Als der irische Digitalkünstler John Gerrard eine Anfrage an Google stellte und darum bat, eine Datenfarm des Unternehmens in Oklahoma (USA) porträtieren zu können, wurde er abgewiesen. Dabei interessierte sich Gerrard laut eines Berichtes im Guardian nur dafür, wie das Internet physisch aussieht. Das Unternehmen, welches mittels Google Street View und Google Earth großer Teile der Erde kartographierte, untersagt eine Umkehrung dieses Prozesses auf eigene Gebäude.
Google Earth offers global intrusion from above. The web giant has done its bit to abolish privacy. Now an artist has out-Googled Google, offering a sneak peek at its less than beautiful underbelly.
Nachdem er von Google abgewiesen wurde, erkundigte Gerrard sich bei der Polizei nach der Rechtmäßigkeit dieses Verbots. Ihm wurde mitgeteilt, dass der Luftraum frei zugänglich sei. Deshalb mietete er einen Helikopter an und fotografierte das Gelände detailliert von oben. Aus den 2500 während des Fluges entstandenen Fotografien erstellte er mit einem Team eine digitale 3D-Simulation.
The image he has created is a hyperrealistic virtual portrait. It is a digital sculpture mapped out in three dimensions and shown in real time, so the sun moves across the sky and shadows change on the digital landscape at exactly the same time they do on the real data farm in Oklahoma.
Die Arbeit wird bis Ende März in London ausgestellt.