NPP 124: Andrei Soldatov über Internet, Medien und Journalismus in Russland: „Die Lage ist verzweifelt“

andrei-soldatovAuf netzpolitik.org haben wir schon öfters über Enthüllungen von Andrei Soldatov, russischer investigativer Journalist und Geheimdienstexperte, berichtet. Geheimdienste, Überwachung, Zensur – seit Jahren berichtet der „Glenn Greenwald Russlands“ scheinbar furchtlos über sensible Themen aus einem Land ohne wirkliche Pressefreiheit.


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Vergangene Woche hielt er einen Vortrag auf der re:publica: Russia’s offensive on the Internet. Wir haben die Gelegenheit genutzt und schon vorher ein Audio-Interview mit ihm geführt.

Eine Stunde lang sprechen wir über netzpolitisch relevante Themen aus der Perspektive Russlands, warum russische Geheimdienste heute mächtiger sind als zu Sowjetzeiten und warum er manche Reportagen erst in Russland veröffentlichen kann, wenn diese im Ausland schon ein Erfolg sind. Immer wieder spricht er dabei von einem Klima der Angst und Selbstzensur in Medien und Netz-Öffentlichkeit.

Achja, Snowden, seine Situation in Moskau und sein Verhältnis zu Putin und russischen Medien sind natürlich auch Thema.

Direktlink zu MP3 und OGG.

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