Jetzt neu: ePetitionen beim Bundestag mit Pseudonym

Der Deutsche Bundestag hat gestern offiziell sein ePetitionssystem neu gelauncht. Größte Revolution: Die Nutzung eines Pseudonyms ist endlich möglich und der eigene Name steht nicht für Ewigkeiten bei Suchmaschinen auffindbar unter jeder mitgezeichneten Petition.

Sonst erklärt bundestag.de die weiteren Neuerungen, die eher kosmetischen Charakter haben:

Neu hingegen ist die Umstellung der Forenlogik – weg von einem flachen Aufbau, hin zu einer so genannten Baumgliederung. Diese aus der Nutzersicht deutlichste Änderung hat mehrere Gründe:

In erster Linie soll stärker der Diskussionscharakter, also der Austausch von Meinungen, betont werden. Eine hierarchische Gliederung von Beiträgen kann besser einzelne Aspekte einer Diskussion darstellen und vor allem auch die Bezüge von Beiträgen und Antworten untereinander so visualisieren, dass sie intuitiv nachvollziehbar sind. Die klassische Anordnung des bisherigen Systems war eher auf das Darstellen von singulären Meinungsäußerungen ausgelegt und weniger auf einen echten Diskurs. So war die Bezugnahme bisher nur über Zitate möglich, was bei längeren Diskussionen schnell unübersichtlich wurde.

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6 Ergänzungen

  1. Super, ohne Cookies kann man das nichtmal angucken:

    Firefox has detected that the server is redirecting the request for this address in a way that will never complete.

    This problem can sometimes be caused by disabling or refusing to accept cookies.

  2. „[…] und der eigene Name steht nicht für Ewigkeiten bei Suchmaschinen auffindbar“

    Is there proof of this? Werden die ePetitionen überhaupt indiziert? Ich habe mich weder bingen noch googlen können :/

    1. @Unbingable:
      Ich habe da auch mal eine Petition mitgezeichnet und mein Name ist trotzdem nie in irgendwelchen Suchergebnissen aufgetaucht.

      Seltsam… aber so steht es gegoogelt. ;-)

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