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Riesiges Datenleck: Mehr als 500 Millionen Nutzerdaten von Yahoo betroffen

Ausgelacht und Daten weg All rights reserved Yahoo

Yahoo hat heute offiziell bestätigt, was bereits im Vorfeld gerüchtet wurde: Daten von mehr als 500 Millionen Nutzerkonten wurden ohne Berechtigung kopiert, dazu gehören Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstage und verschlüsselte Passwörter. Kreditkarten- und Bankdaten sollen nicht betroffen sein.

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Der Hack soll 2014 stattgefunden haben. Wie immer gilt: sicherheitshalber Passwörter ändern, wenn man die Kombination E-Mail-Adresse und Passwort woanders auch noch nutzt (aas man nicht sollte).

Manche sehen das Datenleck auch als Feature: Vielleicht finden sich in den offenbar zumindest in Teilen im Netz befindlichen Datensätzen die alten vergessenen Flickr-Zugangsdaten wieder?

Mehr als 500 Millionen Nutzerdaten dürften Rekordwerte sein und einen neuen Standard setzen. Oder hab ich was übersehen?

Update: Yahoo sagt, dass ein staatlicher Akteur hinter dem Hack stehen sollte. Das wird gerne erklärt, wenn man einen übermächtigen Gegner braucht, um von dem eigenen Versagen abzulenken. Andererseits hat Yahoo mit sowas Erfahrung: 2013 kam durch Snowden-Enthüllungen raus, dass die NSA Yahoo gehackt hatte.

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3 Kommentare
  1. …aber die vielen sensiblen Patientendaten im Zusammenhang mit der neuen e-Gesundheitskarte werden ganz, ganz bestimmt niemals gehackt werden!

    Vertraut uns doch!

    Eure Bundesregierung!

    #Datenvermeidung ist der einzige Schutz, der effektiv funktionieren kann.

    1. Warum Hacken?
      Der BND schreit „Terrorist“ oder „Gefährder“, das neue BND Gesetz zieht (wie eine Kupplung) an und schon bekommt dieser Einsicht in die Krankenakte (das Getriebe überträgt ab jetzt Leistung) … dann wird die Krankenakte an den Führungsoffizier (NSA) weitergeleitet und diese bestimmen bzw. „Empfehlen“ dann, nach Aktenlage, die bestmögliche Befragungsstrategie … weil, wegen der Erfahrungen bei der Befragung der Terroristen …

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