Ägypten
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: Die niederländische Firma Fox-IT war auf dem Überwachungsmarkt im Nahen Osten aktiv
Internet war wichtig für die Arabellion - und attraktives Ziel für Regierungen. : Die niederländische Firma Fox-IT war auf dem Überwachungsmarkt im Nahen Osten aktiv Fox-IT stellt Überwachungstechnologie her, mit der sich Internetverkehr in Echtzeit abhören lässt. Die niederländische Firma bestreitet, Geschäfte mit Diktaturen zu machen. Original-Dokumente zeigen jetzt: Ein wichtiger Markt für Fox-IT war der Nahe Osten – im Vorfeld des Arabischen Frühlings.
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: LGBTQ: Tinder zeigt ab jetzt in 69 Ländern Reisewarnungen an
: LGBTQ: Tinder zeigt ab jetzt in 69 Ländern Reisewarnungen an Mal eben als Schwuler in Uganda tindern? Keine gute Idee. Weil in vielen Ländern Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung kriminalisiert werden, führt die Dating-App Reisewarnungen ein und versteckt die entsprechende Kategorie.
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: Meinungsfreiheit: Fehlt Twitter der Durchblick?
Der verlorene Vogel. Kann Twitter fremdsprachigen Inhalten gerecht werden? : Meinungsfreiheit: Fehlt Twitter der Durchblick? Die Tech-Firmen Apple, Facebook und YouTube schmissen Anfang der Woche den rechten Kommentator Alex Jones von ihren Plattformen – in einer scheinbar konzertierten Aktion. Einzig Twitter lässt Jones gewähren und weiter seine Hassbotschaften und Wutreden senden. Warum das inkonsequent ist, sagt unsere Gastautorin Jillian York.
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: Trotz Interpol-Warnung vor politischer Verfolgung: BKA schreibt Personen weiter zur Fahndung aus
Die chinesische Ehrengarde bei der Eröffnung der Interpol-Generalversammlung 2017 in Peking. : Trotz Interpol-Warnung vor politischer Verfolgung: BKA schreibt Personen weiter zur Fahndung aus Spätestens nach der Festnahme des türkeikritischen Autors Doğan Akhanlı gerieten die Interpol-Fahndungsersuchen in die Kritik. Rückwirkend sollten alle Festnahmeersuchen auf eine mögliche politische Verfolgung überprüft werden. Auch deutsche Behörden wollten eingehende Haftbefehle strenger prüfen. Passiert ist seitdem wenig.
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: Tag gegen Internetzensur: Verbotene Texte als Popsongs
10 zensierte Texte werden zu 10 unzensierten Popsongs: Die Aktion "Uncensored Playlist" anlässlich des Welttagges gegen Internetzensur. : Tag gegen Internetzensur: Verbotene Texte als Popsongs Medienfreiheit ist in autoritären Regimen kaum vorhanden – Musik-Streamingdienste schon. Mit einer kreativen Aktion will „Reporter ohne Grenzen“ heute die Zensur in Ländern wie China, Ägypten und Usbekistan umgehen.
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: Gegen das Vergessen: Bürgerjournalisten bringen Arabischen Frühling ins Netz
Zivilisten filmen die Ereignisse um den Tahrir-Platz. Das Videomaterial kann zu einer objektiveren Darstellung der ägyptischen Revolution beitragen. : Gegen das Vergessen: Bürgerjournalisten bringen Arabischen Frühling ins Netz 858 Stunden Videomaterial zur ägyptischen Revolution hat das Mosireen-Kollektiv veröffentlicht. Erschreckende, teils bisher nicht veröffentlichte, Bilder aus den Jahren 2011 bis 2013 zeigen den Protest der Zivilbevölkerung und die dagegen gerichtete staatliche Gewalt. Der Zusammenschluss von Bürgerjournalisten aus Kairo bespielt seit 2011 einen der bekanntesten ägyptischen Youtube-Kanäle. In der neuen Online-Datenbank stecken jahrelange Arbeit und […]
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: Twitter sperrt Account des ägyptischen Menschenrechtlers Wael Abbas
Der Blogger und Menschenrechtsaktivist Wael Abbas. (Archivbild) : Twitter sperrt Account des ägyptischen Menschenrechtlers Wael Abbas Twitter hat den Menschenrechtler und einen bekannten Chronisten der ägyptischen Revolution gesperrt – wegen Hate Speech. Was das Unternehmen dem Aktivisten genau vorwirft und ob das autoritäre ägyptische Regime Druck auf Twitter ausgeübt hat, ist nicht bekannt.
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: Berufung gescheitert: Ägyptischer Blogger Alaa Abd El-Fattah bleibt in Haft
Wer dieses Bild vom ägyptischen Präsidenten Sisi in sozialen Netzwerken teilt, kann in Ägypten derzeit im Gefängnis landen. : Berufung gescheitert: Ägyptischer Blogger Alaa Abd El-Fattah bleibt in Haft Der ägyptische Blogger, Programmierer und Aktivist Alaa Abd El-Fattah sitzt nun schon seit dreieinhalb Jahren im Gefängnis. Er war 2014 wegen Verstößen gegen das Demonstrationsrecht zunächst zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Im folgenden Jahr wurde die Strafe nach erneuter Verhandlung auf fünf Jahre reduziert. Bei der heute verhandelten Berufung wurde die fünfjahrige Haftstrafe bestätigt. […]
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: BKA sagt Lehrgang zu Internetbeobachtung in Ägypten ab, baut Kooperation aber weiter aus
Die ägyptische Polizei ist berüchtigt für ihre gewaltvollen Übergriffe. (Archivbild) : BKA sagt Lehrgang zu Internetbeobachtung in Ägypten ab, baut Kooperation aber weiter aus In einem neuen Sicherheitsabkommen arbeiten deutsche und ägyptische Polizeien und Geheimdienste eng zusammen. Hinzu kommen Lehrgänge und Arbeitsbesuche zur „Terrorismus-/Extremismusbekämpfung“. Einer der geplanten Workshops wurde nun abgesagt. Die übrige Zusammenarbeit ist davon nicht beeinträchtigt.
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: Sexuelle Diskriminierung und Verhaftungen in Ägypten: „Bundesregierung ist mitschuldig“
Regenbogenfahnen während eines Konzerts der libanesischen Band Mashrou' Leila in Kairo. : Sexuelle Diskriminierung und Verhaftungen in Ägypten: „Bundesregierung ist mitschuldig“ Wegen des Vorwurfs der Homosexualität oder Sympathien für die LGBTQI-Bewegung hat die ägyptische Polizei in den vergangenen Tagen mehr als 50 Personen festgenommen. Betroffene wurden über Fake-Verabredungen mit Dating-Apps aufgespürt. Mit einem Polizeivertrag unterstützt das BKA die Sicherheitsbehörden in Ägypten. Wir haben den Aktivisten und Filmemacher Leil-Zahra Mortada zum Thema interviewt.
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: Nach Zeigen der Regenbogenflagge: Social-Media-Ermittlungen bei Verhaftungswelle in Ägypten
: Nach Zeigen der Regenbogenflagge: Social-Media-Ermittlungen bei Verhaftungswelle in Ägypten Mindestens 34 Menschen sind in Ägypten festgenommen worden, nachdem einige Personen auf einem Konzert von Mashrou’ Leila am 22. September die Regenbogenfahne, das Symbol der LGBTIQ-Bewegung, gezeigt haben. Die Verhaftungen gehen auf Auswertungen der Behörden in sozialen Medien und in Dating-Apps zurück. Wie die New York Times berichtet, eskalierte der bekannte Fernsehmoderator Ahmed Moussa die öffentliche […]
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: Deutschlandfunk über Netzsperren in Ägypten
Hier gibt es nur noch eingeschränkten Zugang: Ein Internet-Café in Kairo, Ägypten (Symbolbild). : Deutschlandfunk über Netzsperren in Ägypten Anlässlich der Sperre von Quantara.de, einem Portal der Deutschen Welle für die „islamische Welt“, befasst sich der Deutschlandfunk mit den Netzsperren in Ägypten. Seit Mai 2017 sind 138 Medien-Webseiten nicht mehr aus Ägypten erreichbar, darunter der in Katar ansässige Sender Al-Jazeera und das unabhängige Nachrichtenportal Mada Masr aus Kairo. ARD-Korrespondent Jürgen Stryjak berichtet aus Kairo […]
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: Ägypten sperrt 21 Nachrichtenseiten
Hier gibt es nur noch eingeschränkten Zugang: Ein Internet-Café in Kairo, Ägypten (Symbolbild). : Ägypten sperrt 21 Nachrichtenseiten Die ägyptischen Behörden haben am Mittwoch den Zugang zu 21 Nachrichtenseiten gesperrt, darunter den in Katar ansässigen Sender Al-Jazeera und das unabhängige Nachrichtenportal Mada Masr aus Kairo. Grund dafür sei, dass die Webseiten zu Terrorismus aufrufen würden und von den Muslimbrüdern finanziert sein, schreiben ägyptische Medien mit Bezug auf das zuständige Innenministerium. Zuvor hatten Saudi-Arabien, […]
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: Ägypten: Ausgefeilte Hacking-Angriffe auf Menschenrechtler
Demonstration gegen Mubarak in der ägyptischen Hauptstadt Kairo im Frühjahr 2011. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a> via <a href="https://www.flickr.com/photos/darkroomproductions/5410376035/">Dan H/flickr</a> : Ägypten: Ausgefeilte Hacking-Angriffe auf Menschenrechtler Unbekannte Hacker versuchen seit letztem November, in die Online-Accounts von Dutzenden ägyptischen Menschenrechtsaktivisten einzubrechen. Das berichten Forscher des kanadischen Citizenlab der Universität Toronto in einem neuen Bericht. Über Wochen hinweg hätten die Menschenrechtler E‑Mails mit gefälschten Links erhalten, mit denen die Unbekannten versuchten, ihre Login-Daten zu Online-Plattformen auszuspähen. Das Citizenlab entdeckte mindestens 92 E‑Mails der […]
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: Libysches Militär soll an europäische Überwachungssysteme angeschlossen werden
Seenotrettung im Mittelmeer. Zukünftig soll die libysche Küstenwache dafür sorgen, dass MigrantInnen bereits in den Hoheitsgewässern aufgegriffen und ans Festland zurückgebracht werden. (Bild: EUNAVFORMED) : Libysches Militär soll an europäische Überwachungssysteme angeschlossen werden Unter dem niedlichen Namen „Seepferdchen“ errichten EU-Mitgliedstaaten ein Netzwerk zur Kommunikation von Militärs und Grenzpolizeien auf dem Mittelmeer. Auch Libyen, Ägypten, Algerien und Tunesien sollen dort mitmachen. Durch die Hintertür würden sie dann auch am Überwachungssystem EUROSUR teilnehmen.
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: Messenger-App Signal umgeht Sperre in Ägypten
Fast jede Wand hat Löcher, fast jeder Zensurmaßnahme lässt sich ausweichen. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/87XEbsqrMBM/">Morgana Bartolomei</a> : Messenger-App Signal umgeht Sperre in Ägypten Nach nur wenigen Tagen scheint die Sperre des Krypto-Messengers Signal in Ägypten beseitigt zu sein. Ein Update der App nutzt eine Technik, mit der sich der netzwerkseitigen Blockierung ausweichen lässt. Künftige Versionen sollen Zensurmaßnahmen automatisch erkennen und umgehen können.
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: Ägypten blockiert den Krypto-Messenger Signal
Das ägyptische Regime blockiert seit dem Wochenende den verschlüsselnden Messenger-Dienst Signal. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/8bqtrJNDgeY/">Baher Khairy</a> : Ägypten blockiert den Krypto-Messenger Signal Seit dem Wochenende berichten ägyptische Nutzer der verschlüsselnden Messenger-App Signal, nicht mehr darüber kommunizieren zu können. Nun hat das Unternehmen bestätigt, dass der Dienst offenbar auf Netzwerkebene blockiert wird. Man arbeite bereits an Techniken, um die Netzsperren zu umgehen.
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: BKA schult Geheimdienste in Ägypten zu Verfolgung von „Extremismus“ im Internet
: BKA schult Geheimdienste in Ägypten zu Verfolgung von „Extremismus“ im Internet Trotz Verfolgung der Opposition, Misshandlungen, Folter und Todesurteilen baut das BMI die Zusammenarbeit mit Ägypten aus. Das BKA arbeitet dazu mit zwei berüchtigten Geheimdiensten zusammen. Im Fokus stehen „Extremismus“ und „Terrorismus“, zwei Etiketten, wegen denen auch Tausende gemäßigte Muslimbrüder im Gefängnis sitzen.