Demokratie

Martin zensiert

dzensiertDer Zensursula-Chefunterhändler in der SPD-Fraktion, Martin Dörmann, bietet sich auch gut als Remix-Vorlage an. Immerhin kann kaum jemand so gut dialektisch die Zensurinfrastruktur als etwas Gutes und als eine große demokratische Errungenschaft verkaufen. Von unserem Leser Christopher kam diese Remix-Idee. Die Idee ist sicher noch ausbaubar. Wer etwas kreatives schafft: Nur zu!

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16 Kommentare
  1. Ich bin ja kein großer Photoshopkünstler, daher nur eine Idee:

    Bei Spreeblick gab es ja mal den „SPD-Würfel“ mit einem „Stopp“. Diesen „Stopp-Würfel“ kombiniert mit dem schon vorhandenen „zensiert“, fertig ist die Laube.

  2. ich finde das nicht langweilig,…

    ich finde die von uns finanzierten lügenkampagnien mit denen wir penetriert werden langweilig,…

    da heisst es creativität gegen langeweile :-)

  3. Ich wollte ja dem Vorwurf entgegen treten, dass wir hier nur der CDU die Möglichkeit bieten, sich Remixen zu lassen. Das liegt teilweise daran, dass die CDU ihre Spitzenpolitiker auf ihren Plakat-Motiven prominent platzieren. Bei der SPD hat man eher unbeteiligte Freiwillige / Models, die sich jetzt nicht so gut eignen.

  4. Ich denke, am besten ist es, wenn ihr für alle Parteien was anbietet – möglichst auch in einen „System“ (+ Voting?).

    Dann wird es rund – es geht ja nicht nur „gegen“ Parteien, sondern auch um Positionen „in“ Parteien.

    Klartext: Besonders Grüne + FDP müssen auch hier rein.

  5. @Hoffmann aus Stuttgart

    In diesem Fall ist mir „Remix-Kram“ doch wesentlich lieber als linkische Schleichwerbung…

    Wie wärs an Stelle von SW mit konstruktiven und aufrüttelnden Vorschlägen?

  6. @9 „Gast“

    Hallo Marcel,

    nie und nimmer wäre ich ohne über Deine Seite
    zu stolpern

    http://www.wir-wählen-angie.de/index.php

    darauf gekommen, dass sich ausgerechnet ein Informatikstudent (!) für die CDU einsetzt.

    Oder ist irgendwo Satire verborgen und ich habe diese nicht entdecken können!?

    Eine Partei, die sich mit ALLEN MITTELN für die Zensierung des Internet einsetzt wird von informierten Bürgern, die über etwas mehr als BILD-ung verfügen, grundsätzlich für unwählbar gehalten.

    Es ist unfassbar, wie sich EIGENTLICH aufgeklärte junge Menschen in Kamikaze-Manier intensiv daran beteiligen, dass das Internet als ihr letztes und einziges Sprach- und Hörrohr der Zukunft zur Demontage freigegeben wird.

    Naiv wird der Stellenwert unserer Demokratie und deren kontinuierliche Begrenzung so behandelt, als würde diese auf Bäumen wachsen und wäre jedes Jahr je nach Bedarf frisch zu pflücken…

    Mit CDU/CSU, SPD, und teilweise auch mit FDP / Grünen an der Macht wird in naher Zukunft das Internet nur noch in schmalen und streng
    kontrollierten Pfaden (und vor allen Dingen in ständiger Begleitung von BKA, LKA, BND, MAD, Verfassungsschutz, etc.) „begehbar“ sein.

    Wenn deutsche, bzw. europäische Protestbewegungen die Parlamente nicht bald zum Zensur-STOPP bewegen, dann ist das Internet innerhalb weniger Jahre vollständig und wortwörtlich „versiebt“.

    Erst dann werden Befürchtungen global-playender Drahtzieher und Ängste ihrer politischen Marionetten schwinden, dass sich auf Internetbasis der demokratisch organisierte „Mob“ zur Abwehr totalitärer Ambitionen „zusammenrotten“ könnte.

    Zu einem dichten und wirksamen Netz ausgebaute Internetsperren werden in Deutschland fast dem gleichen Zweck dienen, wie ihn ab 1933 ausschließlich auf Ortssender „getunte“ Volksempfänger zu erfüllen hatten. Nur gefilterte Informationen und Nachrichten erreichten die Bürger.

    So wie damals sind inzwischen unsere reichweitenstärksten Medien in Deutschland seit Jahren und in einem schleichenden Prozess auf „von oben“ befohlene und kontrollierte Gleichschaltung getrimmt worden.

    Die Zügel bei Nachrichtenagenturen, bei den großen deutschen Verlagshäusern mit ihren vielfältigen Ablegern und auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sind so straff gespannt, dass Journalisten, Redakteure, Korrespondenten, Regisseure und Pressefotografen darauf ausschließlich Harfe nach vorgeschriebenen Noten spielen dürfen… Hosianna!

    Es leuchtet ein, dass das Internet in seiner jetzigen Form einen beachtlichen Risikofaktor für „unsere“ herrschsüchtigen Despoten und Wirtschaftsmagnaten darstellt. Dass die wahren Befehlshaber unserer Regierung an allen verfügbaren Stellschrauben drehen, davon können alle Ministerien ein hohes Lied singen.

    Wenn sich Bürger nicht bald in Deutschland und in ganz Europa zahlreich und wortstark gegen die digitalisierte Willkür ihres Staates erheben, wird nur das online zu empfangen und zu „senden“ sein, was der jeweilige Staatsapparat nach Filterung und Sperrung noch durchlässt…

    Wer zur anstehenden Wahl und somit zur demokratischen Zukunft Deutschland die zur Zeit aufgestellten Politikerinnen und Politiker von CDU / CSU und SPD wählt, oder sich gar für die Parteien aktiv einsetzt, hat vieles nicht begriffen.

    In Zusammenfassung kann man zur anstehenden Wahl und zur demokratischen Zukunft Deutschland folgendes sagen:

    CDU / CSU und SPD zu wählen bedeutet digitaler Suizid in Form eines weitgehend zensierten Internet in sämtlichen Bereichen.

    Dagegen gibt es nur eine Chance: Viele junge Menschen haben dank vielfältigster (noch unzensierter) Aufklärungskanäle die Möglichkeit, sich zur Erweiterung ihres Horizontes breit gefächerter Informationsmöglichkeiten zu bedienen. Wieder und wieder (neue) Info-Quellen be – suchen, unterschiedlichste Berichte zu den jeweiligen Themen einholen, und kreuz und quer nach Wahrheit und Lüge forschen ist oberstes Gebot.

    Erst allmählich wird man manipulierten Nachrichten auf die Schliche kommen, wird man gleichgeschaltete Medien als Propagandastrategien einordnen und man wird verstehen, warum die DPA durch Umzug nach Berlin auch die „körperliche“ Regierungsnähe sucht.

    Wer am 27.09.2009 CDU / CSU oder SPD wählt, legt sich selbst die Zensurschlinge um den Hals.
    Schade nur, dass damit auch eine Minderzahl aufgeklärter Bürger bald unter akuter Atemnot zu leiden haben.

  7. Der letzte Satz im Vorbeitrag muss natürlich lauten:

    „Schade nur, dass damit auch eine Minderzahl aufgeklärter Bürger bald unter akuter Atemnot zu leiden hat“.

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