Demokratie
Digitale Demokratie, politische Kommunikation, e‑Government, Wahlen & Wahlkampf, Lobbyismus, Campaigning, soziale Bewegungen & Protest.
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: Freedom not Fear: Vernetzungstreffen der digitalen Bürgerrechtsbewegung in Brüssel
: Freedom not Fear: Vernetzungstreffen der digitalen Bürgerrechtsbewegung in Brüssel
In zwei Wochen findet das zweite „Freedom Not Fear“ Wochenende in Brüssel statt. Vom 14. bis 17. September gibt es Workshops, Diskussionen und Aktionen für Datenschutz- und Netzpolitik-Aktivisten. Damit soll die „Freiheit statt Angst“ Bewegung ins Zentrum der Europäischen Union getragen werden.Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat eine Pressemitteilung veröffentlicht:
Erwartet werden Teilnehmer aus mehreren Ländern der Europäische Union, wie z.B. Großbritannien, Polen, Spanien, Österreich, Niederlande, Deutschland und selbstverständlich Belgien. Das Spektrum der bislang angemeldeten Themen reicht von Netzpolitik im allgemeinen über Videoüberwachung bis hin zur Organisation eines europäischen Bürgerbegehrens gegen die Vorratsdatenspeicherung sowie die Diskussion grundsätzlicher Fragen zur politischen Einflußnahme durch offene politische Bürgerbewegungen.
Leena Simon und padeluun vom FoeBuD haben ein Mobilisierungs-Video produziert:
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: Berliner Opposition streitet um Transparenzgesetz
: Berliner Opposition streitet um Transparenzgesetz Während in Hamburg ein großes Über-Parteien-Bündnis ein gemeinsames Transparenz-Gesetz geschaffen hat, droht diese Idee im Land Berlin einem Sandkastenspiel der Oppositionsparteien zum Opfer zu fallen. Grüne und Piraten streiten sich gerade darüber, wer denn das erste eigene Transparenzgesetz (als Vorschlag) geschaffen habe, und auch die Linke möchte dabei sein. Über den Streit berichtet die Berliner Zeitung: Durchsichtige Oppositionsposse.
Die Kurzfassung ist irgendwie, dass die Grünen was beschlossen, woran sie lange gearbeitet hätten, aber das aus irgendwelchen Gründen noch nicht veröffentlicht haben, die Piraten haben was veröffentlicht, aber auf Vorwurf der Grünen weitgehend nur in Hamburg abgeschrieben, wobei die Piraten sagen, sie hätten mehr als nur den Stadtnamen ausgetauscht und die Linken haben was geschrieben, das aber wohl noch nicht abgestimmt wurde und veröffentlicht ist es auch noch nicht. Um die Sache geht es leider weniger.
Schöner wäre es gewesen, die Oppositionsparteien hätten sich mal hingesetzt und einen gemeinsamen Gesetzentwurf und/oder diesen in einem gemeinsamen und offenen Dialog mit der Zivilgesellschaft geschrieben. Dann bestände nicht die Gefahr, dass die Idee im Parteienstreit untergeht.
Denn nun kann die Große Koalition einfach abwarten, bis man in der Opposition gar nicht mehr miteinander über das Thema redet und muss auch gar nichts tun, damit Berlin auch mehr Transparenz wagt.
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: The Internet Defense League
: The Internet Defense League Heute ist „The Internet Defense League“ offiziell gelauncht worden. Hinter „The Internet Defense League“ steht Fight for the Future, ein Aktivisten-Netzwerk, das u.a. bereits im November vergangenen Jahres den American Censorship Day organisierte und zu einem der zentralen Player in der SOPA-Debatte wurde. Fight for Future hat zahlreiche Organisationen eingesammelt, um eine gemeinsame Kampagnenplattform für digitale Bürgerrechte zu schaffen. Dazu gehören die üblichen US-Verdächtigen wie EFF, Mozilla, Public Knowledge, etc.
Eines der zentralen Elemente von „The Internet Defense League“ ist die Bereitstellung von Widgets zum Einbau in die eigenen Webseite. Das Ziel ist, dass auf vielen Seiten zukünftig auf Internetfeindliche Gesetzesprozesse und Aktionen dagegen hingewiesen werden kann. In Anlehnung an Comic-Culture und hier vor allem Batman hat man das zentrale Element des „Cat-Signals“ gewählt. Ebenso, wie ein fetter Beamer in Gotham-City Batman mitteilt, dass er gebraucht wird, soll das Cat-Signal signalisieren, dass das offene Internet in Gefahr ist. Im Vorfeld des Launches wurde über Crowdfunding Geld gesammelt, um mit starken Beamern das Cat-Symbol auch in den öffentlichen Raum zu werfen. In drei Städten war das Funding erfolgreich und ich bin auf die Bilder gespannt. Der heutige Launch-Tag ist dabei auch nicht zufälltig gewählt, hier hackt man im Idealfall mit der Aktion die Berichterstattung über den neuen Batman-Release.
Spannend wird sein, ob IDL weiterhin rein US-fokussiert bleibt oder eine weltweite Vernetzung klappen wird. Ich bin die kommenden zwei Wochen in den USA unterwegs und werde viele Organisationen und Aktivisten hinter dem Netzwerk besuchen und über mögliche Kooperationen reden. Es kann aber auch sein, dass wir einfach unsere eigenen europäischen Bündnisse ausbauen müssen, um unabhängig und eigenständig viele Gesetzesvorhaben zu bekämpfen, die auf EU-Ebene ablaufen. Aber das ist eine Diskussion, die schon länger im Rahmen von European Digital Rights geführt wird und noch lange nicht am Ende ist. Die USA haben es da einfacher: Keine Sprachbarrieren zwischen den Staaten und viele Organisationen mit viel Geld hinter sich.
Apropos: Ich hätte auch gerne solche Widgets. Ideen und fast fertige Konzepte haben wir seit langem, wir suchen nur Entwickler, die uns bei der REalisierung unterstützen wollen und können.
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: Access Innovation Prize: 100.000 Dollar für Technologien zur Förderung von Menschenrechten
: Access Innovation Prize: 100.000 Dollar für Technologien zur Förderung von Menschenrechten
Die amerikanische NGO Accessnow.org sucht Ideen, wie Informationstechnologien Menschenrechte ermöglichen und fördern können. In fünf Kategorien werden je 20.000 Dollar Preisgeld an die besten Ideen vergeben. Die Bewerbungsfrist geht noch bis zum 15. August.Alle wichtigen Informationen gibt’s auf accessnow.org/prize und hier das Bewerbungsformular. Gesucht werden Projekte in diesen Kategorien:
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: Copyright im US-Wahlkampf: Singender Obama in Romney-Spot auf YouTube geblockt
: Copyright im US-Wahlkampf: Singender Obama in Romney-Spot auf YouTube geblockt Kurze Online-Videos spielen im laufenden US-Präsidentschaftswahlkampf eine nicht zu unterschätzende Rolle. Derzeit liefern sich die beiden Kampagnen einen Schlagabtausch mittels Spots, indem der gegnerische Kandidat singend gezeigt wird. Den Auftakt machte die Obama-Kampagne mit einem eher holprig singenden Romney:
Der Gegenschlag der Romney-Kampagne verwendete Obamas Interpretation einer Zeile aus Al Greens „Let’s Stay Together“, wurde allerdings nach kurzer Zeit von YouTube blockiert (vgl. Screenshot der Sperrung zu Dokumentationszwecken):
In den bisherigen Berichten (z.B. usnews) gibt es keine Informationen darüber, warum die Verwendung in der Romney-Kampagne geblockt, die ungeschnittene Fassung aber weiterhin auf YouTube zu sehen ist. Eine Vermutung meinerseits ist, dass das Kampagnenvideo automatischen Suchalgorithmen von YouTube zum Opfer gefallen ist, die vor allem die ersten Sekunden von YouTube-Videos zu überprüfen scheinen. Und während das Romney-Video offenbar mit dem singenden Obama eröffnet hat, beginnt er im von der Nachrichtenagentur Associated Press hochgeladenen Video erst in der Mitte zu singen. In diesem Fall wäre das wohl das erste Mal, dass ein automatischer Copyright-Algorithmus in einen US-Präsidentschaftswahlkampf eingegriffen hätte.
Die Romney-Kampagne beruft sich (wohl zurecht) darauf, dass die Verwendung des Ausschnitts unter die Fair-Use-Regelung des US-Copyrights fällt – eine allgemeine Ausnahme, die es im deutschen Urheberrecht so nicht gibt. Es ist also davon auszugehen, dass das Video bald wieder online sein wird. Angesichts der mit dem nun einsetzenden Streisand-Effekt verbundenen Aufmerksamkeit ist es außerdem wahrscheinlich, dass am Ende Romney mehr von der Sperrung profitiert als Obama.
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: Neues Tool: Jetzt kostenlos im EU-Parlament anrufen
: Neues Tool: Jetzt kostenlos im EU-Parlament anrufen Unsere französische Partnerorganisation La Quadratur Du Net hat ein neues Tool für den Endspurt vor der ACTA-Abstimmung nächsten Mittwoch veröffentlicht:
Das Online-Tool Pi-Phone verbindet den Nutzer kostenlos per Telefon mit einem EU-Parlamentarier und gibt ihm so Gelegenheit, ihn persönlich davon zu überzeugen, gegen ACTA zu stimmen. Neben einer Zufallauswahl aus allen Abgeordneten steht auch ein Filter nach Mitgliedsland zur Verfügung.
Um die kostenlose Telefonfunktion zu nutzen, gibt man einfach seine eigene Telefonnummer ein und wird von Pi-Phone umgehend zurückgerufen. Nach einem kurzen Ansagetext wird man kostenlos und direkt ins Abgeordnetenbüro in Brüssel durchgestellt.
Noch sind es drei Werktage bis zur ACTA-Abstimmung im EU-Parlament. Es bleibt also noch genug Zeit, Pi-Phone ausgiebig zu testen und noch ein paar Parlamentarier zu überzeugen.
Übrigens: Welcher Abgeordnete für und welcher gegen ACTA stimmen wird, seht Ihr hier.
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: Spendenaktion: Metronauten klagen gegen Beschlagnahme ihres Pressebusses im Wendland
: Spendenaktion: Metronauten klagen gegen Beschlagnahme ihres Pressebusses im Wendland
Im November wurde der Pressebus des Teams von Metronaut am Rande der Anti-Castor-Proteste beschlagnahmt. Jetzt klagen die Metronauten gegen diesen Grundrechtseingriff. Dafür rufen sie zu Spenden auf.Crosspost vom Original-Posting:
Am 26. November 2011 hatten Einheiten der Hamburger Polizei den Podcast- und Pressebus von Metronaut am Rande eines Protestcamps bei den Castor-Transporten im Wendland beschlagnahmt. Die Redakteure hatten mit Podcasts auf metronaut.de und Beiträgen auf Radio Freies Wendland über die Anti-Antom-Proteste berichtet. Die Beschlagnahme des Busses samt technischen Equipments (Aufnahmegeräte, Mischpult, Mikrofone, Computer) stellte eine Verletzung des Grundrechtes auf Pressefreiheit nach Art. 5 GG dar.
Seit längerer Zeit haben die betroffenen Redakteure Anwälte eingeschaltet und klagen jetzt vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der Maßnahme wegen dieses massiven Grundrechtseingriffs.
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: How-To: Wie baut man eine Anti-ACTA-Kampagne?
: How-To: Wie baut man eine Anti-ACTA-Kampagne? In den vergangenen fünf Monaten haben wir uns beim Digitale Gesellschaft e.V. als kleine ehrenamtlich betriebene NGO intensiv um ACTA gekümmert. Unser Ziel war, Online und Offline miteinander zu verknüpfen, die Kritik an ACTA fundiert zu kommunizieren und vor allem die großen Proteste im Februar bis zur Abstimmung im Juli am Leben zu halten. Kurz vor der Abstimmung im Europaparlament am 4. Juli wollen wir in einem kleinen Rückblick aufzeigen, wie man mit wenigen Mitteln aber dafür mit viel Motivation, Hilfe und Spaß eine Kampagne für digitale Bürgerrechte aufziehen kann, die nicht nur aus einer Petition im Netz besteht: How-To: Wie baut man eine Anti-ACTA-Kampagne?
Gibts auch in englisch: How-To build an Anti-ACTA-Campaign.
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: Hamburgische Bürgerschaft beschließt Transparenzgesetz
: Hamburgische Bürgerschaft beschließt Transparenzgesetz Michael Hirdes (aka Dodger) ist Mitglied im Chaos Computer Club und war als Vertrauensperson des Clubs an der Ausarbeitung des Entwurfes und den Verhandlungen beteiligt.
In Ihrer heutigen Sitzung hat die Hamburgische Bürgerschaft ein Transparenzgesetz beschlossen, das das bisherige Informationsfreiheitsgesetz(IFG) ablösen wird und einen großen Sprung in Punkto Bürgerbeteiligung, Informationsfreiheit und OpenData bedeutet.
Das Gesetz geht auf eine Volksinitiative der Vereine Mehr Demokratie, Transparency International und dem Chaos Computer Club zurück und wurde von allen in der Bürgerschaft vertretenen Fraktionen als gemeinsamer Gesetzentwurf eingebracht und verabschiedet.
Was beinhaltet das Gesetz?
Das Gesetz sieht die Schaffung eines Zentralen Inform
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: Unterstützt die Quadrature du Net
: Unterstützt die Quadrature du Net
Die französische Bürgerrechtsorganisation Quadrature du Net ruft zu einer Spendenaktion auf. Kennenlernen konnten wir die Quadrature auf den letzten re:publicas und diversen Chaos-Kongressen. Vor allem ihr Sprecher und Mitgründer, Jérémie Zimmermann, ist viel in Sachen Netzpolitik unterwegs.Das komplette Team der Quadrature war in der letzten Zeit aber auch sehr oft in Brüssel, um mit uns gegen das ACTA-Abkommen zu kämpfen und dort mit den französischen Abgeordneten zu reden.
Damit sie weiterhin so erfolgreich arbeiten und unsere digitalen Bürgerrechte verteidigen können, braucht die Quadrature unsere Hilfe. Also: Aktiv etwas für die deutsch-französische Freundschaft tun und hier klicken.
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: „Wir sind Alle Teil der Netzgemeinde“
: „Wir sind Alle Teil der Netzgemeinde“ Die Wiener Künstlergruppe Go Outside hat ein neues Video veröffentlicht, dass im Rahmen der Demonstrationen zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Österreich am 31. März 2012 entstanden ist.
Frage: Was ist die Verbindung eurer Videos mit den Demonstrationen zur Netzpolitik?
Go-Outside: Das normale, verwackelte Demonstrationsvideo sieht sich niemand an. Vor allem motivieren diese Videos niemanden selbst auf eine Demonstration zu gehen, geschweige denn sich mit den Themen der Demo zu beschäftigen. Unser Ziel ist es Netzpolitische Themen in den Mainstream zu tragen.Frage: Seht ihr euch als Teil der Netzgemeinde?
Go-Outside: Vor ein paar Monaten hätten wir uns nicht vorstellen können eine Aktion zu Netzpolitischen Themen zu machen. Aber als wir verstanden haben, worum es bei den Themen wirklich geht, war uns klar, dass uns das alle betrifft und auch wir eine Verantwortung haben. Jeder ist Teil der Netzgemeinde, egal wie er oder sie das Internet verwendet, und alle sollten sich an den Tisch setzten und mit diskutieren.Frage: Was wollt ihr mit euren Videos erreichen?
Go-Outside: Viel mehr als das über das Video gesprochen wird, wollen wir erreichen, das über die Inhalte gesprochen wird. Was wir wollen ist die Diskussion. Wir wollen die Nichtwähler, die Nicht-Nerds, diejenigen die noch nicht mit diskutieren, an den Tisch bringen. Sich mit Netzthemen zu beschäftigen muss normal werden! -
: Videos gegen ACTA
: Videos gegen ACTA Wer noch für die Demonstrationen gegen ACTA am kommenden Samstag mobilisieren will, findet hier vier Videos zum anschauen und weiter verteilen.
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: FSFEs Analyse und Forderungen zu Secure Boot
: FSFEs Analyse und Forderungen zu Secure Boot Cory Doctorow hatte auf dem 28C3 noch über „The Coming War on General Computation“ gesprochen und Fefe hatte Anfang Mai noch gefragt, wo die Initiative zur Gerätehoheit bleibt.
Es ist wichtig für unsere Gesellschaft, dass die Eigentümer von IT-Geräten permanent die volle und alleinige Verfügungsgewalt darüber innehaben. Dieses grundlegende Prinzip wird derzeit, wie bereits berichtet, durch „Secure Boot“ herausgefordert. Heute hat die Free Software Foundation Europe (FSFE) eine Analyse dazu veröffentlicht (Englisch):
FSFE’s goal is to ensure that the owners of IT devices are always in full and sole control of them. This fundamental principle is recently being challenged.
[…]
FSFE demands that before purchasing a device, buyers must be informed concisely about the technical measures implemented in this device, as well as the specific usage restrictions and their consequences for the owner.
Furthermore, FSFE strongly recommends to exlusively purchase IT devices which grant their owners full, sole and permanent control over security subsystems (e. g. signature-based usage restrictions), in order to maintain the ability to install arbitrary software and lastly to retain exclusive control over ones own data.
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: Themenverfehlung, setzten! Direkte Demokratie in Österreich
CC by 2.0 UR Living Learning : Themenverfehlung, setzten! Direkte Demokratie in Österreich Gastkommentar des Obmanns vom AKVorrat Österreich, Andreas Krisch:
Am Donnerstag, den 31. Mai 2012, wird der parlamentarische Petitionsausschuss erneut die Bürgerinitiative „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung“ diskutieren. Als 39. von 39 Tagesordnungspunkten. Im Schnitt stehen dem Ausschuss dafür durchschnittlich 4,6 Minuten zur Verfügung. Dabei würde sich eine eingehende Behandlung der Stellungnahmen der Ministerien durchaus lohnen. Diese sind weitgehend glatte Themenverfehlungen.
Im Dezember 2011 hat der AKVorrat dem Parlament seine Bürgerinitiative überreicht. Diese fordert, dass sich Österreich auf EU-Ebene aktiv gegen die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung einsetzen soll. Darüber hinaus soll der Nationalrat sämtliche österreichischen Überwachungsgesetze auf ihre Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit hin evaluieren und gegebenenfalls abschaffen.
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: Bestell Dir Dein Stopp-ACTA-Infopaket (Update)
: Bestell Dir Dein Stopp-ACTA-Infopaket (Update) Für die „Stopp ACTA“-Kampagne des Digitale Gesellschaft e.V. haben wir alle geplanten Materialien in Druck gegeben und warten nun auf die Lieferungen.
Momentan gibt es bei uns noch unterschiedliche Vorstellungen, in wie vielen Paketen die insgesamt 120.000 Flyer geliefert werden, die wir dann wiederum weiter verteilen wollen. Aber das klärt sich am Dienstag. Wir haben Aufkleber, Demo-Mobilisierungsflyer für den 9.6., Infoflyer und Absperrbänder. Die wollen wir jetzt an alle Städte verteilen, wo für den dritten europäischen Aktionstag am 9.6. Demonstrationen geplant sind und wir werden wohl auch Städte beliefern können, wo es keine Aktionen gibt, aber sich trotzdem Freiwillige finden, die gerne ACTA mit verhindern wollen. Alle notwendigen Informationen für die Bestellung findet sich hier. Und das ist eines unserer sechs Aufkleber-Motive:Update: 150 Info-Pakete sind bestellt worden. Wir müssen Dienstag schauen, ob es Doppelungen bei Städten gibt, bzw. wie groß der finanzielle Aufwand für uns ist. Ob wir mehr verschicken können, hängt u.a. von den Portokosten ab. Die kennen wir erst Mittwoch.
1000 Euro in Druckleistungen spendet uns die Druckerei INnUP (im Gegentausch bekommen sie einen Link auf Flyer drucken).
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: In Köln: 28kg ACTA-Flyer (Update)
: In Köln: 28kg ACTA-Flyer (Update) Am Wochenende war die Sigint vom Chaos Computer Club in Köln. Wir hatten die tolle Idee, rund 28 Kilogramm ACTA-Flyer aus der ersten Auflage mitzunehmen, um diese dort zu verteilen und vielen schon mal mit zu geben, bevor unsere zweite Auflage ankommt. Damit wir das Paket nicht im Zug mit schleppen mussten, haben wir der Deutschen Post Geld bezahlt, bekanntlich rühmt sich diese für diese Dienstleistung. Leider war die Deutsche Post unfähig, innerhalb von drei Tagen ein Paket von Berlin nach Köln zu transportieren und so kam es erst nach unserer Rückkehr dort an. Und steht jetzt im Komed im Mediapark beim Pförtner. Bevor wir versuchen, uns das Paket wieder zurückschicken zu lassen, wollten wir mal fragen, ob jemand diese Flyer in Köln (oder Umland) gebrauchen kann, um diese zu verteilen. Das dürften rund 2000 Stück sein, ein paar Postkarten zu den Themen Vorratsdatenspeicherung und Netzneutralität liegen auch drin.
Wer Interesse hat und sich drum kümmern möchte schickt mir im besten eine Mail: markus @ diesesBlog.
Update: Wir haben bereits ein Angebot erhalten, diese abzuholen.
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: Kampagne: 25.000 Euro Kopfgeld auf Waffenhändler ausgelobt
: Kampagne: 25.000 Euro Kopfgeld auf Waffenhändler ausgelobt Das Zentrum für politische Schönheit hat eine Aktion gestartet, um wieder etwas Aufmerksamkeit auf den Panzerdeal mit Saudi-Arabien zu legen, der nach Ansicht der Initiative gegen geltende Rechtslage, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und gegen den Verhaltenskodex zu Waffenexporten der EU verstosse. Dafür wurden 25.000 Euro für Hinweise aller Art ausgelobt, „die zur rechtskräftigen Verurteilung der Eigentümer des Waffenkonzerns Krauss-Maffei Wegmann führen“. Die Webseite 25000-euro.de beschreibt das Anliegen nochmal detaillierter. Aus der Pressemitteilung:
Dieser Schritt wurde nötig, nachdem kein politischer Willen der Bundesregierung erkennbar war, den Panzerdeal mit Saudi-Arabien zu stoppen. Weder eine breite zivilgesellschaftliche Allianz, noch medialer Druck oder Strafanzeigen haben bislang etwas bewirkt. Unter den Eigentümern befinden sich Anthroposophen, Fotografen, Künstler, Lehrer, Psychologen, sogar ein Mozart-Biograph und Mitglied der Humanistischen Union. Sie spielen der Gesellschaft Normalität vor, während sie vom Geschäft mit Krieg und Unterdrückung leben. „Wir fragen nach der Verantwortung dieser Eigentümer für ihr eigenes Unternehmen“, betont Philipp Ruch. „Eigentum verpflichtet. Für niemanden ist es so einfach, Einfluss auf die Firmenpolitik zu nehmen wie für die Eigentümer. Sie können jetzt ein Zeichen setzen.“
Der Panzerdeal mit Saudi-Arabien verstößt nach derzeitiger Rechtslage gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und gegen den Verhaltenskodex zu Waffenexporten der EU. „Diese Personen verdienen ihr Geld mit dem Verkauf von schweren Kriegspanzern an autoritäre Regime und gehören ins Gefängnis – dafür werden wir jetzt mit Hilfe der Zivilgesellschaft sorgen“, sagt Philipp Ruch, Sprecher der Initiative.
Ein Film von Alexander Lehmann beschreibt die Thematik:
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: Crowdfunding gegen ACTA erfolgreich
: Crowdfunding gegen ACTA erfolgreich Es gibt ein Update zu unserer ACTA-Crowdfunding-Aktion, die der Digitale Gesellschaft e.V. vor drei Wochen gestartet hatte. Unser Ziel waren 15.000 Euro zu sammeln, um diverse Kampagnen-Ideen gegen ACTA realisieren zu können. Das Ziel haben wir mittlerweile geschafft. Über Betterplace sind rund 12.000 Euro von 331 Spendern eingegangen. Dazu haben wir noch rund 1.000 Euro direkt gespendet bekommen und 3.000 Euro stiftet der Chaos Computer Club dazu. 1000 Euro in Druckleistungen spendet uns die Druckerei INnUP (im Gegentausch bekommen sie einen Link auf Flyer drucken) und die Druckerei Hot-flyer gibt uns 30% auf alle Druckmaterialien.
Das Geld gibt uns jetzt die Freiheit, verschiedene Offline-Materialien produzieren und anschließend kostenlos an viele zu verteilen zu können. Dazu gehören 50.000 Info-Flyer, die man hier als PDF bereits lesen kann.
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: Adoptier Deinen Abgeordneten
: Adoptier Deinen Abgeordneten Wir haben beim Digitale Gesellschaft e.V. eine neue kleine Beteiligungsplattform gestartet: „Adoptier Deinen Abgeordneten“. Hier ist die Pressemitteilung:
„Adoptier Deinen Abgeordneten“ vergibt virtuelle Patenschaften an Nutzer, die Bundestagsabgeordnete netzpolitisch betreuen möchten. Kern der Plattform sind Patentagebücher, in denen die Paten über ihre Kommunikation mit den Abgeordneten öffentlich informieren. Der Digitale Gesellschaft e.V. benachrichtigt Paten, sobald ein netzpolitisch relevantes Thema bei den von ihnen adoptierten Abgeordneten zur Beratung oder Entscheidung ansteht. „Wir betreten mit dieser Plattform absolutes Neuland“, erklärt Lavinia Steiner, stellvertretende Vorsitzende des Digitale Gesellschaft e.V. „Das Konzept der Patenschaft verbindet ernsthaftes politisches Engagement mit einer spielerischen Herangehensweise, wie sie vielen Internetnutzern vertraut ist.“


