Bei Correctiv hat Jutta Kramm sechs Thesen zu Fake News aufgestellt. Sie beruft sich dabei auf die Erfahrungen der Factchecker ihrer Organisation und deren Beobachtungen im Wahlkampf.
Grundsätzlich sei die Wahl nicht durch Fake News entschieden worden, die meisten Fakes hätten nur eine kleine Verbreitung in rechten Kreisen gefunden. Die meisten Fake News kämen aus dem rechten Lager, dabei seien es vor allem viele kleine Fakes gewesen statt einiger großer. Es habe keine nennenswerten Bot-Aktivitäten gegeben und wenn, dann zu Gunsten der AfD. Zudem habe eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit stattgefunden, wodurch die Menschen vorsichtiger beim Teilen von Nachrichten in sozialen Netzwerken geworden seien.
Die Beobachtungen von Correctiv decken sich übrigens mit denen, die ich bei unserer „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz vorgestellt habe.
