Tagesthemen erklären Vorratsdatenspeicherung

Einer der Vorteile eines EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung: Zur besten Sendezeit wird ausführlich über die Gefahren dieser anlasslosen Überwachung berichtet. Die ARD-Tagesthemen erklärten gestern über sechs Minuten lang anhand der rausgeklagten Vorratsdaten von Malte Spitz und mit einem Besuch bei einem Sektempfang von Digital Courage, warum diese Datensammlung gefährlich ist.

Das Video gibt es in der ARD-Mediathek (auch zum runterladen) und auf Youtube:

Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube.com anzuzeigen


Für heise.de hat Christiane Schulzki-Haddouti die lange Geschichte der Vorratsdatenspeicherung aufgeschrieben: Hintergrund: Die Vorratsdatenspeicherung – Eine Geschichte des „Policy Laundering“. Was viele sicher noch nicht wussten: Diese Überwachungsmaßnahme wurde uns von der NSA geschenkt. Spätestens seit Snowden weiß man auch warum.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Eine Ergänzung

  1. Naiv!
    Ihr glaubt doch nicht wirklich, nur weil der EuGH oder das BVerfG alles für Grundrechtswidrig hält die Obrigkeit damit aufhört alles zu sammeln und auf ewig zu speichern?! Die Vergangenheit hat doch nur zu oft gezeigt, dass die Polizei regelmäßig auf solche Urteile scheißt und sich den Arsch mit dem Grundgesetz abwischt. Warum sollten die sich also auch daran halten? Zumal die Gerichte, falls es zu Klagen von Betroffenen kommt, in 98% der Fälle immer GEGEN den Betroffenen entscheidet.

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.