Linkschleuder

Linktipps der Redaktion

  • : 31c3: Ticketvorverkauf endet am Freitag!
    31c3: Ticketvorverkauf endet am Freitag!

    Der 31. Chaos Communication Congress findet zwar erst zwischen dem 27.- 30. Dezember in Hamburg statt, der Vorverkauf endet aber bereits schon Freitag Nacht. Also schnell Tickets klicken und Geld überweisen. Sonst muss man vor Ort lange in einer Schlange stehen und falls der 31c3 total überlaufen ist, wird man vielleicht auch nicht mehr reinkommen.

    11. Dezember 2014 1
  • : iRights: Das Netz 2014/2015 – Jahresrückblick Netzpolitik
    iRights: Das Netz 2014/2015 – Jahresrückblick Netzpolitik

    titelEnd_irightsDASNETZ_2014_800px-461x615Von iRights ist heute „Das Netz 2014/2015 – Jahresrückblick Netzpolitik“ erschienen.

    Das Netz 2014/2015 ist ein Rückblick auf ein turbulentes Jahr der Netzpolitik und wagt gleichzeitig Ausblicke in unsere digitale Zukunft. Im dritten Jahr nacheinander informieren wir auf über 270 Seiten über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen rund um Datenschutz, die Digitale Agenda der Bundesregierung, Mobilität, Roboter, den gesellschaftlichen Umgang mit unseren Daten, die Manipulation unserer Gesellschaft durch Überwachung, wie das Internet regiert werden soll, wie das Internet in Zukunft unsere Bildung beeinflussen wird, welche Kapriolen das Urheberrecht schlägt, Open Source und digitale Strategien in der Wirtschaft, Kultur im Netz – nicht nur mit Blick auf Deutschland, sondern auch international. In über 70 Beiträgen, Interviews und Kommentaren von Wissenschaftlern, Journalisten, Politikern, Aktivisten und Nutzern zeigen wir auf, wohin der Weg geht, was die Protagonisten denken und wie eine aktive Gestaltung der Digitalisierung gelingen kann.

    Hier kann man das Buch online durchblättern.

    Gedruckt kosten die rund 300 Seiten 14,99 Euro, als eBook 4,99 Euro. Print kann direkt bei iRights bestellt werden, eBooks finden sich in den üblichen Stores.

    Wer bei Amazon bestellt, kann unsere Partnerlinks nutzen: Print / Kindle.

    11. Dezember 2014 2
  • : Netzneutralität: Vom Ende her denken
    Netzneutralität: Vom Ende her denken

    Unser Thomas Lohninger hat für standard.at einen Meinungsbeitrag zur Netzneutralitätsdebatte in Österreich geschrieben: Vom Ende her denken.

    Es geht nicht um Aktivismus, sondern um Räume für Wettbewerb und Innovation. Es gibt viele gute Gründe, um das Internet neutral zu halten und vor einseitigen Geschäftsinteressen zu schützen.[…] Eigenes Fehlverhalten mit dem Fehlverhalten Anderer zu rechtfertigen ist eine kindliche Argumentation. Auch wenn Netzneutralität heute als komplexes, technisches Thema erscheinen mag, geht es dabei um die Zukunft gesellschaftlicher Teilhabe der Masse und wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit des Landes. Deshalb ist diese Frage auch zu wichtig um sie gänzlich dem Gewinnstreben von Providern zu überlassen.

    10. Dezember 2014
  • : SWR2: Ist die Schwarmintelligenz im Internet ein Mythos?
    SWR2: Ist die Schwarmintelligenz im Internet ein Mythos?

    Bei SWR2 gab es heute eine 45 Minuten lange Debatte zum Thema „Ist die Schwarmintelligenz im Internet ein Mythos?“ zu hören.

    Es diskutieren: Markus Beckedahl – Netzpolitischer Aktivist, Netzpolitik.org, Dr. Stefan Münker – Medienphilosoph, Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Peter Kruse – Unternehmensberater und Organisationspsychologe, Universität Bremen; Gesprächsleitung: Timo Fuchs

    Unser Umgang mit dem Internet beruht auf einem großen Missverständnis, meint der Internet-Guru Jaron Lanier: dem Irrglauben, dass der Zusammenschluss der Nutzer zur einer Vermehrung von Wissen und Lösungen führt. Die Vorstellung, die Durchschnittsmeinung einer anonymen Masse bringe neue Ideen hervor, sei eine Illusion. Bremsen also die Milliarden von Meinungen im Netz einen echten Fortschritt aus? Wer hat am Ende Einfluss auf die Sozialen Netzwerke, auf die Datenbanken und Protestbewegungen, die das Netz erzeugt?

    Hier ist die MP3.

    10. Dezember 2014 5
  • : Angela Merkel: Unter dieser Frau kein Anschluss
    Angela Merkel: Unter dieser Frau kein Anschluss

    Sascha Lobo kommentiert in seiner Kolumne auf Spiegel-Online Merkels Netzpolitik und vor allem den aktuellen Move in Sachen Netzneutralität: Unter dieser Frau kein Anschluss.

    Dabei gibt es ein bestimmendes Schlagwort der Merkelschen Digitalpolitik: Versagen. Natürlich muss man hier differenzieren. Und zwar zwischen mutwilligem und fahrlässigem Versagen. Fahrlässig ist etwa, seit vielen Jahren nichts Messbares erreicht zu haben, was die dringend notwendige Glasfaserverkabelung der Bundesrepublik angeht. Mutwilliges Versagen wird es dort, wo Merkel die Netzneutralität verkauft, im Tausch gegen ein bisschen Netzausbau. Kaum ein Bereich, in dem das Problem des Merkelschen Politikansatzes kristalliner zu Tage tritt.

    und:

    Wegen dieses politikbegünstigten Debakels, entstanden durch Merkels visionsloses Danebenstehen, soll nun die Netzneutralität abgeschafft werden. Bei gleichzeitigem Argumentieren pro Netzneutralität, was den Irrsinn abrundet. Merkel selbst begründet das praktisch wortgleich mit Broschürentexten von Telekom, Vodafone und Co.: Es müssten aus Gründen der Verlässlichkeit „Spezialdienste“ geschaffen werden.

    Bin ich eigentlich der einzige oder wieso thematisiert sonst niemand, dass die Bundesregierung eine gemeinsame Linie gefunden hat – und nicht nur Angela Merkel. In der Bundesregierung ist auch noch die SPD und das SPD-geführte Wirtschaftsministerium unter Sigmar Gabriel (SPD-Vorsitzender) soll federführend diese Position ausverhandelt haben.

    10. Dezember 2014 4
  • : Tim Berners-Lee: „Netzneutralität ist unsere Wahl“.
    Tim Berners-Lee: „Netzneutralität ist unsere Wahl“.

    Heise-Online zitiert Tim Berners-Lee auf der Le Web-Konferenz:

    Berners-Lee nutzte die Bühne in Paris, um die IT-Experten zum Kampf für die sogenannte Netzneutralität aufzurufen. Das Prinzip besagt, das alle Daten im Netz gleich behandelt werden müssen. Aktivisten befürchten nach aktuellen Plänen aus der Politik, dass es durch bezahlte Überholspuren ausgehöhlt wird und dadurch kleine Online-Unternehmen benachteiligt werden. „Widmen Sie fünf Prozent Ihrer Zeit der politischen Lage. Treten Sie bewusst dieser Schlacht bei“, appellierte Berners-Lee. Es gehe darum, das offene Netz zu verteidigen. Letztlich gehe es um den Weltfrieden. „Netzneutralität ist unsere Wahl.“ Die Lobby dagegen sei stark.

    Können wir nur unterschreiben.

    10. Dezember 2014
  • : Ab 17:15: Edward Snowden live auf ARTE Info
    Ab 17:15: Edward Snowden live auf ARTE Info

    Edward Snowden soll ab 17:15 Uhr live auf ARTE sein. Mir ist gerade etwas unklar, ob im Fernsehen oder auf der Webseite, aber auf Twitter wird seit Tagen diese Seite beworben.

    Der Amerikaner Edward Snowden, der 2013 Informationen zur Internetüberwachung durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA preisgegeben hatte, gibt seine erste Video-Telefonkonferenz in Frankreich. Der ehemalige NSA-Berater, der in Russland Asyl gefunden hat, nimmt am 10. Dezember an einer Debatte mit dem Titel „Datenüberwachung und Respekt der Privatssphäre“ teil. Amnesty International organisiert das Event anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte mit der Unterstützung von Le Monde, Mediapart und ARTE. Veranstaltungsort ist das Théâtre de la Gaîté in Paris. ARTE überträgt das Ereignis live. – See more at: http://info.arte.tv/de/datenuberwachung-edward-snowden-und-die-whistleblower-der-welt#sthash.Ed2qx9OE.dpuf

    Dort finden sich auch „Reden für die Gerechtigkeit – Portrait von acht Whistleblowern“.

    10. Dezember 2014 2
  • : Neues Exponat im Remix-Museum: „Happy-End“
    Neues Exponat im Remix-Museum: „Happy-End“

    Gunnar Schmitt hat kürzlich im digitalen Remix-Museum ein neues Exponat zur Sammlung „Visuelle Medienkultur“ beigesteuert. Konkret geht es um Peter Tscherkasskys Found-Footage-Film „Happy-End“:

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    Das Ausgangsmaterial des Found-Footage-Films „Happy-End“ besteht aus vielen Stunden Super-8-Heimkino-Film, das bei einem Altwarenhändler entdeckt wurde. Es enthielt Aufnahmen von Urlauben an verschiedenen Orten und Partys mit Freunden. Peter Tscherkassky wählte für seinen Film ausschließlich jene Szenen, in denen stets nur die Eheleute Elfriede und Rudolf – die Namen der Eheleute waren der Beschriftung der Filmdosen zu entnehmen – beim Feiern (Weihnachten, Silvester, Geburtstage) zu sehen sind. Die beiden konsumieren scheinbar unablässig und in ausgelassener Manier diverse Alkoholika sowie Kuchen, sie prosten sich zu, geben einander Küsschen, deuten Sexualität an und bieten eine Tanzeinlage.

    Hier geht es direkt zum Exponat im Remix-Museum.

    Das ist ein Crosspost vom Blog der Initiative ‘Recht auf Remix‘, die in einer Petition um Unterstützung samt Link zum persönlichen Lieblingsremix bittet und zum Schlendern im online Remix-Museum einlädt.

    10. Dezember 2014
  • : Kindercomputer Kano: Dem Baby muss man alles sagen
    Kindercomputer Kano: Dem Baby muss man alles sagen

    Das FAZ-Feuilleton hat den Kindercomputer Kano am lebenden Objekt getestet: Dem Baby muss man alles sagen.

    Ein bisschen Zusammenbauen, ein paar Spiele zum Programmieren: Der Kindercomputer Kano gibt schon Grundschülern erste Einblicke in Hard- und Software. Und ihren Eltern auch. Ein Selbstversuch.

    10. Dezember 2014
  • : Neues Animationsvideo: Wir Lieben Überwachung
    Neues Animationsvideo: Wir Lieben Überwachung

    Von Alexander Lehmann gibt es jetzt den Nachfolger von „Du bist Terrorist“: „Wir Lieben Überwachung“.

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    Der größte Überwachungsskandal der Geschichte. Selbst Regierungen und ehemals mächtige Politiker sind Opfer der illegalen überwachenden Kompromatsammelmaschine. Doch wie kommt es dass nach Bekanntwerden nichts passiert?

    Ganz einfach, wir alle lieben Überwachung. So sehr, dass wir statt Veränderung einzufordern jubelnd dem nächsten Geheimdienstausbau entgegenfiebern – oder ihn zumindest Schulterzuckend hinnehmen. Wir alle profitieren von Überwachung. Und wer noch anderer Meinung ist: Es gibt 7 sehr gute Gründe warum auch du Überwachung lieben solltest.

    Anschauen und weiterverteilen.

    10. Dezember 2014 14
  • : Nach Razzia: The Pirate Bay ist unter neuer Domain (doch nicht) wieder da
    Nach Razzia: The Pirate Bay ist unter neuer Domain (doch nicht) wieder da

    Gerade einen Tag hat es gedauert bis The Pirate Bay nach einer Razzia durch die schwedische Polizei wieder online gegangen ist. Diesmal funktioniert die Domain thepiratebay.cr.

    Update: Domain funktioniert zwar, aber keine Infrastruktur dahinter. Man sieht was, findet aber nichts.

    Der ehemalige Sprcher von The Pirate Bay, Peter Sunde, hat sich währenddessen in seinem Blog von dem aktuellen Projekt distanziert: The Pirate Bay down, forever? The Pirate Bay sei Seelenlos geworden und habe mit der ursprünglichen (politischen) Zielen wenig gemeinsam. Er hatte sich gewünscht, dass die Plattform zum zehnten Geburtstag geschlossen worden wäre, stattdessen würde es jetzt dort viel nervige Werbung für Pornos und Viagra geben. Peter Sunde distanziert sich aber nicht von Filesharing generell, er hofft, dass es eine Weiterentwicklung geben werde hin zu moderneren p2p-Technologien.

    The original deal with TPB was to close it down on it’s tenth birthday. Instead, on that birthday, there was a party in it’s “honour” in Stockholm. It was sponsored by some sexist company that sent young girls, dressed in almost no clothes, to hand out freebies to potential customers. There was a ticket price to get in, automatically excluding people with no money. The party had a set line-up with artists, scenes and so on, instead of just asking the people coming to bring the content. Everything went against the ideals that I worked for during my time as part of TPB.

    10. Dezember 2014 7
  • : Jetzt neu: Die Cyber Cyber – EP
    Jetzt neu: Die Cyber Cyber – EP

    Arne Bense hat vor wenigen Monaten mit „Cyber Cyber“ die musikalische Hymne zur Digitalen Agenda der Bundesregierung vorgelegt. Mittlerweile gibt es davon eine ganze EP auf Soundcloud zu hören:

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    10. Dezember 2014
  • : Hessischer Landtag stellt Gebärdensprachdolmetscher-Livestream ein: Wegen 15.000 Euro Kosten pro Sitzung (Update)
    Hessischer Landtag stellt Gebärdensprachdolmetscher-Livestream ein: Wegen 15.000 Euro Kosten pro Sitzung (Update)

    15.000 Euro kostet den Hessischen Landtag anscheinend der Livestream einer Sitzung. Das möchte man jetzt einsparen, weil nur 120 Nutzer den sich anschauen: Landtag schaltet Livestream ab.

    Wie die CDU mitteilte, kostet der Livestream 15.000 Euro pro Plenarsitzung. Anschauen würden ihn sich jeweils nur an die 120 Nutzer. Der barrierefreie Livestream hatte jährlich mit 150.000 Euro für die Gebärdendolmetscher zu Buche geschlagen. Künftig sollen die Debatten nun in einem Video-Archiv mit Untertiteln zur Verfügung stehen. Ein Gewinn, wie Holger Bellino parlamentarischer Geschäftsführer der CDU, urteilte.

    Vollkommen unklar ist, warum der Stream bei den wenigen Nutzern 15.000 Euro kosten soll, wenn die Videoaufzeichnung eh gemacht wird, um ein Videoarchiv anzulegen. Wenn man wollte, könnte man das auch über offene Standards bei den Nutzerzahlen kostengünstig auf der eigenen Webseite streamen. Selbst die üblichen kommerziellen Livestream-Anbieter kosten bei den Nutzerzahlen nur ein Bruchteil. Die eigentlichen Kosten entstehen durch Personal und Technik. Das scheint ja vorhanden zu sein.

    Update: Die Zahlen in dem Artikel sind leicht irreführend und beziehen sich auf den Echtzeit-Gebärdensprachdolmetscher-Stream. Derselbe Hessische Rundfunk berichtete bereits im Juli andere Zahlen:

    Der reguläre Livestream der Plenardebatten ohne Gebärdendolmetscher läuft weiter – vorerst. Denn auch hier lag die Zahl der Nutzer zuletzt offenbar unter den Erwartungen – etwa 1.000 schauten zu. Die Zahl ist nach hr-Informationen eher rückläufig als steigend. Bereitgestellt wird der Livestream der Plenardebatten vom Radiosender FFH, der dafür vom Landtag jährlich 6.000 Euro erhält. Ende Januar 2015 läuft der Vertrag zwischen dem Sender und dem Landtag aus.

    1000 Zuschauer im Stream sind sicher immer noch mehr und eine Bereicherung für die Telhabe an Demokratie als Zuschauer vor Ort.

    9. Dezember 2014 8
  • : Nach Razzia in Schweden: The Pirate Bay ist offline
    Nach Razzia in Schweden: The Pirate Bay ist offline

    Torrentfreak berichtet, dass die schwedische Polizie nach eine Razzia gegen die Torrent-Seite The Pirate Bay durchgeführt hat, die Seite ist jetzt offline: Swedish Police Raid The Pirate Bay, Site Offline.

    Police in Sweden carried out a raid in Stockholm today, seizing servers, computers, and other equipment. At the same time The Pirate Bay and several other torrent-related sites disappeared offline. Although no official statement has been made, TF sources confirm action against TPB.

    Betroffen ist wohl nicht nur thepiratebay.se sondern auch noch diverse andere Seiten:

    Several other torrent related sites including EZTV, Zoink, Torrage and the Istole tracker are also down. The Pirate Bay’s forum Suprbay.org is also offline. The same goes for Bayimg.com and Pastebay.net.

    9. Dezember 2014 12
  • : CETA: Roter Teppich für Klage-Konzerne
    CETA: Roter Teppich für Klage-Konzerne

    Im Campact-Blog analysieren Peter Fuchs und Annette Sawatzki die Gefahren des Investorenschutz (ISDS) im europäisch-kanadischen Handelsabkommen CETA: Roter Teppich für Klage-Konzerne.

    Diese Analyse geht dem gefährlichsten Kapitel im EU-Kanada-Abkommen CETA auf den Grund: Dem Investorenschutz. Ausländische Investoren bekommen damit das Privileg, Staaten vor privaten, konzernnahen Schiedsgerichten zu verklagen – und so demokratische Regelungen anzugreifen. Handels- und Investmentexperte Peter Fuchs von PowerShift e.V. und Annette Sawatzki von Campact erklären, warum auch Schönheitsreparaturen nichts an dieser Gefahr ändern.

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    9. Dezember 2014 1
  • : Aber wir googeln und zwitschern und posten uns lieber zu Tode.
    Aber wir googeln und zwitschern und posten uns lieber zu Tode.

    Für Spaß am Bildschirm sorgt heute Wolfgang Herles, von Beruf ZDF-Kulturredakteur: Wir zwitschern uns zu Tode. Alleine das prädestiniert ihn dafür, für uns aus dem Elfenbein des Feuilletons ein Pamphlet gegen die Digitalisierung zu schreiben, wo man gar nicht weiß, welche beste Stelle man zitieren soll.

    Wir User bilden uns keine Meinung, sondern schließen uns Meinungen anderer an, teilen sie, werden selbst Teil von Stimmungswogen, die sich gelegentlich zum Shitstorm auswachsen. Kurzatmige Erregung. Und das Gestammel in 140 Zeichen täuscht Lockerheit nur vor. Noch nie ist so viel Unsinn in die Welt gesetzt worden, auf den ihre Urheber auch noch stolz sind. Gegen die Formen der Verunglimpfung im Netz ist der klassische Stammtisch ein Hort der Bedächtigkeit.[…] Aber wir googeln und zwitschern und posten uns lieber zu Tode. Die Zeit, die wir im Netz verbringen, fehlt uns an anderer Stelle. Lesen zum Beispiel. Richtig lesen, nicht nur E‑Mails und Twittereinträge.

    (Ich fürchte ja, der meint das ernst).

    Update: Auf den Punkt bringt das dieser Kommentar:

    > Die Zeit, die wir im Netz verbringen, fehlt uns an anderer Stelle.
    Jo. Ich spar die beim Fernsehen wieder ein.

    9. Dezember 2014 39
  • : Forum Netzpolitik der Berliner SPD sucht Notebook für Flüchtline
    Forum Netzpolitik der Berliner SPD sucht Notebook für Flüchtline

    Das Forum Netzpolitik der Berliner SPD sucht alte (sicher gerne auch neue) Notebooks, um sie mit Freier Software zu bespielen und Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.

    Deshalb wollen wir, vom Forum Netzpolitik der Berliner SPD, in den nächsten zwei Wochen Laptops für Flüchtlingsheime sammeln. Für Menschen die weit von zu Hause entfernt sind ist der Zugang zum Internet oft die einzige Möglichkeit mit der Familie und den Freunden weiter in Kontakt zu bleiben. Deswegen bringt uns eure alte Laptops vorbei!

    Ihr könnt diese vom 10. Dezember bis zum 18. Dezember 2014 von 09 bis 17 Uhr im Kurt-Schumacher Haus im 4. Stock/ Raum 409 in der Müllerstraße 163 abgeben. Der CCC Berlin sorgt dafür, dass die Daten auf dem Laptop komplett gelöscht werden und versorgen alle Geräte mit freier Software. Die gesamte Spende geht dann an die AWO Berlin die insgesamt acht Flüchtlingsheime in Berlin betreibt.

    9. Dezember 2014 1
  • : Netzneutralität – was bedeutet das eigentlich?
    Netzneutralität – was bedeutet das eigentlich?

    Ich hab heute Radio‑Z in Nürnberg erklärt, was Netzneutralität ist und welche Debatte wir gerade führen.

    Netzneutralität ist eines der Schlagworte, wenn über die Zukunft des Internets gesprochen wird. Doch was heißt das eigentlich und wie steht es um die Netzneutralität in Deutschland? Offen für alle, überall, jederzeit und für alle gleichermaßen. Diese Eigenschaften haben das Internet einst groß gemacht. In einer Zeit, in der mehr und mehr wirtschaftliche Interessen mit dem Internet verknüpft sind, gerät dieses Prinzip der Offenheit für Alle in Gefahr, unter die Räder des Profits zu kommen. NetzaktivistInnen fordern deshalb Netzneutralität.

    Ich sprach dazu mit Markus Beckedahl von netzpolitik.org und wollte erst einmal wissen, was Netzneutralität eigentlich genau heißt.

    Hier ist die MP3.

    8. Dezember 2014 4
  • : DOKeins: Unter Verdacht – Im Visier der Geheimdienste
    DOKeins: Unter Verdacht – Im Visier der Geheimdienste

    Im ORF lief am Donnerstag die rund 80 Minuten lange Dokumentation: DOKeins: Unter Verdacht – Im Visier der Geheimdienste.

    „Hanno Settele will den Geheimnissen der Geheimdienste auf den Grund gehen. Auf der Jagd nach potenziellen Terroristen gerät eine ganze Gesellschaft ins Visier der Geheimdienste, alle stehen unter Verdacht. “

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    Update: Hat wohl eine Geo-Sperre, auch bei Youtube. Falls das jmd woanders hochlädt, binden wir das gerne ein.

    8. Dezember 2014 19
  • : 360° Europas Flüchtlingsdrama: „Der Zaun“
    360° Europas Flüchtlingsdrama: „Der Zaun“

    Interessante Multimedia-Reportage von Süddeutsche.de: 360° Europas Flüchtlingsdrama – „Der Zaun“.

    Wie fühlt sich die „Festung Europa“ von außen an? Wie leben Flüchtlinge? Drei Monate sind zwei Journalisten an den Grenzen Europas entlanggereist und berichten davon in einer großen Multimediareportage. Dazu ein 360° – das ganze Bild des europäischen Flüchtlingsdramas.

    Hier gehts direkt zu „Der Zaun“.

    Der Zaun - Eine Reise entlang der Grenzen Europas 2014-12-08 11-23-03

    8. Dezember 2014 1