Berlins bisheriger Datenschutzbeauftragter Dix im Interview

Im Tagesspiegel erschien heute zum Anlass seines offiziellen Ruhestands – real bleibt er bis zur Wahl seines Nachfolgers tätig – ein Interview mit Alexander Dix, dem Berliner Datenschutzbeauftragten. Drin spricht er über die einschneidenden Veränderungen durch die Snowden-Enthüllungen, die dennoch mangelnden Konsequenzen, den Stellenwert von Nutzeraufklärung und darüber, dass es keine belanglosen Daten gibt:


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Bei der Nutzung des Internets werden Datenverarbeitungsprozesse angestoßen, die für den Nutzer nicht erkennbar sind. Das birgt viele Gefahren. Manche Menschen haben ein nahezu intimes Verhältnis zu ihrem Computer, auch ein naives: Sie geben Kontodaten ein, wenn in einer betrügerischen Mail danach gefragt wird. Und Hacker räumen dann das Konto leer. Was noch bedrohlicher ist: Wer immer sich über Aids im Netz informiert – aus welchen Gründen auch immer – muss damit rechnen, dass das registriert wird und falsche Schlüsse daraus gezogen werden.

Ein Kommentar
  1. Außer Aids fällt mir spontan auch der heilige Krieg, 9/11 Verschwörung, Coup d’etat, sämtliche Aktivistenseiten und natürlich Pedo- und Schwarzmarktseiten ein. Je nach Aufenthaltsort können da landeseigene Nutzerprofile angelegt werden um vorab schon die Mitläufer von dem potenziellen Widerstand abzusondern.
    Erzähl das mal den freien Nichts-zu-verbergern, dass sie im Anschluss an den Besuch dieser Seiten bzw. dem suchen nach Spezialbegriffen damit rechnen müssen in so einer Polizeistaatskartei aufzutauchen (lebenslänglich). Wie krass das wohl sein wird wenn der zukünftige Arbeitgeber da wohl Einsicht hätte.

    Aber genau so etwas brauchen die Menschen. Einen heftigen Tritt in den Arsch. Statt dem zuflüstern und bedauern der jetzigen FAIL-Regierung und dem Mimimi der Opposition.

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