Generell

Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.

  • : „Alles Wissen berechenbar machen“
    „Alles Wissen berechenbar machen“

    Im Rahmen eines Panels zu „Ideologien und Zukünften des Internets“ hielt Conrad Wolfram auf der Transmediale eine Keynote über die „Wissensmaschine“ Wolfram Alpha. Das Ziel, das er dabei ausgab, ist kein kleines: Die öffentliche Seite des Projekts sei nur ein kleiner Teil. Insgesamt gehe es darum, „alles Wissen berechenbar“ zu machen.

    7. Februar 2010 6
  • : FBI will Vorratsdatenspeicherung 2.0
    FBI will Vorratsdatenspeicherung 2.0

    Auch wenn es selbst Lobbyisten und Netzanbieter nicht immer eindeutig wissen: Bei der Vorratsdatenspeicherung wird nicht gespeichert, welche Webseiten man besucht.
    Sehr zum Leidwesen einiger Behörden anscheinend, so fordert der Direktor des FBI nun genau das von amerikanischen Providern:
    The FBI is pressing Internet service providers to record which Web sites customers visit and retain those logs for two years, a requirement that law enforcement believes could help it in investigations of child pornography and other serious crimes.

    5. Februar 2010 13
  • : Schweden ignoriert Vorratsdatenspeicherung
    Schweden ignoriert Vorratsdatenspeicherung

    Reinhard Wolff berichtet auf taz.de, wie man in Schweden mit der EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung umgeht: man ignoriert sie einfach und setzt sie nicht um:
    Schweden hat sich bislang geweigert, die 2006 beschlossene und umstrittene Direktive der EU zur Vorratsdatenspeicherung umzusetzen. Während in anderen Ländern, wie auch in Deutschland, diese Direktive durch nationale Gesetzgebung schon vor über zwei Jahren in Kraft gesetzt wurde, hat man in Stockholm bisher gemauert.

    5. Februar 2010 15
  • : Die unglaubliche Geschichte der Neda Soltani
    Die unglaubliche Geschichte der Neda Soltani

    Bei den Ruhrbaronen gibt es „Die unglaubliche Geschichte der Neda Soltani“ zu lesen, ein Lehrstück über das Versagen der Medien und der “Social Networks” in der Iran-Berichterstattung, wodurch eine unschuldige Frau unfreiwillig politisches Asyl in Deutschland beantragen musste.
    Mir gegenüber sitzt die Todgesagte.

    5. Februar 2010 4
  • : EP-Innenausschuss stimmt gegen SWIFT
    EP-Innenausschuss stimmt gegen SWIFT

    Ich bin gerade für ein zweitägiges Digital Rights Lobbying-Seminar von EDRi in Brüssel. Passenderweise findet auch gerade die Abstimmung des Innenausschuss des Europaparlaments über das SWIFT-Abkommen (PDF des Abstimmungs-Dokument) statt und ich kann live das Abstimmungsergebnis bloggen. Das Ergebnis ist in der Regel wegweisend für die finale Abstimmung im Parlament, da der Innenausschuss in der Debatte federführend ist.

    4. Februar 2010 25
  • : Polizeikongress ohne Chaos Computer Club
    Polizeikongress ohne Chaos Computer Club

    In Berlin findet gerade der „Europäischer Polizeikongress“ statt. Dort kann man kostenlos teilnehmen, wenn man zur Presse gehört, Abgeordneter ist oder bei einer Sicherheitsbehörde beschäftigt ist. Man kann aber auch 895 Euro bezahlen, um dabei zu sein. Ein Berliner IT-Sicherheitsexperte war auf Firmenticket dabei und saß im Saal, als der Innenstaatssekretär Ole Schröder gerade redete.

    2. Februar 2010 38
  • : Vernachlässigte Themen 2009
    Vernachlässigte Themen 2009

    Die Initiative Nachrichtenaufklärung hat die Top-Themen für das 2009 ermittelt, die in der Medienberichterstattung vernachlässigt wurden. Auf Platz 1 kommt „Notstand im Krankenhaus: Pflegebedürftige allein gelassen“.

    31. Januar 2010 4
  • : Mobile Sicherheitslücke bei SchülerVZ?
    Mobile Sicherheitslücke bei SchülerVZ?

    Update: Da scheint nichts dran zu sein. SchülerVZ hat bei der mobilen Version andere Sicherheitsmaßnahmen verwendet als in der „normalen“ Version. Bei der mobilen Version gibt es tägliche Zugriffslimits pro Nutzer-Account, die irgendwann keinen Zugriff mehr zulassen. Wir sind nach Hinweisen manuell vorgegangen, um das zu überprüfen und haben dabei die mobile Version mit der normalen Version verglichen.

    29. Januar 2010 11
  • : Wie man als Politiker reich werden kann
    Wie man als Politiker reich werden kann

    Die Ruhrbarone haben ein schönes Beispiel für politische Landschaftspflege in NRW beschrieben: RAG bezahlt Politiker – Zehntausende für’s Kekseessen. Die Ruhrkohle AG zahlt stattliche Summen für eine Mitgliedschaft in einem Regionalbeirat. Der Arbeitsumfang der Tätigkeit ist dabei bescheiden:
    Da haben ein paar Leute gutes Geld verdient.

    29. Januar 2010 11
  • : Volker Hoff: Landtagsabgeordneter und Lobbyist
    Volker Hoff: Landtagsabgeordneter und Lobbyist

    In Hessen sitzt der ehemalige Europaminister Volker Hoff für die CDU im Landtag. Nun wurde bekannt, dass er ab nächsten Montag zu Opel wechselt, um als Beauftragter für die Kontakte zu Regierungen tätig wird. aber selbstverständlich möchte er weiter Landtagsabgeordneter bleiben, weil:
    „Ich traue mir durchaus zu, dass ich beides unter einen Hut bringen kann.

    28. Januar 2010 22
  • : Ideen für die Neugestaltung der Website des Europäischen Parlaments gesucht
    Ideen für die Neugestaltung der Website des Europäischen Parlaments gesucht

    Die Macher der EP-Website bitten auf ihrem Blog um Hilfe: Wie könnte die Seite bei einer Neugestaltung verbessert werden? Vielleicht habt ihr ja einige gute Ideen:
    Everything’s on the table. What is our website for? Who is it for? Do we need one website, several, none…? How does a site fit with a wider online strategy? How do we balance the needs of very different user groups? How do we manage multilingualism? What’s important, what’s not? Beauty v.

    8. Januar 2010 9
  • : Kann die Wikipedia alles für alle sein?
    Kann die Wikipedia alles für alle sein?

    Auf dem 26. Chaos Communication Congress gab es eine Neuauflage der Debatte um Löschdiskussionen, Relevanz und Administration in der Wikipedia. Moderiert von Andreas Bogk diskutierten Kurt Jansson, Mathias Schindler, Martin Haase und Tim Weber über die „freie Enzyklopädie“.
    Man kann das Problem der Wikipedia kaum besser ermessen als mit den Handzeichen vor Anfang der Diskussion.

    30. Dezember 2009 23
  • : Jahresrückblick 2009
    Jahresrückblick 2009

    Hier ist der vollständige, aber sicher unkomplette und natürlich voll subjektive Netzpolitik-Jahresrückblick auf 2009.
    Januar
    Der Januar startet mit dem Netzpolitik-Ausblick auf 2009. Ist auch fast alles eingetreten, was vorausgesagt wurde.
    In NetzpolitikTV 059 erzählt Martin Haase über Neusprech.
    DLF-Rückblick: 2008 stand ganz im Zeichen schwerer Daten-Pannen.

    21. Dezember 2009 20
  • : Krasse Geschichte aus unserem Rechtsstaat
    Krasse Geschichte aus unserem Rechtsstaat

    Juli Zeh und Rainer Stadler haben im SZ-Magazin die krasse Geschichte eines marrokanischen Informatikstudenten aus München aufgeschrieben, der als sogenannter „Oktoberfest-Attentats-Planer“ für acht Tage ins Gefängnis gesteckt wurde: Achtung, Achtung!
    Um ihren massiven Eingriff zu rechtfertigen, gibt sich die Polizei alle
    Mühe, Samir als höchst gefährlich erscheinen zu lassen.

    19. Dezember 2009 80
  • : Europäisches Parlament fordert besseren Zugang zu EU-Dokumenten
    Europäisches Parlament fordert besseren Zugang zu EU-Dokumenten

    Das EP hat sich in einer gestrigen Abstimmung dafür ausgesprochen, den öffentlichen Zugang zu EU-Dokumenten infolge des Lissabon-Vertrages zu verbessern. Die Parlamentarier kritisierten damit die EU-Kommission, die ihren letzten diesbezüglichen Gesetzesvorschlag trotz einer Aufforderung der Abgeordneten im März nicht modifiziert habe.

    18. Dezember 2009 5
  • : Botnets, Internetanbieter und Politik – auf sanften Sohlen zu neuen nationalen Strukturen der Internet-Regulierung?
    Botnets, Internetanbieter und Politik – auf sanften Sohlen zu neuen nationalen Strukturen der Internet-Regulierung?

    Dieser Gastbeitrag stammt von Andreas Schmidt, der an der Technischen Universität Delft zu institutionellen und organisatorischen Aspekten von Internet-Sicherheit forscht. Er bloggt seit kurzem auch dazu auf netdefences.com. (RB)
    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband der Internetbetreiber (eco) haben vereinbart, im Rahmen einer Kooperation eine Art nationales Botnet-Zentrum zu errichten.

    18. Dezember 2009 13
  • : JIM 09: Nicht einmal 50% der Jugendlichen nutzen Privatsphäre-Optionen
    JIM 09: Nicht einmal 50% der Jugendlichen nutzen Privatsphäre-Optionen

    Viel Kulturpessismus ist unberechtigt, aber um den Datenschutz steht es schlecht: Die Studie JIM 09 (Jugend, Information, (Multi-) Media) untersucht die Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland anhand der Befragung von 1200 Personen zwischen 12 und 19 Jahren.
    Wie geht die Generation der vermeintlichen „Digital Natives“ mit dem Internet um? Laut der Studie ist es für sie vor allem ein Kommunikationsmedium, die Hälfte der im Internet verbrachten Zeit dient der Kommunikation.

    17. Dezember 2009 21
  • : Radio: Die „fünfte Gewalt“
    Radio: Die „fünfte Gewalt“

    Deutschlandradio Kultur hat über „Die „fünfte Gewalt“ – Eine kurze Geschichte des Lobbyismus in Deutschland“ berichtet:
    Fachleute schätzen die Zahl professioneller Lobbyisten allein in Berlin auf 5000, Tendenz steigend. In den 70er-Jahren waren es in Bonn gerade mal 600. Sie agieren in den Grauzonen der Politik und versuchen, Einfluss zu nehmen auf Gesetze und Regierungsentscheidungen.

    14. Dezember 2009 3
  • : Datenleck bei der Berliner Online-Gewerbeauskunft
    Datenleck bei der Berliner Online-Gewerbeauskunft

    Auf berlin.de findet sich die „eAuskunft – die Online-Gewerbeauskunft“ als eGovernment-Projekt. Aus der Selbstbeschreibung:
    „Berlin bietet mit der eAuskunft als erste deutsche Großstadt eine durchgängige Online-Auskunft aus dem Gewerberegister an. Sie können frei in den Grunddaten der Berliner Unternehmen suchen.

    13. Dezember 2009 29
  • : US-Beamte trafen 19.000 mal vermeintliche Terrorhelfer
    US-Beamte trafen 19.000 mal vermeintliche Terrorhelfer

    Amerikanische Strafverfolgungsbeamte haben im vergangenen Jahr 55.000 Zusammentreffen mit vermeintlichen Terroristen zu Protokoll gegeben. In 19.000 Fällen war eine Überprüfung gegen die „Terrorist Watchlist“ erfolgreich. Das geht aus Zeugenaussagen von Timothy Healy, dem Direktor des Terrorist Screening Center, vor dem Senat hervor, über die Wired: Threat Level berichtet.

    10. Dezember 2009 12