Linkschleuder

Linktipps der Redaktion

  • : Digitale Gesellschaft e.V. zum Kabinettsbeschluss zur Vorratsdatenspeicherung
    Digitale Gesellschaft e.V. zum Kabinettsbeschluss zur Vorratsdatenspeicherung

    Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschluss zur Vorratsdatenspeicherung und den auf einer Pressekonferenz vorgestellten Gesetzesentwurfs zur Vorratsdatenspeicherung werden zahlreiche Netzakteure zu Recht aktiv. Unter ihnen auch der Digitale Gesellschaft e.V. „Kabinettsbeschluss zur VDS: Überrumpelungstaktik zum Abbau der Grundrechte.

    Mit dem heute eilends herbeigeführten Kabinettsbeschluss unterstreicht die Bundesregierung noch einmal ihren Willen, eine öffentliche Debatte über die Vorratsdatenspeicherung gar nicht erst aufkommen zu lassen. Diese Überrumpelungstaktik ist angesichts der Begründungsschwäche des Vorhabens wenig verwunderlich und angesichts seiner Grundrechtswidrigkeit verheerend. Zudem werden schon jetzt Forderungen nach einer Verschärfung des Gesetzes laut. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags müssen der Protokollierung des Kommunikationsverkehrs daher eine entschlossene Absage erteilen.

    27. Mai 2015
  • : Vorratsdatenspeicherung von Kabinett beschlossen
    Vorratsdatenspeicherung von Kabinett beschlossen

    Die Vorratsdatenspeicherung ist auf dem Weg, das hat das Bundeskabinett heute beschlossen. Damit geht der Entwurf nun den Weg der Gesetzgebung, trotz unzähliger Kritiken und Analysen. Wir haben bereits im Vorfeld Reaktionen gesammelt und beinahe alle waren sich einig, dass die geplante anlasslose Datenspeicherung Grundrechte mit Füßen tritt.

    Trotzdem: Überraschend ist das Ganze leider nicht. In schon fünf Wochen soll der Gesetzentwurf vom Bundestag beschlossen werden.

    Heute war auch die Pressekonferenz zur Kabinettsentscheidung. Wir haben sie für Euch transcribiert.

    27. Mai 2015 21
  • : Supernerds. Ein Überwachungsabend am 28. Mai
    Supernerds. Ein Überwachungsabend am 28. Mai

    In zwei Tagen startet im WDR, in Kooperation mit dem Schauspiel Köln und mit der Moderatorin Bettina Böttinger und „Studiogästen“, ein interaktiver Live-Überwachungsabend: Supernerds.

    supernerds

    Supernerds. Ein Überwachungsabend.

    Die Ankündigung für das Theaterstück, das parallel als Premiere aufgeführt wird, verspricht:

    Am 28. Mai um 20:15 Uhr erlebst du, wie leicht es ist, in die Privatsphäre anderer Menschen einzudringen. Und: Du kannst von zu Hause aus den Verlauf des Abends beeinflussen.

    Auch im Radio wird ab 20.05 Uhr auf WDR 3 live übertragen, moderiert hier von Max von Malotki.

    26. Mai 2015 6
  • : Synopse zur Vorratsdatenspeicherung – Alt und Neu im Vergleich
    Synopse zur Vorratsdatenspeicherung – Alt und Neu im Vergleich

    Rainer Gerling hat eine Synopse angefertigt, in der er die Fassung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland bis 2008, die damalige Umsetzung der gekippten EU-Richtlinie und den aktuellen, von uns veröffentlichten Referentenentwurf vergleicht. Gerling ist IT-Sicherheitsbeauftragter der Max-Planck-Gesellschaft und Professor für IT-Sicherheit. Auch für das geplante IT-Sicherheitsgesetz hatte Gerling einen Vergleich angefertigt.

    Die Synopse enthält zwar immer noch die Juristensprache der Gesetzestexte bzw ‑entwürfe – klar, sie besteht ja aus einer Auflistung und einer vergleichenden Gegenüberstellung genau derer -, aber dem interessierten Leser kann sie dennoch einen Eindruck davon vermitteln, was dazugekommen bzw. weggefallen ist und wo sich Details unterscheiden.

    Das Ganze steht noch dazu unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0, ihr dürft also gerne daran weiterarbeiten. Danke für die nützliche Zusammenstellung!

    26. Mai 2015 3
  • : Remixer #49 DJ Spooky: „Musik ist nie abgeschlossen, sondern ein Prozess“
    DJ Spooky (Foto: Paul Miller, under CC BY 3.0)" width="200" height="300" /> DJ Spooky (Foto: Paul Miller, under <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">CC BY 3.0</a>)
    Remixer #49 DJ Spooky: „Musik ist nie abgeschlossen, sondern ein Prozess“

    In der Serie “Remixer/in” geht es um Menschen und ihre Erfahrungen und Einstellungen zum Thema Remix und Remix-Kultur. Dieses Mal: DJ Spooky.

    Normalerweise veröffentlichen wir in dieser Serie nur Beiträge und Interviews mit Remixerinnen und Remixern, die wir selbst verfasst haben. Ein kürzlich unter dem Titel „ ‚Das Konzept der Originalität ist überholt’ “ erschienenes Interview mit DJ Spooky passt allerdings dermaßen gut in unsere Reihe, dass wir hier nur kurz daraus zitieren und ansonsten auf den NZZ-Volltext verlinken:

    Wie halten Sie es denn mit Ihren eigenen musikalischen Produktionen, darf jeder einfach auf diese zurückgreifen, um sie weiter zu verarbeiten?

    Ich habe nichts dagegen, wenn andere meine Musik samplen – jedenfalls muss niemand eine Rechtsklage von mir befürchten. Weil ich Musik nie als abgeschlossenen Gegenstand betrachte, sondern vielmehr als einen Prozess. Eine Metapher, die sich immerzu rekontextualisieren lässt.

    Sie nennen Ihr künstlerisches Konzept eines ständigen Remix «afrofuturistisch». Viele denken da erst einmal an Sun Ras theatralische Roben und die Anrufung ferner Planeten.

    Es gibt leider viele Missverständnisse um den Begriff «Afrofuturismus»: Selbst die Frisur von Pop-Sängerinnen wie Janelle Monae reicht heute aus, um sie in diesen Topf zu werfen. Das ist natürlich Quatsch. Sun Ra hat im Ausserirdischen die Überwindung von Klischees gesucht. So ähnlich sehe ich das auch: Afrofuturismus beziehungsweise die afrikanische Kultur – ob sie nun in Afrika oder von schwarzen Menschen der Diaspora geschaffen wird – ist stets offen für neue Einflüsse gewesen. Diese Kultur überwindet Essenzialismen und öffnet die Tür für eine hypermultikulturelle Zukunft, eine Revision all der Nationalgrenzen, die wir in den letzten Jahrhunderten in den Sand gezeichnet haben. Denn hier liegt der Ursprung aller heutigen Konflikte – sei es in Palästina, Syrien oder im Irak.

    Sie halten das poetische Konzept des Afrofuturismus für die Grundlage der digitalen Weltkultur?

    Die afrikanische Idee einer Open-Source-Kultur stand doch Modell sowohl für I‑Tunes und Google als auch für die ganze rhizomatische Art des Geschichtenerzählens im Internet. Marshall McLuhan sprach schon in den 1960er Jahren von einem «New Africa». Er meinte damit eine Kultur des geteilten Wissens, des ständigen Austauschens und Modifizierens. Hip-Hop ist vor vierzig Jahren aus diesem Geist entstanden, heute beflügelt er die App-Designer.

    Hier geht es zum Interview in voller Länge.

    Das ist ein Crosspost vom Blog der Initiative ‘Recht auf Remix‘, die in einer Petition um Unterstützung samt Link zum persönlichen Lieblingsremix bittet und zum Schlenderin im online Remix-Museum einlädt.

    26. Mai 2015
  • Audio-Interview: Die Vorratsdatenspeicherung soll wieder eingeführt werden
    Audio-Interview Die Vorratsdatenspeicherung soll wieder eingeführt werden

    Vor fast zwei Wochen habe ich mit Radio Blau aus Leipzig über die geplante Neueinführung der Vorratsdatenspeicherung gesprochen:

    anmod: es folgt ein interview vom 13.5. mit andre meister von netzpolitik.org zur erneut geplanten einführung der vorratsdatenspeicherung.

    abmod: inzwischen liegt der gesetzentwurf von justizminister heiko maas (spd) vor: an dem prinzip der anhaltlosen speicherung sämtlicher kommunikationsdaten der gesamten bevölkerung hat sich nichts geändert.

    Die MP3 gibt’s auf freie-radios.net oder bei uns.

    26. Mai 2015 1
  • Audio-Mitschnitt: Was passiert im NSA-Untersuchungsausschuss?
    Audio-Mitschnitt Was passiert im NSA-Untersuchungsausschuss?

    Letzte Woche habe ich zusammen mit Martina Renner diskutiert: Was passiert im NSA-Untersuchungsausschuss?

    Seit knapp einem Jahr tagt der sogenannte „NSA-Untersuchungsausschuss“. Das Gremium unter Vorsitz des Abgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg (CDU/CSU) soll Ausmaß und Hintergründe der Ausspähungen durch ausländische Geheimdienste in Deutschland aufklären. Es geht um die digitale Überwachung durch die Nachrichtendienste der Staaten der sogenannten „Five Eyes“ (der Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten Königreichs, Kanadas, Australiens und Neuseelands) von deutschen Bürgern, Firmen und Amtsträgern. Angestoßen wurde dieses Aufklärungsvorhaben durch die Enthüllungen von Edward Snowden.

    Nun, nach über zwölf Sitzungen, ist es stiller geworden um diesen Ausschuss. Ein Grund für uns nachzufragen, was bis jetzt dort verhandelt wurde und wie wir aus diesen Enthüllungen zu einer Agenda gegen die praktizierte digitale Totalüberwachung kommen können.

    Hierfür haben wir zwei ReferentInnen gewonnen, die von Anfang an diesen Bundestagsausschuss aktiv begleitet haben.

    Davon gibt es jetzt einen Audio-Mitschnitt auf SoundCloud und bei uns (MP3).

    Danke an Helle Panke und Felix Betzin für das Audio.

    26. Mai 2015 1
  • : Demonstration gegen Massenüberwachung „Frau Merkel: Aussitzen ist Beihilfe!“ am 30. Mai in Berlin
    Demonstration gegen Massenüberwachung „Frau Merkel: Aussitzen ist Beihilfe!“ am 30. Mai in Berlin

    Wir hatten die Demonstration „Frau Merkel: Aussitzen ist Beihilfe!“ am 30. Mai ab 14 Uhr schon mal angekündigt, hier aber noch ein kurzes „Update“:

    Die Veranstaltung wurde inzwischen im Bannkreis des Regierungsviertels genehmigt, sie wird also wie geplant vor dem Bundeskanzleramt stattfinden können.

    Zahlreiche Rechtsanwaltskammern und Anwaltsvereine haben ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit über die Demonstration informiert und zur Teilnahme aufgerufen, darunter z.B. die Rechtsanwaltskammern Berlin, Hamburg, Koblenz und Mecklenburg-Vorpommern. Als Redner haben u.a. Dr. Burkhardt Hirsch, Peter Schaar und Hans-Christian Ströbele zugesagt.

    Inzwischen sind auch eine Reihe von Vorab-Berichten in den Medien erschienen:

    Unterstützen kann man die Demo mit Spenden & vor allem durchs Kommen & Mitmachen!

    25. Mai 2015 5
  • : Big Data – 2,5 Millionen Terabyte Daten, jeden Tag
    Big Data – 2,5 Millionen Terabyte Daten, jeden Tag

    In der ZDF-Mediathek findet sich ein netter Kurzbeitrag zum Thema Big Data. Der Beitrag soll die Zuschauer für das Thema sensibilisieren und deutlich machen, dass sehr große Mengen an Daten, mit Hilfe des Einsatzes von Algorithmen, automatisierte Entscheidungen ermöglichen. Problematischerweise ohne Kenntnis des Menschen über den entschieden wird.

    Heute ist fast jeder scharf auf Daten. Wir reden von Big Data. 2,5 Millionen Terabyte Datenspuren erzeugen wir jeden Tag. […] Algorithmen können Datenmassen erfassen, Muster erkennen und geben dann Handelsanweisungen. Je mehr Daten, desto präziser die Anweisungen. Das ist Big Data.

    22. Mai 2015 4
  • : ZDF-Politbarometer sieht Mehrheit für Veröffentlichung der NSA-Spähliste
    ZDF-Politbarometer sieht Mehrheit für Veröffentlichung der NSA-Spähliste

    Das ZDF-Politbarometer sieht eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für eine Zugänglichkeitsmachung der NSA-BND-Selektorenliste im Rahmen der Aufklärungsarbeit im Geheimdienst-Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag.

    In der strittigen Frage der Veröffentlichung der NSA-Spähliste, auf deren Basis der BND Informationen auch über deutsche Firmen und Personen an die NSA geliefert haben soll, spricht sich eine Mehrheit von 61 Prozent dafür aus, diese Liste dem Bundestag zugänglich zu machen. 31 Prozent sind dagegen (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils “weiß nicht“). Im Detail sind die Anhänger der SPD (67 Prozent), der Grünen (79 Prozent) und der Linken (82 Prozent) mehrheitlich für eine Offenlegung der Liste, aber auch von den Anhängern der CDU/CSU fordern dies 46 Prozent und von den Anhängern der FDP 49 Prozent. Gespalten sind die Deutschen hinsichtlich der Konsequenzen, die eine solche Veröffentlichung auch gegen den Willen der USA mit sich bringen könnte: 46 Prozent rechnen damit, dass US-Geheimdienste Deutschland dann wichtige Informationen vorenthalten werden, 44 Prozent glauben das nicht.

    22. Mai 2015 6
  • : re:publica 2015 – Disrupting the Surveillance Ecosystem
    re:publica 2015 – Disrupting the Surveillance Ecosystem

    Auf der vergangenen re:publica 2015 haben Jérémie Zimmermann (La Quadrature), Raegan MacDonald (Access) und Parker Higgins (EFF) über Antworten auf den Überwachungsskandal diskutiert: Disrupting the Surveillance Ecosystem.

    This session will detail modern government surveillance practices, including their reliance on other governments around the world as well as private companies. It will also explore the challenges and opportunities to oppose these activities, including current proposals to limit data use and transfer. Finally, the panel will highlight the effective practices of anti-surveillance activists worldwide who have begun to hamper surveillance by disrupting these networks.

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    21. Mai 2015
  • : Günther Oettinger: „Ich möchte behaupten, die Jugend wird morgen keine Zeitung mehr lesen.“
    Günther Oettinger: „Ich möchte behaupten, die Jugend wird morgen keine Zeitung mehr lesen.“

    Während eines Treffens von Kulturministern im Rahmen des EU-Rates hat unser Digitalkommissar Günther Oettinger folgende Behauptung aufgestellt:

    „Ich glaube, dass eine Tageszeitung ein Kulturgut ist. Und nicht nur ein Wirtschaftsgut. Ich möchte behaupten, die Jugend wird morgen keine Zeitung mehr lesen. In Form von Papier. Aber wenn wir sie klug erziehen, werden sie auf ihrem Tablett, auf ihrem Smartphone, die Inhalte von Zeitungen lesen.“

    Gut zu wissen! Was lesen Jugendliche eigentlich heute? Und wie soll das mit der Erziehung funktionieren?

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    21. Mai 2015 16
  • : DLF-Hintergrund zu NSA und BND: Mühsame Aufklärung der Geheimdienstaffäre
    DLF-Hintergrund zu NSA und BND: Mühsame Aufklärung der Geheimdienstaffäre

    Der Deutschlandfunk hat einen ausführlichen Hintergrund zu NSA und BND gesendet: „Mühsame Aufklärung der Geheimdienstaffäre“.

    Seit gut einem Jahr versucht der Untersuchungsausschuss des Bundestages herauszufinden, ob die NSA deutsches Recht verletzt hat. Außerdem soll geklärt werden, ob der BND Recht verletzt oder von Rechtsverletzungen gewusst hat. Ein Problem dabei ist die Bundesregierung.

    Hier ist die MP3.

    21. Mai 2015
  • : We are always listening
    We are always listening

    In New York haben anonyme Aktivisten eine Aktion gegen die NSA-Überwachung gestartet und Aufnahmegeräte an vielen Orten der Stadt angebracht. Ihre Aktion heißt „We are always listening.“

    Eavesdropping on the population has revealed many saying ‘I’m not doing anything wrong so who cares if the NSA tracks what I say and do?’ Citizens don’t seem to mind this monitoring, so we’re hiding recorders in public places in hopes of gathering information to help win the war on terror

    Wired gegenüber behaupteten sie, sich als Dienstleister der NSA zu verstehen:

    The NSA employs many 3rd party contractors, [and] we consider ourselves to be contractors of this nature, albeit in a unpaid and unsanctioned capacity […] We can attest to the fact all people recorded are NOT actors and are not knowingly involved in the project in any way.

    Die aufgezeichneten Gespräche kann man sich auf der Aktionsseite anhören. Von Unterhaltungen mit dem Fitnesstrainer bis hin zu Vorstellungsgesprächen ist vieles dabei. Wen das – nicht zu unrecht – aufregt, der wird mit dem Menüpunkt „Angry?“ zur Aktion gerufen, denn der leitet auf die „Let Section 215 Die“-Kampagne weiter. Der referenzierte Abschnitt 215 des Patriot Act wird für die Legitimierung vieler NSA-Überwachungsprogramme herangezogen und regelt u.a. die Pflichten von Unternehmen zur Herausgabe von Daten an die Geheimdienste durch Anordnungen des FISA-Gerichts.

    21. Mai 2015 2
  • : #rp15: Hollywoods Hacker
    #rp15: Hollywoods Hacker

    Über „Hollywoods Hacker“ haben Ole Reißman und Hakan Tanriverdi im Rahmen der media convention auf der re:publica’15 gesprochen. Die 30 Minuten Vortrag gibt es als Video auf Youtube:

    Wie Hacker im Kino gezeigt werden, wie wenig das mit der Wirklichkeit zu tun hat — und welche Filme zumindest etwas Mühe erkennen lassen: Eine Reise durch die Absurditäten der Filmgeschichte mit @hakantee und @oler.

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    20. Mai 2015
  • : Andrei Soldatov: Access denied – Russia’s approach to internet censorship #rp15
    Andrei Soldatov: Access denied – Russia’s approach to internet censorship #rp15

    Auf der vergangenen re:publica hat der russische Investigativjournalist Andrei Soldatov über „Access denied – Russia’s approach to internet censorship“ gesprochen.

    Since November 2012, we’ve been living in a country with the internet censored extensively by a nationwide system of filtering. What is Russia’s approach in controlling the internet?

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    Im vergangenen Jahr haben wir Andrei Soldatov für den Netzpolitik-Podcast über Internet, Medien und Journalismus in Russland interviewt: „Die Lage ist verzweifelt“.

    20. Mai 2015
  • : #rp15: Strategie und Taktik in Journalismus und Bürgermedien
    #rp15: Strategie und Taktik in Journalismus und Bürgermedien

    Auf der media convention im Rahmen der re:publica’15 hat Lorenz Lorenz-Meyer, Professor für Onlinejournalismus und Medienentwicklung an der Hochschule Darmstadt, über „Strategie und Taktik in Journalismus und Bürgermedien“ gesprochen.

    Journalismus und Bürgermedien sollten Werkzeuge der Aufklärung sein. Wir positionieren sie damit im Konfliktraum zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung, in dem das martialische Vokabular der Militärtheorie ebenso seine Berechtigung hat wie das feingeschliffene Begriffsinventar der professionellen PR. Der Vortrag verfolgt diese Überlegungen am Beispiel der medialen Behandlung der Eurokrise in Griechenland.

    Der Vortrag ist bei Youtube zu finden:

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    20. Mai 2015
  • : „Diskriminierung im Netz ist durch nichts zu rechtfertigen“
    „Diskriminierung im Netz ist durch nichts zu rechtfertigen“

    Kirsten Fiedler ist von EditionF zu diversen netzpolitischen Themen interviewt worden: „Diskriminierung im Netz ist durch nichts zu rechtfertigen“.

    Damit unsere Leser dich ein bisschen kennen lernen: Könntest du für uns beschreiben, wie sich dein Interesse für deine beiden großen Themen, Urheberrecht und Netzneutralität, entwickelt hat?

    „In den kommenden 30 Jahren werden so einige globale Krisen auf uns zukommen – Klimawandel, weitere Flüchtlingsströme und Ressourcenknappheit. Die daraus entstehenden Konflikte werden schon jetzt im Netz ausgetragen. Wie sie für uns ausgehen, hängt daher von der Frage ab, ob wir frei kommunizieren können oder jemand den Zugang zu Informationen kontrolliert. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema, wie sich der technologische Fortschritt auf unsere Rechte und Freiheiten auswirkt. Vor ungefähr sechs Jahren fing ich an zu bloggen und stieg dann ein paar Jahre später hauptberuflich in die Verteidigung unserer Menschenrechte im Netz ein. Seitdem wohne ich in Brüssel und arbeite für die Organisation European Digital Rights (EDRi). Wir werden überall da aktiv, wo unsere Freiheiten im Netz gefährdet sind – die Themen Netzneutralität und Urheberrecht gehören natürlich dazu.“

    20. Mai 2015 1
  • : Auf die Abschaffung der Roaming-Gebühren wird man wohl noch ein Weilchen warten müssen
    Auf die Abschaffung der Roaming-Gebühren wird man wohl noch ein Weilchen warten müssen

    Das Handelsblatt berichtete gestern, dass Roaming EU-weit abgeschafft werden soll, jedoch erst ab 2018. Das ist der Vorschlag der Mitgliedsstaaten, das Parlament sieht die Sache anders und auch im ursprünglichen Kommissionsentwurf war Ende 2016 als Datum zur Umsetzung gesetzt.

    Die Mitgliedsstaaten wollen eine Übergangszeit, mit laut Handelsblatt 40 Anrufminuten, 40 SMS und 80 Megabyte(!) Datenvolumen ohne Roaminggebühren – auch hier fällt man hinter den Kommissionsvorschlag zurück.

    So erreicht man keine Vereinheitlichung des Digitalen Binnenmarktes, wie man sie anpreist.

    20. Mai 2015
  • : „Mutti, es gibt Handlungsbedarf!“ – Wir brauchen richtige Datenflatrates!
    „Mutti, es gibt Handlungsbedarf!“ – Wir brauchen richtige Datenflatrates!

    Sascha Pallenberg hat auf mobilegeeks.de einen Appell verfasst, endlich volumenbeschränkte Daten-„Flatrates“ abzuschaffen, die nach Aufbrauch auf historische Modemgeschwindigkeit gedrosselt werden:

    Liebe Volksvertreter. Koennt ihr mir mal bitte den Gefallen tun und nicht mehr jahrelang ueber den Breitbandausbau faseln (oder das neueste „Steckenpferd“ oeffentliches Wifi). Wir muessen endlich die Infrastrukturen schaffen, die wir fuer die Wettbewerbsfaehigkeit Deutschlands fundamental sind. Und dazu gehoeren nun einmal auch mobile Flatrates, die ihren Namen auch verdient haben. Smart Homes, Smart Cars, Smart Cities, IoT und Industrie 4.0… Ohne grenzenloses Datenvolumen wird hier in Zukunft nicht viel vorwaerts gehen und genau deshalb muessen wir hier mal Fakten schaffen.

    Und dann beschreibt er, wie es anders laufen kann – zum Beispiel in Taiwan:

    Ich bezahle so um die 35 Euro bei der Chungwa Telecom fuer meine LTE-Flatrate. Keine Drosselung, kein Limit… Einfach Vollgas. Und jetzt erklaere mir doch mal jemand, dass Daten in Taiwan einfach guenstiger sind.

    20. Mai 2015 3