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Linktipps der Redaktion
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: Samstag kann man in Hamburg gegen Überwachung und Vorratsdatenspeicherung demonstrieren
: Samstag kann man in Hamburg gegen Überwachung und Vorratsdatenspeicherung demonstrieren Am kommenden Samstag, den 23.5., kann man in Hamburg gegen Überwachung und die drohende Vorratsdatenspeicherung demonstrieren. Dazu ruft ein Bündnis bestehend aus diversen zivilgesellschaftlichen Gruppen wie CCC, Digiges, DJU, etc. sowie Parteien auf. Start ist um 14 Uhr auf dem Rathausplatz.
Aus dem Aufruf:
Liebe Mitbürger,
demonstriert am Samstag, dem 23. Mai, mit uns für den Schutz unser aller Bürgerrechte. Wir wollen keine Vorratsdatenspeicherung, keine Überwachung des Autoverkehrs durch die PKW-Maut, keine Aufweichung des Datenschutzes in TTIP und keine Massenüberwachung aller Menschen durch Geheimdienste. Wir alle sind freie Bürger und keine verdächtigen Kriminellen!Wir treffen uns auf dem Rathausmarkt. Die Demoroute geht um die Binnenalster. Guy Fawkes Masken sind mit der Polizei abgesprochen und erlaubt als Kunstaktion. Lasst uns eine bunte Demo sein. Verkleidet euch, entstaubt die Halloween-Kostüme. Bringt Schilder und Banner mit. Zeigt eure Kreativität. Lasst uns auffallen! Informiert bitte eure Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen. Gebt ihnen die Gelegenheit sich zu entscheiden, ob sie für ihre Privatsphäre demonstrieren wollen.
Die Demonstration ist eine überparteiliche Aktion und es geht allen Beteiligten um die Sache. Wer mithelfen will im Vorweg, einfach bei uns melden. Es gibt viel zu tun. Wir freuen uns auf euch. Kommt mit, lasst uns für unsere Rechte eintreten.
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: #TTIP: Die Story im Ersten: Wohlstand für alle. Was bringen Freihandelsabkommen?
: #TTIP: Die Story im Ersten: Wohlstand für alle. Was bringen Freihandelsabkommen? In der ARD lief gestern die 45 Minuten lange Dokumentation „Die Story im Ersten: Wohlstand für alle. Was bringen Freihandelsabkommen?“ Diese findet sich das kommende Jahr noch in der Mediathek.
Zwischenzeitlich ist es in aller Munde – das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA, kurz TTIP. Viele neue Jobs soll es bringen, mehr Wohlstand: jährlich 500 Euro pro deutschem Haushalt, so die Versprechungen der Befürworter aus Wirtschaft und Politik. Auf der anderen Seite wächst die Skepsis der Gegner. Sie fürchten den Abbau von Verbraucher- und Sozialstandards. Wer hat Recht im Kampf um die Deutungs- und Meinungshoheit?
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: #FreeZone9Bloggers
: #FreeZone9Bloggers Im April letzten Jahres berichteten wir über die Verhaftung von sechs äthiopischen Blogger_innen des regierungskritischen Kollektivs Zone9 sowie von drei Journalisten. Sie wurden auf Grundlage des Antiterror-Erlasses angeklagt, unter anderem für die Unterstützung terroristischer Aktivitäten und die Nutzung von Verschlüsselungs-Tools, und warten seitdem auf ihren Prozess. Global Voices Online hat bereits Anfang Mai ein Video veröffentlicht, um den Inhaftierten zu gedenken und ihre Freilassung zu fordern:
Zudem sollen in den nächsten Wochen Artikel zu den einzelnen Blogger_innen veröffentlicht werden, um ihre Geschichte zu erzählen und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Beginn macht ein Artikel über Atnaf Berahane, den jüngsten Blogger des Zone9 Kollektivs.
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: Was ist überhaupt ein Selektor? Das weiß nicht mal so genau der BND
: Was ist überhaupt ein Selektor? Das weiß nicht mal so genau der BND Kai Biermann versucht sich bei Zeit-Online an einer Definition, was überhaupt ein Selektor ist, wovon gerade alle im Rahmen der BND-Affäre reden. Eine Definition ist gar nicht so einfach, weil es offensichtlich verschiedene Interpretationen und Ansichten gibt: Selbst der BND weiß nicht, was NSA-Selektoren suchen.
Rechnerisch sind 25.000 von insgesamt 8,2 Millionen bösen Selektoren gerade einmal 0,3 Prozent. Nicht viele also. Allerdings hat der BND gar nicht in allen Selektoren nach Problemen gesucht – er konnte es nicht. Lediglich in den Selektoren, die eindeutig als E‑Mail-Adressen erkennbar waren, hätten die Beamten nach Länderkennungen wie .de, Firmennamen wie Eurocopter oder Organisationen wie diplo für diplomatisches Corps gesucht, sagte Renner. Es gebe jedoch mehr als zwanzig verschiedene Typen von Selektoren, sagte Renner. Bei 40 Prozent der Selektoren habe der BND nicht einmal zuordnen können, zu welchem Land sie stammten. Was nichts anderes bedeutet, als dass der BND bei immerhin 3,28 Millionen aktiven Selektoren nicht wusste, ob sie Deutschland überhaupt betrafen – und das wäre noch die einfachste Selektion gewesen.[…]
Das Ganze wird noch undurchsichtiger. Denn beim BND scheint es keine feste Definition darüber zu geben, was ein sogenannter Selektor überhaupt ist. Der Begriff wird unterschiedlich gebraucht. Dazu kommt, dass der BND in seinen Akten auch das Wort Steuerungsmerkmal synonym verwendet.
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: Sonderermittler für Selektoren? „Da kann auch Benedikt der XVI. kommen“
: Sonderermittler für Selektoren? „Da kann auch Benedikt der XVI. kommen“ Sigmar Gabriel und Angela Merkel sollen sich heute für die Große Koalition darauf geeinigt haben, die sogenannten Selektorenliste von einem Sonderermittler überprüfen zu lassen. Und nicht von den zuständigen Parlamentariern. Das gefällt der Opposition und wahrscheinlich auch den Vertretern der Großen Koalition im Geheimdienst-Untersuchungsausschuss natürlich nicht. Denn zum Start der BND-Affäre vor rund einem Monat hatte das Kanzleramt mehr versprochen:
Die Grünen-Abgeordneten von Notz und Ströbele übten scharfe Kritik am Kanzleramt. Vor knapp einem Monat, als die Affäre durch einen Antrag des Ausschusses bekannt wurde, habe Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) „zugesagt, dass wir Einblick in die Listen bekommen, und zwar binnen Tagen“, sagte Ströbele. „Sollten wir die Listen nicht kriegen, wurden damals falsche Tatsachen dargestellt“, sagte von Notz.
Moneyquote des Tages kommt übrigens von Konstantin von Notz zur Kommentierung der Idee eines Sonderermittlers:
„Ich halte davon gar nichts, und zwar völlig unabhängig von der Person. Da kann auch Benedikt der XVI. kommen“, sagte der Grünen-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags, Konstantin von Notz, SPIEGEL ONLINE. Das Parlament müsse die Listen selbst einsehen können – und zwar im Untersuchungsausschuss und im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr).
Wir erinnern Angela Merkel gerne an ihr Versprechen aus der vergangenen Woche:
„Alle Materialien aus dem Kanzleramt, und zum Teil ist das ja noch im Prozess, auch vom BND, werden diesem Untersuchungsausschuss zugeliefert, das ist für uns eine Selbstverständlichkeit“.
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: re:publica 2015 – Spy Animals! Tierische Spione!
: re:publica 2015 – Spy Animals! Tierische Spione! Auf der vergangenen re:publica’15 haben Jillian York und Claudio Guarnieri über „Spy Animals“ gesprochen. Konkret ging es um diverse Tierversuche und Experimente von Geheimdiensten, Tiere für Spionageaktionen und Überwachungsmaßnahmen einzusetzen. Das ist lustig (selbstverständlich nur wegen der Vortragsweise) und interessant:
From birds to squirrels, ducks to cats, animals have been employed—or accused of being so—by governments around the world for espionage. Our talk will provide a brief history of spy animals.
Spiegel-Online hatte über die Session berichtet: Spionierende Tiere: Die Miezen von der CIA.
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: Wie wir mal die Merkel-Podcasts aus dem digitalen Nirvana gerettet haben
: Wie wir mal die Merkel-Podcasts aus dem digitalen Nirvana gerettet haben Vor kurzer Zeit haben wir uns für die Merkel-Podcasts interessiert, und wollten uns mal alle anschauen. Dabei fiel uns auf, dass auf der bundeskanzlerin.de-Website keine Podcasts, die vor 2011 produziert worden, hochgeladen waren. Auch über andere Umwege konnten wir keinen Zugang zu den älteren Podcasts bekommen. Daraufhin schrieben wir eine Mail an den Chef vom Dienst des Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und erhielten folgende Antwort:
Tatsächlich liegt hier ein Konfigurationsfehler vor, den wir jetzt schnellstmöglich beheben werden. Sie können aber auch jetzt schon die Liste aller Podcasts unter folgendem Link finden (Navigation über die Paginierung): http://www.bundesregierung.de/SiteGlobals/Forms/Webs/Breg/Suche/DE/Solr_Mediathek_Startseite_formular.html?type=podcast
Damit sind wieder alle Podcasts für die Nachwelt verfügbar. Gern geschehen.
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: Die Verteidigung des Kapuzenpullovers
: Die Verteidigung des Kapuzenpullovers Der Deutschlandfunk hat ein ausführliches Essay dem Hoodie gewidmet: Die Verteidigung des Kapuzenpullovers
Die Banken-Amazone ließe sich leicht im ICE zwischen München und Berlin finden. Wenn man im Mittelgang durch den Zug flaniert, entdeckt man eine neue Klasse von Reisenden: Ihre Geräte leuchten, stille Tatkraft an silbernen Laptops, Smartphones und Tablets. Der Kapuzenpullover ist oft mit im Bild. Da sitzen hedonistische Serienjunkies, kreative Designer, EDV-Spezialisten, Freischreiber, Blogbetreiber, Online-Journalisten, Publicity-Köpfe. Der Hoodie wird für sie zum Mikrobüro, zur Parzelle im rasenden Großraumbüro ICE, das die Grenzen aufhebt zwischen Firma und Familie, privat und öffentlich, Freizeit und Arbeit. Hier ist auch der Nerd zuhause, jener Spezialist, der die kryptischen Sphären des Netzes entschlüsselt, der Nerd, der seine Kapuze überwirft, Junkfood in sich hineinstopft und im Film den Helden und die Handlung wie ein Deus ex machina rettet. […] Und übrigens ist der Kapuzenpullover verdammt bequem und ein Kumpel für jeden Tag.
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: CCC-Spende an den AK Vorrat Österreich
: CCC-Spende an den AK Vorrat Österreich Die Arbeit des AK Vorrat Österreich hat bei der erfolgreichen Abschaffung der europäischen Vorratsdatenspeicherung-Richtlinie eine entscheidende Rolle gespielt. Der Chaos Computer Club spendet nun für dessen weitere Arbeit: CCC unterstützt den AK Vorrat Österreich mit 8.000 Euro.
Vorratsdatenspeicherung zusammen verhindern
Der AK Vorrat Österreich organisiert Demonstrationen und Proteste, stellt parlamentarische Anfragen und gibt Stellungnahmen ab. Zukünftig will er die Diskussion um technisierte Überwachung auch noch auf anderem Weg mitgestalten, indem die Evaluierung von Überwachungsgesetzen neu gestaltet wird:
Das Konzept beruht auf der Idee einer Überwachungsstaat-Gesamtrechnung, die das deutsche Bundesverfassungsgericht in seiner Aufhebung der VDS angeführt hat. Diese besagt, daß der Eingriff in die Privatsphäre des Einzelnen nicht nur aufgrund einer einzelnen Überwachungsmaßnahme gemessen werden kann. Vielmehr müssen alle Überwachungsmaßnahmen (und die dort gewonnenen und verknüpften Daten) in der Gesamtschau bewertet werden, um den Eingriff in die Privatsphäre eines Menschen ermessen zu können.
Thomas Lohninger von AK Vorrat Österreich kommentiert:
Wir wollen ein Werkzeug für Überwachungsrückbau entwickeln, mit dem die Diskussion in eine bürgerrechtsfreundliche Richtung gewendet werden kann und zukünftige Gesetzesvorhaben frühzeitig nach Grundrechtskriterien geprüft werden können. Wir wollen mit den höchstgerichtlichen Urteilen im Rücken dem blinden Überwachungswahn mancher Politiker etwas entgegensetzen.
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: #rp15: Netzneutralität – Endspurt in Europa
: #rp15: Netzneutralität – Endspurt in Europa Auf der vergangenen re:publica 2015 hat unser Thomas Lohninger über „Netzneutralität – Endspurt in Europa“ gesprochen. Wer einen aktuellen Überblick über die Debatte und die Argumente braucht, wird in dem rund 53 Minuten langen Video fündig:
In einem Paukenschlag hat die amerikanische Regulierungsbehörde FCC dieses Jahr einen starken Schutz der Netzneutralität in den USA beschlossen. In Kanada, den Niederlanden, Indien und Slovenien geraten Verletzungen der Netzneutralität zusehends unter Beschuss. In all diesen Fällen hat sich die Zivilgesellschaft gegen die Interessen der Industrie durchgesetzt. Vor diesem Hintergrund beginnt in Europa die finale Verhandlungsrunde über den EU-weiten Schutz der Netzneutralität und entgegen dem globalen Trend ist man in Europa versucht Netzneutralität endgültig abzuschaffen.
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: re:publica 2015 – Funktioniert Community-finanzierter Journalismus in Deutschland?
: re:publica 2015 – Funktioniert Community-finanzierter Journalismus in Deutschland? Auf der re:publica 2015 gab es eine Diskussion über „Funktioniert Community-finanzierter Journalismus in Deutschland?“ Mit dabei waren Andre Meister (netzpolitik.org), Ines Pohl (taz), Sebastian Esser (krautreporter.de) und Stefanie Lohaus (missy-magazine), moderiert von Friedemann Karig.
Die einstündige Diskussion gibt es bei Youtube:
Die Frage nach einer nachhaltigen Finanzierung von journalistischen Onlineangeboten treibt seit Jahren viele an. Während der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk von uns allen finanziert wird, aber im Netz nicht soviel machen darf, setzen viele private Angebote auf klassische Werbung und/oder Paywalls.
Dass ein dritter Weg im Journalismus durch freiwillige finanzielle Unterstützung einer Community funktionieren kann, zeigt anschaulich die TAZ seit über 30 Jahren. Und auch im Netz gibt es immer mehr Experimente, die eigene Leserschaft durch Crowdfunding und/oder Leserfinanzierung einzubinden.
Was sind die bisherigen Erfahrungen bei diesem Modell? Gibt es Fallstricke und Herausforderungen? Das und mehr wollen wir in einer Runde mit einigen Protagonisten dieses Finanzierungsmodells diskutieren. Mit dabei sind die TAZ, die Krautreporter, Missy Magazine und netzpolitik.org. Und Ihr im Publikum als Leser/innen, Beobachter/innen, Kritiker/innen und Mitfinanzierer/innen.
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: Kindergarten in der EU-Kommission
: Kindergarten in der EU-Kommission Die FAZ hat eine lesenswerte Analyse über die aktuelle EU-Kommission und ihre Struktur mit Vizepräsidenten, die nicht so wirklich funktioniert. Etwas Netzpolitik ist auch dabei: Kindergarten in der EU-Kommission.
Ansip darf seine ersten Ideen zur Digitalen Strategie im März allein vorstellen. Kein Oettinger fällt ihm ins Wort. Zumindest nicht direkt. Ansip wettert gegen Geoblocking. Das verhindert, dass Internetnutzer von Frankreich aus deutsche Sportübertragungen oder Filme gucken oder Deutsche beim Urlaub in Spanien ihr deutsches Internet-Fernsehabo nutzen. „Ich hasse Geoblocking“, sagt Ansip. „Ich hasse meinen Wecker morgens um fünf Uhr“, kommentiert Oettinger das einige Tage später. Auch so kann man seinen Vizepräsidenten ins Leere laufen lassen. Einig sind sich der aus dem Internetvorreiterland Estland stammende Ansip und der erklärte Nicht-Digital-Native Oettinger in so gut wie keinem Punkt. Ansip hat den Verbraucher und innovative Unternehmen im Blick, Oettinger die Großindustrie. Der eine sieht die Chancen der vernetzten Welt, der andere die Übermacht von Google und Amazon. In dem Strategiepapier zur Digitalunion, das Ansip und Oettinger, dieses Mal gemeinsam, am Mittwoch in Brüssel vorstellen, lässt sich das durch vage Formulierungen kaschieren. „Lange wird das nicht mehr gutgehen“, warnt ein hoher EU-Beamter.
Auch sonst lesenswert.
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: re:publica 2015 – Cyber, Cyber. Orientierungslos im Neuland.
: re:publica 2015 – Cyber, Cyber. Orientierungslos im Neuland. Auf der re:publica 2015 sprach unsere Anna Biselli über „Cyber, Cyber. Orientierungslos im Neuland“. Das gibts als Video auf Youtube.
Cyber-Angriff, Cyber-Sicherheit, Cyber-Friedensbeauftragter, Cyber-Dialog. Geht es um Digitales, klingen die Meldungen der Bundesregierung bisweilen wie aus einem Science-Fiction-Roman der 70er entsprungen. Eine, nicht immer ganz ernste, Analyse, was hinter den pseudofuturistischen Hohlphrasen wohl stecken mag.
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: Extra 3 extra: Geheimdienste außer Kontrolle
: Extra 3 extra: Geheimdienste außer Kontrolle Extra 3 berichtete am Mittwoch u. a. über „Geheimdienste außer Kontrolle“.
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: Das Staatswohl ist nicht das Wohl irgendeines Abstraktums
: Das Staatswohl ist nicht das Wohl irgendeines Abstraktums Heribert Prantl kommentiert in der Süddeutschen Zeitung: Kanzlerin der Verdunkelung.
Das Staatswohl besteht nicht darin, dass Geheimdienste tun und lassen können, was sie wollen. Das Staatswohl besteht auch nicht darin, dass über Grundrechtsverletzungen durch den US-Geheimdienst und seine deutschen Helfer der Mantel kanzleramtlichen Schweigens gebreitet wird. Das Staatswohl ist nicht das Wohl irgendeines Abstraktums. Es ist das Wohl der Menschen, die in diesem Staat leben. Und das Wohl dieser Menschen besteht zu allererst darin, dass deren Grundrechte geachtet werden.
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: Getäuscht: Öffentlichkeit bei No-Spy-Abkommen
: Getäuscht: Öffentlichkeit bei No-Spy-Abkommen Das Medienmagazin NDR-Zapp berichtete gestern über „Getäuscht: Öffentlichkeit bei No-Spy-Abkommen“.
Wie Journalisten, die nachfragten, die Informationspolitik zum No-Spy-Abkommen erlebten: Denn – wie Dokumente belegen – wurden sie von der Bundesregierung genarrt.
Bei n24 hab ich „Das Märchen vom No-Spy-Abkommen“ kommentiert.
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: Phoenix-Runde: „Das Misstrauen wächst – Koalition in der BND-Affäre“
: Phoenix-Runde: „Das Misstrauen wächst – Koalition in der BND-Affäre“ Gestern gab es wieder das Thema Überwachung in der Phoenix-Runde. Konstantin von Notz (Bündnis ´90/Grüne, MdB), Prof. Ulrich von Alemann (Politikwissenschaftler Universität Düsseldorf), Christian Flisek (SPD) und Nina Warken (CDU) diskutierten über „Das Misstrauen wächst – Koalition in der BND-Affäre“. Gibts auch als MP4 (160 MB).
Es rumort gewaltig in der Großen Koalition. Die SPD erhöht den Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Schuld ist der Abhörskandal um den Bundesnachrichtendienst. Was hat der BND im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes NSA erledigt? Zankapfel für die Große Koalition ist auch das No-Spy-Abkommen, mit dem die Union bei der Bundestagswahl um Wählerstimmen geworben hat. Laut USA ist so ein Abkommen nie versprochen worden. Was wusste die Bundeskanzlerin? Was wurde verschleiert und vernebelt? Wohin wird der Koalitionskrach führen? Wie kann der BND besser kontrolliert werden?
Parallel dazu lief eine ähnliche Debatte „Ausspähen unter Freunden geht doch! Wie glaubwürdig ist Angela Merkel noch?“ bei Anne Will, die ich mir noch nicht angesehen habe.
Was auffällig ist: Die CDU sendet eher Hinterbänkler in solche Runden, die einfach nur die Linie halten sollen. So sieht Verantwortung und Aufklärung aus.
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: #rp15: Hoax-Kampagnen: Opium fürs Empörungsvolk
: #rp15: Hoax-Kampagnen: Opium fürs Empörungsvolk Deef Pirmasens und Christian Schiffer haben im Rahmen der Media Convention auf der re:publica´15 über „Hoax-Kampagnen: Opium fürs Empörungsvolk“ gesprochen. Dabei haben sie in das Thema eingeführt und diverse Möglichkeiten von Hoax-Kampagnen vorgestellt, darunter auch politisch motivierte. Das ist unterhaltsam wie informativ. Hier ist das Video:
Menschen, Tiere, Sensationen: Wir teilen gerne Aufreger. Doch was, wenn Story und Absender falsch sind und wir uns zum Handlanger von Trollen, Werbern oder Propagandisten machen?