Netzpolitik
Netzpolitik hauptsächlich in Deutschland, aber auch international. Kernthema dieses Blogs.
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: RIPE-Meeting diskutiert Vorratsdatenspeicherung mit Wiefelspütz
: RIPE-Meeting diskutiert Vorratsdatenspeicherung mit Wiefelspütz Zum Abschluss der RIPE-Tagung in Berlin diskutiert am kommenden Freitag (9. Mai) die Internet Society, German Chapter e.V. zusammen mit Dieter Wiefelspütz (SPD, Innenpolitischer Sprecher), Vertretern des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und Mitgliedern der ISOC über die Vorratsdatenspeicherung sowie die Onlinedurchsuchung.
Los geht’s ab 14h im Hotel Palace (nahe Gedächtniskirche). Um Anmeldung mit dem Betreff „Anmeldung“ an info@isoc.de wird gebeten.
Hier die das Tagesprogramm als PDF.
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: Weitere Links
: Weitere Links Heise: Datenschützer kritisiert zentrale Erfassung von Eltern- und Kind-Daten.
Sachsen-Anhalts Datenschutzbeauftragter Harald von Bose hat die Pläne der Landesregierung für verbindliche Vorsorgeuntersuchungen für Kinder kritisiert. Die angestrebte Erfassung aller Daten von Kindern und Eltern bei einer zentralen Stelle sei verfassungsrechtlich bedenklich, sagte er. Es sei „höchst problematisch“, alle Eltern unter Generalverdacht zu stellen, um einige wenige Fälle von Gefährdung des Kindeswohls zu entdecken. „Ich glaube nicht, dass das rechtlich haltbar ist.“ Besser als eine „Totalerfassung“ sei eine Verbesserung des bestehenden Netzwerks von konkreten Hilfsangeboten für Kinder und Eltern.
Heise: Zehn Wiener Schulen wollen Videoüberwachung.
Zehn Wiener Schulen haben bei der österreichischen Datenschutzkommission um eine Genehmigung für den Einsatz von Videoüberwachung angesucht. Dies berichten österreichische Medien. Einige andere Schulen setzen Videoüberwachung demnach bereits ohne Genehmigung und damit rechtswidrig ein. Während die ÖVP-Vorfeldorganisation Wiener Schülerunion dafür ist, spricht sich die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) dagegen aus.
Golem: Studie: 95 Prozent der jungen Briten kopieren daheim Musik
Die Verwertungsgesellschaft British Music Rights (BMR) hatte eine Studie zum Kopierverhalten unter jungen Briten in Auftrag gegeben. Durchgeführt wurde die Umfrage unter 1.158 Beteiligten im Alter von 15 bis 24 Jahren von der Universität Hertfordshire. Der Sänger Feargal Sharkey, Vorsitzender der Verwertungsgesellschaft British Music Rights (BMR), war nach eigener Aussage von den Ergebnissen der Studie schwer beeindruckt. Die Zeitung The Guardian zitiert ihn mit den Worten: „Jemand, der [wie ich] 30 Jahre in der Musikindustrie verbracht hat, weiß instinktiv, was so vor sich geht. Aber wenn man dann an seinem Computer sitzt und dort liest, dass 95 Prozent aller Leute zuhause Musik kopieren, dann denkt man plötzlich ‚ach Du Scheiße!’ “ Die vollständigen Ergebnisse der Studie sollen noch in diesem Monat veröffentlicht werden.
Na, als ob vor Einführung des Internets niemand zuhause kopiert hätte…
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: Transatlantisches Gipfeltreffen der Verbraucherorganisationen
: Transatlantisches Gipfeltreffen der Verbraucherorganisationen In Washington tagt ab heute der Trans-Atlantische Verbraucherdialog (TACD), ein Zusammenschluss aus mehr als 60 Verbraucherschutzverbänden aus Europa und den USA. Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat dazu eine Pressemitteilung herausgegeben: Transatlantisches Gipfeltreffen der Verbraucherorganisationen.
Schwerpunktthema des diesjährigen Gipfeltreffens ist der digitale Verbraucherschutz. Geplant ist die Verabschiedung einer unter der Federführung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes erarbeiteten ‚Charta der Verbraucherrechte in der Digitalen Welt’. „Bislang verfügen Verbraucher im Internet nur über eingeschränkte Rechte“, sagt Gerd Billen. „Die Charta benennt nun die Rechte in der digitalen Welt, die essentiell für die Verbraucher sind.“ Wesentliche Bestandteile des in der Charta enthaltenen Forderungskatalogs an Regierungen und Wirtschaft sind:
* Die Verpflichtung von Netzbetreibern und Internet-Zugangsprovidern zur Netzneutralität. Damit soll verhindert werden, dass die Netzbetreiber den Zugang zu legalen Internetdiensten kontrollieren und für Dritte durch zu hohe Nutzungsentgelte blockieren.
* Ein Recht auf Zugang zu digitalen Medien und Informationen. Dieses Recht soll Grenzen für Kopierschutzsysteme (DRM-Systeme) ziehen, die Sicherheitskopien verhindern oder die Funktion und Sicherheit von Hard- und Software des Nutzers beeinträchtigen.
* Ein Recht auf Datenschutz und ‑sicherheit auf hohem Niveau. Damit soll der Entwicklung Einhalt geboten werden, dass personenbezogene und sensible Daten der Nutzer immer mehr zu einer für die Wirtschaft ökonomisch verwertbaren Ware werden.
* Ein Verbot der Koppelung der Zugangsberechtigung zu gewünschten Internetdiensten an die vorherige Einwilligung in die Verwendung nutzerbezogener Daten – zum Beispiel für Werbe- und Marketingzwecke. -
: Nachrichtenüberblick vom 28.03.2008
: Nachrichtenüberblick vom 28.03.2008 Heise: Neue Urteile zum Abmahnungsmissbrauch.
The Register: Comcast admits it can do the impossible.
Heise: Europarat fordert Transparenz bei Internetfiltern.
Washington Post: Obama Rewriting Rules for Raising Campaign Money Online.
R‑Archiv: Amir Farshad Ebrahimi verhaftet.
Heise: WIPO: Mehr Streit um Domainnamen.
Heise: BKA: Internet-Täter spähen umfassend private Daten aus. -
: Nachrichtenüberblick vom 19.03.2008
: Nachrichtenüberblick vom 19.03.2008 Spiegel: 45 Gigabyte im Jahr – Menschen produzieren riesigen digitalen Schatten.
P2P-Blog: IFPI: Don’t hire young people …
Deutsche Welle: Tibet 2.0 – Blogger berichten aus dem Krisengebiet.
Berliner Zeitung: Die große Mauer.YouTube and the rise of geolocational filtering.
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11/2008): Auslandsmedien.
Golem: Italien: Logistep darf P2P-Nutzer nicht überwachen.
Heise: Zehn Jahre gesetzliche Informationsfreiheit in deutschen Landen.
Süddeutsche Zeitung: Das Verfassungsgericht zieht die Notbremse.
Torrentfreak: The Pirate Bay to BBC: We Don’t Want To Be Information Slaves.
Taz: Die hohe Schule der Internetzensur. Tibet? Kein Treffer.
Washington Post: China Tries Online Human Rights Activist on Charges of Inciting Subversion. -
: Nachrichtenüberblick vom 14. März 2008
: Nachrichtenüberblick vom 14. März 2008 Taz: Cyberpunk-Autor Willam Gibson – „Obama predigt Transzendenz“.
ars.technica: $5 a month for legal P2P could happen sooner than you think.
Heise: Bundesregierung sieht Sperrungsverfügungen gegen Provider als „ultima ratio“ .
Spiegel: Die Dickbrettbohrer.
Kommersant: Blog Case Goes to Court
Spiegel: Darf man das?
Freitag: Ach Schadzii, du bist so tolliii!
Zeit: Vom Ende der Gleichheit. -
: Noch drei Wochen bis zur re:publica’08 – Die kritische Masse
: Noch drei Wochen bis zur re:publica’08 – Die kritische Masse Einen Grossteil meiner Zeit-Ressourcen verschlingt gerade die Vorbereitung der „re:publica’08 – Die kritische Masse“. Die Konferenz über „Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft“ findet zum zweiten mal vom 2.–4. April in der Kalkscheune in Berlin statt. Auf das Programm, welches mittlerweile ein spätes Beta-Stadium erreicht hat, bin ich etwas stolz: Es wird mehr als 100 Workshops, Diskussionen und Vorträge zu den unterschiedlichsten Facetten der digitalen Gesellschaft geben. Und damit ist es auch eine Netzpolitik-Konferenz zu den vielfältigen Themen dieses Blogs.
Am Freitag, den 4. April, veranstalten wir im Rahmen der re:publica’08 eine Sub-Konferenz zu „Video-Blogs“ in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen von bewegten Bildern im Netz auf Kultur, Politik und Gesellschaft. Aber es gibt noch viele andere spannende Highlights im Program: Zum ersten Mal wird sich das Miro-Projekt in Deutschland mit einer Keynote über „Open Video, Open Society“ präsentieren. Die Eröffnungs-Keynote wird Professor Viktor Mayer-Schönberger von der Harvard-University über „Nützliches Vergessen – Informationsökologie im digitalen Zeitalter“ halten. Und eigentlich müsste man noch viel mehr Programmpunkte ankündigen. Das mache ich dann die kommenden drei Wochen im re:publica-Blog.
Wenn man eine so grosse drei-tägige Konferenz organisiert, wo mehr als 800 Menschen erwartet werden, liegt man manchmal Abends wach im Bett und fragt sich: Haben wir auch an alles gedacht? Wird das alles so klappen, wie geplant? Können wir die hohen Erwartungen überhaupt erfüllen? An anderen Abenden schlafe ich dafür gut und entspannt ein und denke mir: Das wird schon klappen. Und es macht auch einen riesen Spass. Ich freu mich schon.
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: Nachrichtenüberblick vom 11. März 2008
: Nachrichtenüberblick vom 11. März 2008 Tagesschau.de: Interview zum Karlsruher Urteil – „Die Kennzeichenerfassung kommt trotzdem“.
EU-Kommission: Grünes Licht für Europäisches Innovations- und Technologieinstitut.
Pro-Linux: Europäische Unternehmen fordern mehr offene Standards.
Heise: Ausmaß der Cyber-Attacke auf das Pentagon größer als bisher bekannt.
Sunlight Foundation: Case Study. Why Transparency is a Good Thing.
New York Times: Cyber-Rebels in Cuba Defy State’s Limits.
Heise: Zustimmung im Bundesrat zum Anti-Pirateriekurs Brüssels.
Golem: Freier Flash-Player als Beta.
Lawblog: Provider liefert falsche Daten ans BKA. -
: Neue Förderrunde bei der Stiftung bridge
: Neue Förderrunde bei der Stiftung bridge Die stiftung bridge fördert dieses Jahr wieder mit 15.000 Euro Personen, Gruppen bzw. Organisationen, die zum Themenfeld Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft arbeiten. Am 15. April ist Einsendeschluss für die jährliche Förderrunde.
Die Stiftung bridge fördert Projekte, das heisst mittel und langfristige Kampagnen von Organisationen, die für politischen Wandel eintreten. In besonderen Fällen fördert die Stiftung bridge auch die Gründung neuer Organisationen. Geförderte Projekte können regional, bundesweit, im In- oder Ausland oder international angelegt sein. Fördergelder werden besonders in Fällen hoher Bedürftigkeit vergeben. Diese kann vor allem dann gegeben sein, wenn die Inhalte des Projektes eine Förderung aus anderen Quellen unwahrscheinlich machen. Zur Erfüllung ihres Auftrags vergibt die Stiftung bridge jedes Jahr Fördermittel an eine oder mehrere Personen, Gruppen bzw. Organisationen, die zum Themenfeld Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft arbeiten. Nachdem alle Anträge für die jeweilige Förderrunde vorliegen gibt der Beirat der Stifter und Stifterinnen eine Förderempfehlung an den Stiftungsrat, welcher endgültig über die zu fördernden Projekte entscheidet.
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: Viel Spass mit Kabel Deutschland
: Viel Spass mit Kabel Deutschland Der Internetprovider Kabel Deutschland bremst in vielen Gegenden in den Abendstunden Bittorrent aus und verletzt damit die Netzneutralität. Dies berichtet Janko Röttgers bei Focus-Online: Internetanbieter bremst Tauschbörsen aus.
Gegenüber FOCUS Online bestätigte Kabel Deutschland diese Eingriffe zumindest indirekt. „Die von Ihnen geschilderten Fälle sind in der Grundgesamtheit unserer Kunden Einzelfälle, da die überwiegende Mehrheit unserer Kunden keine Tauschbörsen nutzt“, so ein Firmensprecher. Kabel Deutschland bemühe sich auch in den Abendstunden mit hoher Netznutzung um Bandbreitengerechtigkeit. „Die Kapazität wird gerecht auf alle Nutzer verteilt.“ Mit anderen Worten: Wer Tauschbörsen nutzt und damit mehr Bandbreite als andere verbraucht, wird abends verlangsamt.
Um 18:00h wird das Internet dann bis Mitternacht langsam. Zumindest was Bittorrent-Verkehr betrifft. Die Werbung verspricht Downloadraten von bis zu 30MBs. Wer sich also die neueste Linux-Distribution herunterladen möchte, sollte dies bei Kabel-Deutschland zu anderen Zeiten machen.
Als Kunde würde ich mir da verarscht vorkommen und mir einen alternativen Provider suchen.
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: Nachrichtenüberblick vom 3.3.2008
: Nachrichtenüberblick vom 3.3.2008 Irgendwas ist ja immer: Sonntag Nachmittags
MusikVideo
Nicorola: Gratis-Album: The Charlatans – “You Cross My Path”.
ars technica: Advocacy groups bash Comcast’s „technical-sounding nonsense“.
Faz: Die Internet-Offensive von Harvard – Wir wollen unseren geistigen Reichtum teilen
Glück auf: Mp3-Blogs retten die Musikindustrie.
Heise: Europäischer Datenschützer vermisst „Masterplan“ bei Sicherheitsprojekten .
Golem: Frequenzwechsel: Wenn in NRW der Bildschirm dunkel bleibt. -
: Nachrichtenüberblick vom 28.2.2008
: Nachrichtenüberblick vom 28.2.2008 Golem: Für den Futurologen Ray Kurzweil sind virtuelle Welten real.
Berliner Morgenpost: Drei Jahre Haft für falschen Facebook-Prinzen.
ars technica: EU may begin treating ‚Net censorship as a trade barrier.
Gulli: Netzzensur hemmt Freihandel – ergo, abschaffen.
Heise: Richter halten Kontrolle von heimlichen Online-Durchsuchungen für illusorisch.
IHT: Japan seeking to govern top news Web sites.
Golem: Chinesische Dissidenten klagen gegen Yahoo.
EFF: A New Digital Right?
Heise: Medienindustrie instrumentalisiert Strafverfolger.
Pro-Linux: Berliner Polizei setzt auf Linux.
Telemedicus: Das IT-Grundrecht im Detail. -
: Nachrichtenüberblick 26.2.2008
: Nachrichtenüberblick 26.2.2008 Wired-Blog: U.S. Spies Want to Find Terrorists in World of Warcraft.
Heise: Datenschützer beklagt schlechtes Klima für seine Arbeit.
Inquirer: Kanada warnt Soldaten vor Facebook.
Telepolis: Staatsferne und Tabubereiche.
Heise: Apple stoppt DRM-Entfesselung.
Inquirer: US-Gericht: Ein P2P-Ordner genügt nicht zur Verurteilung.
Futurezone: Creative-Commons-Musikplattform startet.
Wired: Free! Why $0.00 Is the Future of Business.
HR-Online: Ronellenfitsch spricht von „Sauerei!“ -
: Nachrichtenüberblick 25.2.2008
: Nachrichtenüberblick 25.2.2008 Heise: Britische Regierung setzt Provider wegen Filesharing unter Druck
Spreeblick: Möchten Sie diese CD mit oder ohne Crack?
Tagesschau: Was passiert, wenn Schwarz-Grün kommt? Kleine Revolution, große Folgen
Heise: FOSDEM 2008: Der Basar 2.0 brummt.
Eco: Provider sind keine Internetkontrolleure.
Deutschlandradio: Schimpfen hilft – Was Hotlines schon vor dem Service-Gespräch vom Anrufer wissen.
Guardian: „Intellectual property“ is a silly euphemism.
Zoomer: Staaten wehren sich gegen Kritik im Netz.
Netzeitung: Politische Weblogs: Netzaffinität allein reicht nicht. -
: Nachrichtenüberblick 21.2.2008
: Nachrichtenüberblick 21.2.2008 ars.technica: Lessig wants to build a „creative commons in Congress“.
Heise: Und noch eine Klage gegen The Pirate Bay.
NYT: Sorry, Boys, This Is Our Domain.
Sydney Morning herald: War on music piracy.
Futurezone: Mehr Demokratie für die ICANN.
Heise: Generalsekretär des Anti-Piraterie-Verbandes AEPOC unter Piraterie-Verdacht.
EFF: Open Source Advocate, Canadian Copyfighter, and AT&T Whistleblower Win Pioneer Awards.
Creative Commons: Approved for Free Cultural Works.
ORF: Fenster in eine andere Welt. -
: Nachrichtenüberblick vom 20.2.2008
: Nachrichtenüberblick vom 20.2.2008 Pro-Linux: Neue Studie der EU über Open Source in Entwicklungsländern.
Telepolis: Schweizer Bank geht gegen Whistleblower-Seite vor.
Taz: Hacker erfindet Kopierschutz-Killer.
Futurezone: Musikwirtschaft umgarnt Provider.
Heise: Bürgerrechtler: Finnische Internetzensur schießt übers Ziel hinaus.
Heise: Harvard-Fakultät schafft offenen Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten.
Umgebungsgedanken: Podiumsdiskussion über Korruption.
Blogpiloten: Was weiß Facebook über dich?
Zeit: Obama online, Ole offline.
Heise: FBI saugte versehentlich E‑Mails einer ganzen Domain ab.
Zeit: „Danke für den Spam!“ -
: „Kasseler Vision“ des AK Vorratsdatenspeicherung
: „Kasseler Vision“ des AK Vorratsdatenspeicherung Der Strategiekongress des AK Vorrat am Wochenende in Kassel war ein voller Erfolg, nach allem was man bisher hört (ich konnte leider nicht teilnehmen, weil ich schon länger zu einer Konferenz nach Kanada eingeladen war). Es gibt eine Reihe neuer Ideen für Aktionen und eine noch bessere Zusammenarbeit nach innen und außen, und alle Beteiligten berichten von unglaublicher Energie und gemeinsamem Willen, hier noch mehr zu bewegen. Die ausführlichen Berichte tröpfeln erst langsam ein, weil wohl alle erstmal ihr Schlafdefizit kompensieren müssen.
Ein konkretes Ergebnis war schon vor Ort die
Kasseler Vision
Auf dem ersten Bundeskongress des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung, 8.–10.02.2008, trafen sich verschiedenste Aktivisten und Organisationen, die schon seit längerer Zeit im Kampf gegen die Vorratsdatenspeicherung gemeinsam aktiv sind.
Wir haben uns dazu entschlossen, noch stärker vom Reagieren auf Einschränkungen unserer Grundrechte zum Agieren überzugehen, für eine Kultur, welche die Privatsphäre der Menschen unbedingt achtet.
Die Souveränität des Menschen über seine Daten ist Voraussetzung für die Wahrnehmung seiner Freiheit.
Unsere Vision ist eine Kultur, in der die Privatsphäre wieder als eines der wertvollsten Güter angesehen wird.
Der Schutz persönlicher Daten ist in unserer modernen Welt unverzichtbar für die Integrität und Eigenständigkeit der Persönlichkeit eines jeden
Menschen.Deshalb ist für uns der Schutz persönlicher Daten ebenso wichtig wie der Schutz der körperlichen Unversehrtheit.
Man muss sich das nochmal vor Augen halten: Der AK Vorrat hat in den zwei Jahren seit seiner Gründung die größe Verfassungsbeschwerde aller Zeiten auf die Beine gestellt, eine Großdemo in Berlin organisiert, das Netzwerk „Freiheitsredner“ sowie ca. 60 Ortsgruppen aufgebaut, massenhaft Pressearbeit gemacht und hunderte lokaler Aktionen durchgeführt – und das alles überwiegend durch Online-Koordination! Der Bundeskongress war das erste Mal, dass man sich außerhalb von konkreten Aktionen in großer Runde getroffen hat, um in Ruhe über die weitere Arbeit zu reden. Wer auch nur ein wenig Erfahrung mit offline-Treffen hat, kann sich vorstellen, was das an zusätzlicher Energie und gemeinsamer Vertrauensbasis erzeugt hat.
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: Nachrichtenüberblick vom 6.2.2008
: Nachrichtenüberblick vom 6.2.2008 Golem: USA: Breite Koalition gegen PRO-IP-Gesetz
Bibliothekare, Wirtschaftsverbände und Bürgerrechtsorganisationen haben in den USA gemeinsam eine Erklärung veröffentlicht, in der sie den Gesetzentwurf zum PRO-IP-Gesetz ablehnen. Die darin vorgesehenen höheren Strafgebühren für Urheberrechtsverletzungen seien unbegründet und schädlich.
Heise: Kennedy: Müssen US-Bürger sterben, damit Telcos straffrei bleiben?
Der demokratische US-Senator Ted Kennedy antwortet mit harschen Worten auf die jüngste Veto-Drohung der US-Regierung gegen eine Reform des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA). Der Präsident habe mehrmals gesagt, das Leben von US-Bürgern sei gefährdet, wenn der FISA nicht grundlegend reformiert wird. Er habe aber erneut sein Veto gegen eine Reform angedroht, wenn sie keine rückwirkende Straffreiheit für Überwachungshelfer enthalte, schreibt Kennedy in einer Stellungnahme. „Wenn wir den Präsidenten beim Wort nehmen, ist er dazu bereit, Amerikaner sterben zu lassen, um Telecom-Unternehmen zu schützen.“ Bush habe erneut gezeigt, dass er keinerlei Interesse an einem Dialog habe.
Heise: Bayern will Chefermittler zum internationalen Schutz geistigen Eigentums
Die bayerische Staatsregierung fordert über den Bundesrat eine Stärkung der Durchsetzung von Immaterialgüterrechten in Drittstaaten. Kern eines Entschließungsantrags (PDF-Datei), über den die Länderchefs bei ihrer Plenarsitzung in anderthalb Wochen entscheiden sollen, ist die Bitte an die Bundesregierung, einen „Beauftragten für den internationalen Schutz geistigen Eigentums“ einzusetzen. Als Vorbild dient den Bayern die US-amerikanische Instanz eines „Coordinator of Intellectual Property Enforcement“, die die US-Regierung erstmals im Juli 2005 beim Wirtschaftsministerium besetzte. Zu dessen Aufgaben gehört es vor allem, das Copyright-System auch in Entwicklungsländern durchzusetzen.
Taz: Musikindustrie erwirkt Internet-Zensur – Gericht stoppt Pirate Bay
Ein dänischer Internetprovider muss per Gerichtsbeschluss den Zugang zu Pirate Bay jetzt blockieren. Die Plattenindustrie freut sich – und die Piraten geben Umgehungshinweise.
Slyck: The Pirate Bay Cache Blocked in Denmark
The International Federation of the Phonographic Industry, or IFPI for short, appears to be taking on much of the public spotlight in the global war on Internet piracy. Their effort is making some progress, as the UK based BitTorrent indexing site OinK was eliminated in conjunction with the BPI. But there remains one significant stronghold: the Swedish BitTorrent tracker, The Pirate Bay.
Heise: Datenschutz-Beirat fürs Weiße Haus bleibt unbesetzt
Die US-Regierung hat es verabsäumt, Kandidaten für eine erst 2006 ins Leben gerufene Kommission zum Schutz der Privatsphäre und der Bürgerrechte zu benennen. Das direkt dem Weißen Haus angegliederte so genannte Privacy & Civil Liberties Oversight Board soll eigentlich dafür sorgen, dass der Datenschutz im viel beschworenen Kampf gegen den Terror nicht gänzlich untergeht. US-Präsident George W. Bush und seine Mitarbeiter scheinen dem Gremium aber keinen großen Wert beizumessen. Laut einem Bericht des Online-Magazins Wired sind die Stühle der Kommission nach den ausgebliebenen Vorschlägen zur Neubesetzung seit dem 30. Januar leer, während im US-Kongress gleichzeitig heftig über die Neufassung der Befugnisse von Sicherheitsbehörden zum Abhören der internationalen Kommunikation zur Terrrorabwehr debattiert wird.
Heute im Bundestag: Grüne: Informationsfreiheitsgesetz hat sich in der Praxis nicht bewährt
Berlin: (hib/MAP) Zwei Jahre, nachdem das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) verabschiedet wurde, habe es sich in der Praxis nicht bewährt, heißt es in einer Kleinen Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (16/7876). Das IFG gibt jeder Person grundsätzlich ein Auskunfts- beziehungsweise Akteneinsichtsrecht bei allen Bundesministerien, Bundesbehörden und Bundeseinrichtungen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen. Mit dem Gesetz sei der alte Grundsatz der Amtsverschwiegenheit abgeschafft worden und an seine Stelle das Öffentlichkeitsprinzip getreten. Eine Kultur der Transparenz habe sich allerdings nicht überall durchgesetzt, so die Grünen. In vielen Fällen werde eher restriktiv als bürgernah auf die Anfragen reagiert, kritisieren die Grünen. Die Bundesregierung habe versäumt, in den vergangenen zwei Jahren die Bürger mit dem neuen Recht vertraut zu machen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte nun von der Regierung unter anderem Informationen darüber, wie viele Anfragen auf der Grundlage des IFG 2007 gestellt wurden und wie vielen stattgegeben wurde.
Tagesschau: Norwegisches Fernsehen wagt Experiment – Im „Piraten-Netz“ durch Skandinavien reisen
Klassische Massenmedien und Tausch-Netzwerke im Internet haben ein gespanntes Verhältnis: Systeme wie BitTorrent oder Kazaa galten lange vornehmlich als Verbreitungswege für Raubkopien und andere illegale Inhalte, werden bestenfalls noch als lästige Konkurrenz angesehen. Das staatliche Fernsehen in Norwegen zeigt nun, wie sich beide Seiten ergänzen und gegenseitig unterstützen können.
Künftig soll die Bundespolizei die Daten aller Schiffspassagiere erhalten. Wer die Daten noch bekommt, ist bisher ungeklärt – ebenso wie die Speicherungsdauer.
Taz: So long, Pornokino!
Im Zeitalter der Internetpornografie kämpft das kleine Sexkino ums Überleben. Sind schmuddeliges Erotikkinos und Videokabinen bald Geschichte?
iCommons: The Business of Free Music.
Uninformation: Thema verfehlt, oder: St. Google und die Webdrachen
Letztes Jahr im Dezember sorgte die Publikation eines Papiers mit dem Titel »Report on dangers and opportunities posed by large search engines, particularly Google« (PDF) für Aufsehen und, besonders wg. der darin angeführten »Google-Wikipedia-Verschwörung«, für Heiterkeit. Autor dieser Studie ist der »Informatik-Doyen« (futurezone) Prof. Herrmann Maurer von der TU Graz. Auf der Learntec 2008, die gerade hier in Karlsruhe statt findet, kam es am Abend zu einer Podiumsdiskussion mit dem wunderschönen Titel »St. Google und die Webdrachen« mit, u.a., genau jenem Prof. Maurer. Das musste ich mir natürlich anschauen, es geht doch nichts über die persönliche In-Augenschein-Nahme…
Tagesschau: Details der Volkszählung 2011 vorgestellt – Nur jeder Dritte muss Auskunft geben
Die Vorbereitung der nächsten Volkszählung 2011 geht in ihre konkrete Phase. Bereits ab April werden 80 Millionen Daten aus den Melderegistern und 35 Millionen Daten der Bundesagentur für Arbeit sowie weitere Daten aus dem Register der öffentlichen Arbeitgeber erfasst. Dies teilte die Abteilungsleiterin im Statistischen Bundesamt, Sabine Bechtold, in Berlin mit.
Guardian: Copyright law should distinguish between commercial and cultural uses.
Golem: BBC nutzt Linux in der TV-Produktion
Auf der Konferenz Linux.conf.au hat Stuart Cunningham von der BBC einen Vortrag über Ingex gehalten, eine Software, die die Rundfunkanstalt zur digitalen TV-Produktion entwickelt hat. Auf fehleranfällige Bänder kann so verzichtet werden. Die Software gibt es auch für jeden zum Download.
Golem: Paulo Coelho: Ein anderer Blick auf das Urheberrecht
Bloß nichts umsonst weggeben, ist die Maxime von vielen Rechteverwertern. Denn wenn die Konsumenten Inhalte kostenlos bekommen, kaufen sie sie nicht. Doch das stimmt so nicht, hat der Schriftsteller Paulo Coelho bewiesen: Er stellt seine Bücher ins Netz – und verkauft seither viel mehr.
P2P-Blog: Best-selling author pirates his own books, gets thousands of new readers.
De-Bug: Open über alles
Web 2.0 Kater? Kein Wunder, denn die Pflege der eigenen Netzwerke ist anstrengend genug. Doch was hilft auf der Suche nach dem besseren Web? Alles öffnen? Drei Null? Die Wolke? Mobiles? Semantik?
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: Breite Bündnisse gegen Überwachung
: Breite Bündnisse gegen Überwachung Nach der großen und diversen kleineren bis mittelgroßen Demos des AK Vorrat zeigt sich auch anderswo immer mehr, dass der Widerstand gegen die Überwachung durch alle gesellschaftlichen Schichten geht und mittlerweile fast das gesamte politische Spektrum umfasst. Gestern war zum Beispiel die Freedemo in Regensburg, wo in trauter Eintracht Linke, Grüne, FDP und Jusos zusammen mit dem CCC, pro familia, der Asyl-Initiative und anderen gegen die zunehmende Überwachung demonstrierten.
(Bild mit freundlicher Genehmigung von Die Linke Regensburg)
Trotz kaltem Winterwetter kamen 750 Leute zusammen, was für eine Stadt in dieser Größe schon sehr gut ist. Der Juso-Unterbezirksvorsitzende Fabian Michl sparte dabei auch die eigenen SPD-Genossen nicht von der Kritik aus:
Besonders wir jungen Sozialdemokraten nehmen hier unser gutes Recht wahr, Kritik auch an den Verantwortlichen in der eigenen Partei zu üben. Wir wollen keine Pauschalüberwachung, keinen Generalverdacht und die schrittweise Herbeiführung eines Überwachungsstaats.
Kirchen, Journalisten,Steuerberater und andere sind auch schon seit einer Weile dabei. Wer fehlt da eigentlich noch? Der BDI? Immerhin ist die gesamte Internetwirtschaft gegen die Vorratsdatenspeicherung, und sogar die Wirtschafts-Initiative „no Abuse in internet“ hat vor wenigen Tagen nochmal verkündet, dass nach ihrer Ansicht
„die Aufklärung von per Internet verübten Straftaten durch die massenhafte Speicherung von Verbindungsdaten weiter erschwert wird.“
Und die Autofahrerlobby vom ADAC macht neuerdings öffentlich gegen die Vorratsdatenspeicherung von Autokennzeichen Druck.
Was jetzt ansteht, ist diese breite Anti-Überwachungsbewegung bundesweit und lokal besser zu vernetzen und handlungsfähige Strukturen und Bündnisplattformen zu entwickeln. Gleichzeitig muss die Mitarbeit in den tragenden Gruppen wie dem AK Vorrat weiterhin so offen und unbürokratisch möglich sein wie bisher. Das ist eine besondere Herausforderung, die auch im AK selber seit Wochen für lebhafte Diskussionen sorgt. Am kommenden Wochenende soll darüber auf dem ersten Strategietreffen in Kassel auch mit den Bündnispartnern in Ruhe geredet werden. Auch die nächsten Großdemos werden dort Thema sein. Wer mithelfen will: Es sind noch ein paar Plätze frei.
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: Nachrichtenüberblick 24.1.08
: Nachrichtenüberblick 24.1.08 Heise: Providerurteil als „Schlag gegen den Jugendschutzwahn“ begrüßt.
Tobias Huch und seine Erotikfirma haben im Streit um die Sperrung von Google durch Arcor zwar ihre Klage verloren. Dennoch sieht der streitlustige Unternehmer sein eigentliches Ziel erreicht: „Das ist ein Schlag gegen den Jugendschutzwahn, der in Deutschland rumgeistert.“ Mit der Klarstellung sei die Möglichkeit zur Ausübung von Zensur über den Weg der Internet-Provider im Porno-Bereich nicht mehr gegeben. „Das ist jetzt rechtskräftig – und das ist auch gut so“, erklärte Huch gegenüber heise online. Die noch verbliebene Gelegenheit für eine Klage im Hauptverfahren über den Antrag auf die einstweilige Verfügung hinaus hätte glücklicherweise keinerlei Erfolgsaussichten.
The Register: Hogging the Trough: The EFF Strikes Back
The FCC is to investigate Comcast’s network management practices. Last month here I gave an expert view on how the EFF, and other campaigners who called for an inquiry, don’t understand the problems. Now Peter Eckserley, a copyright academic at the EFF, has responded to my article. Let’s recap the story first. To avoid congestion on its cable network, Comcast uses a technique to throttle uploads for BitTorrent users; BitTorrent downloads continue to proceed smoothly. Net Neutrality campaigners leapt onto the issue, insisting that Comcast’s methods are illegitimate.
Heise: Verwaltungsgericht Köln bestätigt Regulierer-Entscheidung zu VDSL.
Nach einer Mitteilung der Bundesnetzagentur hat das Verwaltungsgericht Köln den Eilantrag der Deutschen Telekom AG gegen die im vergangenen Juni erlassene Verfügung für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung in den wesentlichen Kernpunkten abgelehnt. In dieser Verfügung hatte die Bundesnetzagentur den Ex-Monopolisten dazu verpflichtet, dass er auch Kapazitäten in Leerrohren den Mitbewerbern zur Verfügung stellen muss. Wo in den Leerrohren kein Platz mehr vorhanden ist, muss die Telekom den Zugang zu nicht genutzten Glasfaserleitungen bereitstellen. Auch in den Kabelverzweigern muss die Telekom Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) gewähren.
Heise: Jugendmedienschutz: Selbstkontrolle will nicht an die kurze Leine.
Das Verhältnis von Selbstkontrolleinrichtungen der Wirtschaft und der staatlichen Aufsicht im Jugendmedienschutz bleibt umstritten. Laut Dieter Frey, Rechtsanwalt und einer der Initiatoren des Kölner Forum Medienrecht konzentrieren sich darauf die laufenden Debatten zur Evaluierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV). Das Forum hatte zum Jahresauftakt Vertreter der Länder, der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), der Unternehmen und der Selbstkontrolleinrichtungen zu einer Diskussion über den „Next Generation Jugendmedienschutz“ eingeladen, um über mögliche Nachbesserungen am Staatsvertrag zu sprechen. Mit Jugendmedienschutzprogrammen und der umstrittenen Maßnahme der Sperrverfügungen befassen sich in der kommenden Woche auch zwei Arbeitskreise der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM).
AP: Web addresses are personal info: EU
IP addresses, a string of numbers that identifies a computer, should generally be regarded as personal information, the head of the European Union’s group of data privacy regulators said Monday. Germany’s data protection commissioner Peter Scharr leads the EU group preparing a report on how well the privacy policies of internet search engines operated by Google Inc, Yahoo Inc, Microsoft Corp and others comply with EU privacy law. He told a European Parliament hearing on online data protection that when someone was identified by an IP, or Internet protocol, address „then it has to be regarded as personal data.“
Heise: Europarat fordert Rechte für Terrorverdächtige.
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates, einem weit über die EU hinausreichenden Staatenbund mit 47 Mitgliedsstaaten, hat heute eine Resolution verabschiedet, in der für Personen, die auf einer Terrorliste der Vereinten Nationen stehen, ein minimaler Rechtsschutz gefordert wird. Außerdem sollen die Verdächtigen über die Anschuldigungen informiert werden. Der Terrorismus müsse effizient bekämpft werden, allerdings müssten dabei Gesetze und Menschenrechte beachtet werden. Dabei hätten die UN und die EU eine Vorbildfunktion, heißt es in der Resolution.
