Der Deutsche Bundestag hat gestern offiziell sein ePetitionssystem neu gelauncht. Größte Revolution: Die Nutzung eines Pseudonyms ist endlich möglich und der eigene Name steht nicht für Ewigkeiten bei Suchmaschinen auffindbar unter jeder mitgezeichneten Petition.
Sonst erklärt bundestag.de die weiteren Neuerungen, die eher kosmetischen Charakter haben:
Neu hingegen ist die Umstellung der Forenlogik – weg von einem flachen Aufbau, hin zu einer so genannten Baumgliederung. Diese aus der Nutzersicht deutlichste Änderung hat mehrere Gründe:
In erster Linie soll stärker der Diskussionscharakter, also der Austausch von Meinungen, betont werden. Eine hierarchische Gliederung von Beiträgen kann besser einzelne Aspekte einer Diskussion darstellen und vor allem auch die Bezüge von Beiträgen und Antworten untereinander so visualisieren, dass sie intuitiv nachvollziehbar sind. Die klassische Anordnung des bisherigen Systems war eher auf das Darstellen von singulären Meinungsäußerungen ausgelegt und weniger auf einen echten Diskurs. So war die Bezugnahme bisher nur über Zitate möglich, was bei längeren Diskussionen schnell unübersichtlich wurde.