Der alternative Provider Riseup.net hostet mehr als 150.000 Mailadressen und 18.000 Mailinglisten, dazu kommen andere Services wie Etherpads und Tor-Relays. In einer Mail vom vergangenen Dienstag rief der Dienst seine User zu Spenden auf, man müsse sonst den Dienst zum Ende des Monats einstellen:
Wir wollen keine Überbringer schlechter Nachrichten sein, aber unser Geld ist bald alle. Es gab einige unvorhergesehene Ausgaben für Hardware und die regelmäßigen Spenden fielen niedriger aus, als erwartet. Gleichzeitig feiern wir ein Rekordjahr an neuen Nutzer_innen, was uns stärker unter Kostendruck setzt, als jemals zuvor. Wir brauchen eure Hilfe, um Riseup dieses Jahr weiter zu betreiben. Daher starten wir diese Kampagne, um alle Riseup-Nutzer*innen freundlich nach genau einem Dollar zu fragen.
Das in Seattle sitzende Riseup-Kollektiv existiert schon seit 1999 und ist zu einer Art informationstechnischer Traditionsdienstleister sozialer Bewegungen geworden.
