Das Betriebssystem OxygenOS des chinesischen Smartphone-Herstellers OnePlus sendet intransparent sensible Daten über das Nutzungsverhalten an das Unternehmen. Dieses „Überwachungsfeature“ des Betriebsystems lässt sich nicht in den regulären Optionen des Smartphones ausschalten. Käufer der Smartphones wurden auch nicht darüber aufgeklärt.
Zu den an den Hersteller gesendeten Daten gehören laut Mike Kuketz:
- die Seriennummer des Geräts,
- die IMEI des Geräts,
- Telefonnummern,
- MAC-Adressen,
- WiFi-Kennungen (SSIDs),
- die Information welche Apps, wie lange offen waren
- die Information welche Aktivitäten (Funktionen) innerhalb einer App aufgerufen wurden
Die Informationen sind jeweils mit Zeitstempeln und und der Seriennummer der Geräts verknüpft. Wie die Sache genau funktioniert und wie Nutzer sie abstellen können, beschreibt Christopher Moore in seinem Blog.
