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Neuer Datengau-Weltrekord: Yahoo korrigiert auf drei Milliarden Nutzer-Konten

Im August 2013 wurde Yahoo gehackt. Das Unternehmen klärte die Öffentlichkeit erst im September vergangenen Jahres auf, dass bis zu einer halben Millarde Nutzer-Konten von Unbekannten illegal kopiert wurden. Schon November musste man sich bereits nach oben auf eine Milliarde korrigieren. Das war aber nicht alles. Jetzt kam raus: Alle zu dem Zeitpunkt vorhandenen drei…

  • Markus Beckedahl
Ausgelacht und Daten weg – Alle Rechte vorbehalten: Yahoo

Im August 2013 wurde Yahoo gehackt. Das Unternehmen klärte die Öffentlichkeit erst im September vergangenen Jahres auf, dass bis zu einer halben Millarde Nutzer-Konten von Unbekannten illegal kopiert wurden. Schon November musste man sich bereits nach oben auf eine Milliarde korrigieren.

Das war aber nicht alles. Jetzt kam raus: Alle zu dem Zeitpunkt vorhandenen drei Milliarden Nutzer-Konten waren betroffen: Yahoo provides notice to additional users affected by previously disclosed 2013 data theft.

Zu den betroffenen Datensätzen gehören E‑Mailadressen, Namen, Geburtsdaten und schlecht gesicherte Passwörter, die man entschlüsseln kann. Auch alle Flickr-Nutzer sind betroffen. Yahoo ist ein anschauliches Beispiel, dass theoretisch alle Nutzerdaten, die wir bewusst oder unbewusst auf den vielen Plattformen hinterlassen, auch in fremde Hände kommen können.

So kannst du herausfinden, was Unternehmen über dich wissen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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