3sat hat eine vierteilige Reportage-Reihe zum Thema Netzkultur gemacht, die vom 5. bis 8. Mai ausgestrahlt wurde. Die einzelnen Folgen werden noch in dieser Woche depubliziert, daher schnell schauen!
Die Folgen umfassen u.a. einen Selbstversuch mit dem Motto „Wieviel Netz braucht der Mensch?“ und bieten Einblicke hinter die Kulissen erfolgreicher YouTuber. Außerdem werden Netzaktivisten besucht und verschiedenste Experten zum Thema Urheberrecht befragt.
Gerade, wenn man nicht jede der angerissenen Diskussionen detailliert verfolgt, bieten die einzelnen Folgen mit mehreren „Experten“-Interviews einen guten Überblick. In der dritten Folge geht es beispielsweise um kulturelle Inhalte im Internet, letzten Endes also um das, was mit Urheberrecht, Leistungsschutzgesetzen und Co. in zeitgemäße Rechtsformen überführt werden soll.
Dabei erzählt der Beitrag u.a. das Verwertungsmodell von Spotify und auch Cory Doctorow wird befragt, der letzte Woche auf der re:publica einen Talk gehalten und vor kurzem bei uns einen Kommentar zum Urheberrecht veröffentlicht hat.
Am Ende gib es bequemerweise eine Zusammenfassung nach dem Motto „too long; didn’t watch“:
Keiner weiß mehr, was man darf und was nicht im Netz. Die GEMA will Geld, für Künstler gibt’s Verständnis. In Sachen Musik entspannt sich die Lage. Das Urheberrecht muss ans digitale Zeitalter angepasst werden. Verschenken wäre dafür eine Idee. Alles andere – braucht Jahrzehnte.
Viel Spaß beim Schauen!
