Überwachung

Interview mit Cory Doctorow (Video): „The NSA is not the Stasi“

Cory Doctorow

Während der re:publica ’15 haben wir einige Videointerviews geführt, die wir in der nächsten Zeit veröffentlichen werden. Den Anfang macht ein kurzes Gespräch mit Cory Doctorow, Science-Fiction-Autor, Blogger und umtriebiger Netzaktivist. Er greift darin den häufiger mal angestellten Vergleich der derzeitigen NSA-Praktiken mit denen der Stasi auf und erklärt, warum diese Argumentation ziemlich ins Leere läuft: Im Vergleich zu den technischen Dimensionen, die das Instrumentarium der NSA inzwischen umfasst, habe die Stasi nur Überwachung betreiben können, die man heutzutage eher als „handgemachtes Hipster-Kunsthandwerk“ bezeichnen könne. Zum englischen Originalgespräch mit vielen weiteren zitierwürdigen Slogans haben wir außerdem deutsche Untertitel gepackt. Viel Spaß!


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Den gleichnamigen re:publica-Talk gibt’s in voller Länge hier zu sehen.

20 Kommentare
  1. An error occurred.
    Unable to execute Javascript.

    Wenn Eure Arbeit auch gesehen werden soll, dann bietet bitte Wege ohne Javascript an.
    Javascript bleibt aus Sicherheitsgründen abgeschaltet!

    1. Das liegt an youtube – Ohne JS kannst du so oder so (also ob eingebunden oder auf deren Seite) keine youtube Videos anschauen.
      Entweder aktivierst du einmalig oder du bleibst halt draussen, wie bei vielen anderen Seiten ja auch.
      Ich blocke selbst JS, aber wenn ich ein Video bei YT schauen will aktiviere ich es eben. Das ist vom Aspekt der Sicherheit völlig unbedenklich

      1. Nein auch mit youtube lass ich mich nicht locken.
        Dann eben nein danke! Und so war mein Hinweis auch gemeint: Mit Javascript erreicht man eben nicht jeden. Und so soll es auch bleiben.

  2. Wer ist die Fragenfee rechts im Bild? Hat netzpolitik.org wieder Zuwachs bekommen? Und überhaupt: Warum hat das Wuschelmikro kein NP-Logo?

      1. @ Constanze

        Oh, ach so! Kathrin, muss ich mir merken ;)

        „Fragenfee“ ist übrigens ganz im Geiste des Mottos „Be excellent to each other“. Warum sich gegenseitig das Leben schwer machen, wenn wir uns auch einfach alle lieb haben können? Wir leben nur einmal. Jeder Tag könnte der Letzte sein. (Denkt mal drüber nach, liebe mitlesenden Hater und Dauernörgler.)

        PS @ Kathrin: Winke, winke! Gut gemacht! Schöne Grüße!

      2. Ich weiß nicht, „Fragenfee“ erinnert mich irgendwie an „Twittertussi“. Ist zweifellos ein wesentlich freundlicherer Begriff, aber ob das jetzt wirklich _excellent_ ist, jemanden ungefragt eine Fragenfee zu nennen. Vielleicht sieht sie sich ja eher als Antwortenhexe oder so.

      3. @André
        Oha, was habe ich getan? Das kann man sich ja gar nicht ausdenken sowas. Du meinst, „Fragenfee“ wäre negativ assoziiert? Ich finde „Fragenfee“ positiv. Kathrin stellt Fragen. Das macht sie gut. Feen können zaubern, also Dinge richtig gut machen. Kathrin kann gute Fragen richtig gut stellen. Ist die Herleitung nicht plausibel? Ich finde schon. Ich bleibe dabei. „Fragenfee“ ist ein Kompliment. Was meinst Du, @Kathrin?

        Kathrin und Pandemonium reagieren derweil irgendwie kryptisch (
        https://twitter.com/kath_rin/status/603233485734686721).
        Pandemonium: „Fragenfee…. O_o“
        Kathrin: „Dachte Identisches. ;D“

        PS @André: Wenn Du bei „Fragenfee“ an „Twittertussi“ denkst, sagt das mehr über Dich aus, als Dir lieb sein kann. Der Gedankensprung von „Fee“ zu „Tussi“ ist jedenfalls mindestens gewagt, wenn nicht gar abwegig. Denk mal drüber nach. ;)

      4. Nun, der Begriff „Fragenfee“, deine Selbsteinschätzung dieser sei Ausdruck einer exzellenten Verhaltensweise (ohne diese Einschätzung hätte ich nichts dazu gesagt), das „Winke, winke! Gut gemacht!“, das so ein bisschen an den Umgang mit Kindern erinnert, könnte man als Anzeichen einer dir vielleicht nicht bewussten paternalistischen Haltung deuten. „Fee“ ist eher eine Verniedlichung. Wenn man sich gut kennt, kann man das schonmal ironisch gebrauchen. Wenn man es Ernst meint im Sinne eines „zauberhaften Wesens“ dann hebt das den so Benannten auf ein Podest, auf dem man sich — je nach eigener Wahrnehmung natürlich — möglicherweise nicht wiederfinden will.

        Anders gesagt: Man könnte auf den Gedanken kommen, dass du statt Fragenfee auch Fragenbienchen oder Fragengoldstück hättest sagen können…

        Aber wenn du Feen als klare Leistungsträger-Metapher siehst, musst du dir diesen hypothetischen Schuh eines hypothetischen Mitkommentatormiesmachers, der solche gemeinen Sachen hypothetisch sagt, ja nicht anziehen.

        Schließlich Twittertussi — so lief die Assoziation nicht — aber wenn dann sagt das wohl nur, dass ich Fee und Tussi für zwei Seiten einer Medaille halte. Damit kann ich leben, denke ich.

      5. Und was ist jetzt die Erkenntnis aus euren Dialog? Meine ist: Kommunikation birgt riesigen. Menschen interpretieren die gleichen Begriffe unterschiedlich und assoziieren unterschiedliche Sachen damit.
        Und da beide Interpretationen Gültigkeit haben sollte man seine bevorzugte Leben aber dem anderen seine zugestehen und vielleicht versuchen Rücksicht zu nehmen. Aber es auch dem anderen nicht übel nehmen, wenn er nicht dran denkt, das man etwas anders interpretiert und meint obwohl man die gleichen Worte benutzt.

      6. Und was ist jetzt die Erkenntnis aus euren Dialog?

        Dass spätestens, wenn man sich selbst auf die Schultern klopft, jemand kommt und Zweifel anmeldet?

  3. Ich fände es super wenn Videos neben dem einbetten standardmäßig auch noch direkt verlinkt werden. Das ist für Leute die z.B. RequestPolicy benutzen ein echter Komfortgewinn! Danke.

      1. Noch schöner wäre, wenn unter dem eingebundenen Video der Direktlink zu Youtube steht. So findet man ihn auch, wenn man den Text nur überfliegt.

  4. @all die theoretisierenden Wortinterpreter

    Guckst Du hier: http://www.duden.de/rechtschreibung/Fee

    „schönes, den Menschen meist wohlwollend gegenüberstehendes weibliches Märchenwesen, das mit Zauberkraft ausgestattet ist“
    „: Tante Liese war unser Schutzengel und unsere gute Fee“

    Man kann es drehen und wenden wie man will. Wer Fee negativ auslegen will, der hat nicht verstanden, wofür unser Leben auf diesem Planeten gut ist.

      1. Ja, wobei ich nicht Fee negativ ausgelegt habe. Sondern auf das Negative an der positiven Auslegung von Fee hinauswollte. :D

        Dialektik und s… oh ein totes Pferd!

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