Linkschleuder
Linktipps der Redaktion
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: Telekom schießt mit Influencermarketing gegen Netzneutralität
: Telekom schießt mit Influencermarketing gegen Netzneutralität Die Telekom setzt bei der Bewerbung ihrer neuen, die Netzneutralität verletzenden Tarife auf Influencermarketing. Unter dem Begriff versteht man persönliche Werbenachrichten von Promis und Netzpromis aller Bekanntheitsstufen, die mal mehr, mal weniger subtil auf Plattformen wie Instagram oder Youtube verbreitet werden.
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: Mattel bringt doch keine Assistenzwanze für Kinder heraus
: Mattel bringt doch keine Assistenzwanze für Kinder heraus Protest lohnt sich: Der Spielwarenhersteller Mattel wird den intelligenten Lautsprecher „Aristotle“ nicht auf den Markt bringen. Das Gerät sollte eine Mischung aus Überwachungskamera, Babyphone, Nachtlicht und Gesprächspartner für Kinder sein.
Laut einem Bericht der Washington Post zog Mattel das Spielzeug zurück, weil es nicht zur neuen Technologie-Strategie des Unternehmens passe. -
: Nach Zeigen der Regenbogenflagge: Social-Media-Ermittlungen bei Verhaftungswelle in Ägypten
: Nach Zeigen der Regenbogenflagge: Social-Media-Ermittlungen bei Verhaftungswelle in Ägypten Mindestens 34 Menschen sind in Ägypten festgenommen worden, nachdem einige Personen auf einem Konzert von Mashrou’ Leila am 22. September die Regenbogenfahne, das Symbol der LGBTIQ-Bewegung, gezeigt haben. Die Verhaftungen gehen auf Auswertungen der Behörden in sozialen Medien und in Dating-Apps zurück.
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: Was macht eigentlich Karl-Theodor zu Guttenbergs Firma?
Eindrücke von einer Demonstration gegen Guttenberg im Jahr 2011. : Was macht eigentlich Karl-Theodor zu Guttenbergs Firma? Was macht eigentlich Karl-Theodor zu Guttenberg, der gerade auch als möglicher Digitalminister der CSU gehandelt wird, weil er doch Startup-Investor sei? Die Berliner Morgenpost hat ihm deswegen hinterher recherchiert und dabei immer nur einen drohenden Anwalt gefunden, aber keine internationalen Büros oder Startups: Guttenbergs Firma ist weltweit präsent – aber kaum zu finden.
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: Heiko Maas will Leistungsschutzrecht nicht mehr evaluieren
Noch-Bundesjustizminister Heiko Maas beim politischen Frühschoppen. : Heiko Maas will Leistungsschutzrecht nicht mehr evaluieren Die amtierende schwarz-rote Bundesregierung wird entgegen ihrem eigenen Koalitionsvertrag das Leistungsschutzrecht für Presseverleger nicht mehr evaluieren. Das umstrittene Gesetz hatte die schwarz-gelbe Vorgängerregierung nach einer erbitterten gesellschaftlichen Debatte gegen die Stimmen der SPD beschlossen.
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: Diskreditierte G20-Fotografen machen Ausstellung in Berlin
: Diskreditierte G20-Fotografen machen Ausstellung in Berlin Vom 10. Oktober – 12. Dezember 2017 stellen elf der 32 Journalisten, denen beim G20-Gipfel die Akkreditierung entzogen wurde, Fotos ihrer Arbeit in Berlin aus. Die Ausstellung beginnt am 10. Oktober um 19:30 Uhr mit einer Podiumsdiskussion.
In der Einladung zur Ausstellung heißt es:
32 Journalisten gerieten auf die schwarze Liste des BKA und ihre Akkreditierung für den G20-Gipfel in Hamburg wurde kurzerhand wieder entzogen. -
: Österreich: Handy-Ortungen haben 2016 zugenommen
Handy-Ortung (Symbolbild) : Österreich: Handy-Ortungen haben 2016 zugenommen Die Zahl der Handyortungen hat in Österreich zugenommen, in 16 Fällen nutzte die Polizei sogar IMSI-Catcher.
Im Bericht bei Futurezone.at heißt es:
Insgesamt 1259 Handyortungen führten die Behörden im vergangenen Jahr in Österreich durch. Das geht aus der Antwort einer parlamentarischen Anfrage hervor, die der grüne Abgeordnete Albert Steinhauser initiiert hatte. -
: „Digital Democracy“: Durchsuchbare Datenbank von US-Parlamentssitzungen gestartet
Das Abgeordnetenhaus des Bundesstaats New York in Albany. : „Digital Democracy“: Durchsuchbare Datenbank von US-Parlamentssitzungen gestartet So etwas würden wir uns auch für Deutschland und die EU wünschen: Das US-Projekt „Digital Democracy“ stellt eine durchsuchbare Datenbank aller Parlamentssitzungen einzelner US-Bundesstaaten bereit. Damit lassen sich Aussagen sämtlicher Redner in Text und Bild abrufen sowie der erweiterte Kontext einsehen – etwa, welcher Gesetzentwurf gerade beraten wurde oder welche Abgeordneten sich noch zu Wort gemeldet haben.
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: Affäre wegen Landesverrats: Geheimdienstchef wünscht Korrektur
: Affäre wegen Landesverrats: Geheimdienstchef wünscht Korrektur Der Chef des Inlandsgeheimdienstes, Hans-Georg Maaßen, mag es gern korrekt. Wegen eines Gastbeitrages vom April, den Holger Schmidt verfasst hat, ließ er nun durch ein anwaltliches Schreiben Korrekturen anmahnen. Es geht darum, gegen wen genau der Geheimdienstmann damals die Strafanzeigen lostrat, die in den Landesverrat-Skandal mündeten.
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: Kurze Geschichten über Verwundbarkeiten
: Kurze Geschichten über Verwundbarkeiten Lust auf Kurzgeschichten? Bei Wired erschien unter dem Titel „The Confessions“ (Bekenntnisse) erstmalig ein lesenswertes und anregendes Werk von Joshua Cohen. Ohne zu viel zu verraten: Es dreht sich um einen akuten Fall von „Datenreichtum“, bei dem unzählige Menschen privat und beruflich betroffen sind: Denn jemand richtet durch das Veröffentlichen geklauter Informationen einen großen Schaden an.
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: #NotHeidisGirl: Instagram-Protest gegen utopische Schönheitsideale
Die Aktion geht so: Schild malen, Foto machen, mit Hashtag und Aufruf posten. : #NotHeidisGirl: Instagram-Protest gegen utopische Schönheitsideale Heidi Klum nutzt Instagram für ihren Aufruf zum Casting für die nächste Staffel von Germanys Next Topmodel. Dort sollen Kandidatinnen ihre Bewerbungsfotos mit einem Hashtag posten. Tausende folgten bislang dem Aufruf. Doch jetzt bekommt Klum auf der gleichen Plattform Gegenwind unter einem anderen Hashtag: #NotHeidisGirl.
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: Neuer Datengau-Weltrekord: Yahoo korrigiert auf drei Milliarden Nutzer-Konten
Ausgelacht und Daten weg : Neuer Datengau-Weltrekord: Yahoo korrigiert auf drei Milliarden Nutzer-Konten Im August 2013 wurde Yahoo gehackt. Das Unternehmen klärte die Öffentlichkeit erst im September vergangenen Jahres auf, dass bis zu einer halben Millarde Nutzer-Konten von Unbekannten illegal kopiert wurden. Schon November musste man sich bereits nach oben auf eine Milliarde korrigieren.
Das war aber nicht alles. -
: 65. Netzpolitischer Abend am 3. Oktober in Berlin
Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin : 65. Netzpolitischer Abend am 3. Oktober in Berlin Wie an jedem ersten Dienstag im Monat findet am 3. Oktober der Netzpolitische Abend des Vereins Digitale Gesellschaft in der c‑base Berlin statt.
Auf dem Programm stehen diesmal:Sven Scharioth: – Arbeitsweise und Erkenntnisse des Marktwächters Digitale Welt
Tomas Rudl – Glasfaser in ganz Europa: Zeit für neue Monopole?
Alexander Sander: – ePrivacy-Reform – Zeit für Aktion!
Frank Rieger – 34C3: Call for ParticipationDie c‑base findet sich an der Rungestraße 20, 10179 Berlin.
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: Nicht nur Bunnies: Hugh Hefner, der Bürgerrechtler
Hugh Hefner war nicht nur Gründer des Playboy-Magazins, sondern auch Bürgerrechtler : Nicht nur Bunnies: Hugh Hefner, der Bürgerrechtler Playboy-Gründer Hugh Hefner ist tot. Vor lauter Erotik, Bunnies und berechtigter Kritik in Sachen Sexismus geht da mitunter der Bürgerrechtler Hefner in den Nachrufen ein bisschen unter. Dabei engagierte sich Hefner zeitlebens gegen Zensur und für Bürgerrechte.
Angefangen vom Playboy Jazz Festival, bei dem zu Zeiten der Segregation schon schwarze Musiker auftraten und Einnahmen für Bürgerrechtsorganisationen gespendet wurden. -
: Vectoring-Ausbau der Telekom Deutschland führt in die Sackgasse
(Symbolbild Gute Zeiten) : Vectoring-Ausbau der Telekom Deutschland führt in die Sackgasse Wer hätte gedacht, dass Kunden scharenweise den Netzbetreiber wechseln, wenn es ein technisch überlegenes, aber dennoch bezahlbares Glasfaserprodukt gibt? Was passiert, wenn selbst Dumpingpreise nicht dabei helfen, bereits heute nicht mehr konkurrenzfähige Vectoring-Anschlüsse an den Kunden zu bringen?
Ein lesenswerter Bericht in der Wirtschaftswoche zeigt auf, in welche Klemme sich die Deutsche Telekom AG durch falsche Strategien und Inkompetenzen hineinmanövriert hat. -
: 800 Seiten Daten von Tinder
Schild an der Vaucluse Lounge in Hollywood, Kalifornien. : 800 Seiten Daten von Tinder Judith Duportail nutzt seit knapp vier Jahren die Dating-App Tinder. Nun hat sie beim Unternehmen nach den Daten gefragt, die über sie gespeichert sind. Das ist nach europäischem Recht möglich, die Firmen müssen antworten. Nach der Anfrage kamen 800 Seiten mit privaten Daten. Sie enthielten Facebook-Likes, Fotos aus ihrem zwischenzeitlich gelöschten Instagram-Account, das Altersprofil der Männer, für die sie sich interessierte, und natürlich die Chat-Daten mit den Personen.
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: Menschliche Bohrplattformen: Morozov über die kommerzielle Datenindustrie
"Unser Körper und unser Geist müssen als Bohrplattformen herhalten, während allerpersönlichste Daten tief aus unserem Unbewussten gezogen werden", schreibt Evgeny Morozov über das Wesen der kommerziellen Überwachung. : Menschliche Bohrplattformen: Morozov über die kommerzielle Datenindustrie Auch wenn das gesellschaftliche Bewusstsein für die Problematik personenbezogener Datensammlung langsam wächst, sind tragfähige Metaphern für das Wesen der kommerziellen Überwachung nach wie vor rar. Zu komplex scheint die Industrie hinter dem System, zu weit weg die Konsequenzen. Der um Zuspitzungen nie verlegene Publizist Evgeny Morozov hat in der NZZ jetzt auf lesenswerte Weise das oft verwendete Bild von „Daten als Rohstoff“ weitergezeichnet.
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: Die Katze ist mausgerutscht – und hat den Tauber bedroht
: Die Katze ist mausgerutscht – und hat den Tauber bedroht In unserer Reihe „Mausrede des Tages“ gibt es einen neuen schönen Fall. Ein 45-jähriger Handwerker wurde vom Amtsgericht Düsseldorf zu einer Geldstrafe von 2.000 Euro verurteilt, weil er CDU-Generalsekretär Peter Tauber ein „primitives Mobberschwein“ genannt und ihm mit dem Tod gedroht hatte, berichtet die Fuldaer Zeitung.
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: Gemeinsam stark: Sammelklagen in Europa
: Gemeinsam stark: Sammelklagen in Europa Der Hintergrund im Deutschlandfunk berichtete am Freitag über Verbraucher-Sammelklagen: Gemeinsam stark – Sammelklagen in Europa.
In Deutschland haben Verbraucher bisher kaum Möglichkeiten, ihr Recht gegenüber Großkonzernen geltend zu machen. Allerdings werden entsprechende Verfahren gerade diskutiert.