Markus Reuter
-
: Berlin: Aktionstag gegen „Verunsicherungsbahnhof“ Südkreuz angekündigt
Aktivisten protestieren am Südkreuz gegen die dort ausgeweitete Videoüberwachung (Archivbild) : Berlin: Aktionstag gegen „Verunsicherungsbahnhof“ Südkreuz angekündigt Seit dem 1. August läuft am Berliner Bahnhof Südkreuz ein umstrittener Versuch, in dem automatisierte Gesichtserkennung erprobt werden soll.
Im Gegensatz zu anderslautenden Meldungen ebben die Proteste gegen den Test nicht ab. Ein Bündnis mit dem Namen „Endstation“ und weitere Organisationen und Initiativen aus dem bürgerrechtlichen Spektrum haben für den 27. November einen Aktionstag angekündigt. Das Bündnis will mit der Aktion die breite Palette an Überwachungskritik abbilden und auf die schädlichen Auswirkungen von Überwachung auf eine freiheitliche Gesellschaft hinweisen.
Geplant sind kostenloses Slushy-Eis gegen Überwachung, Redebeiträge diverser Gruppen, eine Lesung gegen Überwachung, Infostände, Anti-Biometrie-Schminken, eine Kunst-Performance, Kamera-Dosenwerfen, ein Monitor mit Gesichtserkennung zum Testen, Live-Musik sowie ein Bastelworkshop für Masken zum Schutz vor Kameras.
Der Aktionstag findet am Montag, den 27. November von 16–20 Uhr in der Westhalle des Bahnhofes Südkreuz in Berlin statt.
-
: Facebook erklärt Skandal um mysteriösen Followerschwund für beendet
Die meisten Profile seien wegen Verstößen gegen die Geschäftsbedingungen von Facebooks gelöscht worden. (Symboldbild) : Facebook erklärt Skandal um mysteriösen Followerschwund für beendet Facebook erklärt den Fall Schamberger für abgeschlossen. Der wesentliche Teil der verlorenen Accounts sei wegen „Verstößen gegen die Geschäftsbedingungen“ deaktiviert worden. Eine Entfreundung von Profilen habe es nicht gegeben. Doch es gibt neue Fragen.
-
: Voices Critical of Turkey mysteriously losing thousands of followers on Facebook
Kerem Schamberger loses friends on Facebook, although they did not have unfriended him themselves. : Voices Critical of Turkey mysteriously losing thousands of followers on Facebook On facebook, people and pages are suddenly losing thousands of friends and followers. Particularly affected were accounts criticizing Turkey. Facebook rejects accusations of censorship and claims to be taking measures against fake accounts among followers. However the accounts in question are genuine.
-
: Der Facebook-Followerschwund, die Crowd-Recherche und weiterhin keine Erklärung
Eines der größten Probleme von Facebook ist Intransparenz. : Der Facebook-Followerschwund, die Crowd-Recherche und weiterhin keine Erklärung Weiterhin bleibt vieles unklar im Fall des mysteriösen Followerschwunds beim Facebook-Profil des Türkei-Kritikers Kerem Schamberger. Datendownloads sind bis jetzt nicht möglich, obwohl unsere Crowd-Recherche zeigt, dass diese bei anderen Personen in der Regel in Minuten bis wenigen Stunden bereitgestellt werden. Den Followerschwund selbst kann Facebook bislang auch nicht erklären.
-
: Wissenschaftsverlag Springer Nature kooperiert mit chinesischer Zensur
Blick auf den Tiananmen, auf dem 1989 die Proteste blutig niedergeschlagen wurden. : Wissenschaftsverlag Springer Nature kooperiert mit chinesischer Zensur Fachartikel des Wissenschaftsverlages Springer Nature, die sich kritisch mit China oder Themen wie dem Tiananmen-Massaker auseinandersetzen, sind in China nicht mehr zu finden. Dabei übt der Verlag nach eigener Aussage Selbstzensur und sperrt nach Recherchen der Financial Times (anderer Bericht) über 1000 Artikel.
In einem Bericht auf tagesschau.de heißt es:
Besonders brisant: Kurz nach Bekanntwerden der Selbstzensur hat Springer Nature eine Kooperation mit Tencent vereinbart. Das ist einer der größten chinesischen Medien- und Onlinekonzerne. Der deutsche Verlag und Tencent wollen künftig im Bereich der der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung zusammenarbeiten. Dazu heißt es aus der Pressestelle von Springer Nature: „Die Sperrung von Inhalten in China einerseits und die Kooperation mit dem chinesischen Internetkonzern Tencent andererseits stehen in keinem inhaltlichen Bezug.“ Auffällig ist die zeitliche Nähe aber auf jeden Fall.
-
: Jamaika: Hate-Speech-Gesetz soll „grundlegend überarbeitet“ werden
Symbolbild : Jamaika: Hate-Speech-Gesetz soll „grundlegend überarbeitet“ werden Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) soll laut den Jamaika-Sondierungen „grundlegend überarbeitet“ werden, berichtet das Handelsblatt. Damit konnte sich die FDP, die im Wahlkampf eine komplette Abschaffung des umstrittenen Gesetzes gefordert hatte, nicht durchsetzen. Aus Kreisen der Grünen war schon im Vorfeld der Sondierungen zu hören gewesen, dass eine völlige Rücknahme des Gesetzes nicht wünschenswert sei. Alle drei Parteien signalisieren im Streit um das Gesetz jetzt augenscheinlich Verhandlungsbereitschaft.
Wie könnte eine solche „grundlegende Überarbeitung“ des Gesetzes aussehen? Denkbar wäre, dass das NetzDG von Jamaika auf zwei Punkte zusammengestrichen wird. Erhalten blieben dann vermutlich der „Inländische Zustellungsbevollmächtigte“, also eine Kontaktstelle, sowie die Berichts- und Transparenzpflichten. Damit wäre das Gesetz um die für die Meinungsfreiheit gefährliche Löschung von Inhalten innerhalb von 24 Stunden sowie um die zivilrechtliche Auskunftspflicht bereinigt und könnte nicht mehr so viel Schaden anrichten, gleichwohl aber die zivil- und strafrechtliche Verfolgung von Hassrede und anderen Delikten erleichtern.
-
: „Now you know“: Audio-Rückblick auf vier Jahre Snowden
Die Menwith Hill Surveillance Station der NSA. : „Now you know“: Audio-Rückblick auf vier Jahre Snowden Einen technischen und zugleich politischen Blick auf die Veröffentlichungen von Edward Snowden bietet ein Projekt von Freiwilligen, die Texte aus den letzten vier Jahren eingesprochen haben. Beim Hören stellt sich unweigerlich Erstaunen über das Ausmaß der geheimdienstlichen Überwachung und über die politischen Reaktionen danach ein.
-
: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte kritisiert fehlende Kennzeichnung von Polizisten
Bürger und Polizei im Gespräch beim G20-Gipfel in Hamburg. : Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte kritisiert fehlende Kennzeichnung von Polizisten Polizisten müssen im Einsatz identifizierbar sein. Das fordert der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Geklagt hatten zwei Bürger, die am 9. Dezember 2007 bei einem Fußballspiel in München waren. Als es dort zu Ausschreitungen kam, ging die Polizei mit Knüppeln und Pfefferspray vor, auch gegen umstehende Unbeteiligte. Dabei wurden die beiden Kläger verletzt. Da die Polizisten aber weder Namen noch Nummern oder ähnliches trugen, konnten sie nicht weiter identifiziert werden – die Ermittlungen verliefen im Sand.
Das Gericht hat nun einstimmig entschieden, dass die Gewaltanwendung durch die Polizei zulässig war und nicht gegen Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verstößt. Die Art und Weise, wie die deutschen Ermittlungsbehörden den Fall untersucht haben, allerdings schon:
„Die daraus folgende Unfähigkeit von Augenzeugen und Opfern, Polizisten zu identifizieren […], kann für eine bestimmte Gruppe von Polizisten praktisch zur Straffreiheit führen […].“
Als einfache Lösung für das Problem empfiehlt der Gerichtshof die Kennzeichnung der Polizisten mit individuellen Nummern. Diese Kennzeichnungspflicht wurde aber gerade in Nordrhein-Westfalen von der dortigen CDU/FDP-Regierung zurückgenommen, manche Bundesländer haben sie noch nicht eingeführt. In einem Sondervotum kritisierte ein Richter des Gerichtes zudem die Praxis, dass in Deutschland die Polizei gegen die Polizei ermittelt. Dies ermögliche keine zuverlässige Ermittlungsarbeit.
-
: Mitmachen: Wie lange dauert es, bis Facebook dir deine Daten bereitstellt?
: Mitmachen: Wie lange dauert es, bis Facebook dir deine Daten bereitstellt? Auf Facebook verlieren türkei-kritische Accounts auf rätselhafte Weise Follower. Ein Betroffener wollte dem auf den Grund gehen und dazu seine privaten Facebook-Daten herunterladen – doch auch nach Tagen stellt Facebook die Daten nicht bereit. Mit der Crowd-Recherche wollen wir herausfinden, wie lange der Vorgang normalerweise dauert.
-
: EU-Kommission hält Dokumente zum Facebook-Gesetz zurück
: EU-Kommission hält Dokumente zum Facebook-Gesetz zurück Die EU-Kommission verweigert die Herausgabe von Dokumenten, welche das Netzwerkdurchsetzungsgesetz bewerten. Die WirtschaftsWoche hatte diese angefragt – schließlich ist die EU-Kommission seit 2001 zur Herausgabe von internen Dokumenten verpflichtet, wenn diese nicht die öffentliche Sicherheit gefährden.
Dieses Mal gab es jedoch eine andere Begründung für die Weigerung, die verlangten Dokumente nicht freizugeben. In der WirtschaftsWoche heißt es dazu:
Damit erhärtet sich der Verdacht, dass das Gesetz gegen EU-Recht verstößt, Brüssel Deutschland aber nicht brüskieren will. Eine offizielle Anfrage der WirtschaftsWoche auf Herausgabe der Dokumente verweigerte die Kommission. Die Begründung: „Die Veröffentlichung der Dokumente würde das Klima des gegenseitigen Vertrauens zwischen dem Mitgliedsstaat und der Kommission beeinträchtigen“.
Im Gesetzgebungsprozess war einer der Kritikpunkte, dass das Gesetz nicht mit Europarecht konform sei.
-
: Ziemlich schnell entfreundet: Türkei-Kritiker verlieren rätselhaft viele Follower auf Facebook
Kerem Schamberger verliert Freunde auf Facebook, obwohl diese ihn gar nicht entfreundet haben. (Symbolbild) : Ziemlich schnell entfreundet: Türkei-Kritiker verlieren rätselhaft viele Follower auf Facebook Auf Facebook verlieren Personen und Seiten plötzlich tausende Freunde und Abonnenten. Betroffen sind Accounts, die kritisch über die Türkei schreiben. Facebook wehrt sich gegen den Vorwurf der Zensur und spricht von Maßnahmen gegen Fake-Accounts in deren Followerschaft. Doch dahinter stecken echte Menschen.
-
: Grün-Schwarz im Ländle will keine großen Änderungen mehr an Überwachungsgesetz
Die Grünen in Baden-Württemberg haben die Bürgerrechte kaum mehr im Blick. (Symbolbild) : Grün-Schwarz im Ländle will keine großen Änderungen mehr an Überwachungsgesetz Der Landtag in Baden-Württemberg wird vermutlich am 15. November eines der schärfsten Polizeigesetze Deutschlands beschließen. Der dortige Landesdatenschutzbeauftragte kritisierte den Gesetzentwurf im Vorfeld heftig. Wegen unbestimmter Formulierungen erlaubt das Gesetz die präventive Telekommunikationsüberwachung und den Einsatz von Staatstrojanern auch bei Allgemeinkriminalität.
Die Stuttgarter Zeitung berichtet nun über den weiteren Fortgang des Gesetzgebungsprozesses:
Im Gesetzentwurf selbst wird dann die Überwachung der Telekommunikation allgemein erlaubt zur „Abwehr einer dringenden Gefahr für Leib, Leben und Freiheit einer Person, für den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes oder für Sachen von bedeutendem Wert, deren Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt“. Letzteres ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, der nach Angaben des Innenministeriums auf „Infrastruktur von öffentlichem Wert“ zielt. Für die oppositionelle SPD geht das zu weit. Sie will die neuen Eingriffsbefugnisse der Polizei „durchgängig auf die Terrorabwehr begrenzen“. Das lehnt Innenminister Strobl jedoch ab. „Ich bin nicht bereit, das Gesetz in der Substanz zu ändern“, sagt er. Dem widersprach Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz: „Ausgangspunkt war und ist die Bekämpfung des internationalen Terrorismus, die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität stand nicht im Vordergrund.“ Grünen-Fraktionsvize Ulrich Sckerl schloss indes eine strikte Beschränkung des Gesetzes auf den Anti-Terror-Kampf aus. Dies führe zu Sicherheitslücken.
Es sieht also so aus, als seien substanzielle Änderungen an diesem Gesetz nicht mehr zu erwarten, auch wenn die Grünen in Baden-Württemberg und in Hessen zunehmend den Ruf als Bürgerrechtspartei verspielen.
-
: Petitionsserver des Deutschen Bundestages eine Woche lang gestört
Zumindest mit Serverausfällen müssen sich klassische Unterschriftenlisten nicht herumschlagen. : Petitionsserver des Deutschen Bundestages eine Woche lang gestört Du machst gerade eine Kampagne für die Petition, die du beim Bundestag eingereicht hast. Da geht der Server nicht und niemand kann unterschreiben. Genau das passierte gerade: Mehr als eine Woche war der Dienst nur eingeschränkt nutzbar.
-
: Rezension: „Digitale Drecksarbeit“ – wie Plattformen ihre Inhalte-Moderation organisieren
Jeden Tag schauen sich die Moderatoren hunderte, wenn nicht tausende Bilder und Videos an, welche von Facebook-Nutzern und Algorithmen markiert wurden. (Symbolbild) : Rezension: „Digitale Drecksarbeit“ – wie Plattformen ihre Inhalte-Moderation organisieren Irgendwo auf den Philippinen sitzt jemand und muss sich den ganzen digitalen Müll anschauen, den wir gar nicht mehr zu sehen bekommen. Moritz Riesewick hat ein Buch über die Menschen und Methoden hinter der Moderation auf kommerziellen Plattformen geschrieben. Es ist gut geworden.
-
: Offene Baumkataster: Welcher Baum steht in meiner Straße?
Ausschnitt <a href="https://www.ksta.de/interaktiv/koelner-baumkataster-das-sind-die-groessten--aeltesten-und-kuriosesten-baeume-koelns-28757718">aus der interaktiven Karte</a> des Kölner Stadtanzeigers. : Offene Baumkataster: Welcher Baum steht in meiner Straße? Was für ein Baum steht da in meiner Straße? Wie alt ist er? Und wie groß ist die Krone? Daten wie diese sammeln Städte und Kommunen in Baumkatastern. Wer aufmerksam den Stamm eines Straßenbaumes betrachtet, wird dort eine Nummer sehen. So sind alle Bäume durchnummeriert und erfasst.
Manche Städte sind dazu übergegangen, die Baumkataster zu veröffentlichen. Hamburg als Vorreiterin in Sachen Open Data hat seine Bäume schon länger veröffentlicht. 2014 war „Baumkataster“ im Transparenzportal das meistgesuchte Wort. Auf dem Portal der Stadt gibt es eine interaktive Karte, in der Nutzerinnen und Nutzer schauen können, welcher Baum wo wächst.
Für die Stadt Köln hat gerade der Kölner Stadtanzeiger eine solche Karte und viele skurrile Details zu Stadtbäumen veröffentlicht. 130.000 Bäume sind im Kölner Kataster aufgenommen, nicht enthalten sind Bäume auf Privatgrundstücken und in städtischen Wäldern. Die seltensten Bäume in Köln sind zwei Mispeln. Die dürften aufgrund des Klimas gar nicht in der Domstadt wachsen, haben aber leckere gelbe Früchte. Wer auf der Suche nach Essbarem ist, der findet bei Mundraub.org die besten Fundstellen. Das Projekt setzt allerdings auf die Mitarbeit der Community und nicht auf die Katasterdaten.
-
: US-Wahlkampf: Mit Facebook-Werbung für Chaos und Spaltung sorgen
Eines der verwendeten Werbemotive. : US-Wahlkampf: Mit Facebook-Werbung für Chaos und Spaltung sorgen In der Auswertung der von russischen Akteuren geschalteten Facebook- und Instagram-Werbungen zeigt sich vor allem eines: Sie versuchten in einem Rundumschlag alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen und Strömungen gegeneinander aufzuhetzen. Das geht aus einer Veröffentlichung von US-Senatoren hervor, in der einige der etwa 3.000 Werbungen gezeigt werden.
Eike Kühl hat bei Zeit Online einen lesenswerten Überblick zum Thema geschrieben:
Dabei versuchten sie, gezielt einzelne Nutzerschichten anzusprechen und deren Ängste zu schüren. Auch wenn der Großteil der Anzeigen sich an das rechte politische Spektrum richtete, ging es nicht darum, plumpe Propaganda für Donald Trump zu machen. Ziel war es vielmehr, mit Desinformation und im Sog aktueller Ereignisse möglichst viel Chaos zu verbreiten und die Nutzerschaft in den sozialen Netzwerken zu spalten.
Bei Motherboard findet sich zudem die skurrile Geschichte, wie russische Trolle zu einer Demonstration und der Gegendemonstration gleichzeitig mobilisierten, bei Techcrunch gibt es eine Liste mit den Werbungen. Wer testen möchte, ob er oder sie russische Manipulationsversuche entlarven kann, wird bei Buzzfeed fündig.
-
: Sachsen: Kombination von Kennzeichenscanner und Gesichtserkennung gefordert
Ein mobiles Gerät zur Kennzeichenerfassung. : Sachsen: Kombination von Kennzeichenscanner und Gesichtserkennung gefordert Sowohl der Einsatz einer automatisierten Kennzeichenerfassung wie auch die Gesichtserkennung von Überwachungskamera-Bildern sind tiefe Eingriffe in die Privatsphäre und umstritten. Der künftige sächsische Ministerpräsident Kretschmer fordert sie trotzdem.
-
: Gesichtserkennung: Datenschutz-Lehrstück mit Datenschutzproblemen
Aus Datenschutzgründen haben wir den Test mit einer Comicfigur probiert. : Gesichtserkennung: Datenschutz-Lehrstück mit Datenschutzproblemen Gute Idee – problematisch umgesetzt. Mit dem „Data-Selfie“ will die Berliner Morgenpost darüber aufklären, was mit Gesichtserkennung heute schon möglich ist. Kritikern zufolge müssen Menschen, die ihre Bilder zum Test hochladen, ausgerechnet Microsoft unbegrenzte Nutzungsrechte an dem Material einräumen.
-
: Messenger: Desktop-Client von Signal jetzt für alle Plattformen verfügbar
Screenshot der neuen Desktop-Version von Signal. : Messenger: Desktop-Client von Signal jetzt für alle Plattformen verfügbar Die Desktop-Version des Instant-Messengers Signal ist jetzt für Windows, Mac und Linux verfügbar, heißt es im Blog des Messengers. Mit dem Client können sich Nutzerinnen und Nutzer den Messenger vom Smartphone auf den Computer holen, was das Schreiben längerer Texte immens vereinfacht.
Die neue Version des Clients läuft nun unabhängig vom Browser. Bislang war für den Betrieb Googles Browser Chrome notwendig. Nutzer der alten Version können ihre Daten beim Installationsprozess in die neue Version migrieren.
Folgende Plattformen werden unterstützt:
- Windows 64-bit: 7, 8, 8.1 and 10
- MacOS 10.9 und höher
- Linux Distributionen, die APT unterstützen, etwa Ubuntu oder Debian
Das quelloffene Signal gilt neben Threema, Wire und anderen Messengern als eine der Alternativen zum Marktführer WhatsApp, der dem Facebook-Konzern gehört.
