Bangladesch
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Internet-Sicherheitsgesetz: Amnesty kritisiert massive Einschränkung der Meinungsfreiheit in Bangladesch
Der Schriftsteller Mushtaq Ahmed wurde wegen des Gesetzes festgenommen und starb nach zehn Monaten ohne Gerichtsverhandlung im Gefängnis. Internet-Sicherheitsgesetz: Amnesty kritisiert massive Einschränkung der Meinungsfreiheit in Bangladesch Laut Amnesty International wurden in Bangladesch seit 2018 hunderte Menschen inhaftiert, weil sie im Internet ihre Meinung gesagt haben. Die Menschenrechtsorganisation zeigt nun anhand von zehn Beispielen, warum das Gesetz gefährlich ist.
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: Nach Kritik an Regierung: Fotograf und Blogger Shahidul Alam in Bangladesch verhaftet
Shahidul Alam bei der re:publica 2012. : Nach Kritik an Regierung: Fotograf und Blogger Shahidul Alam in Bangladesch verhaftet Die Regierung in Bangladesch nutzt ein drakonisches Kommunikationsgesetz, um freie Meinungsäußerung zu unterdrücken. Letztes Opfer wurde der der prominente Fotograf und Blogger Shahidul Alam, der Kritik am gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegenüber Demonstranten geübt hatte.
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: 45. Netzpolitischer Abend am 2. Februar in Berlin
: 45. Netzpolitischer Abend am 2. Februar in Berlin Wie immer am ersten Dienstag im Monat findet am 2. Februar der mittlerweile 45. Netzpolitische Abend in der c‑base Berlin statt.
Das Programm besteht dieses Mal wahrscheinlich aus fünf Vorträgen:
- Peter Schaar: Datenschutz in Europa: Was bringt die EU-Datenschutzreform? Welche Auswirkungen hat das Safe Harbour-Urteil des Europäischen Gerichtshofs?
- Shopnokothok: Die Verfolgung von Bloggern in Bangladesch
- Ben Wagner & Thomas Dullien: Quadratur des Kreises? Menschenrechte, Überwachungstechnik & Wassenaar
- Arne Semsrott: Frag den Bundestag – Wie wir gemeinsam die Aktenschränke des Bundestags befreien (angefragt)
- Nana Karlstetter & Marie Gutbub: Einladung zum Logan CIJ Symposium
Die c‑base befindet sich in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Der Einlass ist wie immer ab 19 Uhr, los gehts um 20 Uhr. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, gibt es einen Live-Stream. Der Eintritt ist frei.
Die Aufzeichnungen der Januar-Ausgabe sind bereits online verfügbar.
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: Neuseelands Geheimdienst arbeitet mit und gegen Bangladesch
: Neuseelands Geheimdienst arbeitet mit und gegen Bangladesch The Intercept und The New Zealand Herald haben neue Erkenntnisse zur Arbeit des neuseeländischen Geheimdienstes GCSB aus den Snowden-Dokumenten veröffentlicht. Notizen und Berichten zufolge hat dieser Daten mit Geheimdienstlern in Bangladesch geteilt – einem Staat, der vielfach durch die Verletzung von Menschenrechten aufgefallen ist. Und der noch dazu zu selbst zu prioritären Geheimdienstzielen Neuseelands gehört. Als Grund für die Geheimdiensthilfe wird in NSA-Berichten Terrorismusbekämpfung genannt.
Für den Staat Bangladesh heißt das primär die Bekämpfung politischer Dissidenten, ihre Verfolgung und Folter. An vorderster Front steht dabei das „Rapid Action Battalion,“ die Anti-Terror-Einheit der bangladeschischen Polizei, die für ihr brutales Vorgehen bekannt ist. Und so steht die Einheit wiederum seit 2003 selbst auf einer Beobachtungsliste des GCSB, der aus US-Gebäuden Telefongespräche abhörte. Aus einem geheimen Bericht von 2009 geht hervor, dass „RAB ein aktives Ziel des GCSB war und dies auch in Zukunft interessant sein dürfte.“
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: Die Schweiz exportiert Überwachungstechnologien an repressive Staaten
: Die Schweiz exportiert Überwachungstechnologien an repressive Staaten Wie das schweizerische Tagblatt vor einigen Tagen berichtete, hat das Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) widerwillig eine Liste veröffentlicht, die Informationen über bewilligte Exporte von Dual-Use-Gütern und deren Bestimmungsländern beinhaltete. Unter Dual-Use-Technologien werden Produkte verstanden, die sowohl für zivile als auch militärische Zwecke verwendet werden können. Konkret handelt es sich in diesem Fall um den Export von IMSI-Catcher, die sich als Basisstationen von Mobilfunkbetreibern ausgeben, um Anrufe, SMS und Metadaten mitschneiden zu können. Diese Geräte werden allerdings überwiegend im Rahmen von polizeilichen Überwachungs- und Zugriffsmaßnahmen verwendet. Der veröffentlichten Liste ist zu entnehmen, dass unter anderem das repressiv regierte Land Äthiopien Empfänger von IMSI-Catchern war. Weiterer Bestimmungsländer der Exporte waren Kuwait, Qatar, Libanon, Indonesien, Litauen und Thailand. Aserbaidschan, Bangladesh, Hongkong, Marokko oder Tunesien erhielten Geräte, um diese zeitweise zu „testen“.
Das heißt: Es handelte sich um Lieferungen für Vorführzwecke. […] «Für definitive Exporte bedarf es eines neuen Gesuchs.» Die Vermutung liegt aber auf der Hand, dass das Seco kaum die Zustimmung verweigert, wenn es Tests zustimmte.
Pikant sei vor allem die Lieferung an Bangladesh. Wir berichteten bereits über die paramilitärische Spezialeinheit Rapid Action Battalion aus dem südasiatischen Land, die einen Ruf als „Todesschwadron“ hat. Deren Vertreter waren in der Vergangenheit zu Besuch in Zürich, um Überwachungstechnologien bei der Firma NeoSoft zu kaufen. In dem Artikel von Tobias Graefer aus dem Tagblatt heißt es weiter:
Das Seco reichte 2014 Strafanzeige gegen die Firma Neosoft ein, weil es sie verdächtigt, in Zürich ohne Erlaubnis Leute der Eliteeinheit RAB aus Bangladesh geschult zu haben. Das Seco will nicht sagen, ob es sich bei der temporären Bewilligung um das RAB handelte. Es habe aber keine definitive Genehmigung für die Ausfuhr von Imsi-Catchern für das Land erteilt.
Der Artikel von Tobias Graefer aus dem Tagblatt ist hier abzurufen.
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: Bericht: Schweizer Firma NeoSoft soll IMSI-Catcher an Todesschwadronen aus Bangladesch verkaufen (Updates)
Mitglieder des Rapid Action Battalion. : Bericht: Schweizer Firma NeoSoft soll IMSI-Catcher an Todesschwadronen aus Bangladesch verkaufen (Updates) Eine paramilitärische Spezialeinheit aus Bangladesch war letzte Woche in Zürich, um Überwachungstechnologie aus der Schweiz zu kaufen. Das berichtet die linke Wochenzeitung WOZ nach eigener Recherche. Demnach ging die Firma NeoSoft auf das Angebot ein, das bereits im April bekannt wurde.