Demokratie

Digitale Demokratie, politische Kommunikation, e‑Government, Wahlen & Wahlkampf, Lobbyismus, Campaigning, soziale Bewegungen & Protest.

  • : Bratwurst essen ist kein Mehrwert
    Bratwurst essen ist kein Mehrwert

    Die ARD-Sendung Netzrauschen hat mich zu Politik im Netz, Twitter & Co interviewt. Das gibt es schon als MP4, im Angebot von Tagesschau.de online und auf Youtube: „Bratwurst essen ist kein Mehrwert“.

    Die Politiker sollten nicht nur Medienkomeptenz für andere fordern, sondern selbst den Umgang mit neuen Medien lernen, fordert Netzaktivist Markus Beckedahl in Netzrauschen. Denn Twittereinträge über Bratwurststände oder den nächsten Urlaub haben nach seiner Ansicht mit Politik und Politikvermittlung nicht das Geringste zu tun.

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    7. September 2009 17
  • : Freiheit statt Angst – der Remix zum Trailer
    Freiheit statt Angst – der Remix zum Trailer

    Der Video-Trailer von Alexander Svensson zur Freiheit statt Angst – Demonstration hat den ersten Remix bekommen. Bei Youtube findet sich der Remix von „HCKFRD & FRIENDS – BKA“. Und das Ergebnis gefällt mir:

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    Der Trailer und sein Remix sind gut geeignet, diese Woche nochmal schön für die Grossdemonstration für digitale Bürgerrechte am kommenden Samstag in Berlin zu mobilisieren: Freiheit statt Angst, 15 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Kommt zahlreich und helft mit bei der Mobilisierung!

    5. September 2009 14
  • : Martin zensiert
    Martin zensiert

    dzensiertDer Zensursula-Chefunterhändler in der SPD-Fraktion, Martin Dörmann, bietet sich auch gut als Remix-Vorlage an. Immerhin kann kaum jemand so gut dialektisch die Zensurinfrastruktur als etwas Gutes und als eine große demokratische Errungenschaft verkaufen. Von unserem Leser Christopher kam diese Remix-Idee. Die Idee ist sicher noch ausbaubar. Wer etwas kreatives schafft: Nur zu!

    5. September 2009 16
  • : Web-Wahlkampf: im Maschinenraum
    Web-Wahlkampf: im Maschinenraum

    Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing über data-epi-spacing „Web-Wahlkampf: data-epi-spacing im data-epi-spacing Maschinenraum“.

    Schon data-epi-spacing Wochen data-epi-spacing vor data-epi-spacing der data-epi-spacing Wahl data-epi-spacing haben data-epi-spacing Netzgemeinde data-epi-spacing und data-epi-spacing Medien data-epi-spacing ihr data-epi-spacing Urteil data-epi-spacing gefällt: data-epi-spacing Der data-epi-spacing Online-Wahlkampf data-epi-spacing der data-epi-spacing deutschen data-epi-spacing Parteien data-epi-spacing ist data-epi-spacing langweilig, data-epi-spacing kleinmütig data-epi-spacing oder data-epi-spacing einfach data-epi-spacing nur data-epi-spacing peinlich. data-epi-spacing So data-epi-spacing heißt data-epi-spacing es data-epi-spacing unisono data-epi-spacing von data-epi-spacing Bild data-epi-spacing bis data-epi-spacing FAZ. data-epi-spacing Ist data-epi-spacing das data-epi-spacing so? data-epi-spacing Und data-epi-spacing wenn data-epi-spacing ja, data-epi-spacing warum? data-epi-spacing Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing steigt data-epi-spacing hinab data-epi-spacing in data-epi-spacing die data-epi-spacing digitalen data-epi-spacing Maschinenräume data-epi-spacing der data-epi-spacing Kampagnen. data-epi-spacing Er data-epi-spacing trifft data-epi-spacing alt data-epi-spacing eingesessene data-epi-spacing Demoskopen, data-epi-spacing junge data-epi-spacing Berater, data-epi-spacing die data-epi-spacing vom data-epi-spacing Obama-Wahlkampf data-epi-spacing gelernt data-epi-spacing haben, data-epi-spacing und data-epi-spacing “Social data-epi-spacing Media data-epi-spacing Writer”, data-epi-spacing die data-epi-spacing dabei data-epi-spacing sind, data-epi-spacing in data-epi-spacing sozialen data-epi-spacing Netzwerken data-epi-spacing wie data-epi-spacing Facebook data-epi-spacing eine data-epi-spacing neue data-epi-spacing Art data-epi-spacing der data-epi-spacing PR data-epi-spacing zu data-epi-spacing formen. data-epi-spacing Die data-epi-spacing über data-epi-spacing allem data-epi-spacing schwebende data-epi-spacing Frage data-epi-spacing lautet: data-epi-spacing Warum data-epi-spacing ist data-epi-spacing der data-epi-spacing Wahlkampf data-epi-spacing eigentlich data-epi-spacing wie data-epi-spacing er data-epi-spacing ist?

    Hier klicken, um den Inhalt von www.elektrischer-reporter.de anzuzeigen.

    Elektrischer data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing – data-epi-spacing Web-Wahlkampf: data-epi-spacing im data-epi-spacing Maschinenraum

    Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing MP4.

    4. September 2009 3
  • : Ursula von der Leyen Plakat-Remix-Wettbewerb
    Ursula von der Leyen Plakat-Remix-Wettbewerb

    Nach dem großen Erfolg des Wolfgang Schäuble Plakat-Remix-Wettbewerbes mit über 1000 Einreichungen und einigen grandiosen Gewinnern starten wir nun den Ursula von der Leyen Plakat-Remix-Wettbewerb. Dabei sein ist alles und als Hauptgewinn gibt es mehr demokratische Beteiligung, viel Ruhm und natürlich Ehre. Praktischerweise haben wir diesmal von vorne herein einen Remix-Generator, der die niedrigschwellige Beteiligung ermöglicht. Und hoffentlich viel Kreativität hervorbringt. Die einzigen Regeln sind: Bleibt fair, kritisiert kreativ die CDU-Politik und bringt keine Slogans, die unter die Gürtellinie gehen. Im Optimallfall tagt Ihr die Bilder mit cduremix09 und schreibt Euren Slogan schon dazu, wenn Ihr Bilder verlinkt.

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    Und ja, die SPD und die anderen Parteien können auch noch gerne dran kommen. Wenn Ihr Vorlagen habt: Schickt die uns ruhig!

    Danke an Niels Heidenreich für die technische Realisierung.

    Danke an KlausM für diesen Vorschlag:

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    3. September 2009 211
  • : The Internet and Civic Engagement
    The Internet and Civic Engagement

    Das Pew Internet & American Life Project hat einen neuen Report zur aktuellen Situation in den USA veröffentlicht: The Internet and Civic Engagement.

    Political and civic involvement have long been dominated by those with high levels of income and education, leading some advocates to hope that internet-based engagement might alter this pattern. However, a new report by the Pew Research Center’s Internet & American Life Project shows that the internet is not changing the fundamental socio-economic character of civic engagement in America. When it comes to online activities such as contributing money, contacting a government official or signing an online petition, the wealthy and well-educated continue to lead the way. Still, there are hints that the new forms of civic engagement anchored in blogs and social networking sites could alter long-standing patterns. Some 19% of internet users have posted material online about political or social issues or used a social networking site for some form of civic or political engagement. And this group of activists is disproportionately young.

    Hier ist das PDF.

    2. September 2009 3
  • : EU: Mitmachen und die Netzneutralität erhalten
    EU: Mitmachen und die Netzneutralität erhalten

    Auf EU-Ebene geht die Debatte um das Telekom-Paket in entscheidende Verlängerung der dritten Lesung. Zusammen mit La Quadrature du Net aus Frankreich starten wir die finale Runde für ein EU-weites Lobbying zum Erhalt der Netzneutralität und gegen Internetsperrungen. Dies ist eine Übersetzung eines Aufschlages von La Quadrature du Net: It is crucial to save Net Neutrality!

    Es ist wichtig, die Netzneutralität zu erhalten

    „Netzneutralität“ – dieses leicht obskure wie auch simple Konzept ist die Wurzel für die Entwicklung des Internets in der Form, wie wir es kennen. Der digitale Bereich, in dem wir leben und arbeiten, garantiert Wettbewerb, Innovation und viele Grundfreiheiten. Bis vor kurzen war Netzneutralität aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nur eine Leitlinie. Seit neustem jedoch bedrohen Netzbetreiber dieses ungeschriebene Prinzip, weil sie in der ungleichen Behandlung von Information wirtschaftliche Vorteile sehen, die durch ihre Netzwerke geleitetet werden. Daher ist es wichtig, die dritte Lesung der „Telekom-Paket“-Richtlinien als eine einmalige Gelegenheit zu begreifen, um wichtige Maßnahmen für ein freies, offenes und innovatives Internet innerhalb der EU durchzusetzen.

    Was ist Netzneutralität?

    Wenn ein Brief verschicken wird, so können wir mit Recht davon ausgehen, dass der Postdienst diesen Brief nicht öffnet, um abhängig vom Inhalt oder Absender zu entscheiden, was damit passieren soll. Er wird nur dafür bezahlt, den besagten Brief zu übermitteln, sonst nichts. Man bezeichnet daher unsere heutiges Postsystem als neutral. Dies gilt gleichermaßen für das Internet: Wenn alles gleich behandelt wird, bezüglich des Absenders, Empfängers oder dem Informationinhaltes, dann ist das Internet neutral. Der Netzbetreiber darf weder darüber bestimmen, welche Dienste oder Programme genutzt werden dürfen, noch darf er bestimmte Informationen bevorzugt gegenüber anderen Informationsströmen behandeln. Dank diesem Prinzip hat jeder auf der Welt, unabhängig vom Netzbetreiber, Zugang zu ein und dem selben Internet.

    Warum brauchen wir Netzneutralität?

    1. Wettbewerb:

    2. September 2009 27
  • : Die Gewinner des Schäuble Plakat-Remix-Wettbewerb
    Die Gewinner des Schäuble Plakat-Remix-Wettbewerb

    Schätzungsweise an die 1000 Einreichungen gab es beim Wolfgang Schäuble Plakat-Remix-Wettbewerb und ich glaube, wir haben auch alle durchgesehen. Es kommen zwar immer noch Einreichungen in den Kommentaren des Original-Artikels, aber seit einigen Tagen lässt die Qualität nach. In einer Vorauswahl haben wir die für uns schönsten Motive ausgesucht. Während mir die Einfachheit von „Yes we scan“ am Besten gefällt, sind die anderen hier gezeigten ebenfalls sehr kreativ und gut geworden.

    Mangels Voting-Tool weiß ich jetzt nicht, wer der Gewinner sein soll. Aber das kann jeder für sich entscheiden. Ich weiß leider auch nicht mehr, welche Bilder von wem eingereicht worden sind. Wenn Ihr Euer Motiv findet, könnt Ihr das gerne in den Kommentaren dazu schreiben. Oder Euren persönlichen Favoriten aus dieser Liste benennen. Danke fürs mitmachen!

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    2. September 2009 85
  • : Blumentopf Wahlwerbespot
    Blumentopf Wahlwerbespot

    Wähler-Motivations-Videos sind ja gerade „in“. In der Regel sind die aber langweilig und erreichen kaum junge Wähler. Jetzt gibt es einen Song mit Video der deutschen Hip-Hop-Künstler von Blumentopf. Und der hat das Potential, junge Menschen zu erreichen:

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    26. August 2009 46
  • : Strategische Wahlkampf-Twitter-Accounts
    Strategische Wahlkampf-Twitter-Accounts

    Im Rahmen der aktuellen Bundestagswahl-Kampagnen gibt es einige strategische Twitter-Accounts, die leicht bestimmten Gruppen zugeschrieben werden können. Die Accounts werden gerne dazu genutzt, um unter Pseudonym Angriffe auf den politischen Gegner zu fahren, als Seeder für Negative-Campaigning-Videos und Banner zu fungieren sowie um die eigenen Leute bei Laune zu halten und Informationen/Botschaften schnell zu distributieren. Gut möglich, dass diese direkt aus den Kampagnen-Teams heraus gefüllt werden.

    Einige sind leicht identifizierbar: @berlinintern ist dabei ein Account aus dem Umfeld der Jungen Union / CDU (Danke auch für das Kompliment „Der schlimmste Hetzer seit…“) und @roterseptember kommt klar aus dem SPD-Umfeld. Weitere gibt es sicherlich, mir sind sie nur noch nicht so stark aufgefallen. Daher meine Frage: Kennt Ihr weitere Accounts bei Twitter, die ähnlich genutzt werden und eindeutig einer Gruppierung im Wahlkampf zugeschrieben werden kann?

    25. August 2009 58
  • : Neue Medien verändern den Politiker-Typ
    Neue Medien verändern den Politiker-Typ

    Eine data-epi-spacing weitere data-epi-spacing Roh-Fassung data-epi-spacing eines data-epi-spacing Interviews data-epi-spacing hat data-epi-spacing der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing in data-epi-spacing der data-epi-spacing Sommerpause data-epi-spacing veröffentlicht: data-epi-spacing Joi data-epi-spacing Ito: data-epi-spacing “Neue data-epi-spacing Medien data-epi-spacing verändern data-epi-spacing den data-epi-spacing Politiker-Typ”.

    Hier klicken, um den Inhalt von www.elektrischer-reporter.de anzuzeigen.

    Elektrischer data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing – data-epi-spacing Joi data-epi-spacing Ito: data-epi-spacing “Neue data-epi-spacing Medien data-epi-spacing verändern data-epi-spacing den data-epi-spacing Politiker-Typ”

    Joi data-epi-spacing Ito data-epi-spacing war data-epi-spacing DJ data-epi-spacing und data-epi-spacing Nachtclub-Betreiber, data-epi-spacing hatte data-epi-spacing in data-epi-spacing der data-epi-spacing Anfangszeit data-epi-spacing des data-epi-spacing Internet-Booms data-epi-spacing Ideen, data-epi-spacing die data-epi-spacing sich data-epi-spacing zu data-epi-spacing Geld data-epi-spacing machen data-epi-spacing ließen, data-epi-spacing und data-epi-spacing ist data-epi-spacing jetzt data-epi-spacing Risikokapital-Investor data-epi-spacing und data-epi-spacing Geschäftsführer data-epi-spacing der data-epi-spacing Creative-Commons-Organisation. data-epi-spacing Er data-epi-spacing beschäftigt data-epi-spacing sich data-epi-spacing intensiv data-epi-spacing mit data-epi-spacing dem data-epi-spacing Verhältnis data-epi-spacing von data-epi-spacing Internet data-epi-spacing und data-epi-spacing Demokratie data-epi-spacing und data-epi-spacing spricht data-epi-spacing mit data-epi-spacing dem data-epi-spacing “Elektrischen data-epi-spacing Reporter” data-epi-spacing wie data-epi-spacing das data-epi-spacing Internet data-epi-spacing Politik data-epi-spacing und data-epi-spacing Politiker data-epi-spacing verändert.

    Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing MP3.

    25. August 2009 4
  • : Web-Flyer für Freiheit statt Angst
    Web-Flyer für Freiheit statt Angst

    Weitere Banner für die „Freiheit statt Angst“-Demo am 12. September gibt es von der Hedonistischen Internationale.

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    25. August 2009 3
  • : Für „Freiheit statt Angst“ plakatieren
    Für „Freiheit statt Angst“ plakatieren

    Für die „Freiheit statt Angst“ – Groß-Demonstration am 12. September 2009 in Berlin gibt es kostenfreie Flyer und Plakate. Diese können wahlweise im Demo-Orga-Büro in der Hessischen Strasse 10 in Berlin-Mitte abgeholt werden oder kostenfrei im Foebud-Store bestellt werden.

    Da alleine plakatieren meist etwas langweilig ist, gibt es für den morgigen Dienstag die Initiative, dies in einer großen Gruppe in Berlin zu tun. Treffpunkt ist 21 Uhr in der Körtestrasse 21 (quasi direkt an der U‑Bahn Südstern). Wem das zu weit im Berliner Süden ist, kann sich gerne hier in den Kommentaren organisieren oder eigene Klebe-Aktionen planen. Werdet aktiv und klebt Berlin voll.

    24. August 2009 8
  • : ARD-Netzrauschen mit Podcast und CC
    ARD-Netzrauschen mit Podcast und CC

    Anfang Juli hatte ich über das ARD-Wahlprojekt „Netzrauschen“ berichtet und einige Verbesserungsvorschläge gemacht. Die sind freundlicherweise alle angenommen worden. Seit vergangener Woche gibt es nun täglich ein neues Video-Interview zum Onlinewahlkampf auf den Seiten von tagesschau.de. Und im Netz auf Youtube (im ARD-Kanal), ab heute auch als Video-Podcast und es wird eine Creative Commons Lizenz mit Remix-Möglichkeit (CC-BY-NC-SA) verwendet.

    24. August 2009 5
  • : RWE Energieriese – Director’s Cut
    RWE Energieriese – Director’s Cut

    Es gibt eine weitere Version des RWE-Greenwashing-Spots im Rahmen des Greenpeace-Remix-Wettbewerbes:

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    20. August 2009 11
  • : Merkur: ePetitionen und Zensursula
    Merkur: ePetitionen und Zensursula

    Der Rheinische Merkur schreibt über ePetitionen: Seismograf mit gestiegener Präzision.

    Wissenschaftler Lindner hat das Verfahren der E‑Petitionen im Auftrag des Bundestages zusammen mit drei Kollegen vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung evaluiert. Überraschenderweise haben die Wissenschaftler dabei keine deutlichen Verzerrungen in der Nutzung festgestellt: Weder sind die Online-Petenten ganz besonders jung, noch werden überdurchschnittlich viele Petitionen zu Internet-Fragen eingereicht, noch sind solche Themen unter den Mitzeichnern übermäßig beliebt. Wie viele Unterschriften zusammenkommen, hängt für Lindner davon ab, wie gut der Petent im Internet vernetzt ist.

    Interessant ist auche in anderer Artikel im Rheinischen Merkur, der die aktuelle Zensursula-Debatte beschreibt: Raum ohne Recht.

    Die Große Koalition setzt im Netz auf Stoppschilder. Experten halten das für sinnlos. Sie werben für besseren Datenschutz und mehr globale Zusammenarbeit.

    20. August 2009 5
  • : „Freedom against Censorship“ gegründet
    „Freedom against Censorship“ gegründet

    Franziska Heine vom AK Zensur berichtet in einem Gastbeitrag bei ZEIT Online vom Hacker-Camp HAR in den Niederlanden:

    Jedes Land, das per Gesetz bürgerliche Freiheiten zugunsten von Überwachung und Kontrolle vernichtet, ist Vorbild und Signal, dem andere Staaten folgen. Dem sind wir nur gewachsen, wenn wir unsere Kräfte bündeln, wenn wir schnell und flexibel reagieren und einmal Gelerntes verbreiten und anwenden.

    Die HAR 09 war dafür so etwas wie eine Keimzelle. European Digital Rights (Edri) (…), Bits of Freedom aus den Niederlanden, Wikileaks – das sind nur einige der großen Organisationen, die in die Nähe von Vierhouten gekommen waren. Und die dabei halfen, am 14. August im Anschluss an die Diskussion beim Wikileaks-Panel die internationale Organisation Freedom against Censorship zu gründen.

    Bits of Freedom , die zu den Gründungsmitgliedern von EDRi gehören und 2004–2005 eine zentrale Rolle bei der Kampagne gegen die Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie der EU gespielt haben, sind übrigens nach einer Auszeit seit kurzem wieder voll aktiv. Mit Hilfe von Stiftungsgeldern konnten sie sogar wieder einen hauptamtlichen Aktivisten einstellen. Welcome back!

    19. August 2009 4
  • : Das Internet wird wahlentscheidend?
    Das Internet wird wahlentscheidend?

    Das Internet wird wahlentscheidend“ überschreibt der Bitkom eine aktuelle Pressemitteilung. Das ist richtig, suggeriert aber gleichzeitig, dass das Internet in diesem Wahlkampf auch schon wahlentscheidend sein wird. Das sehe ich leider nicht, denn da steht der demographische Wandel im Weg. Bitkom hat bei Forsa eine repräsentative Umfrage durchführen lassen zu der Frage, ob eine Partei ohne den Einsatz de Internets heute keine Wahl gewinnen kann. Dabei kommt raus: „44 Prozent der wahlberechtigen Bundesbürger (sagen), dass eine Partei ohne den Einsatz des Internets heute keine Wahl mehr gewinnen kann.“ Klar, ebenso könnte man fragen, ob eine Partei heute mit der Verwendung von Werbeflyern einen Wahlkampf gewinnen könnte. Dafür würde es vermutlich noch mehr Zustimmung geben. Aber eine Überschrift „Papier wird wahlentscheidend“ ist nicht ganz so sexy.

    Wenig verwunderlich ist:

    So ist für die jüngeren Wähler das Internet schon heute das Informationsmedium Nummer eins für politische Themen. Drei Viertel der 18- bis 29-Jährigen informieren sich im Web über Politik. Das Fernsehen nutzen 61 Prozent, persönliche Gespräche 56 Prozent und Tageszeitungen 54 Prozent. In der Gesamtbevölkerung steht dagegen das Internet bislang noch an fünfter Stelle, nach Fernsehen, Tageszeitungen, Radio und persönlichen Gesprächen.

    Eine Pressemitteilung des Bitkom zu Bundestagswahlen darf natürlich auch nicht ohne den Wunsch nach Online-Wahlen auskommen. Immerhin würde sicherlich die Hälfte der (wichtigen) Bitkom-Mitglieder die dazu passende Infrastruktur liefern und/oder Subventionen für die Entwicklung dieser bekommen.

    Die Ergebnisse der BITKOM-Studie zeigen darüber hinaus eine hohe Akzeptanz von Online-Wahlen. Fast die Hälfte der Bundesbürger (47 Prozent) würde ihre Stimme bei Wahlen elektronisch über das Internet abgeben. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 57 Prozent. Bisher sind Internetwahlen nach dem deutschen Wahlrecht nicht erlaubt. „Online-Wahlen ermöglichen es jedem Bürger, seine Stimme ortsunabhängig und mit geringem Aufwand abzugeben“, sagte Scheer. „Die Mobilisierung der Wähler würde durch Online-Wahlen deutlich er-leichtert.“ Laut BITKOM hätte bei der Europawahl 2009 die sehr niedrige Wahlbeteiligung deutlich gesteigert werden können, da viele Nichtwähler per Internet ihre Stimme abgegeben hätten. Die Wahlbeteiligung wäre laut Studie von 43 Prozent auf 54 Prozent gestiegen.

    Die Einschätzung, dass Online-Wahlen die Mobilisierung erleichtern und somit die Wahlbeteiligung steigern würden, teile ich nicht. Hier haben wir ein Strukturproblem: Wenn viele Bürger Parteien-verdrossen sind, warum sollten sie zur Wahl gehen, nur weil sie online abstimmen können? Vor allem: Es dauert sicherlich noch mindestens ein Jahrzehnt, bis die technischen Lösungen soweit sind, dass die Auflagen des Bundesverfassungsgerichts für elektronische Wahlen gewährleistet werden können.

    19. August 2009 35
  • : Greenpeace-Remix des RWE-Spots
    Greenpeace-Remix des RWE-Spots

    Gestern hatten wir einen Remix des RWE-Öko-Greenwashing – Spots gebloggt. Heute folgt die Greenpeace-Version, die etwas kürzer, aber noch aussagekräftiger ist:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    18. August 2009 22
  • : Kooperative Technologien
    Kooperative Technologien

    Christiane Schulzki-Haddouti verkündet im KoopTech-Blog, dass ihre in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer entstandene Studie über „Kooperative Technologien – Forschungsprojekt zu internetbasierten Formen der Zusammenarbeit“(PDF) endlich online ist. Im Winter 2007/2008 wurde ich dafür zum Themenfeld „Zivilgesellschaft“ als Experte interviewt.

    Welche aktuellen Internettechnologien aus den Bereichen Web 2.0 und Social Software verwenden Unternehmen und Organisationen bereits? Was für Werkzeuge stehen ihnen zur Verfügung und welches Potential bieten diese für eine professionelle Zusammenarbeit und Kommunikation? Diese Fragen beantwortet eine gerade erschienene Analyse, die am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt (h_da) erarbeitet worden ist. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse geförderten Projekt hat die Kulturpädagogin und IT-Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti “Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft” untersucht. Schulzki-Haddouti war für die 14-monatige Arbeit an dieser Studie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der h_da beschäftigt. Das Projekt wurde zudem von Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer vom Studiengang Online-Journalismus betreut. Nach einem kurzen Rückblick, der zeigt, dass kommunikative und kollaborative Technologien seit Anbeginn im Internet eine herausragende Rolle gespielt haben, gibt der Bericht einen Überblick über mehr als 1000 Anwendungen. Anhand einer umfangreichen Literaturanalyse und mithilfe von 47 Experteninterviews präsentiert die Autorin einen Überblick über den gegenwärtigen Forschungs- und Kenntnisstand und identifiziert sieben Akzeptanz- und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von kooperativen Internettechnologien.

    18. August 2009 3