Etwas ungläubig haben wir heute diese DPA-Meldung gelesen:
Ausschusschef Patrick Sensburg (CDU) bezweifelte, dass Snowden wesentliche neue Details enthüllen könne. Snowden sei nach den ihm vorliegenden Erkenntnissen nie speziell mit der massenhaften Ausspähung deutscher Bürger in Deutschland befasst gewesen.
„Sollte Snowden nicht bald Beweise in Form von Originaldokumenten vorlegen, verliert er jedwede Glaubwürdigkeit für den Untersuchungsausschuss“, erklärte Sensburg. Über das hinaus, was seit langem im Internet zu finden sei, „hat Snowden bis zum heutigen Tage nichts geliefert“.
Wir haben den Vorsitzenden des NSA-Untersuchungsausschusses mal auf die über 150 bisher veröffentlichten Dokumente hingewiesen. Auf die Nachfrage, warum diese nicht ausreichen, antwortete Patrick Sensburg gegenüber netzpolitik.org:
Es gibt derzeit keine Originaldokumente von Herrn Snowden.
Vielleicht darf er die ja einfach nur nicht lesen.
