„Digital Democracy“: Durchsuchbare Datenbank von US-Parlamentssitzungen gestartet

Das Abgeordnetenhaus des Bundesstaats New York in Albany. CC-BY-SA 3.0 Matt H. Wade

So etwas würden wir uns auch für Deutschland und die EU wünschen: Das US-Projekt „Digital Democracy“ stellt eine durchsuchbare Datenbank aller Parlamentssitzungen einzelner US-Bundesstaaten bereit. Damit lassen sich Aussagen sämtlicher Redner in Text und Bild abrufen sowie der erweiterte Kontext einsehen – etwa, welcher Gesetzentwurf gerade beraten wurde oder welche Abgeordneten sich noch zu Wort gemeldet haben.


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Derzeit umfasst die Datenbank Inhalte aus New York und Kalifornien, Florida und Texas sollen bald folgen. Betrieben wird das Projekt vom Institute for Advanced Technology and Public Policy der kalifornischen Polytechnic State University. Aus der Ankündigung (unsere Übersetzung):

Als erste Plattform dieser Art stellt Digital Democracy ein durchsuchbares Archiv aller Aussagen zur Verfügung, die in Parlamentssitzungen von US-Bundesstaaten gefallen sind. Jetzt kann jeder Aussagen von Politikern, Lobbyisten und Aktivisten durchsuchen, ansehen und teilen, wenn sie Gesetzentwürfe debattieren, erarbeiten und darüber abstimmen.

Mit „OffenesParlament“ haben kürzlich die Open Knowledge Foundation und das Portal Abgeordnetenwatch.de ein ähnliches Projekt gestartet. Dort lassen sich alle 245 Plenarprotokolle der letzten vier Jahre nach Themen oder Schlagwörtern durchsuchen sowie nach einzelnen Abgeordneten filtern.

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