Markus Reuter
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: Hate Speech: Union und SPD wollen Klarnamen-Internet durch die Hintertüre
Symbolbild : Hate Speech: Union und SPD wollen Klarnamen-Internet durch die Hintertüre Union und SPD wollen einen zivilrechtlichen Auskunftsanspruch bei Persönlichkeitsverletzungen einführen. Dies könnte das Ende der Pseudonymität im Internet einläuten und die Meinungsfreiheit einschränken. Und das ohne Not, denn es gibt Maßnahmen, die deutlich effektiver sind.
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: Trotz breiter Kritik: Bundeskabinett beschließt massenhafte Durchsuchung von Flüchtlingshandys
Ein Jugendlicher nutzt sein Smartphone. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/pabak/13677439224/sizes/h/">Pabak Sarkar</a> : Trotz breiter Kritik: Bundeskabinett beschließt massenhafte Durchsuchung von Flüchtlingshandys Das Bundeskabinett hat den „Gesetzentwurf zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ beschlossen. Dieser wird nicht nur zur massenhaften Durchsuchung von Datenträgern von Geflüchteten führen, sondern deren Rechte generell weiter einschränken. Die Opposition, Datenschützer und NGOs kritisieren das Vorhaben scharf.
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: Passwortabfrage an US-Grenzen: „Angriff auf fundamentale Rechte“
Grafik: CC-BY 3.0 EFF.org : Passwortabfrage an US-Grenzen: „Angriff auf fundamentale Rechte“ Ein breites Bündnis von mehr als fünfzig Bürgerrechtsorganisationen und zahlreichen Einzelpersonen wendet sich in den USA gegen die Abfrage von Passwörtern bei der Einreise ins Land. Der neue Heimatschutzminister John F. Kelly hatte am 7. Februar gesagt, dass sein Ministerium eine solche Abfrage für Nicht-US-Bürger erwäge.
Das Bündnis, dem auch die ACLU und die Electronic Frontier Foundation angehören, weist in einer gemeinsamen Erklärung auf die Unverhältnismäßigkeit hin, welche mit einer solchen Abfrage und Nutzung von Passwörtern einhergehen würde. Ein solches Vorgehen sei ein direkter Angriff auf fundamentale Rechte der Menschen und bringe zudem keine zusätzliche Sicherheit. Außerdem schränke die Maßnahme direkt die Meinungsfreiheit ein und würde Menschen dazu bewegen, weniger das Internet und soziale Netzwerke zu nutzen. Außerdem könne eine solche Maßnahme als Präzedenzfall Nachahmer in anderen Ländern finden, was wiederum die IT-Sicherheit der USA gefährde.
Weiterhin heißt es in der Erklärung (unsere Übersetzung):
Eine Politik, welche die Herausgabe von Passwörtern zur Bedingung für das Reisen macht und andere Bemühungen, die Einzelpersonen dazu zwingen, ihre Online-Aktivitäten sowie teils jahrelange private und öffentliche Kommunikation zu offenbaren, verursachen einen intensiven „Chilling Effekt“ auf die freie Meinungsäußerung. Die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, der Zugang zu Informationen, die Vereinigungsfreiheit und die Religionsfreiheit sind durch so eine Politik gefährdet.
Die erste Regel der IT-Sicherheit ist einfach: Geben Sie Ihre Passwörter nicht heraus. Keine Regierungsbehörde darf die Sicherheit, die Privatsphäre und andere Rechte von Menschen mit so einer Blanko-Richtlinie untergraben.
In Deutschland wird eine ähnliche Maßnahme debattiert. Das Bundesinnenministerium plant, dass massenhaft die Smartphones und Handys von Geflüchteten ausgelesen werden sollen. Gegen den Vorstoß aus dem Hause de Maizière gibt es breite Kritik – auch vom Koalitionspartner SPD.
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: Bahn testet in Berlin Videoüberwachung mit Bewegungsmuster- und Gesichtserkennung
Videoüberwachung - in Zukunft "intelligent"? - <a href="https://unsplash.com/@matthewwiebe">Matthew Wiebe</a> : Bahn testet in Berlin Videoüberwachung mit Bewegungsmuster- und Gesichtserkennung Die Deutsche Bahn wird auf dem Berliner Bahnhof Südkreuz einen Feldversuch zu so genannter „intelligenter Videoüberwachung“ starten, berichtet der Tagesspiegel in einem Artikel, den eine PR-Abteilung eines Kameraherstellers nicht hätte besser schreiben können:
Diese Kamera ist ein kleines Wunderding: Sie soll durch eine Gesichtserkennung Menschen herausfiltern, die auf einer Liste von Verdächtigen gespeichert sind. Zudem soll sie abgestellte Gegenstände, etwa Koffer oder Pakete, die längere Zeit nicht bewegt wurden, registrieren. Und auch das typische Verhalten von Taschendieben soll sie erkennen.
Wir hatten bereits im Mai über den Versuch berichtet, damals stand allerdings der Bahnhof nicht ganz fest.
Videoüberwachung mit Muster- und Gesichtserkennung wirft viele rechtliche Fragen auf, beispielsweise die nach der Verhältnismäßigkeit eines automatischen Datenabgleichs. Aufgrund des Eingriffs in die Privatsphäre wäre zu prüfen, ob derlei Aktivitäten mit dem aus dem Grundgesetz abgeleiteten Recht auf informationelle Selbstbestimmung vereinbar sind.
Schon heute sind etwa 80 Prozent der Fahrgastströme auf Bahnhöfen videoüberwacht. Die Deutsche Bahn will trotzdem in den nächsten Jahren mehr als 85 Millionen Euro in Videoüberwachung investieren.
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: Kommentar: De Maizière macht den Trump
[Fotomontage] : Kommentar: De Maizière macht den Trump Das Innenministerium will von den Handys von Geflüchteten privateste Daten massenhaft und ohne Verdacht abfragen. Die Pläne verletzen elementare Grundrechte und machen Asylbewerber rechtlich zu Menschen zweiter Klasse. Stoppen muss das jetzt die SPD.
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: Transparenzbericht: Kein einziger Wikipedia-Artikel auf Druck von außen verändert oder gelöscht
: Transparenzbericht: Kein einziger Wikipedia-Artikel auf Druck von außen verändert oder gelöscht Die Wikimedia-Stiftung hat ihren Transparenzbericht für das zweite Halbjahr 2016 veröffentlicht. In solchen Transparenzberichten werden Anfragen von Regierungsstellen, Ermittlungsbehörden, aber auch von Unternehmen und Privatpersonen erfasst. Der aktuelle Bericht umfasst den Zeitraum von Juli bis Dezember 2016.
Hierzu hat Wikimedia fünf verschiedene Kategorien aufgezählt und ausgewertet:
- Änderung oder Löschung von Inhalten:
Hier gab es 187 Anfragen, von denen Wikimedia keiner Einzigen nachkam. Nur zwei der Anfragen waren von Regierungsstellen. - Urheberrechtliche Ansprüche (Take Down Requests):
Hier gab es zwölf Anfragen, von denen Wikimedia vier nachkam. - Recht auf Vergessen:
Hier gab es eine Anfrage, der nicht stattgegeben wurde. - Anfrage nach Nutzerdaten:
Von 13 Anfragen kam Wikimedia einer nach. - Notfälle (Emergency Disclosures):
Hier handelt es sich um Fälle, in denen Leib und Leben von Personen in Gefahr sind, beispielsweise durch Suizide. Hier gab Wikimedia in 19 Fällen Daten heraus. 17 davon waren so genannte „freiwillige Herausgaben“ (Voluntary Disclosures), die aufgrund von Nutzermeldungen geschahen, in zwei Fällen handelte es sich um staatliche Anfragen (Emergency Requests).
Wikimedia gibt seit 2014 Transparenzberichte heraus. Der aktuelle Bericht lässt leider keine Rückschlüsse zu, aus welchen Ländern besonders viele Anfragen kamen. Die Wikimedia-Stiftung betreibt die Wikipedia und andere Projekte.
- Änderung oder Löschung von Inhalten:
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: Schnüffelpuppe „My Friend Cayla“ in Deutschland verboten
Screenshot: Produktwebseite : Schnüffelpuppe „My Friend Cayla“ in Deutschland verboten Ein Jura-Student hat eine „smarte Puppe“ untersucht und sie als verbotene Sendeanlage eingestuft. Diese Ansicht teilt nun auch die Bundesnetzagentur und verbietet das Spielzeug. Eltern müssen es sogar vernichten, um sich nicht strafbar zu machen.
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: München stellt Weichen gegen freie Software in der Verwaltung
Es sieht nicht gut aus für den Fortbestand von Linux in der Münchener Verwaltung. Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">CC0 1.0 </a> <a href="https://unsplash.com/photos/-oGSMD7DVMU">Teodor Bjerrang</a> : München stellt Weichen gegen freie Software in der Verwaltung Die Nutzung von Open-Source-Software in der Münchener Verwaltung steht kurz vor dem Aus. Entgegen vieler Befürchtungen wurde das Projekt „LiMux“ aber noch nicht endgültig abgeschossen.
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: Guerilla-Projektionen zum „I love Free Software“-Tag in Berlin
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">CC-BY-SA 3.0</a> FSFE : Guerilla-Projektionen zum „I love Free Software“-Tag in Berlin Anlässlich des „I love Free Software“-Tages, der jährlich am 14. Februar stattfindet, haben Aktivisten zahlreiche Gebäude mit Botschaften für Freie Software angestrahlt. Neben einer Wand direkt am Reichstag wurde auch ein Teilstück der ehemaligen Berliner Mauer mit der Botschaft „Build Free Software – Not Walls“ bespielt. Am Bundesfinanzministerium hingegen stand „Public Money, Public Code“. Die Aktivisten wollen mit der Aktion auf die Notwendigkeit stärkerer Wertschätzung für Freie Software aufmerksam machen.
In einer Pressemitteilung kommentiert Max Mehl von der Free Software Foundation Europe (FSFE):
„Freie Software gibt allen das Recht, Programme für jeden Zweck zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Diese Rechte stärken andere Grundrechte wie die Redefreiheit, die Pressefreiheit und das Recht auf Privatsphäre. Wir fordern Politik und Verwaltung dazu auf, öffentlich finanzierte Software deshalb stets unter eine freie Lizenz zu stellen. Mit staatlichen Geldern entwickelte Software sollte als modernes Gemeingut allen zugänglich sein, damit die Gesellschaft den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen kann.“
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: „Frontalangriff auf den Journalismus“ – Großbritannien will Geheimnisverrat härter bestrafen
<a href="https://www.flickr.com/photos/markhillary/10206653986" data-external="true">MI6 Zentrale in London”</a> von <a href="https://www.flickr.com/people/markhillary/" data-external="true">Mark Hillary</a>lizensiert unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0" data-external="true"> CC BY 2.0</a> : „Frontalangriff auf den Journalismus“ – Großbritannien will Geheimnisverrat härter bestrafen In ungewohnter Schärfe kritisieren Medien- und Bürgerrechtsorganisationen die Pläne der britischen Regierung, die Berichterstattung über geheime Dokumente mit drakonischen Strafen zu belegen. Hinzu kommt, dass die Gesetzeskommission behauptet, zivilgesellschaftliche Organisationen konsultiert zu haben – diese das jedoch abstreiten.
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: Herzballons für Hater, Trolle und Rassisten am Valentinstag
: Herzballons für Hater, Trolle und Rassisten am Valentinstag Zwei Künstler haben angekündigt, in Berlin Valentinstagsballons in Herzform für Hater und Trolle zu verkaufen. Die Ballons tragen Aufschriften wie „Für meinen wütenden weißen Mann“, „Für meinen Wutbürger“ oder auch „Für meinen Hasspost-Troll“. Sie sollen am 14. Februar zwischen 11 und 14 Uhr am Berliner Alexanderplatz unter die Leute gebracht werden. Hashtag für die Aktion ist #LiebeMitUns.
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: Bundesrat gibt grünes Licht für mehr Videoüberwachung
Videoüberwachung ist nur eines der Felder, in denen die Überwachung im Jahr 2016 drastisch ausgebaut wurde. Foto: CC-0 <a href="https://unsplash.com/search/photos/surveillance?photo=W9QRRlHCGzs">Mikal Strom</a> : Bundesrat gibt grünes Licht für mehr Videoüberwachung Die geplante Ausweitung der Videoüberwachung wird von Datenschützern als verfassungswidrig bezeichnet. Dennoch hat der Bundesrat heute keine grundlegende Kritik an dem Vorhaben der Bundesregierung geübt.
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: Sicherheitsaudit beim Instant Messenger Wire
Foto: Promo : Sicherheitsaudit beim Instant Messenger Wire Der Messenger Wire wird immer mal wieder genannt, wenn es um Alternativen zu WhatsApp mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geht. Jetzt haben zwei Sicherheitsfirmen Wire untersucht und kommen laut heise.de zu folgendem Ergebnis:
Ob die Spezifikationen und Implementierungen im Open-Source-Messenger Wire wirklich sicher sind, haben nun Sicherheitsforscher von Kudelski Security und X41 D‑Sec abgeklopft – insgesamt sind sie zufrieden. Im Zuge des Audits haben sie das Wire-eigene auf Axolotl basiernde Open-Source-Protokoll Proteus, die High-Level API Cryptobox und den C Wrapper Cryptobox‑C auseinandergenommen.
Bei ihrer Untersuchung (PDF) stießen die Sicherheitsforscher auf 14 Schwachstellen, jedoch auf keine kritischen Sicherheitslücken. Die Schwachstellen sollen laut heise.de mittlerweile geschlossen sein.
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: Teenager hackt 150.000 Drucker weltweit
Dies druckte der Hacker auf den Druckern aus. : Teenager hackt 150.000 Drucker weltweit Laut einem Bericht von Motherboard hat ein Teenager aus Großbritannien am vergangenen Samstag offenbar 150.000 Drucker gehackt und dort ASCII-Kunst ausgedruckt. Auf Twitter meldeten zahlreiche Nutzer, dass ihr Drucker gehackt worden sei. In einem Interview mit Motherboard erklärte der laut Selbstdarstellung „angepisste Schüler“, dass er nie dachte, dass die Sache so groß werden würde. Gleichzeitig warnte er vor dem Internet der Dinge, dem schlechten Code, der auf den Geräte laufe, und möglichen Angriffen.
Nutzern rät der Hacker, dass sie ihre Drucker aus dem Internet nehmen sollten. Wenn der Zugriff über das Internet unbedingt nötig sei, sollten alle IP-Adressen bis auf die auf einer Whitelist stehenden blockiert oder ein Virtual Private Network (VPN) genutzt werden.
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: Glas-Architektur als Albtraum für die Privatsphäre
Neo Bankside Apartments, gesehen von der Tate Modern in London. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/londonmatt/28006708356/sizes/o/">Matt from London</a> : Glas-Architektur als Albtraum für die Privatsphäre Adrian Lobe wagt in der Neuen Zürcher Zeitung einen Blick auf die Inflation der gläsernen Architektur in unseren Städten. Und zwar aus dem Blickwinkel der Privatsphäre:
Glas ist zum beliebten Baustoff geworden. In immer mehr Städten entstehen gläserne Bürotürme und modernistische Luxusapartments mit Glasfassaden. Wo einst kleine Fenster den Blick ins Weite ganz knapp rahmten, haben Bewohner nun einen Panoramablick dank bodentiefen Fensterfronten. Doch der Blick auf die Dächer der Stadt ist kein einseitiges Vergnügen. Wo man hinausschauen kann, kann man auch hineinschauen.
Ein spannender Text mit vielen Beispielen, der dem Schwinden der Privatsphäre eine weitere Facette hinzufügt.
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: Metropolitan Museum of Art stellt hundertausende Werke unter freier Lizenz zur Verfügung
Blau-Vogel-Kürbis. Bild: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">CC0 1.0</a> <a href="http://www.metmuseum.org/art/collection/search/483179?sortBy=Relevance&when=A.D.+1900-present&ft=paul+klee&offset=0&rpp=100&pos=30">Paul Klee</a> : Metropolitan Museum of Art stellt hundertausende Werke unter freier Lizenz zur Verfügung Das Metropolitan Museum of Art in New York stellt alle Bilder gemeinfreier Werke aus seiner Sammlung unter der Creative Commons Zero Lizenz (CC0) zur Verfügung. Damit werden auf einen Schlag 375.000 Werke für Nutzung, Veröffentlichung und Remix ohne Einschränkungen nutzbar. Das Museum bezeichnet den Schritt in der Pressemitteilung „als einen aufregenden Meilenstein in der digitalen Evolution des Museums und ein starkes Statement in der Erweiterung des Zugangs zur Sammlung“. Die Werke sind unter metmuseum.org/art/collection zu finden.
In Deutschland hingegen tun sich Museen weiterhin schwer mit der Digitalisierung, sie reagieren auf die Frage nach Bildrechten oft mit Fotoverboten in ihren Ausstellungen. Zu diesem Themenbereich ist gerade ein spannendes Interview mit Roland Nachtigäller vom Museum Marta Herford erschienen.
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: Großbritannien testet Bodycams gegen Schüler
Bodycam eines niederländischen Polizisten. Foto: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC-BY-SA 4.0</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Cam#/media/File:Bodycam_police_utrecht_netherlands.jpg">Sanderflight/Wikipedia</a> : Großbritannien testet Bodycams gegen Schüler Lehrer an zwei Schulen in Großbritannien testen den Einsatz von Bodycams an Schulen, berichtet der Guardian. Ihr Einsatz soll sich vor allem gegen Störungen des Unterrichts („low-level background disorder“) richten.
Daniel Nesbitt von der Bürgerrechtsorganisation Big Brother Watch sagt gegenüber dem Guardian: „Das klingt nach einer übertriebenen Maßnahme für ein uraltes Problem. Die Schulen müssen sehr aufpassen, wie sie diese aufdringliche Technologie einsetzen, die Lehrer zu Schnüfflern macht.“ Hierzu müssten Eltern und Schüler über die Tests richtig aufgeklärt werden.
Bodycams sind Kameras, die am Körper getragen werden. Sie filmen nicht dauerhaft, sondern können vom Träger ausgelöst werden. In Deutschland werden sie mittlerweile in einigen Bundesländern von der Polizei eingesetzt.
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: Der Wissensvermittler Hans Rosling ist tot
Hans Rosling bei einem Vortrag im Jahr 2012. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-BY-NC 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/usaid_images/7440906704/sizes/h/">USAID_IMAGES</a> : Der Wissensvermittler Hans Rosling ist tot Der Medizinprofessor, Statistiker und Datenvisualisierer Hans Rosling ist tot. Er starb im Alter von 68 Jahren an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Im Nachruf des Standard heißt es:
Rosling verstand es, mit der Verve eines leidenschaftlichen Sportreporters komplexe statistische Sachverhalte darzustellen und zugleich Anleitungen zu geben, wie sich Not in der Welt weiter verringern lässt.
Und Detlef Borchers schreibt auf heise.de:
Rosling wurde durch seine Präsentationen bekannt, in denen er auf den Zusammenhang von extremer Armut und Krankheit hinwies, einen Teufelskreis, der nur durch weltweiten Kampf gegen die Armut durchbrochen werden kann. Mit der vor elf Jahren gegründeten Gapminder-Stiftung und der Visualisierungs-Software Trendalyzer versuchte er, die komplexen Zusammenhänge in zahlreichen Vorträgen zu vermitteln. Zuletzt wandte er sich gegen post-faktische Tendenzen, die Muttersterblichkeit in Flüchtlingslagern hochzurechnen.
In Sachen Datenvisualisierung machte Rosling die so genannten Bubble Charts bekannt. Auf der Seite der Stiftung kann man selbst mit diesen Charts und Statistiken spielen.
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: Uber verklagt Seattle, weil sich dort Fahrer gewerkschaftlich organisieren dürfen
Straßenszene in Seattle. Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">CC0 1.0</a> <a href="https://unsplash.com/collections/374682/seattle?photo=OGRESs26bF8">Erik Ringsmuth</a> : Uber verklagt Seattle, weil sich dort Fahrer gewerkschaftlich organisieren dürfen Die Stadt Seattle hatte im Jahr 2015 ein Gesetz erlassen, das es Fahrern von Unternehmen wie Uber oder Lyft erlaubt, sich gewerkschaftlich zu organisieren und so gemeinsam bessere Arbeits- und Lohnbedingungen auszuhandeln. Gegen dieses Gesetz geht Uber jetzt juristisch vor. Vor Gericht verhandelt soll der Fall im März werden, berichtet The Verge.
Das Unternehmen Uber hatte zuletzt mehr als 200.000 Nutzerinnen und Nutzer verloren, weil es sich als Streikbrecher in New York betätigt hatte. Dort hatten Taxifahrer aus Solidarität mit den Protesten gegen den „Muslim Ban“ gestreikt.

