bratwurst essen ist kein Mehrwert

Die ARD-Sendung Netzrauschen hat mich zu Politik im Netz, Twitter & Co interviewt. Das gibt es schon als MP4, im Angebot von Tagesschau.de online und auf Youtube: „Bratwurst essen ist kein Mehrwert“.


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Die Politiker sollten nicht nur Medienkomeptenz für andere fordern, sondern selbst den Umgang mit neuen Medien lernen, fordert Netzaktivist Markus Beckedahl in Netzrauschen. Denn Twittereinträge über Bratwurststände oder den nächsten Urlaub haben nach seiner Ansicht mit Politik und Politikvermittlung nicht das Geringste zu tun.

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17 Kommentare
  1. Wieso haben solche Tweets nicht auch was mit Politik zu tun? Politik ist alles, auch das normale Alltagsleben. Und Wahlkampfstände-Berichte. Nur weil ein Herr Beckedahl das als belanglos ansieht ist es nicht falsch, darüber zu twittern. Für mich sind Politiker, die auch mal privat werden authentischer als die ewigen PM-Verbreiter oder Nörgler oder Hetzer gegen Politgegner.

  2. Es muss ja nicht immer Twitter sein. Einer der Authenzitäts-Meister ist Oskar Lafontaine, aber ganz offline. Er hat bei seinen Wahlkampfauftritten immer eine Polaroid-Kamera samt Fotografin dabei. Wer will – oder wer nicht wegläuft – kann sich mit dem Parteivorsitzenden fotografieren lassen und bekommt das Bild gleich mit.

    Eine geniale Idee: schnell, persönlich und mit hohem Identifikationscharakter. Im Gegensatz zu Twitpic und Co der fotografierte hat gleichzeitig volle Kontrolle über sein Bild.

  3. Wegen solchen „Ich ess jetzt ne Bratwurst“ und „boar, hab ich gerade nen guten schiss gehabt“ Tweets hat Twitter bei vielen immer noch nen schlechten Ruf.

    Das interessiert doch schon bei Leuten die man kennt keine Sau. Was juckt es mich wenn Angela Merkel sich gerade ne Currywurst reinpfeift? Auch CDUlern unterstelle ich mal menschliche bedürfnisse wie Nahrungsaufnahme.

  4. Hat die ARD aber ziemlich furchtbar zusammen geschnitten. Markus Antworten wurden oft schon nach einem Satz abgeschnitten. Diese ausufernden Fragen dieses „Journalisten“ werden aber in voller Länge gezeigt.
    War da Thomas Gottschalk journalistisches Vorbild?

  5. Eigentlich fehlte bei der Medienkompetenz die Info zu Franz Müntefering und seiner Reiseschreibmaschine.
    Und als Fazit sicherlich:\Die Volksparteien haben Narrenfreiheit…kein intelligenter Netzbewohner würde die wählen…\

  6. Ich find‘ Tauss ist eigentlich ’n schöner Fall für ordentliche Tweets, ist durchaus informativ, was er von sich gibt (zB über gewisse inhaftierte Blogger). Da darf dann auch man was Alltäglicheres drinstehen, aber wenn ein Politiker sich bei Twitter einsetzt, erwarte ich von ihm halt Politik – und ich hoffe doch, diese Auffassung wird geteilt.

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