Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
-
: Kongress zu 50 Jahren Deutschlandfunk: „Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt“
: Kongress zu 50 Jahren Deutschlandfunk: „Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt“ Anlässlich des 50. Jahrestages des Deutschlandfunk-Sendestarts am 1. Januar 1962 findet Freitag und Samstag im Funkhaus Köln der Kongress Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt statt. Dazu wird es am Freitag einige Panels und Vorträge geben, die sich z.B. mit der Rolle des Internets in beim Umsturz in Ägypten, mit der Macht und Ohnmacht des politischen Journalismus oder mit der multimediale Publizistik der BBC beschäftigen.
-
: Internetzugang kein Menschenrecht?
: Internetzugang kein Menschenrecht? In der Diskussion darum, ob Internetzugang ein Menschenrecht ist, hat sich Vinton G. Cerf zu Wort gemeldet.
In der New York Times argumentiert er, dass Technologie die Wahrnehmung von Rechten nur ermöglicht, selbst aber kein Recht sein kann. Sein Argument stützt dabei folgende Analogie:
[…] at one time if you didn’t have a horse it was hard to make a living. -
: Wikimedia Deutschland steigert Spendenaufkommen um 72%
: Wikimedia Deutschland steigert Spendenaufkommen um 72% 3,8 Millionen Euro in 50 Tagen – So lautet die Statistik des diesjährigen Spendenaufrufs von Wikimedia Deutschland. Im Vergleich zu den 2,2 Millionen aus dem Jahr 2010 ergibt sich damit eine Steigerung der Einnahmen um 72%. Die Anzahl der Spender hat sich auf ca. 160.000 verdoppelt, im Schnitt hat also jeder Spender 23,75€ eingezahlt.
-
: #Wulffleaks – Die Sache mit den Sperrfristen
: #Wulffleaks – Die Sache mit den Sperrfristen Vor wenigen Stunden hatten wir hier im Blog das vollständige ARD/ZDF-Interview mit Bundespräsident Christian Wulff veröffentlicht, was bis dahin noch nicht in der Öffentlichkeit war. Die vollständige Ausstrahlung war für 20:15 Uhr bei der ARD eingeplant, das ZDF sendete wohl kurz vorher. Auf Twitter und per Mail kam die Frage auf, warum wir die Sperrfrist umgehen und in unserem Blogbeitrag hatte ich darauf schon kurz geantwortet:
Wir haben kurz überlegt, ob es Konsequenzen geben würde. -
: Dortmund verschrottet 290 Wahlcomputer
: Dortmund verschrottet 290 Wahlcomputer Die Stadt Dortmund hat 290 Wahlcomputer verschrotten lassen. Diese wurden 2002 für 1,3 Millionen Euro angeschafft und bei insgesamt sieben Wahlen eingesetzt. Aufgrund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts im März 2009 konnten die Wahlcomputer nicht mehr eingesetzt werden und lagerten im Keller des kommunalen Wahlbüros, wo sie Platz wegnahmen.
-
: Spanien: Neue Regierung, neuer Urheberrechtsschutz und neue Proteste
: Spanien: Neue Regierung, neuer Urheberrechtsschutz und neue Proteste Wenige Tage nach der Amtsübernahme hat die konservative Regierung Spaniens ein altes Vorhaben der Vorgängerregierung wieder aufgenommen und ein Gesetz zur Verschärfung des Urheberrechtsschutzes auf den Weg gebracht, das im März in Kraft treten wird. Urheberrechtsverstöße sollen zunächst bei einer noch zu schaffenden Kommission angezeigt werden können; nach Prüfung leitet diese den Vorfall an ein Gericht weiter, das im Schnellverfahren über den Fall entscheiden soll.
-
: Preview: Das Wulff-Interview als Audio
: Preview: Das Wulff-Interview als Audio Eben hat unser Bundespräsident Christian Wulff mit ARD und ZDF ein Interview geführt, was aber erst später der Öffentlichkeit in voller Länge präsentiert werden darf. Wir haben eine Audio-Version des Interviews (MP3) zugeschickt bekommen und stellen es hier als Audio-Leaks zum Vorhören zur Verfügung.
-
: Selbstauskünfte leicht gemacht
: Selbstauskünfte leicht gemacht Seit der Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes im Jahr 2009 hat jeder Bundesbürger das Recht, einmal jährlich bei Auskunfteien wie der Schufa, Adresshändlern und Inkassofirmen seinen Datenbestand abzufragen. Bisher machen allerdings nur wenige Bürger gebrauch von dieser Regelung, da es sich schwierig gestaltet, jede einzelne dieser Firmen seperat anzufragen.
-
: Links: Was übrig blieb
: Links: Was übrig blieb Jonathan Zittrain in der Technology Review über „Wir brauchen wütende Nerds“.
Der Tod des PC ist ein schlimmerer Verlust, als wir in unserer neuen mobilen Netzwelt ahnen, behauptet der Netztheoretiker Jonathan Zittrain. Gegen die faktische Zensur durch das App-Konzept erscheint die Geschäftspolitik von Microsoft in den neunziger Jahren heute geradezu harmlos. -
: Learning Freedom and the Web
: Learning Freedom and the Web Die Mozilla-Foundation hat in Zusammenarbeit mit der MacArthur-Foundation das Buch Learning Freedom and the Web herausgegeben. Auf 245 Seiten geht es um Projekte und Personen, die sich mit der Zukunft des Lernens und Open Educational Resources befassen. Das Ganze basiert auf den Beiträgen beim Mozilla Drumbeat Festival 2010 und kann hier heruntergeladen werden: http://learningfreedomandtheweb.
-
: Heribert Prantl zur Vorratsdatenspeicherung
: Heribert Prantl zur Vorratsdatenspeicherung Heribert Prantl hat in einem lesenswerten Artikel in der Süddeutschen Zeitung nochmal den derzeitigen Stand der VDS-Diskussion dargestellt und geht insbesondere auf die Versäumnisse des Bundesverfassungsgerichts ein:
Die Vorratsdatenspeicherung […] basiert auf einer EU-Richtlinie. Und mit der EU hat sich das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil von 2010 über die Vorratsdatenspeicherung nicht anlegen wollen: Das höchste deutsche Gericht hat daher die EU-Richtlinie als solche grummelnd akzeptiert und nur deren deutsche Umsetzung als grundrechtswidrig gebrandmarkt. -
: #28c3: Internet und Meinungsfreiheit
: #28c3: Internet und Meinungsfreiheit Tag 4 hielt einiges für alle bereit, die sich für die internationale politische Dimension von Kommunikationstechnologie interessieren.
Zunächst referierten Herr Urbach und Willow Brogh über Kommunikation in Krisengebieten und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken. Die Präsentation findet sich hier, das Video hier:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. -
: #28c3: Jahresrückblick
: #28c3: Jahresrückblick In Saal 1 wurde der dritte Tag des Chaos Communication Congress heute mit dem Jahresrückblick des CCC eröffnet.
Constanze Kurz, Andreas Bogk, Erdgeist und Frank Rieger führten durch die damaligen Neuigkeiten des abgelaufenen Jahres und lieferten „so ne Art Rechenschaftsbericht“.
Die Mischung aus Veranstaltungen, politischen Ereignissen und Entwicklungen und Presseschau führte von der Mitgliederversammlung im Februar bis zur gestrigen Ausgabe des Bundesgesetzblatts, das das „Gesetz zur Aufhebung von Sperregelungen bei der Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen“ enthält (yay!). -
: #28c3:Die Koalition setzt sich aber aktiv und ernsthaft dafür ein
: #28c3:Die Koalition setzt sich aber aktiv und ernsthaft dafür ein Martin Haase hat auf dem #28c3 wieder einen seiner beliebten linguistischen Vorträge über Politiker-Rhetorik gehalten. Auch davon gibt es ein Prerelease auf Youtube:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. -
: Die besten Bücher aus 2011
: Die besten Bücher aus 2011 In diesem Jahr sind eine Menge interessante Bücher erschienen und noch mehr Schrott. Erfreulich ist, dass die Anzahl lesenswerter deutschsprachiger Bücher im Vergleich zu den Vorjahren erheblich gestiegen ist, auch wenn die Anzahl kulturpessimistische Untergangsszenarien in Buch-Form noch immer deutlich höher liegt.
-
: Three Strikes in Irland (vorerst) gekippt
: Three Strikes in Irland (vorerst) gekippt Der irische Data Protection Commissioner (DPC) hatte in letzter Zeit alle Hände voll zu tun: Abgesehen vom Fall Facebook (hier ausführlich aufgeschlüsselt von Richard Gutjahr) musste sich die Behörde auch um Urheberrechtslobbyismus kümmern, der im Land ziemlich erfolgreich gewirkt hat. Ergebnis der Prüfung: Die Gängelung der Internetkunden muss in Zukunft auf andere Art vollzogen werden.
-
: Jahresbericht 2011 für den Digitale Gesellschaft e.V.
: Jahresbericht 2011 für den Digitale Gesellschaft e.V. Was hat der Digitale Gesellschaft e.V. im Jahr 2011 gemacht? Wie steht der Verein derzeit da? Mit unserem Jahresbericht für 2011 wollen wir einen Überblick über unsere Aktivitäten geben.
Wir hatten uns für dieses Jahr sechs große Ziele gesetzt, die wir unterschiedlich gut erreicht haben.
Das erste Ziel: Aufmerksamkeit für die Sicht der Nutzer im politischen Umgang mit dem Netz zu lenken. -
: ARD und ZDF lieben die Vorratsdatenspeicherung
: ARD und ZDF lieben die Vorratsdatenspeicherung Als ich vor drei Wochen im Urlaub war und in meinem Hotelzimmer nur das ZDF rein bekam, wunderte ich mich über die fortlaufende Werbekampagne für die Vorratsdatenspeicherung in den heute-Nachrichten. Jeden Tag durfte ein anderer Innenpolitiker von SPD oder CDU/CSU diese fordern, man konnte von Glück reden, wenn wenigstens auch mal Leutheusser-Schnarrenberger dagegen halten konnte.
-
: Friedrich zu Open Government
: Friedrich zu Open Government Im Rahmen der Aktion „Sie fragen – der Minister antwortet“ hat sich Innenminister Hans-Peter Friedrich zum Themenkomplex Open Data geäußert. Die ausgewählten Fragen waren nicht uninteressant, die Antworten diskussionswürdig.
Es haben sich 46 Staaten zur Open Government Partnership (OGP) für mehr Transparenz in Verwaltungen / von Regierungshandeln zusammen getan; Deutschland hat sich bislang nicht zur Mitgliedschaft entschlossen. -
: Datenschutz-Debatte im Bundestag
: Datenschutz-Debatte im Bundestag Vorweihnachtliche Stimmung im Bundestag: Vor einem ziemlich leeren Plenum und mit von fast jedem Redner wiederholten guten Weihnachtswünschen wurde heute ein Antrag der Grünen mit dem Titel „Grundrechte schützen – Datenschutz und Verbraucherschutz in sozialen Netzwerken stärken“ besprochen.
Der Antrag fordert, die bestehenden datenschutzrechtlichen Vorgaben in insgesamt 28 Punkten zu präzisieren, darunterdie Abgrenzung der Anwendungsbereiche von Telekommunikationsgesetz, Telemediengesetz und Bundesdatenschutzgesetz
das Right to be forgotten
Privacy by Design
Verbot von Profilbildungen ohne Einwilligung des Betroffenen
Privacy by Default
Verbot der Kopplung von Verträgen an Einwilligungen in Datenschutzeingriffe
Verschärfung der Informationspflichten gegenüber dem Nutzer
Social-Media-Profile und nutzergenerierter Content in sozialen Netzwerken sollen nicht von Suchmaschinen erfasst werden könnenEröffnet wurde die Debatte von Konstantin von Notz (Grüne), der mit Verweis auf den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle vor den Risiken der sozialen Medien warnte und als die drei zentralen Elemente des Grünen-Konzepts pseudonyme Nutzung, vorabinformierte Einwilligung und Datenschutz „ab Werk“ nannte.